Monat: November 2015

Kekse. Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

Jingle Dings, Jingle Bums, Jingle all the Stress …

Ich bin eben zwei Stunden durch die Stadt gelaufen und habe gedacht. Jawohl, gedacht habe ich. Leider nichts tiefgründiges, ich habe stattdessen darüber nachgegrübelt, was ich denn bitteschön wem dieses Jahr zu Weihnachten schenken könnte. Denn es ist mal wieder so weit: In einem Monat ist Weihnachten. Ich weiß, ich hasse es auch vor dem 23.12. auf dieses Fest hingewiesen zu werden, aber da ich das heute schon von jemandem mitgeteilt bekommen habe, müsst ihr also nun mein Leiden mit mir teilen. Fühlt euch angemessen inadäquat angesichts dieser furchtbar übereifrigen Menschen, die bereits Ende November alle Geschenke gekauft und in meiner Vorstellung auch bereits in hübsches Papier verpackt und mit selbsgebastelten Namensschildchen versehen haben.

Meine Geschenke dürfen sich meistens eher nicht über so eine lange Beziehung zu mir freuen. Die werden meist kurz vor meiner Heimreise besorgt, da ich meistens eben erst kurz vor meiner Reise ins elterliche Haus überhaupt Zeit habe, um welche zu kaufen. Da ich die natürlich vorher noch nicht verpacke, besitze ich auch Jahre nach meinem Auszug so gut wie kein Geschenkpapier. Das ist aber auch teuer und/oder hässlich und nimmt schon wieder so viel Platz weg. Brauchen tut man das schließlich nur einmal im Jahr. Und ich muss doch immer reisen, da ist es doch viel sinnvoller, wenn ich nicht die Gefahr eingehe, dass durch den Transport ein hübsch verpacktes Päckchen zermatscht wird und ich es nochmal einpacken muss. Der Transport zu den einzelnen Leuten ist mir da immer schon Nervenkitzel genug. Meistens muss es dann ein Schleifchen tun. Geschenkband hat nämlich im Gegensatz zu Geschenkpapier den Vorteil, dass es in meine Schreibtischschublade passt, ich nicht immer genau so viel Papier übrig habe, dass das nächste Geschenk nicht lückenlos darin einwickelbar ist, es je nach Farbton dafür aber angenehm jahreszeitenneutral ist. (mehr …)

Werbeanzeigen
Peace sign, graffiti, Photo: Evag/Pixabay

An manchen Tagen ist wirklich Freitag der Dreizehnte

Geht die Welt unter? Was meint ihr? Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Anschlägen in Paris und enthält einige ungewöhnliche Analogien. Falls ihr lieber nichts mehr darüber lesen oder keine seltsamen Vergleiche möchtet, dann skippt diesen Artikel vielleicht lieber. :)

Ich bin samstags mit einer furchtbaren Erkältung aufgewacht (war ja lange nicht mehr krank) und habe mir gedacht, dass mein Leben mich hassen muss. Als erstes habe ich noch im Halbschlaf eine Whatsapp-Nachricht gesehen, von Franzi. Gesendet 2.02h. „Woah, die sollte mal an ihrem Schlafrhythmus arbeiten“, nörgelt mein erkältungsbenebeltes Hirn, das schlichtweg eifersüchtig ist, weil es am Abend zuvor viel früher ins Bett fallen musste. Franzi: „Bekommst du gerade das aus Paris mit?“ Paris? Wieso Paris? Nee, denke ich mir, die Stadt interessiert mich jetzt nicht so sehr. Immer noch vollkommen übermüdet antworte ich mit Gejammer über meine Erkältung, die ätzenden Kollegen, die mich angesteckt haben und der Frage, warum ich freiwillig samstagmorgens um sieben Uhr aufstehe. Nur weil ich nach Köln fahren will, zur „Star Wars Identities“-Ausstellung …

Plötzlich Realität

Nachdem ich mich ohne Unfälle in die Dusche und zum Frühstück geschleppt habe, checke ich einigermaßen wach meine Twitter-Timeline. Falls nachts etwas passiert sein sollte, dann finde ich da auf jeden Fall einen Hashtag zu. Und wach bin ich. #PrayForParis ist in den Trends, meine Hirnzellen verstehen endlich, warum Franzi etwas von den „Eagles of Death Metal“ geschrieben hatte. Eine Band, die ich mag, aber bei der ich keinen Zusammenhang mit Paris sah. Gesehen hatte. Irgendjemand hat während eines Konzerts der Band in Paris das Publikum als Geiseln genommen und bis zum Ende der mehrstündigen Geiselnahme 89 Leute erschossen. Gleichzeitig gab es noch sechs weitere Anschläge in Paris, die bisher weitere 40 Opfer forderten. Restaurants wurden in Mafia-Manier im Drive-by beschossen, Selbstmordattentäter sprengten sich in die Luft und rund um ein Stadion, in dem gerade ein Fußballspiel zwischen Frankreich und Deutschland stattfand, kam es ebenfalls zu Explosionen. Anscheinend hat sich der Islamische Staat zu den Taten bekannt.

