Monat: März 2015

Was zum … ?! Die wunderbare Welt der Vorturteile

Ihr kennt es doch alle, gebt es zu. Es ist Wochenende und dann plötzlich nicht mehr. Ich hatte dieses Wochenende sogar einen Tag mehr frei und das sind immer die Zeiten, zu denen man sich denkt „Woah, cool, da schaffst du bestimmt voll viel!“ und dann is‘ doch wieder Montag. :D Was hab‘ ich dieses Wochenende gemacht? Es war sinnvoll, ich schwöre es, bei meinem Frühstücksmüsli! ^^ Leider musste ich noch so vieles nachholen, für das ich die letzten Wochenenden über irgendwie keine Zeit hatte, dass ich immer noch nicht alles erledigt habe und irgendwann auch nicht mehr genügend Hirn oder Motivation für einen anständigen Blogartikel hatte. Griechenland ist zwar in Arbeit, aber eben nur halbfertig.

Dafür war ich gefühlt ALLES einkaufen, was man einkaufen kann und besitze jetzt schöne neue Sportschuhe, da sich meine alten während des letzten Trainings ein wenig aufgelöst haben. Außerdem wollte ich eh mal mehr Sport machen, das soll ja gesund sein, wenn man 12 Stunden pro Tag vor dem Bildschirm hockt. Während ich jedenfalls für meine bescheidenen Einkäufe in die Stadt und wieder zurück gefahren bin, hatte ich eines der bisher seltsamsten Bahnerlebnisse in der Bielefelder Stadtbahn. Da war der Typ, der eine Katze auf der Schulter mit sich herumgetragen hat, nix dagegen. (mehr …)

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Ich habe einen Film geguckt. Watt hat sisch datt jelohnt. :/

Hach ja. Man hätte es ahnen können. Wenn man sich den Trailer angeschaut hätte. Hat man aber nicht. Wir merken uns also vor: Trailer gucken ist wichtig! Warum ich hier so rumnöle? :D Weil ich zum ersten Mal seeeiiiit „Der Hobbit – Smaugs Langeweile“ im Kino war und mich das, was uns da präsentiert wurde, nicht unbedingt vom Konzept „Film“ überzeugt hat. ^^ Aber von Anfang an. Ein guter Kumpel ist über die Filmbeschreibung von „Los Veganeros“ gestolpert – dem ersten richtigen Film, der sich, naja, mit Veganern beschäftigt. Da er auch Veganer ist, schlug er spontan vor, sich das Filmchen anzuschauen. Wir schlenderten also ins Programmkino seines Vertrauens, wo passenderweise das erste vegane Restaurant Bielefelds vor dem Kinosaal PR-profimäßig die eigenen Speisen als Häppchen auftischte und dann kuschelte man sich in mehr oder weniger gemütliche Kinosessel und harrte der Bilder, die da kommen mochten. Mochten sie auch, nur wir mochten sie nicht soooo sehr.

Der Independent-Film war halt sehr äh, independent. Um nicht zu sagen: Man begann zu spekulieren, für wie viele der Menschen im Film es wohlmöglich ihre ersten Minuten vor der Kamera sein mochten. Ich habe sie ja angefeuert und gehofft, dass sie schnell lernen und während der 90 Minuten zu oscarreifen Leistungen auflaufen – leider war dem nich‘ so. Zur Verteidigung des Films sei hier gesagt, dass es sich bei den Darstellern um einige professionelle Schauspieler und 150 Laiendarsteller handelt. Letztere dürfen also ruhig noch üben und man sollte über ein paar Holprigkeiten hinwegsehen. Nur will ich dafür ja eigentlich nicht ins Kino gehen. :D Aber gut, ob ich mit 25.000 € und unbezahlten Schauspielern einen besseren Film hinbekommen würde? (mehr …)

Beschleunige in eine andere Welt – Manga-Review Accel World

Habt ihr euch nicht auch schon mal gewünscht ihr könntet die Zeit anhalten? Oder euch einfach aus der Welt ausklinken? Genau darum geht es in „Accel World„, einem Manga, bei dem ich den ersten Band mitgenommen habe, weil ich den Anime so gut fand. „Accel World“ bedient die typischen Emotionen, die Shounen Animes nun einmal ansprechen: Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Feinde, die man wirklich verabscheuen lernt, ausweglose Situationen und eventuell vielleicht sogar umdie erste große Liebe. Um ehrlich zu sein, steht die Liebe ein wenig im Vordergrund, aber Anime wär ja nicht Anime, wenn das heißen würde, dass wir in den ersten sieben Milliarden Folgen mehr als Andeutungen und permanent rot werdende Charaktere erleben. Ignorieren wir also das pubertäre Hormongedöns und stürzen wir uns in die beschleunigte Welt von Accel World.

