Media Revolution Sunday #1

Ich mach dann jetzt einfach mal. Noch weiß ich zwar nicht, wo die Reise hingehen wird, aber die Medienlandschaft zu revolutionieren klingt doch nach ner coolen Tätigkeit. Und wenn Friedlvongrimm so nett bittet, da kann ich doch gar nicht anders als die Revolution einzuleiten. Zugegeben, es ist eine eher behäbige Revolution, mit wenigen Explosionen und leider auch ohne umstürzende Statuen von BILD-Chefredakteuren oder so. Aber jeder fängt mal klein an, oder? ^^ Aber bevor ihr nun denkt, dass ich nicht episch sein kann: Ha! Da habt ihr euch aber gewaltig geschnitten, habt ihr euch da! Obacht Welt, denn nun folgt der wohl epischste Trailer für dieses Format, den sich ein Mensch Samstag nachts zwischen 0 und 1 Uhr 30 nur hätte überlegen können! xD

Okay? Was will sie uns sagen?

Der Trailer hat zwar schon die allerwichtigste Frage geklärt, nämlich: Welches Logo wirst du für die „Media Revolution Sunday“-Artikel verwenden? Aber eventuell möchten die ganz kritischen unter euch auch wissen, was denn in den Texten unter diesem Logo zu lesen sein wird. Spießer. Dennoch ein kurzes Blabla, wie ich mir das ganze voll durchdacht zurechtüberlegt habe. ;)

Das neue Logo des Media Revolution Sunday - gebastelt mit dem Hipster Logo Generator (Ja, der heißt so xD)

Das neue Logo des Media Revolution Sunday – gebastelt mit dem Hipster Logo Generator. (Ja, der heißt so xD)

Ab jetzt werde ich versuchen jeden Sonntag über das zu schreiben, was manche Menschen sogar studieren: Was mit Medien. Dabei werde ich als hochqualifizierte Fachkritikerin – aka jemand mit einem halbwegs intaktem Gehirn – entweder Dinge kritisieren, die mir im Lauf der Woche aufgefallen sind und die ich nicht okay finde oder Dinge loben, die ich besonders toll fand. Ersteres könnten dann zum Beispiel Artikelstrecken sein, die sich nur sehr einseitig mit einem Thema beschäftigen, schlecht aufbereitete Sachen oder vielleicht Dinge, die größtenteils untergegangen sind. Alles natürlich aus meinem Blickwinkel bemängelt und soweit ich das als Einzelperson beurteilen kann. Letzteres können besonders spannende Artikel sein, Portraits von interessanten Persönlichkeiten, aber auch besonders kreative Projekte oder kritische Stimmen der Vernunft, zum Beispiel (ihr wusstet es doch schon) auch auf Youtube.

Also mach ich jetzt quasi in meiner Freizeit Medienjournalismus, yaaay. :D Vollkommen unabhängig bin natürlich leider auch ich nicht. Das heißt ich werde nicht über die Zeitschrift bei der ich arbeite oder Konkurrenzzeitschriften aus meiner Branche berichten. Den eigenen Arbeitgeber zu kritisieren oder die Konkurrenz zu loben wäre ja nich so nett und andersherum käme ich mir doof vor, wenn ich das Medium lobe, das mich selbst bezahlt. O.o Das darf also gerne jemand anders übernehmen. Allerdings interessieren diese Zeitschriften im Allgemeinen sowieso sehr wenige Leute, weil es ja Fachmagazine für ein Spezialpublikum sind. Hab ich also noch mal Glück gehabt. ^^