Der Staatschef Francois Hollande verhängte den Ausnahmezustand und begab sich zur Konzerthalle, um seine Anteilnahme und vermutlich auch ein „Handeln statt Reden“-Image zu vermitteln. Während ich bei der Tagesschau rückwärts durch die Timeline der Anschläge scrolle, lese ich immer mehr Solidaritätsbekundungen anderer Staaten. Wichtige Gebäude werden in den Farben der französischen Flagge angeleuchtet, Staatschefs geben Statements gegen den Terror ab. Die Opferzahlen werden immer kleiner, je weiter ich nach unten scrolle. Doch selbst die niedrigste Zahl ist noch zu hoch. Nachdem ich den ersten Schock überwunden habe, muss ich mich auf den Weg zum Zug machen. Eine Fahrt nach Paris würde von Köln aus gar nicht so viel länger dauern, als meine Zugfahrt zur Ausstellung … wieder einmal wirkt alles so viel näher. (mehr …)

Der sense of … was jetzt genau? ^^ – Liebster Award #6

Nach Franzi hat mich nun auch xsehu nominiert. Danke noch einmal für deine Fragen! :) Ich muss sagen, dass ich auch hier echt ins Grübeln gekommen bin. Aber ich habe mir Mühe gegeben, alle möglichst sinnfrei und unterhaltsam zu beantworten. Das war doch das Ziel, oder? :D Na gut, manchmal habe ich sogar ernste Antworten gegeben, aber nur ausnahmsweise …

Wieso ein Blog?

Weil … hab ich das nicht schonmal beantwortet? Die Antwort ist jedenfalls ganz einfach: Ich muss mich doch irgendwo kreativ ausleben und meine geistigen Ergüsse mit der Welt teilen! ^_^ Da bietet sich das eben einfach an. ;)

Hand aufs Herz, wie zufrieden bist Du mit deiner ‘Arbeit’?

Arbeit? Aus den Anführungszeichen schließe ich, dass du damit vermutlich nicht das meinst, wofür ich bezahlt werde, sondern das Bloggedöns hier, das ich aus Leidenschaft mache, ja? ^^ Zufrieden. Nun ja. In letzter Zeit habe ich viel zu wenig geschrieben, aber das hatte ja ganzdollviele Gründe und so. Nur hat die bekanntlich jeder und ich möchte ungern, dass mein Blog total „einschläft“, wie man das so schön nennt. Denn an sich ist mir das Schreiben aus Spaß schon sehr wichtig. Zufrieden mit der Qualität bin ich unterschiedlich. Es gibt einige Dinge, die hätte ich im Nachhinein nicht mehr so geschrieben, obwohl sie vielleicht erst ein halbes Jahr her sind. Andere Dinge hätte ich besser (oder vielleicht auch feinfühliger) formulieren können, wenn ich sie nicht in „the heeeeeeeeeeaaat of the moooomeeeeent“ *schräg mitsing* ääh, also wenn ich das Thema nicht so emotional angegangen wäre. Aber man lernt ja bekanntlich aus seinen Fehlern. :)

Neben meiner Unzufriedenheit damit, dass ich statt ins Gammeln vor Youtube-Videos die gleiche Zeit ins Artikelschreiben investieren könnte (oder ins Bewerbungen schreiben O_O), bin ich mir unsicher, wie gut meine Artikel sind. Ich finde sie okay, auch wenn ich selten dazu komme, sie noch einmal wirklich genau durchzulesen, weshalb dann doch ab und zu Tippfehler drin sind, was mich persönlich immer sehr stört, wenn es mir dann drei Monate später auffällt. Von den Themen her würde ich gerne öfter anspruchsvolle Dinge bringen, aber die sind eben aufwändig und da fehlt mir dann doch meistens die Zeit. Eine richtige Reportage über ein tolles Thema oder ein Interview mit wichtigen Menschen oder so etwas wäre natürlich (vermutlich auch für euch :)) besonders cool, aber da braucht man neben der Zeit eben auch die Gelegenheit mit solchen Menschen ins Gespräch zu kommen. Oder die Organisation so etwas zu planen und den Mut so etwas anzuleiern. ;)

(mehr …)

Es ist mal wieder so weit! – Liebster Award #5

Die liebe Franzi hat mich nominiert für – ich könnte es nicht schöner ausdrücken – eine „wundervolle Art der selbstfokussierten Prokrastination“, den Liebster Blog Award. :D Danke also an Franzi für die Nominierung, das Zitat und für die interessanten Fragen! :)

Deine Lieblingsteesorte?