Cover Accel World Band 1

Cover Accel World Band 1; Zeichnungen: Hiroyuki Aigamo; Story: Reki Kawahara; Charakterdesign: HIMA; Tokyopop

Worum geht es, wenn man das ganze nicht pathetisch in Emotionen ausdrückt? ^^ Nun, es geht um den kleinen, runden Mittelschüler Haruyuki bzw. Haru, der sich so ziemlich am untersten Ende der Nahrungskette befindet und permanent schikaniert wird. Deswegen (Sozialkritik und so!) flüchtet er sich so oft es geht in die virtuelle Welt. Da wir uns ungefähr im Jahr 2055 befinden, tut er das allerdings nicht auf die altmodische Art, mithilfe eines Bildschirmes, pah! In 40 Jahren kann man direkt aus dem Hirn auf das Betriebssystem zugreifen, das einem ähnlich wie Hololens, Google Glass und andere Spielzeuge eine Oberfläche vor der Nase schweben lässt, die man dann anpatschen kann. Nur, dass man dafür eben keine olle Brille mehr braucht. ^^ Mithilfe eines sogenannten Direct Links kann man dann auch gleich komplett in eine virtuelle Welt eintauchen, so wie Haru das tut. Dort wuselt er als Avatar umher, der meiner Meinung nach irgendwie gemein und niedlich zugleich ist: Ein Schweinchen. Da Haru aber auch im nicht-virtuellen Leben weit entfernt vom Standard-Idealtypus des Helden ist, finde ich es sinnig, dass das am Anfang auch hier umgesetzt wird und man nicht direkt mit einem vollkommen anders aussehenden Heldenavatar konfrontiert wird. (mehr …)

Am Rande des Wahnsinns – mit plüschigen Kätzchen! *-*

Also ich wollte ja eigentlich wieder einen M.R.S.-Beitrag schreiben, aber irgendwie war mein Timing, zu dem ich mit dem „Format“ angefangen habe, wirklich doof. Erst Messegedöns und dann muss ich alles aufholen, das während der Messe liegen geblieben ist. Hab ich schon erwähnt, dass ich diese Woche donnerstags was mit einer anderen Person unternommen habe? Einen GANZEN ABEND LANG habe ich weder gebloggt, noch war ich beim Sport, noch habe ich Mangas gelesen oder gereviewt, noch habe ich geputzt, gewaschen oder gekocht. Ich habe mich einfach. nur. unterhalten. Mit flauschigen Menschen. Solltet ihr auch mal probieren, das ist toll. :)

Ich will ja nicht schon wieder meckern, dass ich zuviel zu tun habe, aber … also eigentlich schon. :D Freitag Nachmittag hab ich nach dem Spocht erstmal Schlaf nachgeholt, der irgendwie auf der Messe geblieben war, ohne mir Bescheid zu geben, um dann den Rest des Abends vor Youtube rumzugammeln, Samstag habe ich den halben Tag mit einkaufen verbracht. Und nein, ich war nicht shoppen, ich habe den halben dm veganertechnisch leergekauft, war anderen Krimskrams kaufen und bin kuuuuuuuuuuuuurz durch den Buchladen, in dem ich vielleicht eventuell einen Manga mitgenommen habe und habe dann noch eine halbe Stunde oder so Schuhe anprobiert, um endlich ein Paar zu haben, das ich draußen anziehen kann, ohne signalleuchtefarben aufzufallen und ohne, dass mir nach einer halben Stunde die Füße abfallen, weil es so 10 € Teile sind, die ja bekanntlich die besten Sohlen ever haben. Deswegen habe ich meinen Füßen etwas Gutes gegönnt und bin jetzt stolze Besitzerin von kuschligen Schuhen. Und eventuell vielleicht auch von einem Manga und 3 kg dm-Zeug. Aber erstere halten hoffentlich signifikant länger als der Rest. :D

