#GamerGate, Feminismus und äh was?

Nach all der Aufregung über Feminismus in den letzten Tagen und Wochen möchte ich auch mal was zum Thema sagen. Falls ihr euch jetzt fragt „Aufregung? Welche Aufregung?“ dann ist das spaßeshalber #Gamergate betitelte Chaos in den Weiten des Twitter- und Youtube-Universums glücklicherweise an euch vorbeigegangen. Da ich aber selbst Probleme hatte, die Zusammenhänge auf Anhieb zu verstehen, habe für euch mal recherchiert, was es damit eigentlich auf sich hatte. (Dieser Artikel beschäftigt sich mehr mit Anita Sarkeesian, den sehr umfassenden Wust zu den Gamergate-Hintergründen findet ihr nun hier.)

Am Anfang war das Liebesdrama  – und der Journalismus-Skandal

Zunächst gab es einen Skandal, weil der Exfreund einer Videospieleentwicklerin namens Zoe Quinn Ende August auf einem Blog intime Details über sie ausgebreitet hat. Unter anderem auch, dass sie mit jemandem fremdgegangen ist, der zufälligerweise Game-Journalist ist, aber laut seinem Arbeitgeber (dem Game-Blog „Kotaku“) nie ihre Spiele reviewt hat. Trotzdem stand dieser Vorwurf im Raum bzw. wurde von aufgebrachten Menschen in diverse Räume geworfen.

And that’s when the shit hit the fan – for the first time. Ab dann wurde abwechselnd auf diversen Medien das Ende des Begriffs „Gamer“ verkündet und von äh Spielern (oder wie dürfte ich die sonst nennen?) gefordert, dass der Journalismus transparenter wird und alle eventuellen Verwicklungen dargestellt werden. Letzteres halte ich in der Tat für eine sehr lobenswerte Idee, denn so sollte Journalismus ja generell sein! :) Da wir uns allerdings hier im Internet befinden, wurde die arme Idee (soweit ich das mitbekommen habe), teilweise eher in Form von CAPSLOCK-Beledigigungs-Gewüte umgesetzt.

Tja, das wäre ja alles noch im Rahmen, aber da im mittlerweile irgendwie fast jeder bei dem Wort „Feminismus“ auszuticken scheint, spielte das dann auf einmal auch noch eine Rolle. Daraus wurde dann „Shit vs. Fan Part 2“. Eine Dame namens Anita Sarkeesian veröffentlicht bereits seit 2009 auf ihrem Youtube-Channel „feministfrequency“ Videos, in denen sie sich mit Frauen in popkulturellen Darstellungen beschäftigt. Soweit ich die Diskussion nachvollziehen konnte, wurde sie mit jedem neuen Video erneut angefeindet.

Das Bashing-Thema: Objektifizierung von Frauen in Games

Nach den neuesten Videos vom Juni 2014, die sich mit der Objektifizierung von weiblichen NPCs (also Nicht-Spieler-Charakteren) beschäftigt, gingen die geifernden, hasserfüllten Internettrolle dann so weit, ihre Adresse bei Twitter mit dem Aufruf zur Gewaltanwendung zu posten. Sarkeesian musste also vorübergehend aus ihrem eigenen Haus fliehen. I mean, what the fuck?! Weil sie ein VIDEO gedreht hat, dass jemandem nicht gefallen hat? Dafür gibt’s den Daumen runter bei Youtube, dachte ich. Die Kommentare auf ihrem Channel sind jedenfalls abgeschaltet, was vermutlich auch daran liegt, dass diese sonst das reinste Schlachtfeld wären. Internet-Kommentare eben, wa? -.- (Einen übersichtlichen Artikel zu den Anfeindungen findet ihr bei kleinerdrei. Dort schreibt übrigens auch die Blog-Gründerin Anne Wizorek, die 2013 den Hashtag #aufschrei erdacht hat.)

Ich habe mir die beiden ominösen Videos mal angeschaut und festgestellt, dass einem in der rechten Spalte gleich mehrere Videos vorgeschlagen, die alle ungefähr „‚Feminism‘ Vs FACTS (Anita Sarkeesian DESTROYED!)“ heißen und in deren Überschriften ich mir noch mehr Capslock und Ausrufezeichen gewünscht hätte. ^^ Aber mal im Ernst jetzt. Die Frau kritisiert nicht alle Games an sich und hat an keiner Stelle irgendwelche Leute kritisiert, die Videogames zocken. Also warum musste man sich jetzt noch mal genau so aufregen?

Prinzessin gesucht. Qualifikationen: hilflos sein, Spaß am Warten.

Vermutlich weil sie eben die geliebten Spiele kritisiert, die man selbst gespielt hat und sich sogar traut das Heiligtum aller als kleines Beispiel zu nennen: Super Mario. ^^ Jepp. Sogar der ärmste Mario kriegt sein Fett weg. Aber sie kritisiert nicht, dass das Spiel gewalttätig ist (also dann würde ich sie wahrscheinlich auch nicht mehr ernst nehmen), sondern, dass Prinzessin Peach dem Klischee der „Damsel in Distress“, also dem Fräulein in Nöten, entspricht. Auf das hat Sarkeesian es besonders abgesehen und das kann ich auch nachvollziehen. Denn in viel zu vielen Medien sind weibliche Charaktere nur da, um von männlichen Charakteren gerettet zu werden. Genau das geht auch mir ziemlich auf den Keks. Peach muss entweder eine ziemliche Stubenhockerin und nicht sonderlich an Mario interessiert sein oder einfach vollkommen unrebellisch. Sonst würde die doch nicht in jeeeeeedem Spiel abgesehen von Mario Kart jahrzehntelang in irgendwelchen Türmen oder Luftschiffen hocken! :D