Ich bin ja nicht so der Teemensch, aber ich mag Ingwer-Zitronentee sehr gerne. Entweder selbstgeschnippelt oder die sanfte Öko-Mischung von „Sonnentor“ , die mir mal eine Freundin geschenkt hat.

Gibt es einen Film/eine Serie/ein Buch bei dem du als einzige eine andere Meinung hast bzw. dich so fühlst?

Oh ja, so etwas gibt es. Das sind meistens die kreativen Ergüsse berühmter Menschen, die als besonders künstlerisch gelten und für die ich schlichtweg zu doof und zu simpel gestrickt bin. Oder zumindest vermute ich das immer. Das hochgelobte „Life of Pi“, das im Kino auch ein voller Erfolg wurde, habe ich vor Ewigkeiten mal gelesen und fand es … naja. Noch schlimmer erging es mir bei einem der Bücher von Jonathan Safran Foer, das ebenfalls hochgelobt wurde. Es zählt zu einem der wenigen Bücher, die ich nach ungefähr 100 Seiten abgebrochen habe, weil ich einfach nichts, absolut nichts, damit anfangen konnte. Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass ich nicht einmal mehr weiß, ob das Buch nun „Extrem laut und unglaublich nah“ oder „Alles ist erleuchtet“ war, weil ich beide Titel immer wieder in Zusammenhang mit dem Autorennamen gelesen habe und das irgendwann zu einem Buch verschwamm. Mein größter Kritikpunkt war bei dem Buch an das ich mich nicht mehr erinnere übrigens die fehlende Sinnhaftigkeit der Handlung und mein absolutes Unverständnis dessen, was zum Teufel der Autor der Welt mitteilen wollte. Und mit Haruki Murakami fange ich besser gar nicht an … :D (mehr …)

Manga-Rückblick XXL – Review ALL THE MANGA! :O

Mein letzter Manga-Rückblick ist schon wirklich lange her. (31. Juli??? Holy shit!) Aber ihr habt hoffentlich nicht geglaubt, dass das bedeutet, dass ich plötzlich aufgehört habe Manga zu lesen, oder? Oooooder? Da ich nun aber nicht einfach eine Lücke von x Bänden lassen und irgendwo gegen Ende einer Serie wieder anfangen möchte, dachte ich mir, ich versuche es einfach mal mit der Methode: DO ALL THE THINGS! :D Dementsprechend werde ich nicht so ins Detail gehen, aber wenn ihr genaueres über einen bestimmten Manga wissen wollt, könntet ihr mich ja theoretisch immer noch fragen, nich wahr? (Falls ihr den Manga nicht eh schon vor Ewigkeiten gelesen habt, als er rauskam. :P)

Was hab ich denn so an Mangas gelesen? Das übliche (Assassination Classroom, Tokyo Ghoul, Btooom!, NO. 6, Tokyo ESP) sowie den ersten und zweiten Band der neuen Reihe Ajin, den ersten Band von Corpse Party und den letzten Band von Hamatora, Fantasma und Skull Party.

wpid-dsc_0437.jpg

Wer’s genau wissen will, lese hier, der Rest kann skippen. ;) Ich habe gelesen: NO.6 Band 6 und 7, Tokyo ESP Band 6, Ajin Band 1 und 2, Btooom! Band 8, Band 2 von „Who is Sakamoto?“, Band 9 von Tokyo Ghoul, Band 7 von Assassination Classroom und den ersten Band von Corpse Party. Außerdem (endlich!) den vierten Band von Skull Party und Band 3 von Hamatora und Fantasma, womit diese drei Serien jeweils abgeschlossen sind.

Ich habe im jeweiligen Abschnitt wenn möglich immer den Artikel verlinkt, in dem ich den vorhergehenden Band besprochen habe. Nur falls ihr eure Erinnerung auch noch einmal auffrischen wollt. ^^ Der verlinkte Titel am Anfang des Abschnitts führt euch jeweils zum Amazon-Shop für den aktuellen Band, falls ihr sofort unbedingt den Manga kaufen wollt. (Affiliate-Link und so.) Aber genug der Vorrede: Schnappt euch einen Kaffee (oder Tee) und fangen wir mit den Serien an, die nun abgeschlossen sind. (mehr …)