Creepy Gourmets, mehr Background und WTF – Review Tokyo Ghoul 4

So, endlich komme ich dazu, das Review zu Tokyo Ghoul Band 4 zu schreiben. Und das obwohl ich den Band direkt nach dem Kauf verschlungen habe. ^^ Alle, die nicht gespoilert werden wollen: Lest ihn! Ist awesome! ;) Freunde meiner detailreichen Beschreibungen dürfen auf „Weiterlesen“ klicken. Dieses Mal habe ich mich allerdings sogar kurz (okay, kürzer) gefasst! :D

Tokyo Ghoul Band 4; Sui Ishida, Kazé Manga

Tokyo Ghoul Band 4; Sui Ishida, Kazé Manga; featuring: Creepy Gourmet …

What happened so far?

Wir erinnern uns: Ken hat sich ein wenig in die Schei … in eine ungünstige Situation geritten, weil er sich im letzten Band (siehe Review, in dem ich genau das nicht erwähnt habe, aber ganz viele andere tolle Sachen :D) mit den Ghul-Ermittlern angelegt hat. Nun sollten also alle noch vorsichtiger sein – und prompt tauchen noch mehr gefährliche Gegenspieler auf. Als wäre es noch nicht spannend genug. ^^

Mehr Backgroundstories und mehr Creeps

In diesem Band geht Ken auch endlich wieder zur Uni und darf zu seinem Entsetzen feststellen, dass sein bester Kumpel Hide (endlich ist er wieder da!) völlig begeistert davon ist, den Ghulen auf die Schliche zu kommen. Abgesehen davon, dass das meine Theorie, Hide wüsste schon von Kens neuer Identität als Ghul, ins Wanken bringt, heißt das auch, dass Hide sich in Zukunft in ziemliche Gefahr begeben könnte – oder dass Ken und Hide auf einmal zu Feinden werden.

Ken trainiert fleißig weiter, auch wenn er mit richtig krassen Fightern noch lange nicht mithalten kann. Ob er irgendwann doch Fleisch essen muss, um beim Training voll durchzustarten, erfahren wir leider auch in diesem Band nicht. Sui Ishida hat also entweder vor, Ken seinen Fleischverzicht zu gönnen, bis die Story um ist oder er plant recht langfristig auf das Thema einzugehen. Oder er thematisiert genau das im nächsten Band, weil ich letztes Mal ja auch bemängelt hatte, dass Ken nie zur Uni geht und Hide nicht mehr vorkommt. ^^

Außerdem lernen wir, dass unsere (Tsundere …) Toka gar nicht immer so hardcore ist und sogar richtig nett sein kann – wenn sie will. Also direkt nach Hides Interesse für die Ghuljagd eine fast noch schockierendere Erkenntnis für Ken. ;) Ein alter Bekannter kommt auch noch einmal vor und wir erfahren mehr über das Leben von … Nishiki. Womit ich persönlich irgendwie gar nicht mehr gerechnet hatte, da er im ersten Band gar nicht mal so cool rüberkam. Aber vielleicht muss ich auch nur seine ganze Hintergrundstory erklärt bekommen und dann finde ich ihn total toll, wer weiß? ^^ Bei dieser Begegnung wird Ken jedenfalls ins Grübeln gebracht und es werden ein paar coole moralische Fragen aufgeworfen, was ja genau der Teil ist, der mich von Anfang an an Tokyo Ghoul begeistert hat.

Zufälligerweise gibt es unter Ghulen eine Legende über einen einschüchternden einäugigen Ghul. Ken hat bereits einen Ermittler ausgeknockt und zufälligerweise hat jemand dabei gesehen, dass er nur ein rotes Auge hat. Tjaaa, nun wird er sich wohl des öfteren damit auseinandersetzen müssen, sehr nach dem Typen aus einer Legende auszusehen. Ob er deswegen besonders viele Vorteile (gefährliche Gegner rennen schreiend weg^^) haben wird oder die Legende eher Nachteile (lasst ihn uns killen, bevor er uns was tut! O_O) für ihn bringt, ist noch unklar. Zumal der genaue Ursprung der Legende und ob etwas Wahres dran ist, noch nicht so 100%ig erklärt wurden.

Ermittler Ken im crazy Ghule Milieu

Für Meet and Greet mit alten Bekannten ist in diesem Band aber leider doch nicht so viel Zeit, wie ich gehofft hatte, denn wir lernen auch wieder ein paar neue Charaktere kennen. Allen voran den Ghul Shu Tsukiyama, der als „Der Gourmet“ bekannt ist und nur ganz bestimmte Menschen bzw. Teile von Menschen verspeist und generell als sehr creepy Dude mit der Fassade eines Gentlemans rüberkommt. o.o Da Ken damit geködert wird, mehr über den Unfall zu erfahren, der zu seiner Verghulung führte, lässt er sich auf einen Deal ein. Für diese Infos soll er von Shu erfahren, wo sich das geheime „Restaurant der Ghule“ befindet. Was haben wir bei der Sache? Genau, ein schlechtes Gefühl. Was tut Ken natürlich trotzdem? Genau, er rennt Shu hinterher. Dadurch gerät er – surprise, surprise – noch tiefer in Schwierigkeiten, die kurz gesagt sehr abgefuckt sind und den Manga ziemlich spannend werden lassen.

Im Nachhinein war es also gar nicht schlimm, dass Hide und die anderen nicht so oft vorkamen, da durch die neuen Charaktere ganz neue Handlungsstränge möglich waren, die mich wieder sehr begeistert haben. ^^ Allerdings war auch dieser Band für meinen Geschmack viel zu kurz. :D Ich glaube, ich bräuchte einen 800 Seiten starken Band, um nicht am Ende zu denken: „Neeeeeeein, ich wollte doch wissen, wie es weitergeeeeeht! ;_;“ ;) Band 5 kommt übrigens erst im Januar 2015, wenn Amazon da die richtigen Daten hat. Januar! Ich muss das mit der Geduld noch mal üben … O_O

Ein erstaunlich kurzes Mangareview dieses Mal, aber nach dem vierten Band kann man einfach nicht mehr so viel Neues erzählen, wenn man nicht alles nacherzählen und komplett spoilern will. Ich hoffe ihr konntet trotzdem etwas damit anfangen und wünsche euch noch einen schönen Sonntag mit möglichst wenig Creepiness! :3

Eure 0utofjoint =)

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