Monat: Oktober 2014

Bekloppter geht’s nich? – Review Ein irrer Flitzer

Da denkt man grade, man hätte mit „Assassination Classroom“ oder „Magical Girl of the End“ alle Beklopptheitssparten im Mangabereich abgedeckt und dann veröffentlicht Tokyopop „Ein irrer Flitzer„. Ihr wisst, was ein Flitzer ist, oder? Jemand der splitterfasernackt durch die Gegend rennt und dafür sorgt, dass die Leute in der Fußballspielübertragungszentrale (oder bei ähnlichen öffentlichen und eigentlich familiengeeigneten Veranstaltungen) in hektische Aktivität ausbrechen, zwecks Verpixelung gewisser Körperteile. ^^ Und über so was gibt es jetzt einen Manga? o.O

Ein irrer Flitzer Band 1; Hitoma Iruma/Hiroto Ida; Tokyopop

Ein irrer Flitzer Band 1; Hitoma Iruma/Hiroto Ida; Tokyopop

Ich dachte mir nur etwas hochnäsig „Das kann ja nix werden!“, aber hab den Manga trotzdem im Laden mal aufgeschlagen und festgestellt: Das Ding hat ja ne Story! :O Und bei der geht es sogar überhaupt nicht um irgendwelche Spielfelder und Kameraaufnahmen. ^^

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Weltuntergang, Wiedergeburt & Brüste – Skull Party Band 3

Endlich ist Band 3 von Melanie Schobers „Skull Party“ draußen und ich hab ihn direkt verschlungen! ^^ Im Review zu Band 1 & 2 habe ich ja bereits erwähnt, dass es ein k.o.-Kriterium für mich gäbe, das mich davon abhalten würde, weiter als bis zum dritten Band zu lesen. Nämlich: Tentakel. :D Ob es im neuesten Band noch mehr Tentakel gab oder doch nur Brüste, erfahrt ihr in diesem Review. Boah, ich bin so gut im Teaser schreiben. Und diese unverfängliche Überschrift erst … xD (Alle die panische Angst vor Spoilern haben, sollten natürlich eher nicht weiterlesen. Auch wenn ich versuche möglichst wenig zu spoilern, ganz ohne Erwähnung der Story kann ich schlecht auf den Rest eingehen.)

Skull Party Band 3; Melanie Schober; Carlsen Manga

Skull Party Band 3; Melanie Schober; Carlsen Manga

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Pixabay / Republica

The evil internet? – Review „Deep Web“

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Buch-Review. Also das ohne Bildchen drin. :P Vor einer Weile habe ich „Deep Web“ von „Anonymous“ gelesen und jetzt bin ich endlich dazu gekommen, kurz niederzuschreiben, was an diesem Buch besonders gut und was nicht so gut ist.

In „Deep Web – die dunkle Seite des Internets“ schildert ein Journalist autobiographisch, was in den vier Monaten passierte, nachdem ein Freund zu ihm sagte „Heeey, schreib doch mal was über’s Deep Web! Das is doch spannend!“. Da man bekanntlich immer die Schnapsideen seiner besten Kumpels umsetzen sollte, hat er das prompt gemacht. Das Interessante daran ist, dass er selbst überhaupt keinen Plan von Technik hatte und deswegen zu Beginn seiner Recherche vermutlich auf dem gleichen Stand war, wie der Durchschnittsleser. (mehr …)

crimson moon

Monster unter dem roten Mond – Crimson Wolf

Bevor ich was zum Inhalt von Crimson Wolf sage, will ich eins loswerden: Ich halte den Manga dauernd falschrum. :D

Crimson Wolf, Seishi Kishimoto, Egmont Manga
Crimson Wolf Band 1, Seishi Kishimoto, Egmont Manga

So herum gehört das gute Stück, aber da der Kopf des männlichen Charakters größer ist und ich buchhaltetechnisch eben doch westlich geprägt bin, schlage ich den Manga immer instinktiv falsch auf. ^^ Tut man das, versteht das eigene Hirn aber auch irgendwann, was genau auf dem Cover zu sehen ist: Der männliche Hauptcharakter kniet auf dem Boden und blickt nach oben in die Kamera, während der weibliche Hauptcharakter daneben, drüber … liegt, schwebt, whatever. Das Cover muss ja nich physikalisch korrekt sein. Jedenfalls hat Rotkäppchen Ayame den etwas verzweifelt dreinblickenden Yoichi mit Ketten gefesselt, was ein wenig nach Loli-Bondage anmutet, aber glücklicherweise im Inneren nicht so ist. Innendrin findet ihr eine actionreiche und – wie immer ;) – leicht abgedrehte Story. (mehr …)

Pixabay / hebi65

Studium, Praktikum, Job, Bewerbung – Aaaaah!

