PEGIDA, die Lügenpresse und wo ist eigentlich das Problem?

Ab und zu komme sogar ich nicht einmal an aktuellen Ereignissen vorbei. Zum Beispiel an PEgIdA, einer Bewegung deren eigentlich korrekte Schreibweise glücklicherweise niemand nutzt, da die mich an pubertierende Teenager in sozialen NeTzWErKEn erinnert. Irgendwann werde ich mir vielleicht auch merken können, dass das Kürzel für *lufthol* „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ steht. Wie ich auf dieses Thema komme? Nun ja, vorgestern war ich auf dem Heimweg und rannte direkt in eine Menschenmenge, die den Weg zu meiner Bahnhaltestelle blockierte. Super. Es ist 19 Uhr, hinter mir liegt ein stressiger Arbeitstag, ich komme gerade vom Sport, mit dem ich es laut meinem Fuß etwas übertrieben habe, es sind gefühlte 2 Grad und ich habe seit einer Stunde schon Hunger. In dieser Situation ist mir mit 99%iger Wahrscheinlichkeit vollkommen egal, wofür oder wogegen irgendjemand protestiert, Hauptsache IHR GEHT MIR AUS DEM WEG!! Da das natürlich nicht passiert ist, bin ich fluchend, grummelnd und vermutlich sehr seltsam wirkend am äußeren Rand der Demo entlang geschlängelt, während mir begeisterte junge Familien entgegen kamen und Rentner über mich hinweg in Richtung … in welche Richtung auch immer schielten, in der wichtige Dinge passierten.

Als ich dann frierend an der Bahnhaltestelle stand (die natürlich im Gegensatz zur anderen auch noch draußen war), verfluchte ich gedanklich diese motivierten Menschen, die es wagten, ihre Meinung auf meeeeeinem Heimweg auszuleben, anstatt das wie jeder vernünftige Mensch mithilfe einer Internetpetition zu tun. Ich meine, in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich? Da muss ich doch für so unwichtige Themen meine Wohnung nicht mehr verlassen, also wirklich! Wobei … für welche Themen eigentlich? Die Demo war eine Anti-Pegida-Demonstration, von der mir mittags noch jemand erzählt hatte. Dass dazu wirklich mehrere Tausend Menschen erscheinen würden, damit hatte mein Hirn natürlich nicht gerechnet. Vor allem, da ich immer noch nicht so ganz verstanden habe, was zum Henker diese komische Organisation, gegen die alle demonstrieren, nun eigentlich will.

Also … worum geht’s hier eigentlich?

Nachdem ich mich dann auch endlich mal näher damit auseinander gesetzt habe, habe ich festgestellt, dass ich immer noch nicht weiß, was die wollen. Eines ist jedoch klar, die offiziellen Punktepapiere der Organisation sagen ganz andere Dinge als das, was immer diskutiert wird. Denn darin stehen auch vernünftige Sachen, die man nicht einfach als rechtes Gedankengut abwiegeln kann. So zum Beispiel die Aufnahme von politischen oder religiös verfolgten Flüchtlingen als Menschenrecht oder die bessere Betreuung von Flüchtlingen von Sozialarbeitern. Denn bisher werden die meisten Flüchtlinge in Deutschland glaube ich eher minimal nach dem Motto „Muss ja.“ und „Sein ’se froh, dass ’se hier jelandet sind un‘ beschwer’n ’se sisch nisch!“ behandelt. Auch auf der Facebook-Seite von Pegida findet man auf den ersten Blick keine krassen rechtsextremistischen Posts oder ähnliches.

Aber wenn es nur um Flüchtlingspolitik geht und nur darum, die radikalsten aller radikalen Islamisten und fiese kriminelle Auslä..Asyl…Flüchtlinge auszuweisen, wo ist denn dann das Problem? Die richtig bösen Leute will ja keiner, oder? Leider lädt die Aussage nur bestimmte Menschen einer Gruppierung auszuweisen sehr dazu ein, bei der Definition von „bestimmte“ nicht ganz so genau zu sein. So könnte aus „radikalen Islamisten“ irgendwann werden „diese Leute halt, die wo da so islamisch aussehn tun!“ und aus „kriminelle Flüchtlinge“ einfach nur „Flüchtlinge“ oder „Ausländer“. Deswegen läuten bei sehr vielen Leuten im Moment die Alarmglocken. Aber eigentlich muss ich dazu kaum noch was sagen. Gut zusammengefasst hat den Komplex Pegida (inklusive ein paar der vielen Verbindungen zu anderen Organisationen und Hintergründen) meiner Meinung nach Darkvictory in seinem Video zum Thema – unterhaltsam und sehr kritisch kommentierte Teilzeitnerd bereits im November die von Pegida gemachten Äußerungen.

Pegida hat 153.770 Likes bei Facebook

Der Knackpunkt bei Pegida scheint zu sein, dass die Kundgebungen und Demonstrationen mittlerweile als Auffangbecken für jeden dienen, der irgendwie unzufrieden mit der aktuellen Lage bzw. der Politik ist. Häufig sind das eben auch Nazis. Bei diesen Demos wird gerne gegen die „Lügenpresse“ skandiert und generell wird gerne bemängelt, dass „die da oben“ einem ja nicht zuhören würden. Ich bestreite nicht, dass Politiker prinzipiell sich selbst am liebsten zuhören, trotzdem ist eine generelle Ablehnung von allem und allen Medienvertretern jetzt vielleicht auch nicht so die intelligenteste Art mit anderen Menschen in den Dialog zu treten.

Bei der bisher einzigen Pressekonferenz waren die beiden Hauptorganisatoren nämlich eher nicht soo auskunftsfreudig. Also zumindest berichtet das der Spiegel. Kann natürlich sein, dass der auch nur behauptet, sie hätten nichts gesagt und äh, okay. Ihr erkennt das Problem? Sobald man sich mit Organisationen auseinandersetzt, die sagen, dass über sie falsch berichtet würde, kann man sich nicht mehr auf Berichte über diese Organisation berufen, weil alle Artikel aus der Presse ja angeblich voreingenommen seien.

Das erinnert mich an etwas. Neulich saß ich im Zug neben einem Herrn, der mich auf mein Buch ansprach („Lügen mit Statistik„) und meinte, dass wir ja ähnliches lesen würden. Sein Buch war allerdings keine Erklärung, wie man Statistiken manipuliert, damit sie fancier oder erschreckender aussehen, sondern: „Gekaufte Journalisten“ von Udo Ulfkotte. Gerade für mich als angehende Journalistin also etwas, das mich eher nervös zur Seite schielen ließ als dem Mann zuzustimmen. Da ich aber ja nett bin und nicht weiß, weswegen der Herr das liest, habe ich nur angemerkt, dass Herr Ulfkotte für sein Buch sehr viel Kritik geerntet hat, weil in dem Buch wohl einige Fehler stecken. Die Antwort darauf war: „So weit bin ich noch nicht.“ – was man nun einerseits als philosophische Selbsterkenntnis, nicht dazu bereit zu sein deuten könnte oder als das was er meinte: „Ich bin erst auf Seite 50.“