Seriöser Tweef ist seriös

Da ich gestern den ganzen Tag unterwegs war und zwischendrin nun eher mit Logo-Basteleien und Filmschnipseln beschäftigt war, habe ich natürlich keinen tiefgründigen Artikel für den heutigen Tag vorbereiten können. Das fängt ja gut an. :D Ich kann euch aber darauf hinweisen, dass eines der angeblich wichtigsten Magazine der deutschen Presselandschaft in der aktuellen Ausgabe gleich zwei interessante Artikel dabei hat. Zunächst einen, der mal wieder für Tweef sorgte. Ihr erinnert euch? Twitter + das neumodische Wort für Ärger „Beef“ = Tweef? Dieses grässliche Wort gelangt hoffentlich niemals in den Duden. :D Stress gab es deswegen, weil sich ein bekannter amerikanischer Journalist über die Coverstory aufgeregt hat. Um welches Magazin geht es? Um den Spiegel. Der hat nämlich in der aktuellen Ausgabe als Titelstory „Die Weltregierung – Wie das Silicon Valley unsere Zukunft steuert“ *DÖDÖÖÖÖMM-Weltuntergangsmusik einspiel* komplett mit bedrohlichem Google-Glass-Träger auf dem Cover. Nich dass so eine nicht mehr hergestellte Cyberbrille im Moment eher veraltet wirken würde oder so … ^^ Die abgebildeten sollen bedrohlich wirken und sind übrigens voll wichtige Silicon Valley Menschen. Nicht dass ich die alle kennen würde, mein Gesichtergedächtnis ist dafür zu schlecht und bombardiert wird man online ja meistens auch nur mit Bildchen von Mark Zuckerberg. Der darf natürlich auch nicht fehlen und steht zusammen mit Apple-, Google, Uber- und sogar Yahoo-Leitern auf dem Cover rum. (Yahoo?? Tja. Yahoo vielleicht einfach deswegen, weil die soweit ich weiß als einzige eine weibliche Chefin haben und so entgeht man zumindest dieser allgegenwärtigen Gender-/Sexismus-Debatte.)

Nun regte sich bei Twitter der amerikanische Journalist Jeff Jarvis auf. Jarvis unterrichtet an der City University of New York Journalismuskurse, schreibt Bücher über Google und Artikel für den Guardian und andere bekannte Medien und bloggt sich energisch in die neue digitale Ära hinein. Das tat er auch zu diesem Thema (hier der Artikel bei Medium) und erklärte, dass die deutsche Medienlandschaft, insbesondere die Verleger, ihm mit ihrer „Eurotechnopanik“ gehörig auf den Geist gehen. Seiner Meinung nach suchen besagte Verlagshäuser und oft genug auch Journalisten die Gründe für alles was schlecht läuft immer bei Google und sind generell diesen neumodischen Dingen gegenüber viel zu misstrauisch und zu wenig aufgeschlossen. Darüber hat er sogar im November 2014 bereits bei der Zeit einen Artikel verfasst. Kontrovers waren Jarvis‘ Tweets auch deswegen, weil er das Spiegel-Cover (das Magazin ist ja bekannt für seine wenig reißerischen Cover *hust*Ausgabe 31/2014*hust*Missbilligung des Presserats*hust*) mit Kriegspropaganda der Nazis verglichen hat.

 

Ein wenig übers Ziel hinausgeschossen, würde ich mal behaupten, schließlich verwenden auch drölfzillionen andere Publikationen (oder Hollywoodfilme) ähnliche Fotomontagen von ernst guckenden Gruppierungen. Ob ihr die Kritik von Jeff Jarvis gerechtfertigt findet, müsst ihr natürlich selbst beurteilen. Ich kann sie teilweise nachvollziehen: Die Klage gegen Google, weil Google-News es gewagt hat eine Vorschau von Nachrichtenseiten mit ein bis zwei ganzen Sätzen anzuzeigen, ohne dafür zu bezahlen … also die war schon ein wenig hirnrissig. (Die Debatte um das sogenannte Leistungsschutzrecht verpasst? Mehr dazu im Wikipedia-Artikel und bei TenseInforms.)

Leser sind wichtig!

