Foto: condesign/Pixabay

Ironie des Schreibsals

Hach ja. Artikel über Kommentare schreiben und dann selbst erst nach mehreren Tagen zum antworten auf die eigenen Kommentare kommen. So lob ich mir das, liebe Ironie des Schicksals. Ich habe die letzten Tage sehr wenig am Blog gemacht, einfach weil ich im Moment ein wenig grüblerisch bin. Das muss euch jetzt (noch) nicht interessieren, aber ich wollte es kurz erwähnt haben. Ich arbeite ja momentan mit einem auf zwei Jahre befristeten Vertrag, der Ende Dezember ausläuft. Mir wurde zwar bereits signalisiert, dass man mich gerne behalten wollen würde, aaaaber man weiß ja nie, wie das die Personalabteilung und die Geschäftsebene so sieht. Immerhin kostet man ja Geld als Mitarbeiter. Skandalös, ich weiß!

Eigentlich hatte ich vor, mich wegen dieser Unsicherheit bereits ab Juni zu bewerben. Momentan habe ich allerdings noch kein Arbeitszeugnis bekommen, was vermutlich daran liegt, dass mein Chef erst letzte Woche realisiert hat, dass ich ja nur noch bis Ende Dezember da bin. -.- Der Mann hat viel um die Ohren und wohl meine Frage nach dem Arbeitszeugnis gekoppelt mit einem „Ich bin ja schon ein Jahr und vier Monate hier und würde mich gerne bald bewerben können“ im April nicht so ganz wahrgenommen. Ein Jahr und vier Monate klang vermutlich noch nicht so nahe an „zwei Jahre“, wie es das nun tut, wenn man explizit sagt, dass man ja nur noch ein halbes Jahr da sei. ^^

Jedenfalls kann ich mich deswegen gerade noch nicht bewerben und überhaupt überlege ich gerade wo und für was ich mich eigentlich bewerben könnte und möchte. Nach meinem Volontariat bin ich ausgebildete Redakteurin und habe Erfahrung mit Print und Online (und Bloggen^^) und verfüge über Expertise im Bereich von Fachzeitschriften *blablafasel*, also das übliche, was man so sagen täte, wenn man sich denn bewerben wollen würde. Nur eben besser formuliert als das, was ich gerade geschrieben habe. :D

Content Management Brand Social Media Marketing Assistant Technical Manager …

Leider sieht die Journalismus-Branche im Moment ja nicht so rosig aus, weswegen viele Stellen eher nur für ganz spezifische Menschen ausgeschrieben werden: „Sie können schreiben und haben mindestens vier Jahre Berufserfahrung im Bereich Haltemessnupsischraubwinkeldingenskirchen-Technik? Dann sind Sie bei uns richtig!“ Alternativ werden eher Marketing- oder PR-Experten gesucht. Das sind die Menschen, die entweder das firmeneigene Produkt verkaufen können und bewerben oder die Menschen, die Texte schreiben, warum das Produkt so toll ist. Natürlich gibt es auch spannende PR-Jobs oder neutralere, bei denen man beispielsweise über Forschungsprojekte an Unis schreibt oder spannende Pressereisen betreut, aber so ganz geheuer ist mir persönlich der Bereich immer noch nicht. Sorry an alle PR-Menschen. Aber ich verkaufe so ungerne Dinge als toll, von denen ich nicht 100-prozentig überzeugt bin. ^^ Genau darin bestünde meiner Ansicht nach nämlich immer die Gefahr, nämlich dass man das irgendwann machen muss. Und für einen Mastbetrieb Werbung machen oder darüber schreiben, wie toll Shell doch ist? Da würde ich mich danach selbst nicht mehr mögen.

Natürlich gibt es noch Stellen in Newsrooms und bei anderen Dingen, die fancy Namen haben, von denen sich keiner so sicher ist, was es damit eigentlich auf sich hat. Content Manager (schieben Texte von A nach B und stellen sie online?) oder Social Media Manager sind auch solche Dinge, die ich immer wieder sehe, mich persönlich aber nicht so ansprechen. Denn Content Manager klingt wirklich nach Textschubse (also Stewardessen für Medien) und für Social Media kann ich weder genug Follower bei Twitter/Instagram vorweisen, noch mir so genau vorstellen, ob ich Spaß an dem Job hätte. Vermutlich wäre er mir zu hektisch und hätte zu wenig mit meinem eigentlichen Traumjob „Schreiben“ zu tun.