Hauptsache misstrauisch

Falls ihr noch nie von dem Buch gehört haben solltet, darin berichtet der ehemalige FAZ-Journalist Ulfkotte von allen möglichen Missständen in diversen Redaktionen. Das tut er anscheinend so spannend, dass das Buch vier Sterne bei Amazon bekommen und zeitweise Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste erklommen hat. Mittlerweile ist es wieder auf Platz 3  der Sachbücher gelandet. Beunruhigend ist dabei, dass das Buch im Kopp-Verlag herausgegeben wurde, der ein recht esotherisches und verschwörungstheoretisches Themenspektrum hat. Von verbotener Archäologie über Prophezeihungen bis hin zu Spontanheilungen findet sich im „Bücher, die Ihnen die Augen öffnen„-Verlag so ziemlich alles. Und wenn man dann paranoid genug ist, kann man gleich Wasseraufbereitungs-Kits, Notfallrationen und Gaskocher bestellen. (Letzteres finde ich allerdings schon wieder lustig. ^^)

Ganz wichtig sind beim Kopp-Verlag auch Geheimbünde und Bücher über die Infos, die generell einfach verschwiegen werden und über die nur die Autoren des Kopp-Verlags verfügen. Irgendwie. Und hab ich schon erwähnt, dass man anscheinend alles heilen kann, wenn man sich nur richtig ernährt? Aber ich werde schon wieder zynisch, ich wollte ja gar nicht den Verlag kritisieren, sondern nur andeuten, dass ich Büchern aus diesem Verlag eher skeptisch gegenüber trete. Dass Ulfkotte in seinem Buch unglaublich oft Fehler gemacht hat und scheinbar nicht ganz das Talent zur Quellenauswertung hat, sagt zumindest der bekannte Journalist Stefan Niggemeier, der das Buch netterweise gelesen und durchgeprüft hat. Wer auf durchaus nicht netten Humor steht, der sollte sich den entsprechenden Artikel dazu vielleicht mal anschauen. Da ich nun nicht beweisen kann, entscheide ich hier nach Bauchgefühl und glaube dem zwar oft sehr giftig schreibenden, aber von mir respektierten Herrn Niggemeier, dass der Herr Ulfkotte bei der Recherche für sein Buch nicht sehr gründlich war und man vieles von dem was er schreibt zurecht als völlig haltlos bezeichnen kann.

Wieso? Weshalb? Warum?

Doch warum hat sein Buch trotzdem solchen Erfolg? Bereits die Satire-Sendung „Die Anstalt“ zeigte Ende April 2014 auf sehr unfreundliche und geniale Weise, wie sehr einige Journalisten in Lobbyarbeit verstrickt sind und im September wie „gleichgeschaltet“ – also einseitig – teilweise über Themen wie die Ukrainekrise berichtet wird. Genau das sprach auch den Herrn, der neben mir im Zug saß, an. Kaum hatte er das erklärt, mischte sich noch ein sehr sympathischer älterer Herr von gegenüber ein. Überall werde ja das Gleiche berichtet und man wisse ja gar nicht mehr, was wirklich geschehe. Die Bildzeitung, die er gerade las, half ihm dabei anscheinend auch nicht, wie er gestand. Nach der Ukrainekrise drifteten die beiden Herren dann ab in eine Rentendebatte und die mangelnden Fähigkeiten der Politiker. Was ich daran beunruhigend fand, war, wie wenig Vertrauen die beiden in Politik und Medien generell zu haben schienen – mit Ausnahme der AfD, weil die ja „was tue“ und „sich einsetze“. Außerdem habe ich ganz klar gemerkt, dass der Herr Gegenüber (der übrigens wirklich euer netter Opi von nebenan sein könnte) von der allgemeinen Lage sehr verunsichert wirkte, sich hilflos fühlte und garantiert bei Pegida mitlaufen würde, wenn sich ihm das als einfache Lösung anbietet, um endlich selbst tätig zu werden und die Probleme loszuwerden bzw. abzuschieben. Solche Momente, in denen ich begreife, dass auch sympathische Menschen bei Dingen mitmachen könnten, die eventuell dazu führen, dass es anderen sympathischen Menschen schlecht geht … die machen mich immer nervös.

A propos Nervosität: Was verbindet all diese Bewegungen? Pegida, AfD, den Kopp-Verlag und sogar den IS? Angst und Wut. Angst vor unsicheren Lebensumständen und Wut darüber, dass niemand etwas ändert und einen niemand versteht. Wo Krankheiten vielleicht beim einen dazu führen, dass er sich Lebensratgeber holt, die angeblich die Lösung für all seine Probleme verraten,  macht der nächste seinen Unmut über die ähnliche Berichterstattung in den Medien dadurch Luft, dass er bei einer Pegida-Demo „Lügenpresse“ schreit. Wo die Idee aufkommt, dass Politiker einfach über den eigenen Kopf hinweg handeln und nur Themen ansprechen, die ohnehin „niemanden“ interessieren, wählt man vielleicht die AfD. Wer in allem keinen Sinn mehr sieht und sich vielleicht gerade durch islamfeindliche Bewegungen ausgegrenzt fühlt, der könnte sich denken „Warum nicht einem Heer anschließen, das gemeinsam für ein Ziel kämpft?“, was bedauerlicherweise die grausame Unterdrückung und das Abmetzeln des so ziemlich größten Teils der Menschheit beinhaltet (also alle mit einer anderen Einstellung). Aber hey, nicht jede Idee ist eine gute Idee. Okay, mit diesem Teil der Argumentation habe ich mich sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Ich will ja nicht seltsame Parteien in Stadträten mit mordenden Terroristen gleichsetzen – nur vergleichen und klar machen, dass egal wie seltsam ihr sie finden mögt, auch die AfD und Pegida vermutlich irgendwo nachvollziehbare Ursachen für ihr Handeln haben. Zu was für verqueren Handlungsweisen diese das animieren mag und ob die dann in irgendeiner Weise gerechtfertigt sind, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Vermutlich auf einem von der „Lügenpresse“ …

Nicht nur drüber lustig machen

Das haben einige Leute der TU Dresden versucht, also die Pegida-Demonstranten nach ihren Gründen für die Spaziergänge in Dresden zu fragen. Normalerweise stünde hier (was auch in vielen Zeitungen stand …) folgendes. Forscher haben herausgefunden: „Der „typische“ PEGIDA-Demonstrant entstammt der Mittelschicht, ist gut ausgebildet, berufstätig, verfügt über ein für sächsische Verhältnisse leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, ist 48 Jahre alt, männlich, gehört keiner Konfession an, weist keine Parteiverbundenheit auf und stammt aus Dresden oder Sachsen.“ Leider stand in der Präsentation zur Studie nicht, dass nur 400 von 1.200 Befragten an der Umfrage teilnehmen wollten. Natürlich will nie jemand an irgendeiner Umfrage teilnehmen, von daher ist der Schnitt vermutlich gar nicht sooo schlecht. Allerdings heißt das immer noch, dass niemand genau weiß, was der Großteil der Pegida-Teilnehmer nun wirklich denkt. Die Ergebnisse einer zweiten Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung findet ihr hier. Die finde ich sehr interessant, weil dort viele der Vorurteile über Pegida doch bestätigt werden und die Basis der Studie ist auch ein wenig besser erläutert als in der Präsentation der TU Dresden (zum Beispiel wird erwähnt, dass Leute, die eine Teilnahme abgelehnt haben, sich öfter ablehnend oder aggressiv über die Presse äußerten).