Positiv hervorheben möchte ich aber, dass der Spiegel an anderer Stelle gar nicht so technomoderno-feindlich wirkt. Dort geht es nämlich um ein neues Verhältnis zu den Lesern. Wenn mich dieser Online-Artikel aus dem Spiegel-Blog nicht anlügt, wurden dafür ein paar deutsche Journalisten interviewt, die das mit diesen neumodischen Sachen vielleicht doch irgendwie drauf haben. Der (meiner Meinung nach echt coole) Richard Gutjahr, ein Journalistenblogger, der gerne mal live aus Warteschlangen in Applestores in NYC berichtet. Wolf Schneider, der zumindest bei mir hauptsächlich durch seine Bücher über Journalismus und die Kunst des Schreibens im Bewusstsein gelandet ist. Klaus Kleber, den kennt man vielleicht auch, das ist der Onkel, der das heute-Journal moderiert und seit einer Weile auch twittert. Jessica Schober schließlich, ist letztes Jahr als Lokal-Journalistin durch ganz Deutschland gewandert. Genau, so wie das Handwerker früher gemacht haben, nur dass die noch nicht darüber gebloggt haben. Lustige Idee auf jeden Fall. ^^

Wenn man jetzt noch Lust hätte für den Spiegel Geld auszugeben, würde es sich vielleicht lohnen, den Artikel auch zu lesen. :D Aber da ich persönlich mir ja sehr sicher bin, dass Leser wichtig sind und man auch auf die hören sollte, wenn die was wichtiges zu kritisieren, anzumerken oder generell zu sagen haben, glaube ich irgendwie, dass der Spiegel und andere Medien selbst am meisten von diesen Interviews lernen könnte. Vorausgesetzt die vier Interviewten dürfen auch tolle Sachen erzählen. Fragt sich also nur noch, ob in der Spiegelredaktion auch alle die Artikel der anderen Mitarbeiter lesen … ;) Der Artikel wurde von anderen Journalisten hochgelobt. Wenn man den nun also ohne Abo oder so einzeln kaufen könnte, wäre ich vielleicht sogar bereit, selbst reinzulesen. Aber naja, das mit diesen unpraktischen Finanzierungsmodellen hatte ich glaube ich schon mal erwähnt.

Feedback please! ^-^

Tja, damit neigt sich der heutige revolutionäre Sonntag auch schon seinem schreiberischen Ende zu, sonst bekommt ihr den Artikel wieder viel zu spät. Ich hoffe diese knappen Infos genügen euch fürs erste. Nächstes Mal wird es bestimmt wieder ein ausufernder Artikel. ;) Was haltet ihr von den Themen, die ich so kurz angerissen habe? Denkt ihr wir sind alle viel zu technofeindlich (ich rechne schon mit Dubstep-Witzen :D) in Deutschland? Oder meint ihr durch die ganze Datensammelei sollte man ruhig mal Google so ein paar Verbote um die Ohren hauen? Oder seht ihr das vielleicht viel differenzierter? Ich bin gespannt auf eure Meinung! :) Interessiert ihr euch für das, was Journalisten über Journalisten zu sagen haben? Damit meine ich einerseits den zweiten erwähnten Spiegel-Artikel, aber das ist jetzt quasi auch die Frage, ob euch dieses awesome Format des Media Revolution Sunday überhaupt interessiert. :D

Ob ich das Projekt jeden Sonntag schaffen werde, weiß ich übrigens nicht. Es kann aber gut sein, dass es nicht jeden Sonntag kommen wird, schließlich passiert nicht jede Woche unbedingt etwas spannendes in der Medienlandschaft, mit dem ich etwas anfangen kann. Und natürlich habe ich vielleicht auch nicht jede Woche Zeit, um einen tiefgründigen und gut recherchierten Artikel rauszuhauen. :) Ich bin jedenfalls erst mal gespannt auf eure Rückmeldungen und hoffe, dass ihr zumindest ein bisschen was mit der Idee anfangen könnt. Ansonsten habe ich halt einfach ein wenig das lustige Trailer basteln geübt, das macht ja auch Spaß. :D