Wieso mich diese Darstellung von Frauen so aufregt, obwohl sie ja in Peachs Fall nun wirklich harmlos ist? Weil wir viel zu schnell an das glauben, was uns eingetrichtert wird. Bloggerin Nandalya, die mir manchmal fast schon etwas zu hart mit Männern im Allgemeinen ins Gericht geht ;) erinnert ihre Leser dafür immer wieder daran, dass wir uns alle wehren können und ermutigt jeden, einen Sport zur Selbstverteidigung zu lernen. Allein für die Erinnerung, dass auch Frauen zurückschlagen können, bin ich sehr dankbar. Das klingt jetzt pathetisch, aber viel zu häufig vermitteln verschiedenste Medien einem den Eindruck, dass Frauen nur das Opfer sein können. Ganz so, wie einige Frauen auf ihren Traumprinzen warten, weil ihnen suggeriert wird, dass irgendwann eine völlig unrealistische Figur dahergelaufen käme, die ihnen jeden Wunsch von den Augen abliest. Auf die gleiche Art und Weise fühlen sich die meisten Frauen in beklemmenden Situationen einfach nur hilflos und warten lieber auf ihre Rettung anstatt selbst etwas zu unternehmen. Gleichzeitig wird oft vermittelt, dass Frauen gute Opfer seien. Und jetzt erstmal: Stooooooopp, ich unterstelle jetzt keiner Frau, dass sie ein passives Dummchen ist und keinem Mann, dass er Frauen als selbige wahrnimmt oder vorhatte sie zu Opfern zu machen. Bevor ich jetzt auch noch angefeindet werde. ^^ Ich möchte nur erklären, was oft suggeriert wird, ohne dass das überhaupt die Absicht von Gamesentwicklern, Marketingexperten oder anderen Medienmenschen sein muss.

Sarkeesian erläutert in ihren Videos, dass es fatal sei, dass Frauen nur als Objekte fungierten, mit deren Hilfe deutlich gemacht wird, dass eine Szenerie erschreckend ist oder dass der Böse böse ist und man ihn umbringen darf. In den meisten ihrer Beispiele waren es Prostituierten-NPCs, die misshandelt oder getötet wurden, während der Player zuschauen oder sogar selbst mitmachen durfte/musste, wenn der Charakter, den der Spieler spielt als angemessen schlecht dargestellt wird. Sarkeesian geht es um die Kombination aus Sexualisierung, Objektifizierung und der Opferrolle, aus der sich keiner der NPCs befreien kann. Für diese Art von Deko-Sexobjekten zur Misshandlung nennt Sarkeesian viele Beispiele aus diversen Games. So gut wie nie hat dabei das Geschehen um diese NPCs direkten Einfluss auf die Story, sondern dient der Erschaffung einer düsteren oder verruchten Atmosphäre. Die Charaktere sind austauschbar – was natürlich für quasi alle NPCs gilt – und haben im Normalfall keine Geschichte. Das kann natürlich auch auf den Ladenbesitzer zutreffen, bei dem du deinen Schild, den Elbenbogen Lvl 18, das Langschwert des Berserkers oder Potions kaufst, aber der wird danach im Normalfall nicht halbnackt brutal ermordet, ohne dass er sich mit besagtem Langschwert wehren dürfte und liegt dann reizvoll drapiert als blutige Leiche im Weg rum bevor er sich in Luft auflöst.

Kritisiere Äußerlichkeiten oder nimm Aussagen aus dem Kontext und schon hast du die Diskussion gewonnen! o_O

Die meisten ihrer Kritiker, die sich nicht darauf beschränkten, Sarkeesian zu beschimpfen und ihr eine Vergewaltigung oder einen grausamen Tod zu wünschen (WEIL SIE IHRE MEINUNG IN EINEM VIDEO GEÄUßERT HAT, HERRGOTT NOCHMAL!), ähem … die meisten mäkelten daran herum, dass es doch vollkommen latte sei, wie man sich in Videospielen verhielte, weil man das ja nicht auf das reale Leben übertragen würde.

Vollkommen richtig. Keiner, der noch ganz klar im Kopf ist, wird Counter Strike oder Call of Duty spielen und mit dem Sturmgewehr Leute abknallen. Leider hat Sarkeesian das aber gar nicht behauptet. Denn sie bezieht sich auf unterschwellige Einflüsse, die uns sehr wohl suggerieren können, dass Frauen Sexobjekte, dumm oder Opfer sind. Das wirkt sich selbstverständlich auch nicht darin aus, dass ihr GTA V zockt und dann ein Auto klaut, um damit Prostituierte über den Haufen zu fahren. (Falls doch, suggeriere ich euch hiermit, dass ihr mit vorher bitte noch euer Geld per Post zukommen lassen sollt, das braucht ihr ja im Knast eh nich mehr. ;)) Aber das Bild der Frau als Sexobjekt findet sich ja nicht nur in Videospielen. Dort wird es nur gerne noch mit Gewalt kombiniert, wenn grässliche Milieus o.ä. gezeigt werden sollen. In der Werbung gibt es doch auch zu 90 % sexualisierte Frauendarstellungen. Jede Frauenzeitschrift hat mindestens ein Mal das Wort „sexy“ auf dem Cover.

Ich will euch das ja gar nicht schlechtreden, dass ihr Brüste toll findet und ihr die gerne seht und so. Darum geht es ja nicht. Aber – ich kann das ja nicht einschätzen – ist Männern eigentlich bewusst, wie seltsam es ist, wenn man dauernd von solchen Bildern umgeben ist? Oder wenn das eigene Geschlecht doch eher häufiger als devot und mit einer Tendenz zum Opfertum dargestellt wird? Ja, ich weiß, Abercrombie und Bitch äh Fitch und wie hieß die Disco noch, ach ja, Hollister haben auch viel zu übergestylte und irritierend schlafzimmermäßig in die Kamera blickende männliche Models. Gar keine Frage. Aber ich hoffe mal für euch, dass es bei den Anzeigen mit Männern noch nicht so schlimm ist, wie bei denen für oder mit Frauen. Andernfalls haben wir immerhin alle das gleiche Problem, das wär ja auch ne Diskussionsgrundlage. ^^ Ich schweife ab, sorry. Über das Thema mit den Äußerlichkeiten habe ich mich ohnehin schon aufgeregt.