Zu 100 % wird wohl nie geklärt werden, ob Pegida-Anhänger „Ich bin ja kein Nazi, aber“-Menschen sind und ob sie nun doch alle Angst vor der Islamisierung des Abendlandes haben oder ob sich jemand einfach besoffen diesen Titel ausgedacht hat und man ihn seitdem nicht mehr los wird. Schwachsinnig ist er nämlich auf jeden Fall, da uns hier sicherlich keine Islamisierung droht und so der Islam an sich mal wieder als etwas bedrohliches dargestellt wird. Deswegen sollte sich Pegida nicht wundern, dass man sie als fremdenfeindlich, islamophob oder gar rechts bezeichnet. An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die Youtuber-Aktion #YouGeHa hinweise, bei der sich „Youtuber gegen Hass“ aussprechen und unter anderem erklären, wieso Stammtischparolen keinerlei ernstzunehmende Begründung haben, schockierend vor Augen führen, wie wir oft auf Fremde reagieren (dailyknoedel)  und wie es sich überhaupt als Muslim in Deutschland lebt (Anna Molly). Noch kam ich nicht dazu, alle Videos zu schauen, aber bisher hat es sich gelohnt.

Halloooo? Kommuniziert hier noch jemand miteinander?

Generell möchte ich mit diesem Artikel zum Ausdruck bringen, dass es schön wäre, wenn die Sorgen dieser zehntausend und mehr Menschen ernst genommen würden. Nein, nicht in dem Sinne, dass man nun alle ungläubigen Nicht-Christen ausweist, damit sich keiner mehr über Islamisierungen Sorgen machen muss, sondern in der Hinsicht, dass ihnen vermittelt wird, warum es schwachsinnig ist, in „den anderen“ einen Feind zu sehen, auf den man seine Ängste projizieren kann. Einfach nur zu behaupten „Pegida ist bescheuert“ bringt uns da nicht weiter. Dadurch grenzen sich „Dagegen!“-Gruppierungen doch nur noch weiter ab. Es wäre toll, wenn sich mal mehr Medien darum kümmern würden, ihren Lesern und Zuschauern zu erklären, warum Stammtischparolen falsch sind. So mit Zahlen belegt und so. Und das dann nicht in irgendwelchen Berichten über die Berichte des Statistischen Bundesamtes verstauen, die kein Mensch lesen möchte, weil sie trockener sind als Reiswaffeln, sondern in verständlichen Artikeln und Sendungen, die bei den Leuten ankommen, die entweder schon bei Pegida mitspazieren oder die es ohne diese Informationen vielleicht dahinzieht. Wenn dann auch noch alle Politiker ihren Hintern hochbekommen und sich nicht nur zu Aussagen, wie „Ja, wir schaun dann mal …“, sondern auch zu Taten hinreißen lassen, die allen von ihren Handlungen betroffenen Menschen ein besseres Leben ermöglichen, ja daaaann hatte ich vermutlich zu viele Kekse und bin aufgrund eines Zuckerschocks im Glückstaumel. -.-

Bleiben wir also zunächst beim etwas realistischeren Plan, dass diverse Medien eventuell doch dem abgedrehten Plan ihren Lesern/Guckern entgegen zu kommen. Es könnte ja sogar sein, dass durch solch absurde Maßnahmen auch weniger Ulfkottes auftauchen, die zusammen mit andersdenk-feindlichen Bewegungen in letzter Zeit wie hässliche Gartenzwerge aus dem Boden zu ploppen scheinen. Falls es die von mir ersehnten Artikel schon längst gab, dann haben die Tante Pegida und ich die wohl beide übersehen. Im Gegensatz zur seltsamen Tante entschuldige ich mich dann aber an dieser Stelle, vorausgesetzt mir werden die tollen Artikel dann auch verlinkt. ;) Andernfalls ersetzen wir einfach alle Medien durch Youtube-Channels, die bekommen so etwas teilweise besser hin, wie mir manchmal scheint …

Nun zu euch, falls ihr so lange durchgehalten habt. :D Was haltet ihr von Pegida? Oder muss ich das gar nicht mehr fragen, weil diese Frage schon seit Monaten rumgeistert? Was haltet ihr von den Medien? Wem vertraut ihr? Was haltet ihr von Spiegel-Bestsellerlisten und den darauf aufgeführten Büchern? Hattet ihr schon mal von Udo Ulfkotte gehört? Habe ich irgendwo einen Denkfehler eingebaut? Leider musste ich den Artikel ein wenig zusammenzurren, weil er sonst wirklich unübersichtlich geworden wäre, ich hoffe also es ist noch alles verständlich UND er ist nicht zu ausufernd, dafür aber verständlich und ääääh … es ist jetzt ein Uhr nachts und ich hoffe wirklich, dass ich den morgigen Arbeitstag überstehe. Fängt ja erst in 5 Stunden an. :D

Einen harmonischen Mittwoch wünscht euch
eure 0utofjoint =)

PS: Das ist erst der erste Artikel seit Samstag und eventuell werden es nicht allzu viele diese Woche, weil mein Kollege gerade nicht da ist und ich gefühlt für 3 Leute arbeiten muss. In der Realität vermutlich nur für anderthalb, aber „das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ ;) Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. :) Gute Nacht!

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17 Kommentare

  1. Puh, ich habe mich durchgekämpft xDDD

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Begriff Pegida seit dem Morden in Paris zwar gehört habe, aber mir nie wirklich etwas darunter vorstellen konnte. Da hast du mich also gerade ein bisschen aufgeklärt, wobei ich mich immer noch frage, ob der Großteil wirklich von extrem rechter Anschauung oder doch nur von Angst getrieben ist…

    Richtig schlimm finde ich nur, wenn ein bestimmter Teil der Bevölkerung sofort als „extremisitisch“ abgestempelt und nicht mehr angehört wird. Sobald irgendwo das Wort „Ausländer“ fällt, werden die Schallklappen zugemacht und die sprechende Person als intolerant oder Nazi abgestempelt. Ich will hier niemanden in Schutz nehmen oder rechtfertigen – ich bin weder rechts noch ausländerfeindlich. Aber ich hasse Schubladendenken und genauso wie viele Nazis alle Migranten in einen Topf schmeißen, wird von der Bevölkerung (und eben leider besonders von Medien und öffentlichen Personen) oft jeder Mensch dem Topf „rechtsextrem“ zugeordnet, der ein nicht nur positives Wort über den Bereich Migration in den Raum fallen lässt.