Den Rest des Tages habe ich dann noch meinen Mangastapel gereviewt und dann ääääh gekocht und dann war schon wieder Abend irgendwie. Und heute habe ich Junggesellinnenabschiede organisiert, gewaschen, und leider immer noch nicht geputzt. Aber dafür war ich eine gute Stunde draußen unterwegs, weil Sonne! <3 Die hatte ich so vermisst. Und man soll ja den Kontakt zu alten Freunden pflegen, auch wenn die sich nur selten melden, da konnte ich ja nicht nein sagen, als sie so plötzlich durch mein (mysteriöserweise immernoch schmutziges) Fenster schien. ;) (mehr …)

Manga-Rückblick 2: Internet-Freiheit, Entführungen, Killerwettbewerbe

Kaum habe ich den letzten Manga-Artikel hinter mich gebracht, steht schon wieder der nächste an. Nachdem ich vom Manga-Angebot des Frankfurter Bahnhofs sehr enttäuscht war, habe ich durch intensive Recherche herausgefunden, dass es in der Stadt auch einen Hugendubel gibt und dort sogar dreieinhalb Mangaregale stehen. :) Soll heißen: Ich habe mich verlaufen und stand plötzlich vor einem Hugendubel und war begeistert. :3 Äh, ich meine … Wieder habe ich mich nur euretwegen durch vier Mangas geackert, die mir alle selbstverständlich überhaupt keinen Spaß bereitet haben und präsentiere euch hier das Ergebnis, aka meine Meinung dazu. Das klingt doch schon mehr nach Arbeit. ;) Dieses Mal dürfen Irre Sekten bei Tokyo Ghoul 6 mitspielen, Dämonen kämpfen in Nura 3 um die Vorherrschaft, in Band 2 von Prophecy müssen wir uns so langsam Sorgen um das Internet machen und Assassination Classroom 4 ist genauso bescheuert wie alle vorherigen Bände. ^^

Tokyo Ghoul 6, Nura 3, Assassination Classroom 4, Prophecy 2,

Tokyo Ghoul 6, Nura 3, Assassination Classroom 4, Prophecy 2

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Grafik: Pixabay/geralt

Warum das Internet toll ist.

Jeder von uns hatte sicher – zumindest in der Kindheit oder während der Pubertät – mindestens ein Mal den folgenden Gedanken: „Bin ich die einzige Person, bei der das so ist?“ Wie ich bereits in meinem Artikel „Feinfühligkeit not found“ erwähnt habe, bietet sich das Internet für Geständnisse aller Art an. Dieser Artikel beleuchtet das Thema noch einmal aus einem leicht anderen Blickwinkel. Also ich fasele jetzt einfach darüber, warum im Internet das abgeht, wofür es berühmt und berüchtigt ist: das volle Spektrum menschlicher „Ohmeingottjetzternsthaft???? :O :O :O“ … Besonderheiten und die Angst mancher Leute vor der Anonymität.

Alles ist vernetzt. Theoretisch kann heute jeder mit jedem Kontakt aufnehmen und Nachrichten können sich ebenso wie Falschmeldungen in minutenschnelle um die ganze Welt verbreiten. (Sekundenschnelle stimmt nicht, es müssen ja schließlich noch ein paar Leute mit Bedacht auf „retweeten“ drücken oder selbst was tippen.) Ich habe mich gefragt, ob dabei die Vorteile überwiegen oder die Nachteile. Ich tendiere ja eher zu den Vorteilen, da die Vernetzung auch sozial inkompetenteren Menschen die Möglichkeit gibt, mit anderen in Kontakt zu treten (zum Beispiel übers Bloggen :D). Gleichzeitig behaupten einige Kritiker, dass dieses ganze anonyme Zeugs uns alle eher unsozial werden ließe und eben nicht für mehr Vernetzung sorgt. Das Argument, warum das so sein sollte, habe ich allerdings noch nicht so ganz begriffen. Doch, doch, wenn ich anonym bin, traue ich mich viel eher, jemandem eine Beleidigung an den Kopf zu werfen. Word. Da werde ich nicht widersprechen. Zur gleichen Zeit traue ich mich vielleicht aber auch erst anonym mitzudiskutieren oder eine positive Bemerkung zu machen. Auch wenn das nicht der Hauptteil aller Kommentatoren im Internet sein wird, wer sagt denn, dass nicht ausgerechnet die sonst Schüchternen vielleicht einen besonders tollen Beitrag leisten?
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I am back – kurzes Frankfurt-Fazit