Grundlage für Sarkeesians Behauptungen, dass uns die Spiele beeinflussen, ist ganz einfach die folgende Tatsache: Wenn man permanent mit einer Aussage oder einem Bild konfrontiert wird, dann geht man irgendwann davon aus, dass diese stimmen. Diese Meinungsänderung ist kein bewusster Prozess. Deswegen hat die gute Frau Sarkeesian durchaus Recht damit, wenn sie sagt, dass die Leute anfälliger für solche unterbewussten Einflüsse sind, die sich für besonders resistent dagegen halten. Über diesen Punkt haben einige von den Kritik-Video-Machern sogar laut gelacht. Aber wir wissen doch sogar aus Animes UND Computerspielen, dass Attacken, die unsere Psyche angreifen, dann am effektivsten sind, wenn wir nicht darauf vorbereitet sind und uns nicht darauf konzentrieren, sie im richtigen Moment zu blocken. Oder? :P

Abschließend äußert Sarkeesian den Wunsch, dass sich Games in Zukunft trotz realistischer Darstellungen eine andere Art suchen, um die Atmosphäre düster wirken zu lassen. Games „in denen die Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen nicht als etwas erwartetes und unausweichliches dargestellt wird“, um so eine gleichberechtigtere Gesellschaft in unserem Geist konkreter werden zu lassen. So ungefähr von mir übersetzt. (An etwaigen Fehlern ist der Schlafmangel schuld. O:))

Das war es erst einmal von mir zum Thema „#GamerGate und Feminismusdiskussion“. Ich hoffe ich konnte euch einigermaßen gut darstellen, worüber in letzter Zeit sehr angeregt bis hysterisch diskutiert wird. Eine zur Abwechslung angenehm gechillte Zusammenfassung von WTF-Games und Spielen, die vielleicht sogar mal ein wenig vom „Frauen als Dekoelement“-Faktor wegkommen, findet ihr im Video von Moviepilot. ^^  Im nächsten Artikel zum Thema fasele ich dann zusammen, wie ich die Darstellung von Frauen in Mangas und Anime wahrnehme. Also ob das Shounen-Genre total frauenfeindlich ist oder als feministisches Kulturgut durchgeht. ;) Da wird es dann hoffentlich auch wieder amüsanter. Aber bei diesem empfindlichen Thema wollte ich euch nicht auch noch zusätzlich mit zu viel Humor quälen und nebenher jedem potenziellen Leser auf die Füße stampfen. :D

Bei Anregungen, Ergänzungen oder Klarstellungen (falls ich was falsch dargestellt haben sollte) und natürlich, wenn ihr eure eigene Meinung zum Thema loswerden wollt, immer rein damit in die Kommentare. Aber seid lieb! :)

Einen ausgeruhteren Dienstag, an dem ihr euch hoffentlich nicht mit so komplexen Streitfragen herumschlagen müsst, wünscht euch
eure 0utofjoint =)

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32 Kommentare

  1. Du hast das Thema verfehlt und zu 2/3 nur über Sarkeesian geschrieben. Es geht weder um sie noch um Zoe, sondern um Vetternwirtschaft, Bestechung und Betrugsvorwürfe bei Indy Games Festival.

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    1. Tut mir echt leid Gorbel, aber dein Kommentar war aus irgendeinem Grund im Spamordner gelandet und ich hab eben erst reingeschaut. :/
      Ja, wie ich bereits auf Cens Kommentar hin geantwortet hatte: Es war auch Absicht, erst einmal über Sarkeesian und die Feminismus-Debatte zu schreiben. Einfach weil mich die Kritik an ihren Videos und die Anfeindungen aufgeregt haben. Ich hoffe, dass zumindest mein zweiter Beitrag zum Thema der Sache ein wenig gerechter wurde. Siehe hier: https://crazyth1ngs.com/2014/09/20/gamergate-pt-2-wie-zoe-quinns-exfreund-das-internet-explodieren-liess/

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  2. dein Komentar geht leider völlig an den fraglichen punkten von gamergate vorbei und beschränkt sich auf ein thema das bereits seit 2 jahren wütet.

    als jemand der mindestens seit 2.5 wochen posts liest und sich informiert habe ich folgendes zu sagen.

    Gamergate leute haben div. sehr dubiose geschäft in der indieszene aufgedeckt.
    dazu gehört zum einen, dass journalisten einigen spieleentwicklern geld geben und deren spiele dann auf diverse arten in ihren artikeln pushen/loben, ohne auch nur das geringste über ihre machenschaften zu erwähnen.
    Da die Spieleentwicklerin per zufall eine Frau war und die Englischen (?alle?) Computerspielmedien seit mindestens 2 Jahren eher radikale feministische Artikel posten die alles andere als objektiv sind (z.b. Achtung Titel:“Cards against humanity macher vergewaltigt frau“ hier muss angemerkt werden dass selbst das magazin das dies veröffentlichte später eine wiederruffung des artikels machen aber die begründung anhängte ja auch wenn er unschuldig ist hätte er sich verurteilen lassen sollen um frauen die wirklich vergewaltigt wurden nicht angst zu machen ihr täter könnte frei gesprochen werden.).
    Beide diese Beispiele lassen fehlende objektivität ?vermuten/beweisen? ätürlich versuchen die angegriffenen medien die gamer als frauenfeindlich darzustellen ,ich meine sie sind seit jahr und tag der meinung alle gamer hassen frauen.
    und nätürlich gibt es trolls die diese Videomacherinnen anfeinden aber es gibt auch welche die männer wie totalbiscuit (einem mann) morddrohungen schicken.
    Morddrohungen gehen nicht gegen ein geschlecht sondern gegen prominenz.

    die debatte über objektivität wurde erweitert, weil:
    a) die medien die gamergate leute als frauenhasser darstellen wollen
    und
    b) die feministische propaganda, welche diese sensationsblätter verbreiten gar keine objektivität mehr zulässt.