    Ich weiß jetzt nicht wie es bei euch in Deutschland ist – ich bin ja aus Österreich – aber es ist ein Wahnsinn wie empfindlich das Thema bei uns behandelt wird. Ich schätze über dem deutschen Raum hängt immer noch der stille „Hitlervorwurf“, denn obwohl wir in vielen Migrationsfragen viel humaner sind wie andere Länder (man sehe z.B. Italien, die Flüchtlingsschiffe einfach treiben lassen, weil sie die Einwanderer nicht haben wollen – bis es wirklich zu einer Notsituation kommt und sie eingreifen müssen) , wird auf uns immer mit dem Zeigefinger gedeutet. Ich erinnere mich da gerne an eine Wahl bei uns vor – ich weiß nicht mehr genau – 5-7 Jahren (???): Da hat eine, oft als rechte bezeichnete, Partei (FPÖ) etwa 3% (ich glaube damit waren es dann 17%) mehr Wahlstimmen wie im Vorjahr erhalten und eine neue Partei (BZÖ), die vom ehemaligen Aushängeschild der FPÖ gegründet wurde (der sich dezidiert von der FPÖ distanziert hat und meinte, dass ihm diese zu rechts geworden wäre), etwa 5% (?keine Ahnung, ich weiß es echt nicht mehr) erhalten. Also etwa ein Fünftel der Bevölkerung hat damit Parteien gewählt, die das Thema Migration ganz besonders in den Vorderungrund gestellt haben. (ich habe jetzt extra nicht „Rechte Partei“ geschrieben, weil diese Bezeichnung immer wieder von den Parteien dementiert wird und ich mich an dem Rosenkrieg nicht beteiligen will) Aber wahrscheinlich hast du das damals sowieso mitgekriegt und weißt wovon ich schreibe – denn sämtliche internationale Medien, ob aus dem Europaraum, den USA oder dem Osten – haben sich bereits darüber ausgelassen, dass wir bald wieder einen neuen Hitler präsentieren werden und dass es Sanktionen anderer Länder geben wird, wenn wir diesen Kurs weiter fahren. Wegen 20% der Bevölkerung, die Parteien gewählt haben, die damit geworben haben, dass straffällige Asylanten ausgewiesen werden sollen, die Verfahren beschleunigt (was ja sogar eine Erleichterung für Asylanten darstellt, denn die warten bei uns oft jahrelang und dürfen in der Zwischenzeit nicht mal arbeiten und sind zum Däumchendrehen verdammt) und wieder mehr in Projekte für hilfsbedürftige Familien gefördert werden sollen.

    Klar zieht so eine Partei viele rechte Anhänger an und ihre Sprecher übertreiben es auch oft und treffen sehr ungünstige Formulierungen (also es ist kein Wunder wenn man als rechts betrachtet wird, wenn man Parolen wie „zuerst auf die Österreicher schauen“ verbreitet) und ich will die Parteien keinesfalls in Schutz nehmen – sondern eher mal das Kontroverse an der Situation zeigen. Denn die 20% der Wähler, die diese Partei damals gewählt haben, sind nicht alle rechtsextrem oder „Nazis“ – das ist nur ein kleiner Teil davon. Der Hauptteil der Wähler sind „Frustwähler“, die das Gefühl haben, dass große Parteien aus Angst vor dem Bild nach außen ständig Themen bagatellisieren und außen vor lassen, von denen die Bevölkerung aber täglich betroffen ist. Und das Thema, das von der Politik und auch vielen Medien am häufigsten übergangen oder beschönigt wird, ist leider Migration. Und ich sehe es eher so, dass so viele Menschen in den „rechten Flügel“ abdriften und kein Vertrauen in Politik und Medien mehr haben, weil sie sich als nicht gehört und auf gut deutsch veräppelt fühlen. Denn gerade wenn es um neue Kulturen geht, ist ein Inländer schnell ratlos. Er versteht Bräuche und Religion nicht, kann somit viel schnell falsch interpretieren und fühlt sich eben unwohl – weil er es nicht kennt und Konflikte oder Sorgen nicht auf die „alt bewährte“Art und Weise lösen kann. Und daselbe ist auf der anderen Seite – der Migrant kommt in ein neues Land, wird unzureichend integriert und betreut und versteht die Welt nicht mehr, wenn er sieht wie hier gelebt wird. Und nachdem gerade Menschen aus islamistischen Länder so anders leben wie Menschen aus dem Westen, kommt es hier vermehrt zu Missverständnissen auf beiden Seiten, die dann auch oft (von beiden Seiten!) recht unschön gelöst werden.

    Es ist und bleibt eine der größten Herausforderungen ein gemeinsames Verständnis im Zusammenleben mit den verschiedensten Kulturen zu vermitteln und wenn die Unsicherheit einiger Menschen dann mit „rechtsextrem“ oder „wer zu blöd ist, sich über die wahren Auswirkungen einer rechten Partei an der Macht hinreichend zu informieren“ abgetan wird, macht man es dann noch schlimmer. Damit versetzt man unsichere Menschen endgültig in Angst und sorgt dafür, dass sie sich vollkommen vor dem „Unsicherheitsfaktor“ verschließen und im schlimmsten Fall tatsächlich rechtsextrem werden.
    Das ist daselbe als würde eine Mutter mit ihrem Kind vor einem gewalttätigen Mann flüchten, bei dubiosen Menschen unterkommen und als sie sich hilfesuchend an die Polizei wendet hören:“ Sie sind selber Schuld, wenn sie nicht wissen dass es ein Mutter-Kind Heim gibt, das Frauen wie Ihnen normalerweise hilft.“
    Ich glaube sie wird sich nie wieder an die Polizei wenden.

    Und so sehe ich das mit Pegida auch. Es wird in den Medien immer mehr von radikal islamistischen Gruppierungen berichtet, die ohne erkenntliche Rücksicht oder Grundmoral alles abmetzeln, was ihnen vor die Nase kommt. Sei es Mann, Frau oder sogar ein Kind. Man hört immer wieder, dass Frauen (von der dortigen Bevölkerung befürwortet) gesteinigt oder sonst irgendwie misshandelt und unterdrückt werden. Genauso wie erst neuerdings der Fall eines Mannes, der sich auf seinem Blog für Gleichberechtigung aller Religionen ausspricht und als Strafe zu wöchentlichen Peitschenhieben verurteilt wird. (so zumindest habe ich es aus den Medien erfahren)
    Man hört kaum etwas davon, dass vielleicht irgendwo mehr Menschenrechte geachtet werden, nach einem Staatswechsel die Bevölkerung aufblüht oder vielleicht ein gütiges, Menschenachtendes Urteil ausgesprochen wurde. Ich bin mir sicher, es gäbe auch solche Dinge zu berichten, aber ich habe in den letzten Jahren eigentlich nie davon gehört. Die Titelseiten gehören immer der Gewalt, den Verbrechen und Unmenschlichkeiten, die alle Menschen aufrühren. Ich vermute mal weil sich so etwas besser verkaufen lässt, denn über alles was bedrohlich ist möchten Menschen ganz genau Bescheid wissen, um sich bei Bedarf selbst schützen zu können. Und was ist bedrohlicher als andere Menschen, die man nicht versteht.