Was mach ich denn heute bloß? Abgesehen von seltsamen Bahnfahrten, diversen schmerzenden Körperteilen und der Aussage, dass ich immer noch keinen Orientierungssinn zu besitzen scheine, kann ich euch eigentlich gar nichts tolles berichten. Ich versuche es natürlich trotzdem. Schreibbedürfnis und so, wisst ihr ja. ;)

Die Messe in Frankfurt war anstrengend, es sind 2.000 Sachen schief gelaufen (oder so hat es sich zumindest währenddessen angefühlt :D) und mein Laptop weigert sich nun nicht nur Textverarbeitungsprogramme zu installieren, er hat auch noch mittendrin entschieden, dass er das Schnittprogramm für meine Filmchen nicht mehr mag. -.- Glücklicherweise hatten wir noch einen Arbeitslaptop dabei und da mussten wir dann nuuur mal eben schnell innerhalb von 30min das Videoformat freischalten, um damit zu arbeiten. Argh. Kurzum: Ich bin noch nicht bereit, die Tatsache zu akzeptieren, dass ich nach nur einem mageren Tag mit meiner Übernachtungsmöglichkeit und ehemaligen Mitbewohnerin schon wieder dem harschen Arbeitsalltag gegenübertreten soll. Neeeee. Is nich. Ich geh da nich hin, ich will schlafen! o.o (mehr …)

Is this the real life …

Is this just fantasyyyyyy? Caught in a Stativtaschenhalter, no escape from Schulter-aaaachyyy!
Heavy lift, heavy go!
Maaaammaaaaa, uhuhuhuuuu!
Mama, I just killed a man – by turning around and hitting the idiot with my heavy Statiiiiv … Okay, ich bin melodisch raushekommen und weiß nich mehr, wo ich im Text war. XD Jedenfalls ist die Messe so wie jede Veranstaltung dieser Art mal wieder anstrengend und wer hätte es gedacht: Abends tun einem die Füße weh. Und mir zusätzlich die Schultern, weil ich die ganze Zeit ein glücklicherweise leichtes Stativ, eine glücklicherweise handliche Kamera und einen glücklicherweise nur 13,3 Zoll messenden Laptop mit mir rumschleppe. Das aktuelle Fazit: Wasser im Supermarkt der Frankfurter Messe (ich wusste gar nicht, dass Messen Supermärkte haben!), kostet weniger als am Hamburger Dammtor Sonntag abends. Was jetzt nicht heißt, dass ich drei Euro für anderthalb Liter Sprudelwasser irgendwie preisgünstig finde … O.o
Meine Schultern sind … Ach nee, das hab ich ja schon zwei Mal erwähnt :D und meine Füße auch. Hm. Sonst war eigentlich nix, außer dass ich immer wieder fasziniert bin, wie sexistisch die Werbung auf einer Handwerker-/Technik-Messe auf einen wirken kann. Heftchen, auf denen ein weiblicher Hintern in Jeans-Hotpants zu sehen ist mit einem Zollstock daneben und dem Spruch „Wenn nicht nur die Länge zählt …“ Was genau dann sein soll, wenn nicht mehr nur die Länge zählt, weiß ich nicht, da ich zu schnell an besagtem Heftchen vorbeigehetzt bin, aber an sich wäre es schon komisch, wenn die Länge nicht mehr zählt, denn wofür außer zum Messen und Dinge hinter der Heizung hervorangeln hat man denn sonst einen Zollstock? O.O Ich bin verwirrt.
Dann gab es da noch das obligatorische „Wortspiel“, das man schon nicht mehr als eines bezeichnen darf, weil es so durch ist, nämlich „heiß“ bzw. „der wird so richtig heiß“ in Kombination mit einer obenrum recht leicht bekleideten Frau, die lasziv in die Kamera guckt. Aber welchr Frau würde das bei einem unglaublich sparsamen Heizgerät auch nicht?!
Aber auch die restliche Werbung scheint von sehr kreativen Menschrn erdacht worden zu sein. Mit „kreativ“ meine ich dabei übrigens „Häh?“ :D Entlang dieser hübschen Rollbänder, mit denen man im Schneckentempo durch die kilometerlangen Verbindungsgänge zwischen den Messehallen gurken darf, sind nämlich immer Werbeplakate platziert. In diesem Fall waren auf einer solchen Plakatserie zum Beispiel glückliche Paare zu sehen, die gemeinsam vor einem Kamin entspannten und dabei „EDELSTAHLVENTILE“ dachten. Oder zumindest sah es so aus, weil direkt unter ihren glücklichen Gesichtern völlig zusammenhanglos solche Worte schwebten. Eine andere Frau schwärmte beim Kaffeetrinken von ihrer Wärmepumpe und die Familie, die auf dem Wohnzimmerboden mit Blick zur Decke bei dem Gedanken an kupfernes Ventilgedöns dahinschwelgte möchte ich auch nie wieder missen. Ihr seht also, so eine Messe iet durchaus lehrreich, was die Träume und Ambitionen von fremden Model-Familien angeht. Da hat sich einer echt in die hineinversetzt, denn sonst hätte er nie durchschaut, dass zum Beispiel die eine Frau sich nicht über ihren Kaffee freut oder für die Kamera lächelt, weil sie dafür bezahlt wird … Aber vielleicht ist die Kampagnr auch einfach ein dadaistischer oder absurd-intellektueller Ansatz, um das beworbene Awesomenupsi angemessen unterschwellig zu bewerben. Ich bin wahrscheinlich nur zu müde oder zu untiefgründig, um es zu verstehen. ^^