Ich habe neulich einen Artikel gelesen, der hieß „Die Endzwanziger Krise„. Darin erklärt die Autorin, warum Leute gegen Ende zwanzig alles an ihrem Leben anzweifeln. Und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Denn was hat man heute schon erreicht, mit Ende zwanzig? Hat man studiert, dann war man irgendwann gegen Mitte zwanzig damit fertig und hat sich dann aufgemacht, sich in der harten Realität zurecht zu finden. Diejenigen unter uns, die während des Studiums gemerkt haben, dass ihnen der Beruf auf den sie hinarbeiten eigentlich gar nicht liegt, nun, die haben dann ein kleines Problemchen. Ähnliches gilt für Leute, die eines von diesen Fächern studiert haben, bei denen JEDER aus dem Bekanntenkreis fragt: „Und was machst du dann später damit?“ Mein Geständnis an dieser Stelle: Ich frage das auch. Einfach weil ich nie weiß, was Soziologen alles machen können. Sorry an alle Soziologie- und Philosophiestudenten. O:) Jedenfalls fängt die erste Gruppe quasi noch einmal von vorne an und verzweifelt so vor sich hin, während die zweite Gruppe so viel Auswahl hat, dass unentschlossene Menschen aus der Gruppe sich bestimmt genauso fühlen.

Ich beschreibe mal ein wenig, wie ich die Zeit nach dem Studium wahrgenommen habe und gebe euch ungefragt ein paar Tipps mit auf den Weg, die meinem unglaublichen Erfahrungsschatz und Gesprächen mit vielen anderen Leuten entspringen und euch vielleicht helfen, falls bei euch bald wieder eine dieser verhassten Jobsuche-Phasen ansteht. Ich gehöre übrigens zur „Verdammt! Falsches Studium“-Gruppe. (mehr …)

Kleine Umfrage für euch! How to Mangareviews?

Zusammen mit Assassination Classroom habe ich mir gleich noch den ersten Band von „Crimson Wolf“ geholt. Den wollte ich jetzt reviewen, aber dann kam mir der Gedanke, dass ich generell mal eine Frage an euch stellen könnte, die ihr das hier gerade lest.

Crimson Wolf ist in vier Bänden abgeschlossen. Daher meine Überlegung: Soll ich bei abgeschlossenen Serien lieber den ersten Band reviewen, wie ich das auch bei ongoing Serien meistens mache, damit möglichst schnell was zu diesem neuen Manga hier steht? Dann wisst ihr, ob vielleicht schon der erste Band genial ist oder eben Grütze und ob die Serie für euch überhaupt interessant klingt. Oooooder soll ich lieber noch warten bis alle Bände draußen sind und die zusammen rezensieren? Bei Monster Hunter Orage war das beispielsweise sehr einfach, weil schon alle vier Bände erschienen waren – und bei Ousama Game hätte es mir einen ganzen Artikel gespart. -.-

Bei gerade erst gestarteten Manga-Kurzreihen dauert es vom ersten bis zum vierten Band dann aber trotzdem ne ganze Weile. Bei Crimson Wolf würde es zum Beispiel noch ungefähr bis April 2015 dauern, bevor ich alle rezensieren kann, da Band 3 erst für nächsten Februar angekündigt ist. (Band 1 von Crimson Wolf werde ich diese Woche noch reviewen, wenn nichts dazwischen kommt, ihr müsst also nicht aufgrund dieses einen Beispiels entscheiden. ;) )

Was wäre euch lieber? Was haltet ihr für sinnvoller? Abwarten und alle zusammen rezensieren oder Band für Band rezensieren? Oder soll ich beides machen? :D Den ersten Band sobald er erscheint und dann 2015 eine Zusammenfassung aller Bände? Wenn ihr eine Meinung dazu habt, wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr kurz da unten das passende Nupsi anklickt, danke! ^^