Aber was könnte ich sonst machen?

Ich bin ja bei einer Fachzeitschrift für erneuerbare Energien. Dementsprechend könnte ich kaum zu Zeitschriften wie dem Spiegel gehen mit einem „Hey, Sie brauchen doch bestimmt jemanden, der Ihnen etwas über Montagesysteme für Photovoltaikanlagen schreibt, oder? Naaaa?“, wenn ich nicht sofort rausgeworfen werden möchte. :D So jemanden brauchen die da vermutlich eher nicht. Ähnliches gilt für Medienjournalismus. Dabei berichtet man quasi darüber, was andere Medien tun und kritisiert in der Gegend herum. Ist ganz lustig und habe ich auch bereits ein paar wenige Male versucht, aber da ich es zeitlich nicht mal schaffe den „Media Revolution Sunday“ am Leben zu erhalten, würde ich mich da vermutlich auch schwer tun auf die Frage nach meiner Erfahrung in diesem Bereich zu antworten …

Eine Sache, die einerseits immer als total wichtig betont wird und andererseits bereits seit Jahren in vielen Regionen auf dem absteigenden Ast ist, weil man den Sprung ins digitale Zeitalter (so nennen die Chefs das wohl immer) verpasst hat, ist der Lokaljournalismus. Oder habt ihr schon mal ein Lokalblättchen bei euch zuhause gelesen? Ich eher nicht so. Und für dieses Ressort bin ich vermutlich vollkommen ungeeignet, es sei denn ich lasse mich mal irgendwo nieder. Doch die meisten Lokalzeitungen möchten natürlich jemanden, der mit ihrer Region verwurzelt ist und das „Hintertupfingsche Tagblatt“ bereichern kann, weil er oder sie sich dort im Schlaf zurecht findet und jeden beim Namen kennt. Aber das bin ich nicht, da ich seit ääääh 2008 (?) in ungefähr sieben Städten gewohnt habe – die alle definitiv nicht in der gleichen Region liegen. ^^ Außerdem kann ich mir so schlecht vorstellen, wie ich bei Feuerwehrfesten mitschunkele, Hasenzüchter beglückwünsche, wenn sie den Lokalpreis für das plüschigste Häschen gewonnen haben (ich würde das Häschen beglückwünschen) oder den lokalen Fußballverein bejubele, wenn ich mich nicht einmal bei einer WM ohne aufgesetzte Pistole so wirklich zu einem Spielanschau-Erlebnis überreden lasse.

Etwas ganz anderes?

Tja. Und dann stellt sich noch die Frage, ob man nicht doch etwas vollkommen anderes machen könnte. Einen geraden Lebenslauf hat ja heutzutage kaum jemand mehr. Aber, gerade in Hinblick auf meine x Umzüge muss ich mich dann auch wieder fragen: Schon wieder? Ich habe zuerst angewandte Biologie bzw. Molekulare Medizin studiert. Schön auf Englisch, weil international und so. Dann habe ich mich umentschieden, lieber in den Journalismus reinzugrätschen, weil ich gerne schreibe. Und dort habe ich dann, was die Themen „meiner“ bisherigen Zeitschriften angeht, nun vollkommen den Bezug zu meinem ursprünglichen Studium verloren. Oder wie mein Vater es ausdrücken würde: „Kind, du hast doch vollkommen umsonst studiert, wenn du jetzt schon wieder was machst, das nichts mehr damit zu tun hat!“ Dass die Lebenserfahrung, die ich dabei gesammelt habe, mir ein großes Stück weitergeholfen hat, was meine Selbstverbesserung angeht, ignoriert er damit immer. Verständlicherweise, denn „Selbstverbesserung“ kann man so schlecht in den Lebenslauf schreiben und mit einem kompletten Studium im Hintergrund wäre diese Selbstverbesserung ziemlich teuer gewesen.