Einen wunderbaren … welchen Wochentag haben wir?! Einen wunderbaren Tag, fernab von verwirrenden Werbebotschaften wünscht euch
eure 0utofjoint =)

PS: Hoffentlich nach der Messe wieder ausführlicher. Da vom Handy aus gebloggt, sieht der Artikel wahrscheinlich seltsam aus, aber Hauptsache ich kann euch zulabern. :D

Wie sich Journalisten, Zeichner und Youtuber unterscheiden

Ihr werdet euch jetzt sicher fragen, was für einen Blödsinn ich hier wieder mal verzapfe. Mangazeichner und Youtuber? Was haben die mit Journalisten zu tun? Is‘ doch klar, dass die sich unterscheiden! Allerdings haben alle drei eine Gemeinsamkeit: Sie zählen zu den „Kreativ-Arbeitern“ und deswegen ist es finde ich es sehr spannend, die unterschiedlichen Wege zu vergleichen, mit denen die drei Berufsgruppen ihr Geld verdienen. Zunächst einmal zu den Gemeinsamkeiten: Alle drei Berufsgruppen leben mehr oder weniger gut ihre eigene Kreativität aus und hoffen darauf, mit den Produkten ihrer Kreativität Geld zu verdienen. Und bei allen dreien kann sich das mehr oder weniger schwierig gestalten.