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    1. Hallo Cen,
      danke für deinen Kommentar. Ja, mein Artikel geht hauptsächlich am eigentlichen #GamerGate vorbei, das ist mir völlig klar. Ich wollte nur kurz aufzeigen, womit die letzte Welle von Hysterie begann (meinen Infos zufolge eben mit der Story über Zoe Quinn) und dann erklären, was Anita Sarkeesian, die nun eben in letzter Zeit besonders viel Publicity bekommen hat, eigentlich in ihren Videos genau erzählt. Da diese jeweils 30 min dauern und auf englisch sind, dachte ich mir, dass die wenigsten genug Zeit und Konzentration haben sie komplett zu gucken.
      Zu #GamerGate selbst: Ich glaube du meinst, dass Spieleentwickler den Journalisten Geld geben, damit sie die Spiele gut reviewen, oder? :) Aber ja, das geht natürlich gar nicht, über gekauften Journalismus müssen wir gar nicht diskutieren. Im Moment habe ich leider selbst nicht genügend Zeit mich in diese Thematik wirklich einzuarbeiten (denn Vorwürfe gegenüber den Journalisten/Speielentwicklern müssen ja immer belegt sein). Ich hoffe ich komme da irgendwann mal zu.
      Du hast Recht damit, dass prinzipiell jeder der in der Öffentlichkeit steht viel eher Drohungen ausgesetzt sein wird, als jemand den nur seine Freunde kennen. Ich habe auch nicht behauptet, dass es keine Männer gibt, die Drohungen bekommen. Den Fall der Anita Sarkeesian habe ich nur herausgegriffen, weil er eben sehr prominent war und sie für (meiner Meinung nach nicht verhetzende) Videos sehr übertrieben aggressiv angegangen wurde.
      Ich hoffe ich konnte dir deutlich machen, warum ich den Artikel so geschrieben habe, wie ich das gemacht habe und warum nur sehr wenig vom #GamerGate darin vorkam. :)

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      1. nein du hast schon richtig verstanden journalisten geben den entwicklern geld, es ist eine sehr sehr eingeschworene gemeinschaft.
        Umgekehrt kann auch möglich sein aber das ist bisher nicht aufgedeckt worden. (das andere ist klar belegt)
        meistens sind es eher dinge wie journalisten die in die „ferien“ gefahren werden und so wenn wir über diese geldrichtung reden.
        ein weiterer fall von nicht unvoreingenommen, entwickler schlafen und wohnen zusammen mit journalisten in der selben wohnung (auch belegt).
        ich werde dir einige youtube videos und interviews linken wenn du magst (erste hand quellen) darüber was in dieser industrie so abgeht und was mit leuten passiert die nicht „Gedankenkonform“ sind, in einem wort es ist eine sauerei und das von journalisten die behaupten sich für gleichheit einzusetzten.
        gib mir nen paar minuten

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      2. Irgendwie hat es glaub meinen letzten kommentar nicht genommen. als antwort auf deine frage nein ich meinte journalisten geben entwicklern geld (belegt) (?vermutlich weil sie freunde sind?)
        aber deine variante kommt auch vor wenn auch in form von z.b. einem ausflug, gutem essen und hostessen. (das ist aber schon ewig lange bekannt uund betrifft vor allem grosse publisher)
        andere sachen die es zu berichten gab ist das ein entwickler mit einem journalisten zusammen gewohnt hat (belegt)

        das schlimmste ist leute die nicht „gedankenkonform“ sind werden von den medien und deren entwicklerfreunden ausgeschlossen und können ihre karriere vergessen. dafür das sie behapten alle miteinschliessen zu wollen ist diese gruppe sehr elitär und lässt keine diversität zu.

        hier ein paar videos als beweis im moment versuchen sie ausserdem persönlichkeiten die sich für gamergate ausgesprochen habe unter druck zu setzten alles erstehandquellen:


        http://www.littletinyfrogs.com/article/457741/GamerGatethe_free_ride_is_over
        http://apgnation.com/archives/2014/09/09/6977/truth-gaming-interview-fine-young-capitalists
        http://boogie2988.tumblr.com/post/97472605118/about-that-big-internet-drama-involving-gamers

        und danke fürs antworten und nicht zensieren in den englishen boards ist das ein mega problem (kann ich auch belegen wenn nötig), die leute dieser presseindustrie haben mega viel einfluss es ist schrecklich

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        1. Ahaaa, danke für die Hintergründe. Leider habe ich die Videos noch nicht alle geschaut (too many videos, too little time), aber nun weiß ich immerhin, dass Zoe Quinn auf ganz andere Art und Weise für Kontroversen gesorgt hat, als ich bisher dachte.
          Ich finde es auch vollkommen ungerechtfertigt, wenn Leute Games spielen (also für mich immer noch „Gamer“) auf einmal alle als frauenfeindlichen/dummen/*hier Beleidigung einfügen* Menschen dargestellt werden. In jeder Gruppe gibt es extreme Aaauuuunangenehme Menschen und daher hat ja scheinbar auch der im Interview vorkommende Matthew Rappard laut eigener Aussage bereits Drohungen bekommen.
          Das hier ist übrigens das erste verständlich wütende Video, dem ich komplett zustimme* – abgesehen davon, dass ich wieder nicht weiß, ob die Fakten über Zoe Quinn und Anita Sarkeesian im Video stimmen. https://www.youtube.com/watch?v=-D6EAmH538o Er sagt, dass Anita Sarkeesian lügt, aber ich weiß leider nicht auf was er das bezieht. Dass Zoe Quinn für gute Bewertungen mit einem Journalisten geschlafen hat wäre schlimm. Ich habe wie in meinem Artikel geschrieben, nur die Antwort vom Chef des Journalisten gefunden und der sagt ganz klar „Soundso hat nie einen Bericht über ihr Spiel geschrieben“. Falls sie noch mit anderen Game-Berichterstattern Sex hatte, ist mir das leider entgangen. ^^“

          Ein Punkt in deiner Antwort irritiert mich immer noch. Warum sollte ein Journalist jemandem was zahlen?? Journalisten sind erstens meistens eh nicht die bestbezahltesten :D und zweitens leben sie davon, Artikel zu schreiben. Warum sollten sie also dafür bezahlen, Artikel zu schreiben? Oder wofür würden sie sonst jemanden bestechen? Generell gilt jedoch: Journalisten sollten neutral sein oder Einflüsse bzw. dass sie nur ihre Meinung wiedergeben, deutlich kenntlich machen.