Und schon hab ich was vergessen! :D Die werte Fordererin der Medienrevolution hat den Vorschlag gemacht, dass ich wie beim Media Monday auch Fragen/Lückentextchen oder eine Aufgabe ans Ende meines Artikels packen könnte. Was haltet ihr davon? Hätte jemand von euch Interesse mitzumachen? Ich werde sonst vielleicht einfach beim nächsten Mal ein paar Lückentextchen einbauen und schauen, wer sich so angesprochen fühlt. :)

Einen wunderschönen, awesome-epic Sonntag wünscht euch
eure Filmschnitt-Expertin 0utofjoint =)

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17 Kommentare

  1. Ooooar, dieser Trailer. Ich weiß nicht, ob ich jemals was besseres gesehen habe.

    Das Logo gefällt mir auch. Du solltest noch schnell vier Häuser erfinden, damit jeder sein zugehöriges hineinfügen kann. Dann leitest du ein Haus und ich eins und noch zwei andere und jeder steht für eine bestimmte Ausrichtung des Media Revolution Sunday. *lach*

    Ich habe schon das Gefühl, dass das Land des Meckerns bei allen modernen Medienangelegenheiten etwas hinterherhinkt, aber auch kritischer ist. Zum einen kann ich das mit einer gewissen Antihaltung verstehen, zum anderen bin ich doch neugierig, was für Möglichkeiten sich daraus ergeben. Ih Dubstep.^^
    Ich muss gestehen, dass ich in puncto Internet dann doch recht Atari-Teenage-Riot bin:

    Diese Verdrossenheit mag wahrscheinlich daher kommen, dass ich eigentlich keine spannenden Machenschaften etc. zu verbergen habe und mir bewusst bin, wie viel Mist mit meinen Daten gemacht wird. Ich vertraue halt grundsätzlich keinem Konzern etc.

    Ich finde es toll durch dich einen anderen Blickwinkel zu erhaschen. Weißt ja, ich bin ein Fan.

    Ich finde, du solltest am Ende des MRS noch ähnlich dem Media Monday einen Lückentext oder eine Aufgabe einfügen, damit Leute wie ich mitmachen können und wir wirklich reich und berühmt werden.^^ aber dabei reflektieren.

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    1. Daaanke, ich habe mir mit beidem wirklich Mühe gegeben! ^-^
      :D :D :D Ahaha, wie cool! Aber dann bräuchten wir doch auch einen sprechenden Hut (oder eine sprechende Hipster-Mütze oder so), um die Leute in unsere Häuser einzuteilen. Wo nehmen wir den denn her? ^^

      Geht mir genauso. :) Hm. Ich kann mich da sehr schwer auf eine Seite schlagen. Weil mir immer im Kopf herumspukt, dass der gute Herr Orwell ja mit seiner permanenten Überwachung sowohl Firmen als auch Regierungen gemeint haben könnte. Und wenn jemand was ganz fieses mit meinen Daten oder so macht, will ich doch eigentlich auch, dass ich dagegen rechtliche Schritte einleiten kann. Leider fallen mir als Rechts-Null und unkomplexes Wesen dann immer überhaupt gar keine Beispiele für beide Szenarien ein xD

      Juii, danke, die T-Shirts kommen dann noch. ;)
      Das hab ich auch überlegt, aber ich wollte erst mal den ersten Schritt hier wagen und schauen, wie die Reaktion so dabei ist. Oh, aber gut,dass du es erwähnst. Dann schreibe ich die Frage noch in den Artikel … *derp* Auch wenn ich noch keinen Plan habe, wie ich die Textchen schreiben könnte und die sicher nicht mal eben 11 Fragen beinhalten würden. ^^
      Thank you for your Rückmelding! ^_^

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        1. Meinst du die erkennt, ob Leute eher technopanisch oder technooptimistisch sind? ;) Und die Häusernamen muss man sich ja dann auch noch überlegen … eine Arbeit!
          Oh, das klingt ja echt mal innovativ! o.o Hast du’s ausprobiert? ^^