Mangaka, Webdesigner und Kellnerin in einem O.o

Fangen wir mit denen an, über die ich am wenigsten weiß. ^^ Die guten Mangazeichner. Nur so ein paar schwarz/weiß-Bildchen malen und dafür Kohle einsacken klingt einfach, oder? Janee, wie die meisten von euch sicher wissen werden, ist das keineswegs einfach. Denn man muss erstens das entsprechende Zeichentalent haben, zweitens genügend Kreativität, um sich eine spannende Story auszudenken, die dann auch noch jemand lesen möchte und drittens mit dieser Story auch entdeckt werden, um schließlich bei einem der größeren Verlage im Mangasortiment zu landen und einen Teil der Einnahmen durch die Mangaverkäufe zu erhalten. Nicht zu vergessen: Sich wie ein kleines Kind an Weihnachten zu freuen, wenn das eigene Zeichenkunstwerk von anderen Menschen tatsächlich gekauft und gelesen wird. ;) Da allerdings nur die Zeichner ausschließlich von Mangas leben können, denen der große Coup einer neverending Story (wie One Piece, Detective Conan o.ä.) oder eines „Alltime-Classics“ mit abgeschlossener Story gelingt, die sich permanent verkaufen, darf man sich auch noch auf andere Dinge einstellen. Vermutlich darauf, Aufträge für diverseste Projekte anzunehmen, bei denen je nach eigener Qualifizierung von Webseitendesign bis Einkaufstütengestaltung vermutlich alles dabei ist, das irgendwie mit Zeichnungen zu tun hat. Alternativ hat man direkt ein zweites Standbein, entweder in Form eines „richtigen“ Jobs oder in Form von weiteren Freelancer-Arbeiten wie Layouter oder ähnlichem. Aber ich vermute auch als Mangaka der Topverdienersparte wird das Leben nicht unbedingt leichter, da nun ja sehr viele Leser Erwartungen an einen haben und man mehr oder weniger erzwungenermaßen in einem recht hohen Tempo neue Seiten raushauen muss, um keine Leser zu enttäuschen und sie so eventuell zu verlieren. (mehr …)

Grüner Smoothie Foto: EvolvingScenes/Pixabay

Dear vegans, don’t be stupid. Please.

Ich wollte ja eigentlich das Thema Veganismus aus diesem Blog eher heraushalten. Aber in letzter Zeit habe ich so oft Dinge gehört, die bei mir einen akuten Entnervtheits-Anfall ausgelöst haben, dass ich das jetzt doch mal ansprechen muss. Frei getreu dem Motto:

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Ja, so isses. Nein, eigentlich nicht, weil das Thema meistens aufkommt, wenn ich keinen Bock habe den Leuten zu erzählen, dass ich laktoseintolerant oder gerade auf Diät bin, aber trotzdem eine Antwort erwartet wird, warum ich denn dieses oder jenes nicht essen möchte. Glücklicherweise ist der Veganismus mittlerweile so in, dass ich lange keinem mehr erklären musste, was genau Veganismus eigentlich bedeutet. Was nicht heißt, dass ich nicht trotzdem immer mal wieder das lustige Liste-abhaken-Spiel mit meinem Gegenüber spielen darf. Nach „Dann isst du kein Fleisch?“ kommt nämlich meistens der Moment, in dem mein Gegenüber seine gedankliche Lebensmittelschublade öffnet und ich zehn Minuten lang kopfschütteln darf.

„Also auch kein Fisch?“ „Nein.“ „Und Milch?“ „Nee.“ „Aber Eier, oder?“ „Nein, auch keine Eier.“ „Aber was ist denn dann mit Sahne/Butter/VollMILCHschokolade?!“ „Da is‘ auch Milch drin.“ „Was also das auch nicht?“ „Nein.“ [94 Lebensmittel später] „Ooooh ach so … aber überfahrene Igel gehen, oder?“ „…“

Alternativ werde ich auch sehr gerne gefragt, was ich denn statt Brot esse. Oder ob ich Reis esse. Weil das is ja, das is ja Essen! Und ich lebe ja nur von äh Luft. Oder so … :D Aber daran hab ich mich eigentlich gewöhnt und es amüsiert mich meistens nur noch. Ich bin ja schließlich froh, wenn sich andere Menschen so dafür interessieren und das verstehen möchten. :) Andererseits hat die zunehmende Anzahl an Veganern und veganen Läden irgendwie dazu geführt, dass ich in letzter Zeit ein paar Mal über Äußerungen von Veganern gestolpert bin, bei denen ich gerne gefacepalmt hätte. Genauer gesagt, war mein Gedankengang eigentlich eher: „DENKT IHR DENN NICHT NACH, BEVOR IHR SOWAS MACHT?!? Könnt ihr alle kein Google?!“ Deswegen an dieser Stelle ein Anti-Facepalm-Artikel meinerseits, um frisch gebackenen Veganern, solchen die es werden wollen und generell neugierigen Menschen ein paar Infos an den Kopf zu werfen. Es gibt schließlich gerade am Anfang ein paar Standard-Fragen, die man für sich selbst beantworten sollte, wenn man eine große Ernährungsumstellung plant. Da das aber heutzutage keiner mehr selber macht, tu ich das jetzt. (mehr …)