          Ich sag das jetzt mal so dahin: Kommentare werde ich nur löschen oder kürzen, wenn sie spammig oder beleidigend etc. sind. Direkt Kommentare zu blocken ist keine vernünftige Diskussionsgrundlage. :)

          (* Anmerkung: Ich finde den Artikel von Devin Faraci gut geschrieben und er erklärt sehr schön, wie man sich als ausgeschlossener Nerd so fühlt, in der Pubertät. Nur deswegen würde ich also der Kritik von Chris Maldonado nicht zustimmen. Aber ich finde Faracis Artikel unangebracht, da Faraci selbst völlig verallgemeinert und schon wieder das Klischee des sozial inkompetenten Gamers aufbringt.)

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  3. hi danke fürs antworten ok zuerst zu deiner frage wegen des lügens er übertreibt, ich glaube nicht das sie irgendwann gelogen hat, es geht vor allem darum das ihre kritiken sehr sehr speziell ausgesucht wurden, ich schaue ihren kanal nicht ich hab ihre art ihre videos als wissenschaftlich darzustellen (obwohl sie dies nicht wirkich sind) nicht gemocht also hab ich die videos nicht mehr geschaut. Die meisten leute zitieren ein beispiel das sie beim spiel hitman gemacht haben soll. Diese leute sagen sie stellt es so dar als müsse man umbedingt eine prostituierte umbringen, obwohl man fast schon vom weg abweichen muss und noch penaltypoints einsteckt um dies zu tun. (hören sagen)
    ich glaube das meint er mit lügen.
    und nein der jounalist hat nie einen bericht über ihr spiel geschrieben, er hat aber mit shoutouts und so weiter dafür gesorgt das es steamgreenlight wird. das er mit ihr geschlafen hat ist ziemlich sicherer fakt. uber das genaue datum streitet man sich noch. aber auch das wäre noch so akzeptabel in meinen augen wen es auch eine angemessene bestrafung für den journalisten geben sollte.
    Dies hier:http://apgnation.com/archives/2014/09/09/6977/truth-gaming-interview-fine-young-capitalists
    ist aber unter aller sau. wenn du auf zoe losgehen willst benutze dieses Interview.
    Um es zusammenzufassen:
    Ein Investor wollte einen programier wettbewerb veranstallten, fragte ob zoe ihm als hilfe dienen würde die konditionen waren wie folgt: ZIEL: mehr frauen in der Gameindustrie Vorgehen:frauen bewerben sich mit ner idee einige werden ausgesucht, eine bekommt den zuschlag unabhängig von ihrer fähikeiten (kein programmieren usw notwendig) erstellen die entwickler das spiel nach ihren wünschen. 92% der einnahmen gehen an wohltätikeitsorganisationen 8% an die frau. zoe fand das „frauenhasserisch“ und nutzte ihre beziehungen in der presse um das projekt in der öffentlichkeit so schlecht zu machen das es unterging. danach verkündete sie ihren eigenen programmierwettbewerb und richtete ein spendenkonto dafür ein. (Durch die übersetztung und zusammenfassung können einige details verloren gegangen sein ich empflie du liesst das interview selbst :) )

    zusammen gewohnt haben andere journalisten und entwickler (es ist also kein einzelfall der sich nur auf zoe beziehen kann) (ob sie zusammen geschlafen haben darüber wird spekuliert aber es ist ja klar das bettgeschichten übers internet schwer zu beweisen sind)

    wieso journalisten entwicklern geld zahlen sollten da gibt es mehrere gründe:
    also klar ist, dass wenn du einem entwickler geld zahlst kannst du sein spiel früher spielen. deshalb haben einige magazine diese kosten übernommen kotaku hat jetzt dieses vorgehen sogar zur regel gemacht.
    Je nach spieleentwickler dem du geld zahlst hast du dann auch ein gewisses anrecht am verkaufserlöss (ich hoffe hier lüge ich nicht vorsicht damit mir den abschnitt zu glauben, das habe ich nicht selbst überprüft)
    aber das grösste argument ist, dass sie freunde sind!
    das problem ist sobald du jemandem geld gibst hast du egal ob du was zurück bekommst oder nicht in das produkt investiert und willst sehen wie es erfolgt hat (dazu gibt es studien)

    jetzt noch zur erklärung wieso die mediaoutlets uns (ich nehme an ich kann dich auch in die gruppe der gamer zählen) als frauenhasser und IS angehörige beschimpft haben und uns für tod erklärten:
    das ist eine revolt suppressionstaktik jemand hat eine studie ausgegraben die genau diese vorgehen beschreibt um eine revolte zu unterdrücken.

    heute gabs übrigens einen sieg auf twitter:
    Wikileaks hat gamergate einen guten kampf gewünscht
    und auch auf youtube gab es einen sieg
    zwei relativ bekannte moderate feministinnen haben gamergate für nicht frauenhasserisch erklärt

    nützt nur nicht die medien sind halt immer noch der meinung wir seien alles terroristen, und nachdem was ich in den deutschen medien gesehen habe denken die nicht viel anders, es ist eine schande versuchen die nicht selbst etwas rauszufinden und schreiben nur von einander ab. (sieht jedenfals so aus, oder dann aht gwakermedia viel weitere verstrickungen als bisher angenommen)
    Naja zugegeben die zensur hilft normalen leuten auch nicht gerade die wahrheit zu finden
    (da ich übrigens mittlerweile recht stark partei ergriffen habe und obwohl ich nicht lüge kann ich nicht sagen ich schreibe unvoreingenommen)

    PS:sieht so aus als hätte ich letztemal beim eingeben der email eine 5 zu wenig geschrieben ev ändert sich mein nutzer name

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    1. Eine kurze Anmerkung: Mehr Satzzeichen wie Kommas oder Punkte wären super! :D Dann kann man dir viel besser folgen. So sieht es fast so aus, als wäre jeder Absatz nur ein Satz. ^^
      Ja, das Interview hab ich überflogen. Wenn das stimmt, wäre ihr Verhalten wirklich vollkommen unprofessionell und verurteilbar. Ich recherchiere da nochmal, sobald ich Zeit habe. Ich hoffe das klappt diese Woche noch. Wenn ein Journalist mit wem ein Verhältnis hat finde ich das übrigens nicht von vorneherein schlecht, sie dürfen halt nur nicht so tun als würden sie dann neutral über den Job des anderen berichten, sondern sollten diese Themen an Kollegen abtreten. Ist an sich allgemeine Praxis, um Befangenheit zu vermeiden.

