Tag: 30/01/2015

Endlich Montag! *-* „Thank God It’s Monday“-Review

Moment … hat die sich verschrieben? Das heißt doch Freitag? Endlich Freitag! Warum Montag?! Neeein, ich hab mich nicht verschrieben, sondern dränge euch jetzt ein Buch auf, das eben diesen Titel trägt: Jottseidank, et is endlisch Montach! Oder auf Hochdeu…Englisch: „Thank God It’s Monday“ von Dark Horse Innovation. Wie ich bereits bei dem hibbeligen Ankündigungstext der Review-Woche und bei den Büchern für 2015 erwähnt habe, geht es in dem Buch um das Arbeitsmodell einer Berliner Firma, das ziemlich von dem abweicht, das wir alle so kennen gelernt haben. Das Buch war für mich jeden Cent wert, auch wenn ich jetzt bedauerlicherweise nicht gleich losrennen und die gesamte Arbeitswelt auf den Kopf stellen werde.

Thank God It's Monday; Dark Horse Innovation; Econ Verlag

Thank God It’s Monday; Dark Horse Innovation; Econ Verlag

Warum hat mich das Buch begeistert?

Nein, nicht wegen des bunten Layouts oder der lustigen gezeichneten Bildchen in den Zwischenkapiteln. Auch nicht weil es trotz Wortungetümen wie „Designifizierung“, „Soziokratie“ und „monetäre Vergütung“ sehr gut zu lesen ist. Obwohl ich zugeben muss, dass ich die flapsig-professionelle Stilmischung zusammen mit dem humorvollen Grundton doch sehr sympathisch fand. Nein, für mich hat sich das Buch bereits ab der Stelle gelohnt, in der die Autoren beschreiben, dass viele die Generation Y so komisch finden, zu der ich eventuell-vielleicht auch gehöre. Und zwar weil diese Generation unerklärlicherweise die alte Arbeitswelt doof findet, in der viele Jobangebote „Selbstausbeutungstricks mit Burn-out-Garantie“ sind und „Freiberufler oft frei von Arbeit und Einkommen sind und Aufträge unter ihrem Niveau annehmen müssen.“ Deswegen: (mehr …)

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