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  2. Allein für den Trailer hast du schon eine Auszeichnung verdient ;)

    Also ich finde die Idee echt toll, besonders weil man dann mal was aus der Welt mitbekommt, das nicht so in den „Standartnachrichten“ zu finden sind. Ein bisschen Bildung schadet ja nicht, solange meine Schaltkreise das noch verkraften können x3

    Zum Thema:
    Den Vergleich mit Hitler finde ich schon ordentlich fehl am Platz, aber Menschen anderer Länder meinen ja immer noch, uns das ständig bei jeder Gelegenheit vorhalten zu müssen. So als wären wir alle von dem Schlag und man müsste uns ständig damit „einbremsen“, indem man uns immer wieder zeigt, dass das etwas Schlechtes war. Dabei vergessen die immer, wie viele Menschen eigentlich auch umgebracht wurden, weil sie den Kriegsdienst verwehrt, Verfolgte versteckt oder auch Anti-NS-Flugblätter und Botschaften unter die Menschen gebracht haben. Und der Großteil der Leute auch einfach Angst vor den Folgen einer Verweigerung hatten, als sie merkten was der Kerl wirklich vor hat.
    Aber gut, lassen wir das.

    Ich habe ja sowieso mal gelesen, dass Journalisten generell große Probleme mit der Entwicklung der Technik (insbesondere Internet & co. haben), weil dadurch Zeitungen schon oft überflüssig werden und man Infos auch auf dutzend kostenlosen Blogs findet und deswegen der Job des Journalisten ziemlich bedroht ist. Da stand mal was, dass viele Journalisten versucht haben durchzusetzen, dass private Blogs mit journalistischem (gibts das Wort überhaupt? o.o) Charakter verboten werden sollten, wenn der Blogger nicht die dementsprechende Ausbildung hat. Was natürlich nicht stimmen muss, nachdem ich es im superverlässlichen Inet gelesen habe xDDD

    Ich sehe das mit der Technik und den Daten relativ locker. Man muss sich halt immer wieder auf die Neuerungen einlassen, damit man in der Berufswelt nicht hinten nach hinkt und da ich nichts zu verstecken habe, fühle ich mich jetzt auch nicht von der Speicherung meiner Internetverläufe, E-Mails,… etc. bedroht. Beim Zahlungsverkehr sehe ich das heikler, also ich hoffe jetzt mal, dass zumindest bei Kreditkartennummern etc. ein bisschen differenzierter vorgegangen wird – aber wahrscheinlich nicht .___.
    Klar ist es wichtig, dass man da auch mal einen Riegel vorschiebt (irgendwann wird es wahrscheinlich sowieso in volle Kontrolle ausarten), aber für mich hat das jetzt mal keine Priorität. Ich muss mir den Kopf schon darüber zerbrechen, wie ich als Normalbürger mit manchen Teuerungen auskomme, dass ich mir eine größere Wohnung organisieren muss, in welche Schule ich meine Kinder schicke, dass sie mir hoffentlich irgendwann nicht mit einem Gangster-Freund daher kommen, dass ich mich beruflich absichere,….
    Wenn das alles mal erledigt ist kann ich mich gerne damit beschäftigen, warum irgendwer jetzt eigentlich unbedingt lesen will, wie ich meinem Freund eine E-Mail mit dem Inhalt „Vergiss nicht wegen deinem Urlaub nachzufragen.“ in die Firma schreibe. ;3

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    1. :D Danke danke! Schade, dass die Oscarverleihung schon rum ist, oder? :P

      Also soooo anspruchsvoll wird es dann vielleicht auch nicht werden. ^^ Hm, ich hoffe also mal, ich kann euren Ansprüchen gerecht werden. :)