Jetzt aber mal im Ernst. Ich habe im Studium mehr gelernt als zu pippettieren oder Bakterien einen schrecklichen Erfrierungs- Wieder-Auftau-Tod zu bereiten. Selbstorganisation, soziale Interaktion, (leicht) koordiniertere Prüfungsvorbereitung als in der Schule, todlangweilige Zusammenfassungen englischer Fachbeiträge auf relevante Keywords scannen, um zu entscheiden, ob man den Rest des Papers auch lesen muss und möglichst nicht todlangweilige Vorträge über genau solche Themen vor anderen Menschen halten sind doch nur einige Dinge, die man sicher auch in anderen Jobs gebrauchen kann. Oder?

Klar, wenn ich jetzt spontan Barista werden würde, wäre die Relevanz dieser meiner wunderbaren Fähigkeiten nicht sooooo hoch, aber noch bin ich nicht so verzweifelt wieder komplett umzuschulen! :) Journalismus gefällt mir nämlich eigentlich ganz gut, muss ich sagen. Deswegen:

Freeeiii sein! Awesome oder beängstigend?

Von all den Dingen, die ich bisher genannt habe, ist dies wahrscheinlich das mit den größten Vor- und Nachteilen. Freie Autorin werden wäre ein ganz schön großer Schritt. Ich würde damit unabhängig von einem einzigen Arbeitgeber werden – müsste mich aber auch darum kümmern, genügend Arbeitgeber zu finden, damit ich von meinen Gehältern leben kann. Ich könnte mir meine Themen aussuchen (ein Traum!) – es sei denn ich finde nicht genügend Auftraggeber, krebse am Existenzminimum herum und bin froh über jeden Auftrag, egal was für einer. Ich müsste mich selbst um eine Altersvorsorge und so etwas kümmern – okay, das muss ich jetzt eigentlich auch schon, meine Rente wird garantiert gen null gehen … Steuerlich würde es definitiv komplizierter werden – oh, ich wollte ja dieses Wochenende meine Steuererklärung … ähem, lassen wir das. Ich könnte mir meine Arbeitszeiten frei einteilen, müsste nicht immer pünktlich im Büro sein und keine Zeit absitzen, weil man ja acht Stunden am Tag da sein muss. (Etwas das ich hasse und das hin und wieder schon einmal vorgekommen ist.) Ich müsste mich allerdings auch selbst motivieren, genügend Zeit in die Auftragssuche und ins Bearbeiten der Aufträge zu investieren, damit das alles klappt. Nur rumgammeln und Anime schauen ist da nicht. ^^

A propos rumgammeln: Ich kann selbst entscheiden, von wo aus ich arbeite und wo ich rumgammle. Ich könnte (wenn ich es mir denn leisten können sollen täten tute xD) einfach in eine Stadt ziehen, die ich supermega-awesome finde und dort wohnen, egal ob mein Auftraggeber in Hintertupfingen an der Örks sitzt oder in Berlin-Kreuzberg. Damit hätte auch das ewige „dem Arbeitgeber/Studiumsort hinterherziehen“ ein Ende und ich könnte endlich mal an einem Ort bleiben. Oder eben nicht. So langsam habe ich mich nämlich an das viele Umziehen gewöhnt. :D Aber ich könnte mir endlich mal selbst eine Stadt aussuchen und hätte nicht mehr das Recht, bei jeder Stadt in die ich ziehe über alles zu meckern. Denn ich habe sie mir ja selbst ausgesucht. Stattdessen könnte ich – natürlich nicht alle drei Monate, aber alle paar Jahre halt – sobald mir eine Stadt zu sehr auf den Keks geht, theoretisch sagen „Joa, ich bin dann man wech, näch?“ und woanders hinziehen.

In jedem Fall wäre das eine sehr große Herausforderung und ich hätte da gerne einen Tutor, der mich an die Hand nimmt und mir hilft, meine ersten Aufträge zu ergattern und dabei eine gute Figur zu machen. o_o Also falls jemand von euch einen alteingesessenen und gut über die Runden kommenden freien Journalisten kennt, der gerne kostenlos seine Weisheiten mit einer jungen Padawanin teilen möchte, dann verweist mich doch bitte mal an den oder ihn an mich und ihr bekommt eine äh Widmung in meinem ersten Buch, eine Kopie meines ersten frei-geschriebenen Artikels oder eine Erwähnung falls ich irgendwann mal eine Dankesrede halten sollte. :D