Das Tool für die Umfragen spinnt gerade. Wie schön. o.O Ich hoffe ich konnte alle wichtigen Sachen auswählen, die verschiedenen Antwortfenster überlappen nämlich die Einstellungen, sodass ich nix sehe. Aaah, ein Hoch auf Technik. :D

In diesem Sinne wünsche ich euch eine Woche mit ausschließlich smooth laufender Technik und bin gespannt, was ihr so antwortet!
Eure 0utofjoint =)

PS: Ich kann natürlich nicht dafür garantieren, dass ich das dann zeitlich auch genauso umsetzen kann. Aber auf jeden Fall hätte ich mit genügend Antworten eine grobe Richtlinie, was euch wichtiger ist und worauf ich bei den Reviews achten sollte. :)

Kill your teacher! – Assassination Classroom

Was erst einmal seltsam klingt, ist in Wirklichkeit noch seltsamer. ^^ Heute gibt’s ein Mangareview zum ersten Band von „Assassination Classroom“ von Yusei Matsui. Den Manga habe ich deswegen direkt aus dem Regal gerissen, weil er im Mangapreview von Carlsen Manga vorgestellt wurde und mich irgendwie an „Danganronpa“ erinnert hat. Und das ist einer der abgefahrensten guten Animes, die mir seit langem untergekommen sind (bzw. war ursprünglich ein Game).

Cover von "Assassination Classroom" Band 1; Yusei Matsui; Carlsen Manga

Cover von „Assassination Classroom“ Band 1; Yusei Matsui; Carlsen Manga

Worum geht es bei Assassination Classroom? Ich hab ja schon mal erwähnt, dass sobald ich anfange, die Stories von Mangas zusammenzufassen, viele Leute plötzlich so „o.Ô“ gucken, oder? Das wäre hierbei garantiert auch so. ^^ Wir befinden uns auf der Erde, alles ist ganz normal, bis eines Tages ein Tentakelmonster den Mond zu zwei Dritteln auffrisst und nur noch eine Sichel übrig lässt. Häh? Genau. Und weil das „Monster“ so mächtig ist, droht es, die gesamte Erde zu zerstören. Doch es gibt eine Möglichkeit das zu verhindern! Die Rettung kommt von der außergewöhnlichen … von der … besonderen … von der allerletzten Loserklasse 9E einer japanischen Highschool. Die dürfen nämlich, ohne mit einem Rückschlag rechnen zu müssen, das Monster angreifen und wenn sie es schaffen, Tentakel-sama umzubringen, ist die Erde gerettet. Yaaay. Ach ja und bis dahin unterrichtet das Tentakel-Monster die Klasse als „Korosensei“. Korosensei hat nämlich nicht nur Tentakeln und ein Gesicht, das ein beunruhigend starrer Smiley ist (daher das Cover), sondern auch Spaß am unterrichten. (mehr …)

(Anti-)Feministische Fake-Rezensionen

Oah, mann ey! Jetzt hab ich letztens noch des nächtens einen Artikel fertig gemacht, dessen Rohform ich aber schon vor nem Monat angelegt hatte und wundere mich, warum ich den nach Tagen gar nicht auf meiner eigenen Seite finde … Vielleicht deswegen, weil der zu dem Datum veröffentlicht wurde, das als „Anlegedatum“ eingestellt war. -.- Also ich habe quasi timetravel-mäßig im Nachhinein einen Artikel am 4. September veröffentlicht, das aber erst am 12. Oktober. Nimm das, Raumzeitkontinuum! Sprach sie, während sie bedrohlich mit dem Nutella-Brot vor dem Laptop rumwedelte. Sehr einschüchternd, oder? Jedenfalls hier nochmal der Link zum Artikel: Menschen ändern sich.