    Vor meinem Nachbar habe ich keine Angst, denn ich kenne ihn und lebe in der Illusion, dass „dieser nette Mensch“ mir nie etwas antun würde, weil ich weiß, dass er nach der selben Moral wie ich erzogen worden bin. Und ich würde ja auch keinem Menschen was antun.
    Aber bei einem fremden Menschen, der aus einem Land kommt, aus dem man immer nur schreckliche Gewaltmeldungen hört, dessen Lebensstil ich nicht verstehe oder sogar ablehne und wo man über Medien immer erfährt, wie wenig Menschenrechte geachtet werden – vor dem hat man dann Angst. Und da sich auch dieser Mensch aus dem anderen Land mit der neuen Situation überfordert sieht, reagiert er auch mit Angst.
    Ich bin mir sicher, dass wenn nun die migrierte Person einer radikal islamistischen Gruppierung und der andere einer radikal rechten Gruppierung beitritt, dann ist es nicht, weil gegenseitiger Hass vorherrscht. Es ist die Angst, die damit gelindert werden soll. Denn wenn man in der Öffentlichkeit offen über seine Angst spricht, evtl. seine Sorgen sogar an eine öffentliche Person richtet, wird man sofort als extremistisch abgestempelt, denn „es ist alles wunderbar geregelt und es gibt keinerlei Gründe für Unsicherheiten“. Und in der radikalen Gruppierung wird man sozusagen „endlich einmal angehört und mit seinen Ängsten ernst genommen“. Und so ist es sicher auch mit Pegida.
    Viele Menschen haben Panik und das Gefühl, nicht von der Regierung ernst genommen zu werden, deswegen gründen sie ihre eigene Gruppe und stärken sich gegenseitig den Rücken. Leider haben sich sicherlich viele rechtsradikale darunter gemischt, aber ich glaube, dass die nur einen Bruchteil ausmachen.

    Omg, jetzt habe ich schon wieder einen Roman geschrieben, aber du hast da echt ein Thema aufgegriffen, dass mich immer wieder beschäftigt, weil es ein ewig totgeschwiegenes Problem ist und ich es satt habe, wenn ständig in Schubladen gesteckt oder Stillschweigen bewahrt wird. Der Westen wird immer mehr Multikulti werden und andere Länder werden immer unbewohnter werden, weil kein Mensch mehr dort leben will. So ist halt mein Eindruck. Und daran muss sich die Welt einfach gewöhnen, wenn sie nicht unbedingt in die Geschehnisse anderer Länder eingreifen und die Regierung so nach dem Schema „Kolonie“ selbst übernehmen will. Aber damit so eine Multikulti-Gesellschaft funktionieren kann, muss man aufhören immer Unterschiede zwischen den „Schubladen“ zu machen und ich spreche jetzt nicht von Diskrimierung und den Bürgern, sondern vom Staat.

    Wenn ein Asylant straffällig wird, sollte er dieselben Konsequenzen zu erwarten haben wie ein „Inländer“ und nicht in Schutz genommen werden, weil er „doch so viel mitgemacht hat“. (Das sollte keine Rechtfertigung für ein Gewaltverbrechen sein!) Dafür sollte er genauso wie ein „Inländer“ ein Recht auf Arbeit, Bildung und Respekt haben. Also ich stelle es mir wie die Hölle vor, wenn man jahrelang auf seinen Asylbescheid wartet, weder arbeiten darf noch die Möglichkeit hat sich mit der neuen Sprache und der neuen Kultur ausreichend auseinanderzusetzen.
    Es sollte jeder das gleiche Recht haben seine Religion auszuleben, sofern es sich nicht mit Gesetzen (zum Thema Frauenunterdrückung) im Widerspruch befindet. Und das heißt für mich nicht, dass man die Religion immer mehr aus der Öffentlichkeit verbannt (es gab schon viele heiße Diskussionen, weil bei uns z.B. kein Kreuz mehr in der Klasse hängen und der Nikolaus auch nicht mehr in der Kindergarten kommen darf, weil das ja christliche Bräuche sind, die andersdenkenden Menschen ja „aufstossen“ könnten). Wieso kann man nicht z.B. im Kindergarten Feste aller Religionen feiern, anstatt immer mehr Bräuche zu verbannen? Ich bin mir sicher die Kinder hätten die größte Freude dabei, wenn sie mehr „besondere Anlässe“ erleben dürften. Und die Liste der Unstimmigkeiten könnte man ewig weiter führen…
    Wie sollen Kulturen miteinander harmoniseren, wenn sie sogar vom Staat in ihrer Kultur eingeschränkt werden?

    Ich finde es auch richtig heftig, dass derzeit so auf Islamisten wegen den Morden in Paris losgegangen wird. Das waren drei Herren, die alle drei eigene Namen haben und auf dessen Mist die Sache gewachsen ist. Die drei Herren sind dafür verantwortlich und nicht „die Islamisten“. Wenn ein Österreicher in Amerika einen Polizisten abknallt, bin ich dann auch dafür verantwortlich?

    So, Schluss aus Ende. Welcher Mensch soll sich denn noch den langen Kommentar durchlesen xDDD

    Gefällt 2 Personen

    1. Vielen Dank für deinen tollen Kommentar mal wieder, das hat jetzt aber echt lange gedauert, bis ich wirklich zum Lesen kam! :D

      Interessant wie die Situation bei euch in Österreich ist, das ähnelt der deutschen doch schon. Ich hab ja auch im Text gesagt, dass man die Demonstranten nicht alle über einen Kamm scheren darf. Selbstverständlich gibt es massig Leute, die mit der Politik unzufrieden sind und vor allem frustriert sind, dass ihre Sorgen nicht angesprochen werden. Das ist ja auch nachvollziehbar und ihr gutes Recht. Nur helfen rechte Parteien nicht unbedingt weiter. Und die Demos in Dresden haben nun zwar Aufmerksamkeit erregt, aber irgendwie bin ich doch zu desillusioniert als dass ich glauben würde, dass nun plötzlich die Frau Merkel aufstünde und mal klare Ansagen machen würde, die irgendwen weiter bringen … ^^“

      Ja, wenn wir mehr miteinander reden könnten und man sagen könnte, was genau einem Angst macht und dass es einem Angst macht, dann könnte einem diese Angst ja vielleicht genommen werden. Zu diesem Thema … oh. Hups, hatte vergessen die Youtube-Videos oben zu verlinken, ich Depp. -.- Also was die Integration und Reaktion auf Fremde angeht fand ich persönlich das Video von dailyknoedel total toll: http://youtu.be/bYoJDBhgj-4

      In der Tat, mit der Darstellung in den Medien hast du vollkommen Recht. Die Meldungen, die am häufigsten gelesen, geklickt und geteilt werden, sind fast immer schockierende oder Skandalmeldungen. Dass einfach nur alles gerade gut läuft, wirst du kaum irgendwo lesen. Leider hat deswegen jeder irgendwann das Gefühl, dass eigentlich alle überall immer Krieg gegeneinander führen und man wird panisch und ängstlich. Sieht man sehr gut an den USA, wo es immer verschiedene Warnstufen gibt (also orange, rot, etc.) die jeweils zeigen sollen, wie gefährlich es gerade ist, zu leben. Und mit denen wirst du permanent zugeballert, da bekommt zwangsläufig jeder Angst vor jedem oder man stumpft völlig ab.