Ich mag und kann zu viel?! :<

Ein Punkt, den mir der oder die mentorierende Person sicher zuallererst an den Kopf werfen würde, wäre vermutlich mein nicht eindeutiges Profil. Denn ich schreibe ja gerne über … alles. Irgendwie. Und normalerweise ist man als freier Autor wohl immer Experte auf einem Gebiet. Aber worin bin ich schon Experte? In Fandoms? Manga/Anime? Bücher? Umziehen? Fachbeiträge schreiben über technische und medizinische Themen? Veganes Essen? Bloggen (ein bisschen arg meta …)? Seltsames psychologisches Herumanalysieren am späten Abend? Berichte über Deutschlands Bahnhofsbuchhandlungen, bevorzugt geschrieben während der Sommermonate in hyperklimatisierten ICEs im Wintermantel und Schal? Themenunabhängig lustige Texte schreiben, weil isso? Oder „einmal all das zum mitnehmen, bitte“? :D

Ich glaube über mein exaktes Profil sollte ich mir doch noch einmal Gedanken machen. Oder ich schreibe einfach alle Medien, die cool wirken mit jeweils einem völlig anderen Themenvorschlag an. Ja. Das klingt nach einem Plan … Noch ist ja glücklicherweise etwas Zeit, um den weiter reifen zu lassen … ^^ Das hier sollte übrigens kein Artikel mit dem Tenor werden „Es ist ja alles so schlimm!“, sondern ich wollte ich nur erklären, warum ich so ein wenig grüblerisch bin in letzter Zeit und deswegen vielleicht ein bisschen durch andere Dinge vom Bloggen abgelenkt werde. Was semi-optimal ist, da ich meine herausragende Seite ja natürlich als Referenz und Zeichen für mein Durchhaltevermögen beim Schreiben angeben möchte. Aber hey, Ironie des Lebens und so, ihr erinnert euch? ;)

Warum schaffe ich es eigentlich nie unter 1.000 Wörtern zu bleiben? Hach. Vielleicht sollte ich das zu meinem Verkaufsargument machen. „Ich schreibe Ihnen täglich 2.000 Wörter über wasmirgradeinfällt! Sind Sie dabei?“ :D Ich hoffe jedenfalls, ihr hattet zumindest ein wenig Spaß beim Lesen oder fühlt euch irgendwie informiert – und wenn auch nur über meinen Werdegang von der Studentin der fancy Biowissenschaften zur angehenden Journalistin. ^^ Ich freue mich wie immer über alle Kommentare inklusive Kritik von euch! :) Was beschäftigt euch denn so im Moment? Habt ihr auch einen befristeten Vertrag oder naht das Ende des Studiums? Zieht ihr gerade um? Und wie seht ihr das eigentlich mit dem freiberuflich sein? Wäre das was für euch oder absolut nicht?

Einen fluffigen Sonntagabend wünscht euch
eure 0utofjoint =)

PS: Ich ess‘ jetzt noch was selbstgemachtes Sushi. *~* Da musste ich kurz mit angeben, tut mir leid! <3

Omnomnom :)

Omnomnom :)

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17 Kommentare

  1. Ganz ehrlich?
    “Ich schreibe Ihnen täglich 2.000 Wörter über wasmirgradeinfällt! Sind Sie dabei?” :D
    Kling doch nach was… Ich mein, wenn man sich hier Beiträge über dieses Gate-Dingen, das Kommentare-Gate (get it? :D) oder jede Art von Bericht über (Presse)Reisen und Verantstalltungen mal durchliest, dann entsteht doch ein wirklich gutes Profil, oder nicht?

    Der Schreibstil ist sicher, du bleibst logisch und konsequent im Inhalt und deine Verknüpfungen sind immer fantastisch gewählt/gefunden.
    Jetzt ersetzen wir – falls wirklich notwendig – den lockeren gegen einen ernsteren Ton und schon steht das.