      Ach soo! Jetzt weiß ich, was du mit dem Geld zahlen meinst. Ja, klar, wenn man z.B. über Crowdfunding oder direkte Spenden ein Spiel mit finanziert, dann ist es logisch, dass man ein Interesse daran hat, dass dieses Spiel auch Erfolg hat. (Beim Crowdfunding werden auch manchmal nach dem Erfolg die Verkaufserlöse an die Spender zu einem Teil zurückgezahlt.) Geld zahlen, um vor dem offiziellen Verkaufsstart ein Review zum Game zu haben, das lohnt sich für Medien natürlich auch oft.
      Was die deutschen Medien angeht, wie wäre es mit Giga? http://www.giga.de/extra/netzkultur/specials/sex-luegen-und-videospiele-gamergate-und-der-gestank-von-urin-kommentar/ Da hat ein Redakteur meiner Meinung nach sehr gut zusammengefasst, warum er den Clusterfuck #GamerGate gerne ignorieren möchte, weil man bei der Diskussion darüber so viele verschiedene Dinge anspricht, dass die zu gar keinem vernünftigen Ende kommen kann. Und das bereits vor über zwei Wochen. ^^
      Genauso wie das Thema eigentlich auch für Kommentare viel zu umfassend und schwierig ist. o.o

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      1. Ja das mit den Satzzeichen ist so eine Sache. Ich glaube durch Twitter verlernt man das irgendwie, genauso wie übrigens auch die Gross.- und Kleinschreibung wenn man viel Englisch schreibt.

        So nun zum Artikel ja den habe ich gelesen, der Autor überseht meiner Meinung aber auch, dass es nicht um einzelne Leute geht, das hat das Hashtag hinter sich gelassen. (Ziemlich genau zu der Zeit als ich angefangen habe mich damit zu beschäftigen ca. 2.5 Wochen)
        Was ich damit sagen will: In 50-60% des Artikel geht es um Drohungen gegen Frauen, 5% sind halbherzige Information und der Rest sonst was.

        Zudem hat meiner Meinung nach vor allem die Amerikanische Presse den Chorus gesungen: „Uh alle finden den Sex den sie hatte abstossend ihr Zugeknöpften Fanatiker“. Aber irgendwas musste die Presse ja tun um von ihrer Korruption abzulenken. (Meine Meinung)

        Es ist auch nicht das erste Mal, dass die sogenannten SJW (Wozu die meisten der Englischen Journalisten zu zählen scheinen, das ist belegt) diese Taktik anwenden. Wann immer man im Englischen Commentsectionen nicht die Meinung des Journalisten vertreten hat, ist man gleich irgend ein …., jedoch werden die Comments meistens eh ohne zu zaudern gelöscht. (Da könnte ich dir ein paar Beispiele suchen und linken, das ist aber viel Arbeit deshalb mache ich es nur wenn es sein muss.)

        Es gibt Abschriften eines ThinkTank der Digra (ein Symposium, wo Silverstring Media seine Finger stark im Spiel hat [Silverstring hat enge Verbindungen zu dem Gamemedien die vorher erwähnt wurden]) wo radikale Feministinnen aus der „Gamejournalistenindustrie“ diskutieren wie man die eigenen politischen Sichtweisen in die Gamingculture integrieren könnte und eine sagt:

        „Gamasutra will shut down negative conversation at least in part because they’ve had their awareness raised by academics.“ Transkript Digra 2014

        Auf gut deutsch Gamasutra zensiert Texte die gegen die Parole gehen, welche diese SJW erzählen wollen.

        Wobei ich hier noch erwähnen sollte einige der Journalisten vertreten nur nach aussenhin das SJW ideal. Aber leben im krassen Gegensatz dazu. (nicht dass mich das stört, es gehört aber dazu das zu erwähnen)

        Auf gut Deutsch, da hier starke politische Interessen herrschen, ist es umso einfacher und wichtiger für die Mediaoutlets ihre Geschichte zu spinnen und alles auf die beiden Frauen zu lenken.
        Ich meine die Gamingcommunity als Frauenfeindlich darzustellen hilft ihnen sogar.

        Ja in dem Dokument (ich glaub April war die Digra) wird sogar damit gerechnet, dass die Leute aufbegehren werden.
        Deshalb finde ich es sehr fragwürdig worauf der Deutsche Journalist sein Hauptaugenmerk gerichtet hat.
        Aber ja das war der einzige Artikel auf Deutsch der überhaupt irgendwie Gamergate korrekt erwähnte wenn auch nur zu 5%.

        Und ja du hast recht, das Thema ist kompliziert, aber wichtig wenn wir in Zukunft noch verschiedene Spiele spielen wollen. Es kommt mir etwas so vor als würde eine NPD mässige Partei langsam aber sicher die Spielewelt übernehmen wollen. (Ok zugegeben vielleicht etwas überspitzt formuliert, aber nicht unbedingt ein falscher vergleich, sie verwenden jedenfalls ähnliche Taktiken)

        Link zum Digra Transcript: http://pastebin.com/FRhWfez4
        (Da dieses Dokument recht belastend ist, wird es andauernd vom Netz genommen und ist schwer zu finden.)

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        1. @cen: Ja, Twitter ist da nicht gerade hilfreich. ^^ Da gehn bei mir auch gerne die Großbuchstaben verloren.