      Da kann ich fast nichts mehr hinzufügen, so viel hast du angesprochen und in so vielen Punkten stimme ich dir zu. Ich bin mir auch zum Beispiel nicht sicher, warum man immer alles verbietet, anstatt mehr Vielfalt zu erlauben. Ist es wirklich ein Zeichen von Unterdrückung, wenn Frauen mit Kopftuch Lehrerin werden möchten? Ich denke nicht. Wenn jemand ein Kopftuch tragen möchte ist das für mich das gleiche als wenn jemand ein Tattoo hat. Die Person hat Gründe, warum sie ihr Äußeres so zeigt, wie sie es tut. Ob diese religiöser Art sind oder ob das Tattoo einen besonderen Punkt im Leben markiert hat ist dabei ja unwichtig. Wenn wir im Kindesalter bereits mit Vorbildfiguren konfrontiert werden, die „anders“ sind, wäre das doch viel besser für uns! Und ich spreche jetzt nicht von zufällig tätowierten Volldeppen, die keine Ahnung vom Job Lehrer hätten und auch nicht von zuhause unterdrückten und erzwungenermaßen Kopftuch tragenden Frauen. Ich spreche von Menschen, die ihre eigenen Entscheidungen zur Schau stellen und gleichzeitig den Beruf des Lehrers ergriffen haben. Und jetzt bin ich wieder abgeschweift. :D
      Ach ja, ich glaube „Islamist“ sagt man nicht pauschal zu allen, die dem Glauben des Islam angehören, sondern nur zu welchen, die einen islamischen Staat aufbauen möchten. Sei es nun mit friedlichen Mitteln oder durch Terroraktionen. Wobei wir hier fast ausschließlich von letzteren Methoden hören, ich kenne mich da aber nicht aus und möchte keinesfalls einfach ausschließen, dass es noch andere Bewegungen gibt. Das wär ja unfair. Jedenfalls glaube ich, dass man den Begriff Moslem/Muslim und Islamist nicht lieber trennen sollte. :)

      So, mal schauen, wer sich durch diesen Kommentar ackert … ^^

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      1. Geschafft x3
        Dank Mutterschutz habe ich gerade eh genug Zeit dazu ;)

        Ich habe mir das Video gerade angesehen – und ich muss ehrlich zugeben, ich habe mich am Anfang totgelacht. Das Video zeigt richtig gut, was für banale Dinge es sein können, die dann zu Missverständnissen und Unmut führen. Und so ein Video schaut man sich auch viel lieber an als eine 2-Stunden Doku, in der man wieder mit Schicksalsschlägen und traurigen Geschichten konfrontiert wird…
        Hat der Youtuber echt klasse gemacht!

        Das Schlimme ist ja wirklich, wie wenig die Leute oft tatsächlich wissen. Ich bin auch in der glücklichen Lage, dass wir uns in der Schule (habe eine Schule für Sozialberufe besucht) öfter mit dem Thema auseinander gesetzt haben – und das von der Seite der Praxis. Wir hatten z.B. eine Lehrerin, die als Flüchtlingsbetreuerin gearbeitet hat, haben im Zuge eines Projektes mit einer türkischen Botschaftsangestellten gesprochen und uns mit den Kulturen auseinander gesetzt – also wir haben auch sehr viel Positive Erfahrungen mitnehmen können. Denn wir haben nicht nur von den „Gräueltaten“ gehört, sondern auch viel vom Alltag in diesen Ländern und deren „tatsächlicher“ (also ohne Extremismus) Kultur gelernt. Und das ohne Zwang (denn wenn man in einer Schulklasse seine christliche Kultur nicht mehr ausleben darf, weil Staat und Kirche ja immer mehr getrennt werden soll – unabhängig davon, ob eigentlich auch viele alltägliche Rituale mit der Religion verknüpft sind), sondern im gemeinsamen Austausch. Und das macht schon einen riesen Unterschied.
        Wie oft habe ich schon die Beschwerde gehört „Die Asylanten wollen nicht arbeiten und liegen deswegen nur dem Staat auf der Tasche!“ Nur – in Österreich darf ein Asylant nicht arbeiten, solange er keinen positiven Bescheid erhalten hat, was wie gesagt meistens Jahre dauert. Soviel dazu.
        Gerade ältere Menschen haben da oft wenig Verständis und sind unbelehrbar – sie fühlen sich total bedroht und sehen in jedem Problem die „Ausländer“ als Schuldige.
        Am meisten muss ich immer über „Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“ lachen. Denn ein Migrant verdient bei uns gleich viel wie ein Österreicher (also das Argument „sind billiger“ zieht nicht, der Mindestlohn ist bei uns einheitlich gesetzlich geregelt) und wenn er eben einen Job bekommen hat, hat er sich eben mehr ins Zeug gelegt oder hatte die besseren Qualifikationen. Aus basta. Und wenn in China ein Reissack umfällt, ist auch der muslimische Nachbar schuld. Leider, manche Menschen sind unbelehrbar.
        Und die werden von den Meldungen in den Nachrichten nur zusätzlich bestärkt. Und wenn sie von Menschen in den Ländern hören, die großem Leid ausgesetzt sind, werden diese Menschen schon oft indirekt selbst dafür verantwortlich gemacht, denn „die treten mit ihrer Kultur ja selbst die Lawine los und haben eben den kürzeren gezogen, und wollen jetzt schauen, ob sie bei uns leichteres Auskommen haben.“

        Aber es ist auch richtig schlimm: So präsent wie muslimische Terrorzellen seit Ewigkeiten in den Medien sind und so oft wie man von Menschenrechtsverfehlungen in muslimischen Ländernn hört, kommt man irgendwann zum Schwanken. Sogar ich frage mich ab und zu, ob die Menschen in den betroffenen Ländern einfach zu hitzig sind, um einmal ohne Kämpfe zu coexistieren. So wie bei den Südländern, die mit ihrem Temperament auch schneller mit Unruhen zu kämpfen haben. Eigentlich muss ich mich selbst für den Gedanken schlagen.

        Ahja, die USA…
        Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich kein Fan des Landes bin *hust*
        Da würde mal ein Obama für mehr soziale Gerechtigkeit kämpfen, aber die Menschen leben da ja lieber nach dem „Recht des Stärkeren“ und „Friss oder stirb“. Für mich sind die Republikaner mit ihren Ansichten im wilden Westen stecken geblieben…

        Ich hab jetzt bei Wiki nachgeschaut zu Isalmisten:

        Absolutsetzung des Islam als Lebens- und Staatsordnung
        Gottes- statt Volkssouveränität als Legitimationsbasis
        der Wunsch nach ganzheitlicher Durchdringung und Steuerung der Gesellschaft
        homogene und identitäre Sozialordnung im Namen des Islam
        Frontstellung gegen den demokratischen Verfassungsstaat
        Potential zu Fanatismus und Gewaltbereitschaft.[1]
        ok, falsches Wort gewählt. Ich meinte in meinem Kommentar eigentlich einfach „Menschen, die an den Koran glauben bzw. ihn leben“ und das war mir zu lang, da sieht man wie man schon mit Begriffen aufpassen muss *hust*

        So, ich hoffe ich bin jetzt auf alles von deiner Antwort eingegangen xDDD

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        1. Ach stimmt! In zwei Monaten isses schon so weit, oder? ^^

          Ja, ich war auch total positiv überrascht von dem Ansatz des Videos. Die meisten reden ja nur ÜBER die Missverständnisse und er zeigt sie ganz einfach und trotzdem klar. :)