    Fragt sich nur was für Blätter hauptsächlich über Events schreiben..? Kenn mich da net aus

    Ja ich machs mir sicher zu einfach blablabla :D

    Was mich angeht, ich versuche gerade 2 Artikel/Woche zu schreiben, mein Lernpensum für die Ausbildung zu erhöhen, zur Schule muss ich daher auch gehen (wo gerade mal wieder Klausurenphase ist) Videos zu schneiden für meine Klasse, Videos zu produzieren für meinen Yt-Kanal (bereits aufgenommene müssen natürlich auch geschnitten werden), einige persönliche Probleme zu besiegen und…achja nächstes Jahr ist die Ausbildung durch und dann muss ich seh’n wo ich bleibe. Nicht, dass ich keine Optionen hätte, aber da gilt es einiges abzuwägen.
    Wow, das tat gut. Danke. Vielleicht wäre Schreib-Therapeutin was für dich? :P

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    1. Awwr, danke für das Lob, lieber PeeT! ^-^

      Jaaa, ich schreibe über alle Gates, wo gibt. Gamergate, Stargate, Bill Gat…okay, der vielleicht erst mal nicht … xD
      Iiih, ein ernsterer Ton! Nein, ich weiß ja was du meinst. Also du scheinst zu finden, dass ich ein Profil habe, das ist toll! :) Auch wenn ich anscheinend zu oft auf Events unterwegs bin. xD
      Events, joa. Das ist eine sehr gute Frage, die ich dir auch nicht beantworten kann. Ein spezielles Blatt NUR für Events kommt mir jetzt nicht in den Sinn. Die meisten Events werden ja jeweils nach Thema in den entsprechenden Zeitschriften/auf den entsprechenden Seiten abgehandelt. Also ganz große Sachen vielleicht auch bei allgemeineren Medien wie Spiegel Online oder so, spezielle Sachen wie ööh Fitnessmessen(?) eher bei Fachzeitschriften oder Special Interest Seiten, die sich damit beschäftigen und Konzerte oder so, also da bin ich als Musik-Noob eh raus. Und ganz kleine unbekannte Sachen, wie das jährliche Treffen des Karnickelzüchtervereins (die werden IMMER als Beispiel genommen), die landen im Lokalblatt, das eh keine speziellen Reporter braucht, sondern ihre eigenen Leute durch die Gegend hetzen. Hm, ob du so viel darüber wissen wolltest? Du solltest deine Vorschläge lieber nicht mit einem Fragezeichen beenden. :D

      Huuui, persönlich, Beruf, lernen, gleich zwei Mal „Hobby“ in Form von Youtube und Blog … und noch ne Portion Zukunftsgrübelei dazu? Da hast du dir aber das ganze Paket gegönnt! ;)
      Äh, ja, gern geschehen! Ich habe deinen Kommentar übrigens wirklich schon kurz nachdem du ihn gepostet hast, gelesen und mir „aww“ gedacht und sehr mitgefühlt, weil ich ja weiß, wie doof Stress ist. Nur zum vermaledeiten Antworten komme ich in letzter Zeit so selten. ^^“ Also ich hoffe meine virtuelle Anwesenheit hat geholfen! :D
      Ob es aber als Beruf zählt, wenn ich einfach Menschen ihre Probleme hier hin schreiben lasse, ohne ihnen gute Tipps geben zu können? Ich weiß ja nicht. Dir jedenfalls ein hoffentlich motivierendes „Du schaffst das!“ ^.^

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      1. Is halt so…nun denn.

        Ja wollte ich tatsächlich :D Auch wenns abwegig scheint…
        Hm, ok klingt ja irgendwie nicht so grandios.
        Aber ob Leute sowas kaufen würden? Vielleicht sollte man sowas mal in Erwägung ziehen…aber das ist mir eigentlich zu viel Stress, ganz zu schweigen von den „rasenden Reportern“ :D

        Ja, ach blabla. Ich finde da schon meinen Weg. Bin da inzwischen zuversichtlich :) ;)

        Davon geh ich aus, dennoch danke und ich sag mal: „Dito ;)“

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        1. Na dann umso besser, dass ich dich aufgeklärt habe! :D
          Nee, ich glaube random Events zusammenklatschen wird nicht so der Kiosk-Schlager … ^^ Rasende Reporter können anstrengend sein, jupp. :D
          Gut guuuut! :) Und danke ebenso! ^-^