          Ich glaube sobald jemand politische Interessen mithilfe von Medien durchdrücken will, wird es kompliziert und undurchsichtig, weil sowas ja meist nich öffentlich gemacht wird.
          Das Digra-Dokument hab ich angefangen zu lesen, aber da ich seit gestern mies erkältet bin (deswegen auch so lange Antwortzeiten) und ich den Kontext des Gesprächs nich kenne, hab ich ehrlich gesagt noch nicht durchgeblickt wer da wem was erzählt.
          Btw mit SJW meinst du „social justice warrior“, oder?

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  4. Kann dir in allen Punkten nur zustimmen. Der Gamergate – Skandal (auf den du mich ja erstmal aufmerksam gemacht hast) ist wieder einmal ein Zeichen dafür wie extrem schnell die Gesellschaft scheinbar 50 Jahre in der Zeit und der Moral zurückgeworfen wird, wenn die öffentliche Meinungsäußerung einer Frau total falsch interpretiert wird. Und obwohl sie sich über die Rolle der Frau äußert und kritisiert wie Frauen dargestellt werden und zum Opfer degradiert und ständig erniedrigt gezeigt werden, bestätigt die Mehrheit die Unzulänglichkeit der Gesellschaft und tut genau das: droht ihr sexuelle Gewalt an etc. Die Bestätigung dessen, was sie kritisiert. Hammer.

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    1. Ja, genau den Punkt fand ich auch krass. Das ist ja nicht im geringsten eine vernünftige Diskussionskultur und bringt auch niemanden weiter!
      Wie du in den anderen Kommentaren nachlesen kannst, hab ich aber auch einiges über das #GamerGate an sich ausgelassen, also den Konflikt zwischen Journalismus und Gamern. Einfach weil das Thema ziemlich komplex ist und ich mehr Zeit bräuchte mich da wirklich einzulesen.
      Viele Medien in den USA haben aber anscheinend genauso unintelligent überreagiert und pauschal allen Gamern unterstellt, dass sie frauenfeindlich sind. Is ja logisch. Als ob es verschiedene Menschen gäbe, die die gleichen Sachen (Games) toll finden. Nene, die sind alle gleich. *Sarkasmus off* O.o

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      1. Erstaunlich ist aber wie oft das passiert, ich lese fast regelmäßig auf TheMarySue wie schnell Frauen angefeindet werden und das am besten 24/7 via Internet. Und wenn die Trolle und Täter auf deinem Handy sind, wirken sie plötzlich verdammt nah. Was vorher dein Freund war (Handy), wird plötzlich mit jedem weiteren Tweet dein Feind. Das finde ich sehr krass. Von daher war das für mich auch Hauptaugenmerk deines Artikels und die ganze GamerGate Sache tangiert mich ansonsten nur peripher, weil ich Gelegenheitszockerin bin und mich praktisch gar nicht in der GamerCommunity bewege. (Vielleicht aus guten Gründen?) Deswegen fand ich das alles andere als schlimm, das du was ausgelassen hast – ich hatte nicht den Eindruck, dass du mit deinem Artikel ALLES an GamerGate erklären musst, nur weil du es in deinem Artikel erwähnst. War sehr verwundert über die anderen Kommentare.

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        1. Oh, TheMarySue kenn ich gar nicht. Sollte ich mir vielleicht mal angucken. :)
          Ja, da bin ich ganz klar deiner Meinung, Gerade übers Internet sind Anfeindungen so schnell und anonym möglich, dass es fast zu verlockend für einige Leute scheint, um es nicht zu tun. Und wenn es dann noch jemand schafft, Handynummern oder gar Adressen rauszusuchen, das mag ich mir gar nicht vorstellen. :/
          Ich schreibe übrigens gerade an einem zweiten Artikel, in dem ich dann versuche doch (fast) ALLES an Gamergate zu erklären. Ob es mir gelingt, weiß ich nicht. Jedenfalls gibt es unglaublich viele Hintergründe und -das ist das Verwirrende- eigentlich ging es gar nicht so wirklich darum, dass Frauen angefeindet wurden. Aber das kannst du ja dann nachlesen, falls du nachher doch noch Lust auf gefühlte 28 Seiten Hintergrundinfos hast. ;)

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          1. Jaja, ich hab das schon mitbekommen, dass GamerGate in erster Linie nicht mit der Feminismusdebatte verbunden ist, aber es hat eine ausgelöst, das reichte schon um mich auf die Palme zu bringen. Bist du eigentlicher Gamer?

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            1. Das glaub ich dir. ^^
              Eigentlich nicht, von daher ist es sehr lustig, dass ich auf das Thema so anspringe. Aber ich kenne genügend Leute, die ich als Gamer bezeichnen würde und deswegen ärgert es mich, wenn dann in den Medien gleich wieder auf alle mit der „ihr seid schlechte Menschen, weil ihr zockt“-Keule eingedroschen wird. Bin also eher pro-gamerig eingestellt, könnte man sagen. :)

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  5. Hallo Zusammen, sorry für die Pause, ich hatte viel zu tun.

    Ja, mit SJW meinte ich „Social Justice Warrior“, in den letzten Wochen habe ich GamerGate ziemlich genau verfolgt und kann jetzt einige neue Dinge, Erkentnisse und Eindrücke weitergeben.

    Zuersteinmal mein Subjektiver Eindruck, dadurch, dass die Medien alle Gamer als frauenfeindlich abgestempelt haben haben sie viele SJW auf den Plan gerufen, die ihre dunklen Machenschaften verteidigt haben. (Z.B. wurde eine Mailingliste gefunden, welche eindeutig aufzeigt das die Medien untereinander abmachen, welche Story sie bringen und was die Konklusion davon sein wird.)
    Das Problem ist natürlich, dass diese Leute(SJW) denken sie verteidigen eine Frau gegen eine wütende Meute Hunde. Hier möchte ich dazu sagen das dies auch gar nicht unbedingt falsch ist/war den einige WENIGE Leute wollten vermutlich wirklich nur die Frau bluten sehen.
    In den letzten Wochen hat sich dies jedoch drastisch geändert, sie ist nicht wirklich mal mehr ein Thema.
    Dafür sind die Leute jetzt wütend auf die SJW, nicht ganz zu unrecht den es gab recht viele Attacken gegen pro-GamerGater.(Siehe Bewiesene Dinge)
    Was sie leider vergessen ist, das einige wenige SJW auch auf der Seite der pro-GGer sind und das diese anderen SJW nur benutzt werden, und tatsächlich edle Beweggründe haben/hatten.
    Ausserdem haben gewisse MRM(Mens rights Movement) Leute versucht die Bewegung für sich zu gewinnen sind jedoch recht schnell abgeschossen worden, dank dem, dass auch einige Feministinnen und Egalitarians in der Bewegung sind.