          So eine Bildung is natürlich besonders cool. Ähnliches in allen Schulen einzuführen wäre natürlich toll, aber zumindest hier in Deutschland kann man froh sein, wenn der Schultag nicht nur aus Fehlstunden und Vertretungsstunden besteht, weil gefühlt nie was in dieses Bildungszeug investiert wird. Aber das ist ein anderes Thema, das uns höchstwahrscheinlich noch unglaublich viele Probleme bescheren könnte. :/

          Ich glaube außer bei Satiresendungen wird auch selten über die eigentlichen Tatsachen berichtet, wie Asylbewerbungen eigentlich so ablaufen. Da findet man ab und an mal einen hochemotionalen „Es is ja alles so schlimm für die“-Bericht, aber selbst in denen fehlen oft konkrete Informationen über die allgemeine Situation für alle betroffenen Menschen. Und wenn berichtet wird, dann geht sowas wohl oft unter und wird eben gerade nicht von den älteren „Stammtischlern“, die du so schön beschreibst, gelesen.

          Ich weiß was du meinst und habe schon öfter den Spruch gehört „Vielleicht sind die einfach noch nicht bereit für Demokratie.“ Das finde ich allerdings eine sehr überhebliche Art. (Also nicht von dir jetzt, aber wenn das jemand ernst meint und von oben auf ganze Landstriche herabschaut.) Ich glaube dass einfach in vielen Ländern, in denen die Demokratie nicht so spontan von jetzt auf gleich funktioniert, vielleicht einfach so ein paar unpraktische Voraussetzungen herrschen, wie diverse Konflikte, die seit Jahrzehnten brodeln und nicht einfach durch ein „Lasst mal alle zusammenarbeiten jetzt!“ gelöst werden können. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Demokratie ja gerne mal einfach vom Westen und somit von außen ins Land hineingebombt wurde, ohne genau zu schauen, ob das jetzt gerade überhaupt funktionieren kann oder ob sich die Einwohner eines Landes nicht vielleicht doch gegen ein System wehren, das zwar in anderen Ländern funktioniert, ihnen aber gerade ohne wenn und aber von den Herren im stylishen Kampfanzug aufgezwungen werden soll.

          Ich wollte dich nur drauf hinweisen, bevor du mit irgendwem diskutierst und ihr aneinander vorbeiredet. :) Glaube aber „Muslime“ is vollkommen okay für „Leute, die an den Koran glauben“. ^^

          So, wir arbeiten weiter fleißig an unserem Kommentar-Buch, wie es aussieht! ;)

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          1. Inzwischen ist es nur noch ca. ein Monat xDDD

            Bei uns ist das Schulsystem auch besch…eiden .__.
            Und leider ist unsere Regierung auch nicht gerade reformwillig. Sie wissen zwar, dass es derzeit nicht funktioniert und es gäbe genug Modelle anderer Länder, die sich bewähren, aber die großen Parteien haben wie immer Angst vor zu großen Veränderungen und machen dann – so gut wie gar nichts, kaum dass man eine Änderung wahrnimmt.
            (oder sie gehen dann auf einmal in eine Richtung, die es in Wirklichkeit noch schlimmer macht. Derzeit ist es wirklich so, dass fast jeder Gymnasiast Nachhilfe braucht, weil er nicht mehr mitkommt und die Lehrer nicht die Zeit haben, ihren Stoff ordentlich rüber zu bringen. Wenn das weiter geht, werden wir wieder eine 2-Klassen Gesellschaft. Die, die ihren Kindern Nachhilfe finanzieren können und die, bei denen es nicht möglich ist…)

            Ja, es wird wirklich viel zu wenig konkretes vermittelt. Entweder ein extrem „Mitleid produzierender“ Beitrag (der aber den Menschen, die man aufklären sollte, dann umso mehr hochstößt) oder eben einer, der die Schreckensseiten zeigt. Was in der Mitte gibt es scheinbar nicht.

            Haha, ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es sowieso für eine schlechte Idee halte, wenn man die Demokratie jedem Land auf biegen und brechen aufdrücken will. Nicht falsch verstehen, es ist wirklich toll, dass wir unsere Vertreter „selbst aus dem Volk“ wählen können und alle sämtliche Rechte der Meinungsfreiheit und Mitbestimmung genießen. Aber ich sage auch gerne, die Demokratie ist auch nicht die unanfechtbare, perfekte Staatsform. Leider ist sie immer mehr in teure Bürokratie verkommen, wo Politiker sich am liebsten damit beschäftigen, sich gegenseitig Beschlüsse zu blockieren. Und weil sie ja gewählt werden wollen, wird einem viel vorgelogen, was sowieso nie umgesetzt werden könnte. Steigert auch nicht gerade das Vertrauen. Und kaum ist eine Legislaturperiode um, schmeißen die Nachfolger sofort die Pläne ihrer Vorgänger um und feilen an ihren eigenen Vorstellungen. Leider zeichnet sich Demokratie auch dadurch aus, dass viel (teure) Zeit vergeht und kaum etwas zu Stande kommt. Ich glaube die „perfekte Staatsform“ haben wir immer noch nicht gefunden. Und immerhin gibt es auch Beispiele von funktionierender Monarchie, mit der es den Menschen auch gut geht.
            Zu meinen unser Weg muss der richtige für alle sein, ist wieder ein Kennzeichen des „überheblichen Westens“. Und es ist nicht so, als würde unser einer nicht auch oft indirekten Druck auf andere Staaten ausüben, die unseren Weg noch nicht gehen…

            Ich bin eh froh, wenn mir wer das sagt. Denn so intensiv verfolge ich solche Dinge dann auch wieder nicht und ich will nicht, dass ich da wirklich jemandem zu nahe trete, weil ich sozusagen das falsche Wort gewählt habe und es dann anders rüber kommt .__.

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            1. Oooooh, es wird ernst! ^^ Ich hab eben übrigens deine Pläne für 2015 gesehn und muss kurz anmerken: Finde ich gut. Aber nur das unter deinen Artikel zu schreiben, wäre mir irgendwie seltsam vorgekommen. Das wäre so ungewohnt kurz … :D

              Ja, hier springen sie auch wild umher mit 13 Schuljahren, 12,5 Schuljahren, 12 Schuljahren und dann vielleicht je nach Bundesland doch wieder 13 … Oh ja, das ist besonders schlimm. Gerade Bildung sollte sich doch jeder leisten können, weil (also so hab ich das zumindest verstanden) es doch für die ganze Gesellschaft gut ist, wenn es viele gebildete Leute gibt, die sich austauschen können und nicht eine Pseudo-Elite und ganz viele weniger gebildete Menschen, die keine Chance haben die „tollen“ Jobs zu bekommen.