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    1. Das ist leider nicht so einfach. ;) Lektoren müssen (soweit ich weiß) Germanistik studiert haben und wesentlich seltener Kommata übersehen als ich und nicht so oft an der falschen Stelle klein oder groß schreiben wie ich das tue. Außerdem würde es mir auf Dauer vermutlich zu langweilig werden, ausschließlich anderer Leute Texte zu lesen. Aber für Ideen bin ich natürlich trotzdem immer dankbar! :)

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      1. Ja, Germanistik hilft bei dem Job. Aber du verwechselst LektorIn mit KorrektorIn. Ein Lektor ist heute meist eine Art Kaufmann, der das Verlagsprogramm kennt und eine Nase für gute Bücher / Titel hat. Klar liest ein Lektor auch, aber die eigentlichen Korrekturen machen andere. Nur wenns ins Detail geht, Inhalt, Ausdruck, Stil, wird der Lektor Hand anlegen.
        Ich war mal zu Besuch in einem Verlag und habe mich da umgesehen. Damals habe ich noch mit dem Gedanken geliebäugelt in einem Verlag zu arbeiten. Aber ich bin ganz bei dir, was andere Texte betrifft. ;-) Und meine Kommata waren früher auch mal besser :D

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        1. Ach echt? Oh :D Also bei den beiden Zeitschriften, wo ich bisher war, hieß das Korrekturlesen immer „Lektorat“, das war dann wohl nur Umgangssprache ^^
          Ochjoa, nee, Kaufmännisches ist glaube ich auch nicht so meins. Sehr gut, dann verstehst du das ja! ;)
          Man sollte vielleicht mal einen Kommata-setz-Auffrischungskurs machen :D

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          1. Jene Lektorin hat mir erklärt, dass sich der Beruf gewandelt habe. Über die von mir vorgetragene Vorstellung in einem mit Manuskripten überladenen Büro inmitten dicken Zigarettenqualms und vollen Whiskeygläsern zu sitzen, hat sie herzlich gelacht. :D

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  2. Mich hat letztens schon wer aufgeklärt, dass es bei euch in Deutschland hauptsächlich befristete Verträge gibt…
    Das ist bei uns total selten. Dafür kann man bei uns auch problemlos kündigen – meine Quelle meinte ja, dass es bei euch für eine Kündigung einen Grund geben muss.

    Das mit dem Problem nach dem Studieren habe ich schon total oft bei anderen mitbekommen. Leider gibt es viel mehr Studienplätze wie freie Arbeitsplätze und viele Arbeitgeber verlangen jahrelange Praxis, was für Studenten auch oft nicht machbar ist. Somit hat man es da nicht leicht. Viele studierte Bekannte sehe ich dann auch oft hinter der Theke in einem Geschäft, weil sie nichts anderes bekommen haben. Oder regelmäßig beim Arbeitsmarktservice, weil sie nichts „unter ihrer Ausbildung liegendes“ machen wollen.
    Das Problem hatte ich nie. Ich habe mir mit meinen Qualifikationen einen Job gesucht, der mir nicht ganz zuwider ist, mich dort in einen Bereich hineingearbeitet (wenn man sich nicht blöd anstellt, kann man sich viel hinrichten), der mir gefällt und wenn das nicht möglich war, mir einfach wieder was Neues gesucht. Wenn man nicht zu hohe Ansprüche stellt und unten anfängt, kommt man eigentlich immer schön zu Recht. Man muss natürlich auch bereit sein, anfangs die Kaffeetante für den Chef zu spielen, auch wenn man dafür natürlich nicht gelernt hat…
    Leider ist mir aufgefallen, dass derzeit viele glauben nach der Schule sofort der neue Junior-Chef zu sein .___.

    Ich würde selbstständig werden nur wem empfehlen, der entweder anderweitig finanziell abgesichert ist (gut verdienender Lebensgefährte, Erbe, Angespartes,…) oder der schon viel Erfahrung und Connections in einem Bereich hat. Denn wenn ich schon bei einigen Magazinen gearbeitet habe und die Leute dort kenne, ist es viel leichter ihnen meine Artikel anzudrehen.
    Und einem selbstständigen zahlt man für einen Artikel sicher mehr wie einem Angestellten (der ja mehr quantitativ liefert), also will man da dann jemanden mit Background.
    Mich würde selbstständig sein total reizen, eben wie du gesagt hast wegen der Flexibilität und weil man sich nicht von „übergestressten“ Chefs und „Konkurrenzgeilen“ Kollegen plagen lassen muss. Davon hatte ich leider schon genug…
    (Das Büro ist da sowieso so ein Ort dafür)
    Aber das würde ich erst später machen, wenn das Thema „Familie“ weitgehend erledigt ist und ich weiß, dass wir notfalls auch kurzzeitig mit dem Geld meines Freundes über die Runden kommen würden. Aber das passt schon, immerhin müsste ich für meinen Traum vorher mal die Studienberechtigung nachholen und Psychologie studieren xDDDDDDD
    (und das geht auch erst, wenn Kind älter ist)