Nun ja, ihr werdet aber trotzdem festgestellt haben, dass ich im Moment seltener zum bloggen komme. Das liegt erstens an: Aaaaaaaaaaaarrbeit. Und zweitens an: Leeeeeeeeeeeeeben. Dank Amsterdam und Besuch und Arbeits“ausflügen“ und Abwesenheiten von gefühlt ALLEN Kollegen hatte ich nicht nur die letzten Wochenenden gut zu tun, sondern auch unter der Woche habe ich die wenigen Stündchen, die ich nicht aufräumen, putzen, kochen, einkaufen oder einfach nur atmen musste, meistens wie ein Zombie vor dem PC gehockt und Youtube-Videos geguckt oder sinnfrei in der Gegend herumgesurft. Ich meine natürlich tiefgreifende Recherchen für meine zukünftige Karriere als professionelle Blödsinns-Bloggerin und Youtube-Star betrieben. Also total wichtige Sachen und so. Ehrlich!

Während der Kaffeepause auf der Arbeit erwähnte mein Kollege irgendwann, dass es mal wieder ein Feminismus-Skandälchen gebe. Och Mensch, ich hatte doch noch vor, #Gamergate weiter zu verfolgen, da können die doch jetzt nicht schon wieder an anderen Fronten vor sich hin geifern (womit jetzt alle Beteiligten inklusive Trolle gemeint sind :D). Jedenfalls ist das Ganze kein Riesen-Skandal, aber ich wollte es euch trotzdem mitteilen. (mehr …)

Pixabay/info254

Menschen ändern sich nicht? Bullsh*t!

Man hört immer wieder, dass Menschen sich ändern können. Andererseits stimmen dann die Zyniker unter uns gerne grantigerweise ein mit einem „Als ob!“. Was stimmt denn jetzt? Tja. Beides irgendwie. ^^ Um euren Charakter zu ändern müsste sich entweder jemand anders sehr sehr SEHR viel Mühe geben und euch dazu zwingen euch zu ändern. Das geht aber fast nur durch unglaublich anstrengende und vermutlich unangenehme Methoden, die wir hier nicht näher erläutern wollen. Ach ja und wenn man verliebt ist. Dann geht das angeblich auch. Aber oft ist dieses Phänomen doch nur ein kurzzeitiges Verstellen, während man noch im rosa Plüschwölkchen-Himmel schwebt, von daher zählt das auch nicht. Aber was die grundliegende Einstellung zu vielen Dingen angeht, kann man sich durchaus sehr stark verändern und manchmal eben die berühmte und abgedroschene 180°-Wende vollziehen. (mehr …)

Lesen in Amsterdam

Ich war ja grade in Amsterdam, falls ihr es überlesen haben solltet. ;) Die Stadt kann einfach einiges. Es gibt Läden mit Nintendo-Taschen und Legend of Zelda Shirts, geilen Kaffee und zu meinem Glück haben die Amsterdamer wohl eine Vorliebe fürs Englische – oder sie sind sehr lieb zu Touristen. ;) Da aber, im Gegensatz zu Deutschland, in den Niederlanden viele Filme nicht synchronisiert werden, könnte ich mir vorstellen, dass es dort wirklich so ein kleines bisschen sprachfreudiger zugeht als das hier manchmal der Fall ist.

Aber wie komme ich da jetzt drauf? Lasst mich von vorne anfangen: Selbstverständlich habe ich auf dem Hinweg brav das Buch ausgelesen, das ich mir als Kindle-Version mitgenommen hatte und am Bahnhof ausnahmsweise mal keine neuen Mangas gekauft – man hat ja schon genug Gepäck zu schleppen, wenn man klamottentechnisch SonneRegenWindWeggehenWeltuntergang einplant. Auch wenn es irgendwie dann doch zu sonnig für meine Garderobe war. Egal. :D Aaaalso auf unserem Weg durch die Stadt sind wir an einem Laden vorbeigekommen, in dem ich schon in Schottland gerne Stunden verbracht habe und meistens vollbepackt wieder rauskam. Die Rede ist von „Waterstones„, einem britischen Buchladen. Der hatte denn auch in Amsterdam nur ein mickriges Regal mit „Dutch Literature“, aber dafür drei Stockwerke voller englischsprachiger Romane, Fachbücher, Zeitschriften und sogar ein paar Mangas. Dort hätte ich also auch einen ganzen Tag des Urlaubs verbringen können. ^^ Aber ich bin standhaft geblieben und habe keinen einzigen Manga gekauft! Dafür am letzten Tag noch zwei Bücher, aber das is ja was anderes und die Rückfahrt war lang und so … (mehr …)