    Viele Leute der pro-GG bewegung wollen aus diesen Gründen die Medienoutlets brennen sehen (ich denke vor allem die 4chaner sind dieser Meinung)

    @MISS BOOLEANA
    Jetzt zum Anfeinden, Ja du hast recht ich habe diese Tendenzen im Internet auch schon festgestellt ich denke ein Grossteil des Hasses kommt genau von solchen Mediaoutlets die ihre Agenda pushen. Ich selbst werde sauer wenn ich lese das diese Leute tatsächlich denken, das wenn ein Sperma in eine Eizelle eindringt sei dies Vergewaltigung auf zellulärer ebene?! Dies verzerrt das Bild das Leute vom Feminismus haben.
    Das Problem, dass ich hier sehe ist nicht einmal, dass A**** gesagt hat was sie gesagt hat sondern, dass es in der Presse als totale Wahrheit gefeiert wurde und jegliche Stimme die dagegen sprach gelöscht wurde und das Jahrelang. Dass schafft sehr viel Unzufriedenheit.
    Ich will das nicht aus Ausrede bringen oder das Verhalten entschuldigen, aber als eine Erklärung dafür geben.

    Jetzt zum Objektiven Teil bewiesen wurde
    -Journalisten machen ab welchen Artikel sie schreiben und welche Botschaft er sendet ( meistens sehr sehr radikal feministisch #KillAllMen)
    -Spieleentwickler, welche die Ideologien dieser Presseleute nicht unterstützen werden nicht in den Artikeln erwähnt
    -Spieleentwickler können sich positive Bewertungen und Erwähnungen erkaufen oder bekommen diese dadurch, dass sie Freunde sind.
    -Journalisten die ihre Kritik über diese Praktiken äußern werden ausgestoßen.
    -Journalisten opfern ihre Objektivität ihren Überzeugungen Willen.
    -Die Presse zensiert alles was ihnen nicht in den Kram passt.
    -A****wie Q**** (Name ausgelassen ich nehme an ihr wisst wenn ich meine) wurden am Anfang des ganzen Debakels belästigt und bedroht.
    -Der englische Wikipedia Artikel wird stark bearbeitet von Feministischen Gruppierungen
    -Es gab DDoS-attacken gegen pro-GamerGate Seiten
    -Journalisten die Pro-GamerGate sind werden bedroht
    -Leute die pro-GamerGate sind werden bedroht und belästigt und gefeuert
    -Leute die anti-gamerGate sind werden belästigt
    -Journalisten werden belästigt
    -Div. entwickler werden von beiden Seiten unter druck gesetzt.
    -Div Youtuber die Pro-GamerGate sind werden massiv von den Medien/Journalisten unter Druck gesetzt.
    -4chan wurde zensiert(es wird darüber spekuliert wieso genau,konsens ist moot wurde gekauft)
    -Journalisten unterstützen einander und gewisse Dev. über paetron

    Es gibt noch einige Anschuldigungen die nicht bewiesen sind zu diesem Zeitpunkt(z.B. Digra, darpa und Silverstring Media Verbindungen), aber dass fasst die 5 Wochen denke ich recht gut zusammen.
    Wohin es von hier aus geht ich habe keine Ahnung einige Leute wollen eine liste machen, mit Anforderungen aber der 4chan (jetzt 8chan) Kern will das nicht sie sind verletzt, weil sie ihr zuhause verloren haben.

    Konsens scheint jedenfalls zu sein Objektiven Journalismus einzuführen, der weniger Spielraum hat eine Agenda zu pushen und dadurch korrumpiert zu werden.

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      1. ja da stimme ich dir zu, eine richtige Debatte wäre wichtig, the escapist hatte letztens (nach der änderung) einen guten Artikel über Frauen in spielen. nicht anklagend und konstuktiv genau so wie es sein sollte.
        Ich mache mit nur echt sorgen, dass das ganze in eine Hexenjagt ausartet. besonders nach den infos die Gestern veröffentlicht wurden. (Obwohl es keine Bestätigung über die Verlässlichkeit davon gibt, deshalb erwähne ich sie erstmal nicht)

        Ich gehe mal deinen zweiten Artikel lesen bin äusserst gespannt :)

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    1. Hey chris!
      Ja, dieser Artikel geht mehr auf den Feminismus-Aspekt der Anfänge von Gamergate ein. Vielleicht hast du’s übersehen, ich habe auch einen zweiten Artikel zum Thema geschrieben, in dem ich auf die andere Seite, also das Problem mit den Gamejournalisten und den Spieleentwicklern eingehe. Siehe hier: http://wp.me/p4x5hx-kA Ich habe versucht damit möglichst beide Seiten ausgewogen darzustellen und hoffe, dass mir das trotz der Komplexität des Themas einigermaßen gelungen ist. Eigentlich müsste ich auch längst nochmal ein Update machen, komme aber im Moment leider zeitlich nicht zu einer umfassenden Recherche.
      Btw, ich hab deinen Artikel auch gelesen: Kann es sein, dass du ganz am Anfang den 23.10. meintest und nicht den 23.11.?

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      1. Vielen Dank für den Hinweis, es muss der 13.11. heißen und nicht der 23.11., ich korrigiere das gleich. Deinen zweiten Artikel werde ich auch noch lesen, auch dafür vielen Dank für den Hinweis.

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