    Also bei mir ist derzeit nicht viel los, ich genieße die Arbeitssorgen-Freiheit der Kinderbetreuungszeit x3
    Wenn das vorbei ist, werde ich mir aber auch einen neuen Job suchen müssen, weil ich den alten beenden musste. Aber ich bin da guter Dinge, weil ich relativ flexibel bin x3
    Hauptsache mit dem Gehalt lässt sich leben :3

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    1. Da hat deine Quelle Recht. Was von beidem nun besser ist, weiß ich auch nicht. Kommt ja am Ende vermutlich auf das gleiche heraus, nur dass man sich bei euch sicherer fühlen darf, wenn man möchte. Bei uns muss entweder zwei Mal ermahnt werden, wenn man sich blöd anstellt oder gegen die Regeln verstößt und dann darf erst gekündigt werden. Oder es müssen halt „betriebsbedingte“ Kündigungen sein, wenn sich eine Firma wegen schlechter Finanzen oder so nicht mehr alle Mitarbeiter leisten kann bzw. am Personal gespart werden soll. Aber habt ihr dann auch entsprechend lange Kündigungsfristen? Bei uns steigen die glaube ich je nachdem, ob man befristet oder unbefristet eingestellt wurde, an.

      Teilweise kann es wohl auch negativ gewertet werden, wenn man etwas gemacht hat, das nicht mit der eigenen Ausbildung zu tun hat. Und ich habe auch schon gehört, dass Leute abgelehnt wurden, weil ihre Qualifikation zu hoch war. Weil man davon ausging, dass sie den Beruf ohnehin nur kurz machen würden und sich schnell etwas anderes suchen würden. Selbst wenn die Leute schon seit einem Jahr oder länger einen Job gesucht haben. Das fand ich irgendwie auch traurig. :/
      Jiaaa, irgendwie hat das bei mir ja nicht so ganz funktioniert mit dem „reinarbeiten“. ^^“ Aber natürlich ist es sinnvoll, sich erst mal reinzuarbeiten und unten anzufangen. Hihi, jaja, Nekosani muss wieder die verzogene Jugend von heute kritisieren. ;) Vollkommen unerfahrene Herumkommandierer sind allerdings in der Tat sehr nervig. Die hatte ich glücklicherweise noch nicht so häufig um mich herum. :D

      Haaach, sei doch nicht so vernünftig! ^^ Da hast du natürlich vollkommen Recht. Mit einem Finanzpolster ist es sicher viel einfacher die Durststrecke am Anfang zu überwinden und Kontakte zu knüpfen, falls man noch keine hat. Das wäre bei mir auch das Problem, die mangelnden Kontakte.
      Naja, Angestellte werden nicht pro Artikel bezahlt, die bekommen im Normalfall immer ein festes Gehalt. Darum können die sich ja auch sicher sein, ihre Miete zahlen zu können. ;) Selbstständige müssen bei jedem Auftraggeber ihren Preis pro Artikel einzeln verhandeln.
      Klingt gut. :D Dann komme ich in zehn Jahren oder so, wenn du deine eigene Psychologie-Praxis hast, mal vorbei, um mich bei dir über meinen Job auszuheulen – was immer der bis dahin auch sein mag. :P
      Ich bin sehr gespannt, was du dann danach zuerst machst und wünsche dir noch viel Erholung in der arbeitssorgenfreien Zeit! :3