              Hehe, da hast du auch wieder Recht. Ich fand es nur so unfair anderen Ländern gegenüber die Haltung zu haben, dass die einfach zu doof für unsere allerbestesteste und perfektestesteste Staatsform sind. Welche Staatsform die „beste“ ist und ob es so eine überhaupt gibt oder ob die von den jeweiligen Umständen abhängt … ich glaube damit begeben wir uns wieder in Bereiche, über die schon viele Leute 1000-seitige Abhandlungen geschrieben haben. Und es ist garantiert jeder zu einem anderen oder keiner zu einem schlüssigen Ergebnis gekommen. :D

              :3 Fehler ansprechen, damit der andere lernen kann und so. Bitte ich alle anderen ja auch immer drum, Bescheid zu sagen, wenn ich Blödsinn labern sollte. ^-^

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            2. Ja, jetzt werde ich langsam nervös was die Geburt betrifft xDDD
              Kommt doch immer näher und die meisten Frauen wollen ja im Nachhinein hören, was für eine qualvolle Meisterleistung sie da nicht bestanden haben.
              Ich weiß zwar, dass es da mehr um deren Ego geht, aber ja…
              Wenn man weiß, dass man in nächster Zeit irgendwelche Schmerzen zu erwarten hat und aber nicht weiß, wie die aussehen werden, ist das schon irgendwie doof *hust*

              Ich fühl mich auch immer ganz komisch, wenn ich zu einem Beitrag nur einen Satz parat hätte xDDDD

              Bei uns haben sie immer Probleme mit Halbtags-/ oder Ganztagsschule und auch ab wann sich ein Kind eigentlich entscheiden kann, wie der weitere Weg aussehen wird. (hinsichtlich: mit 10 schon entscheiden müssen, ob man in ein Gym oder eine Hauptschule will)
              Genauso wie Lehrer derzeit damit kämpfen, dass der Staat sie mehr in Pflicht nehmen will und die aber nicht auf ihre Privilegien verzichten wollen…
              Österreicht ist zum Teil wirklich noch ein ziemlich veralteter Staat was Beamtenstatus und „Zuckerl“ bei gewissen Berufsgruppen betrifft – und meiner Meinung nach gehören da Lehrer auch dazu. (also mit der heutigen Jugend ist es sicher nicht leicht, aber ich habe schon genug „Schlupflöcher“ der Lehrer erlebt, mit denen sie sich bei uns wieder Vorzüge holen)
              Aber um das Thema könnte man auch seitenlang diskutieren, um das gings ja gar nicht in deinem Beitrag xDDD

              Nach meinem letzten Kommi habe ich mir über meine Aussage, dass es wirkt als ob von den arabischen Ländern mehr Terrorakte ausgehen würden, Gedanken gemacht. Und dann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Das hat für mich nichts mit der Staatsform zu tun, weil:
              Denn warum wenden sich Menschen an eine extreme Organisation wie den IS? Weil sie keine Perspektiven im Leben sehen. Genauso wie ich immer wieder schockiert bin, wenn ich von jungen Leuten höre, dass sie der Meinung sind „eine Zombieapokalypse wäre eine Bereicherung für die Welt“ – was ja auch eine extreme „Aussteiger-Ansicht“ ist. Die Leute sind so ratlos und fühlen sich so von der Welt im Stich gelassen, dass sie sich eine Welt wünschen, in der das komplette Gesellschaftsbild über den Haufen geworfen werden würde und wo die Karten neu gemischt würden. Und was sorgt dafür, dass sich Menschen so hilflos fühlen, dass ihnen sogar so eine Welt voller Tod und Leid schon lieber wäre?
              Wenn sie nicht die Möglichkeit bekommen, die ihnen Bildung geben würde. Berufsperspektiven, die Möglichkeit sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich im Bedarfsfall auch ohne Gewalt wehren können. (und gerade bei der Bildung hapert es in arabischen Kuhdörfer noch ganz extrem, wenn ich das richtig einschätze)

              Wo wir wieder beim Thema Bildung wären ;3

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            3. Ladidaaaaa :D Das ist einer der Gründe, warum ich mich dazu auch nicht so motiviert fühlen würde … Aber du schaffst das schon *Standardphrasen abspul* Das haben schon so viele vor dir geschafft! Und so weiter und so fort. Beruhigen wird dich das wahrscheinlich nicht, aber ich hab es nun offiziell versucht! ;)

              Ja, ich glaube wir neigen beide dazu, uns vom eigentlichen Thema meilenweit zu entfernen … Also dann lassen wir das mit der Bildungsdebatte mal lieber. Sonst enden diese Kommentare nie! xD

              Ein sehr spannender Ansatz! Ja, es gibt einige Ansätze, wie zum Beispiel Bildung und Chancen auf ein Leben abseits von Gewalt, die vermutlich viel sinnvoller wären, als die ganze Zeit nur hin und her zu streiten, wer denn nun Terrorist ist und wer nicht. Meh. Belassen wir es mal dabei, dass mehr und bessere Bildung immer toll wäre, okay? :)

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  2. Finde ich ja sehr interessant, dass du über Pegida schreibst. Nachdem „Magida“ sich bei uns nicht so recht durchgesetzt hat, beschäftigt mich das Thema auch noch aus vielen anderen Gründen. Darüber gibts dann auch einen Artikel, bei dem ich mir noch nicht sicher bin wie der ankommt.
    Obwohl ich wohl eher nicht bei Pegida mitmischen würde, finde ich es sehr gut, dass du hervorgehoben hast, dass die nicht alle rechts sind und das sich dahinter auch ernstzunehmende Gedanken befinden. Dass das nun mal leider viele viele viele rechtsradikale und unzufriedene Wutbürger nutzen und die Medien sehr einseitig darüber berichten … ja. Eigentlich wie immer, oder?

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    1. Ja, genau dieses „eigentlich wie immer“ hat mich dieses Mal irgendwie aufgeregt. Also noch mehr als sonst. Vielleicht hab ich mich auch über meine eigene Gleichgültigkeit aufgeregt, wer weiß. ^^
      Hui, habe eben deinen Artikel gelesen. So schön kurz und knapp im Vergleich zu meinem! :D Und ein anderer Ansatz, der mir noch gar nicht in den Sinn kam.

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  3. Das erste was ich dachte: Erstmal gucken, ob du Bücher des Kopp-Verlages besitzt.
    Ansonsten muss ich gestehen, dass ich zu den Augenrollern gehöre und den ganzen Haufen ablehne und mich diese eigenartige Grundstimmung ankotzt.

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    1. Oha und? Wie war die Ausbeute? ;)
      Ich muss ja zugeben, dass ich Jan Böhmermann immer noch nicht verstanden habe … aber unabhängig davon würde ich ja gerne mal wissen, wie die Stimmung da wirklich ist. Alles was ich bisher an Ausschnitten gesehen hab wirkt eher creepy. o.O Aber vielleicht mag ich auch nur keine im Dunkeln jubelnden Menschenmassen.

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      1. Ahaha, guckt dir einfach mal eine Folge am Stück an.
        Bei mir hat die Folge mit dem Campinodiss richtig reingehauen, so dass ich endlich meinen Frieden mit dem zu zahlenden Rundfunkbeitrag gefunden habe. Okay…das war eine Lüge. *aufreg*

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  4. Nyo, wird schon. Ich bin eigentlich eh nicht so zimperlich, mich nervt nur die Warterei – fördert das darüber nachdenken xDDD
    (und ich bin sowieso ein sehr ungeduldiger Mensch ;3)

    Ja, ich glaube da sind wir uns einig x3

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