      Ich glaube es ist auch einfach so ein schönes Totschlagargument. „Das will doch niemand!!!“ und egal was man damit gleichsetzt, dein Gegenüber muss dir zustimmen, weil sonst würde er oder sie ja auch Hitler gut finden. Total sinnige Logik, klappt aber oft. ^^

      Also ich kann dir bestätigen, dass die Printbranche jetzt nich so gut läuft, weil wirklich weniger Leute Zeitungen kaufen. Außerdem hat noch keiner ein megagut funktionierendes Modell, um Geld mit Nachrichten auf Webseiten zu machen. Bloggern verbieten zu bloggen wird sicherlich keiner. Hoffe ich mal. ^^ Ich glaube was du meinst, ist dass viele Journalisten am Anfang gesagt haben „Pff, das sind doch nur Blogger, die haben das nicht gelernt und können das deswegen auch nicht!“ und dann waren viele unangenehm überrascht, dass doch so viele Menschen Bloggern zuhören und denen vielleicht sogar mehr vertrauen als den hochheiligen Medien. ;)

      Wie du das so dahinwirfst. :D „Och, irgendwann is eh die totale Kontrolle, kann man nix machen …“ Klar kann ich verstehen, dass es wichtigeres gibt als an vorderster Front für den Datenschutz zu kämpfen (sonst würd ich das ja selbst machen), aaaber irgendwas wird immer sein, was dich davon abhält, dich mit dem Thema auseinander zu setzen. Das soll jetzt kein Vorwurf sein, ich wollte dir nur sagen, dass ich glaube: Meistens kommt man auch „später“ oder „danach“ nicht zu so etwas, wenn man sich heute nicht sooo derbe dafür interessiert. ;)
      Kann aber natürlich verstehen, wenn du das so siehst. :3 Über Datenschutz könnte man ohnehin jahrzehntelang diskutieren, deswegen spar ich mir das jetzt einfach :D

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      1. Ja, ist echt schade, du hättest eindeutig den Oscar für beste Regie, bester Hauptdarsteller (bei der emotionalen Darbietung der Schrift!) und bester Film verdient! o.o

        Argh, mir geht das immer so auf den Keks, wenn die wieder mit dem Thema daher kommen – eben weil sie wissen, dass man da dann nichts mehr erwidern kann, ohne der Buhmann zu werden .___.

        Ah ok. Habe damals gelesen, dass als die Journalisten in Bedrängnis gekommen sind, eben von manchen Seiten diese Forderung kam – aber wie gesagt, Inet erzählt auch nicht immer das Wahre ;3

        Ich weiß schon, dass es sicher nicht die löblichste Einstellung ist. Wenn jeder so eine Einstellung wie ich hätte, würde die Politik sicher leichtes Spiel haben. Und ich bewundere auch jeden dafür, der sich für so große und weltliche Themen einsetzt und dafür kämpft, dass wir normalen Bürger nicht komplett über den Tisch gezogen werden. In meinem Fall weiß ich einfach, dass es mir nicht gut tun würde, mich zuviel in diese Themen hinein zu steigern. Ich bin so ein Mensch der statt Reden zu schwingen gerne einfach Taten sprechen lässt und wenn mich dann etwas beschäftigt, bei dem ich relativ machtlos bin (also nicht sofort mit einem „Maßnahmenplan“ starten kann), macht mich das total wahnsinnig. Deswegen habe ich mir angewöhnt mich nur noch von Sachen bewegen zu lassen, die ich auch selber beeinflussen kann – für meine Nerven ;3
        Dafür setze ich mich lieber im Alltag für die „kleinen Erfolge“ ein – wie dass ich immer zur Stelle bin, wenn es im Umfeld Probleme gibt (leider ist der ungute Nebeneffekt, dass ich eigentlich immer sofort in jeden Konflikt hinein gezogen werde, weil jede Seite erwartet meine Unterstützung zu bekommen…), versuche alle zu motivieren ihre Träume anzupacken und immer auch das Positive zu sehen und mich immer stark auf die Anderen einstelle. Wobei ich mir fest vorgenommen habe da vom Gas zu gehen, denn das kann ganz schön zermürbend sein .___.