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      1. Also bei einer Befristung darf man bei uns im Regelfall gar nicht vor dem Ende der Befristung kündigen, außer es wurde beiden Seiten im Vertrag ein Kündigungsrecht eingeräumt (und das ist sehr selten, weil das nur bei längeren Befristungen Bestand hat und die bei uns wie gesagt sehr selten sind). Fristlos ginge schon, aber da müsste der Dienstnehmer schon was geklaut haben, agressiv geworden sein oder so…
        Und bei unbefristeten Verträgen kann man ohne Grund kündigen, die Kündigungsfristen sind aber unterschiedlich – je nachdem ob man Arbeiter oder Angestellter ist, wie lange man schon im Betrieb ist und ob der Betrieb eigene Regeln über Betriebsvereinabrung festgelegt. Das kann dann von KÜ-Frist vo neiner Woche bis halbes Jahr (oder vllt sogar mehr, aber das habe ich in der Praxis noch nie gesehen o.o) gehen :3

        Bei mir ist das mit meiner vorherigen Ausbildung immer gut angekommen, aber vllt weil es eine im sozialen Bereich ist und ich immer gut erklären konnte, warum ich dann in dem Bereich nicht arbeiten wollte. (wir waren eine Pilotklasse und durften dann nicht in dem Bereich arbeiten, der uns versprochen wurde) Und wahrscheinlich erwartet dann jeder Arbeitgeber von einer „ehemaligen sozialen“ große Teamkompetenz und Belastbarkeit x3

        Aber ich muss doch vernünftig sein, ich bin eine Mami Q__Q
        Das muss mir in Fleisch und Blut über gehen, damit ich meine Kleine dann mit Belehrungen in den Wahnsinn treiben kann! xDDDD

        Und da kommt du dann extra zu mir nach Österreich? Was für eine Ehre *gerührt*

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        1. Spannend wie unterschiedlich das ist. Also in meinem auf zwei Jahre befristeten Vertrag steht glaube ich extra eine Kündigungsfrist drin. Ich weiß jetzt nicht, ob das bei dir schon ein „längerer“ Vertrag wäre. ^^ Aber bei sehr kurzen Fristen wie einem halben Jahr oder so (ja, die gibt es leider auch öfters mal), da weiß ich gar nicht, ob das geht. Müsste ich mal nachfragen! Aber mit dem Anstieg der Kündigungsfrist, je nachdem, wie man angestellt ist. Hach, aber das Thema ist glaube ich zu kompliziert, wenn man keine zwanzig Beispiel-Arbeitsverträge um sich herum liegen hat. xD

          Oh ja, soziale Menschen kommen immer gut an, glaube ich. ^^ Auch wenn ja nicht alle Leute, die im sozialen Bereich gearbeitet haben, automatisch auch sozial sind. ;) Aber da mach ich mir bei dir jetzt keine Sorgen :3

          Okay, da hast du auch wieder Recht. ^-^ Das ist ein guter Plan! :D :D :D Aber bitte vergiss nicht, ab und zu ein bisschen bescheuert zu sein, damit du eine vernünftige und coole Mami wirst. Auch wenn Kinder das ja meistens eher als „peinlich“ abstempeln, aber das gehört sicher mit dazu … ;)

          Hehe, natürlich! Ich möchte doch nur zur allerbesten bloggenden Therapeutin! ;) Aber dann eben nur zu einer Einzelsitzung, dauerhaft pendeln ist da glaube ich ein wenig unpraktisch. :D

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          1. ja, zwei Jahre ist schon eine lange Befristung, da ginge das bei uns auch :3
            So Kü-Fristen stehen bei unbefristeten Verträgen meistens gar nicht drin, sondern da dann im Kollektivvertrag oder im Gesetz – die wissen schon, wie sie es für Unwissende kompliziert machen können xDDDD

            Aber das sieht der Arbeitgeber dann erst, wenn er einen „vermeintlich sozialen“ eingestellt hat und es zu spät ist! *muha*

            Du hast mich da auf ein neues Geschäftsmodell gebracht: Ich werde die erste Psychologin mit Videotelefonie (Skype etc.)-Sitzungen! xDDDD

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            1. Ja, hach, man bräuchte auch für alles einen Experten :D

              Und dann psychoterrorisierst du bereits voll drauflos! :O Ich habe dich durchschaut! :D

              Gute Idee, warum gibt’s das eigentlich noch nich? Das kommt sicher bei der modernen herumziehenden Gesellschaft gut an! ;)

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