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        1. *verbeug* Finde ich auch! ^^

          Ich finde es auch sehr anstrengend, vor allem weil es oft vollkommen ungerechtfertigt und unangebracht ist. :/

          Hmmm … kann natürlich sein, dass ich das verpeilt habe. Aber das wäre ja das gleiche, wie das Internet zu verbieten, oder? ;) Blogger haben nur in anderen Bereichen bei weitem nicht die gleichen Recht wie Journalisten mit Presseausweis.

          Heh, stimmt. Für den Seelenfrieden und die geistige Gesundheit ist das mit der Politik glaube ich schon mal nichts. :D Dann schone mal lieber deine Nerven.;)
          Naja, ich denke wenn dein Nachwuchs da ist, hast du ohnehin weniger Zeit und dann werden das hoffentlich auch Leute als „Ausrede“ akzeptieren, wenn du ihnen nicht dauernd den Hintern hinterherträgst. Übertrieben ausgedrückt. ^^

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  3. Der Spiegel entwickelt sich in meinen Augen derzeit zur neuen Bild… nur eben mit mehr Text. Reißerisch ohne Ende und häufig wohl von einem Kleinkind recherchiert. Ich kann einfach nichts lesen, wenn mir dabei die Augen bluten und sich mein Hirn verknotet, weil der gesamte Artikel absoluter Bullshit ist.

    *tief durchatme*

    Überwachung wurde angesprochen. Dazu habe ich folgendes zu sagen: Niemals (!) darf Sicherheit die Freiheit beeinträchtigen. Was ich wann, wo und wie tue, ist meine Sache. Und nur weil die 0,00000000001%ige Chance besteht, dass ich eine kriminelle Handlung ausübe, gibt es den Leuten vom Vater Staat nicht das Recht, mich rund um die Uhr zu überwachen bzw. mein Handy zu durchforsten oder wasweißichnochalles.

    *nochmal tief durchatme*

    Ich finde dieses Format jedenfalls super und freue mich auf dann schonmal auf das nächste Mal :D

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    1. :D *Papiertüte rüberreich* Niiiich hyperventilieren, gaaanz ruhich!

      Ich hab den aktuellen Spiegel jetzt von meinem Kollegen gespendet bekommen und werde beizeiten mal nachrecherchieren, was die denn da so erzählen. ^^ Bin gespannt, ob ich es ohne blutende Augen schaffe! xD

      Ein sehr komplexes Thema. Also finde ich jetzt. Weil irgendwie muss man ja doch vielleicht eventuell Leute bestrafen können, die online Mist bauen und die das anonym tun. Natürlich muss man dafür nicht präventiv ALLE Daten, die wo gibt speichern, das halte ich auch für Käse. Aber prinzipiell ist Freiheit doch schon ganz schön. ;)

      Yaaay, danke! :) Dann sind es ja doch ein paar Leser. ^-^

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      1. *in die Papiertüte atme*
        Thx :D

        Natürlich muss man Leute bestrafen, aber präventiv alle Bürger aushorchen (könnten ja allesamt Terroristen sein!), geht schlichtweg zu weit. Natürlich werden immer mehr Täter durch Lauschangriffe und Überwachung überführt… das lässt sich nur schwer bestreiten. Aber man sieht ja wohin das führt… Snowden und so^^

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        1. Immer gerne. :D Sollte nen Notfall-Tüten-Supply mit mir rumschleppen, so viele ärgerliche Themen, wie ich anspreche ^^
          Snowden, in der Tat das Beispel für „In was für einer Welt leben wir eigentlich?“ :/ Ich wollte nur sagen, dass ich das Sicherheitsgeargumentiere nachvollziehen kann. Aber trotzdem interessant wie unterschiedlich stark ihr bei dem Thema empfindet. :)

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