Monat: April 2016

Die Erfahrungen eines Noobs!

Noob [nʉb] – […] wird je nach Kontext mehr oder weniger abwertend im Sinne von „blutiger Anfänger mit absolut keiner Ahnung“ gebraucht. In Online-Computerspielen wird dem Adressaten damit oftmals die Kenntnis grundlegender Spielregeln oder die Befähigung zum hilfreichen Mitspielen abgesprochen. Wikipedia.

Wie bereits erwähnt, habe ich mir vor einigen Wochen spontan einen Gaming-Laptop, einen Controller und Dark Souls III zugelegt. Bei dieser Aussage könnte ich es einfach belassen, aber ich finde, dass es viel spannender ist, wenn ihr einen Erlebnisbericht der Anfängerin 0utofjoint bekommt. Und da ich gerade krank zuhause sitze und außer Husten nichts zu tun habe, dachte ich mir, ich bastel euch einfach mal einen.

Aller Anfang ist … Charaktererstellung

Ähm. Ja. Zuerst habe ich bei Dark Souls eine halbe Stunde damit verbracht, mit dem Charaktereditor vollkommen überfordert zu sein (Woher soll ich denn wissen, ob mein Charakter ein vorstehendes Kinn, eine tiefsitzende Nase oder einen großen Augenabstand hat??) und wurde schon von den gemeinen anderen Menschen, die bereits seit 7 Uhr morgens durchgespielt haben, ausgelacht … Was ich nicht sehr nett fand, immerhin habe ich noch nie einen Charakter für so ein RPG (also Roleplay-Game) erstellt und war dementsprechend fasziniert wie viele Dinge man dort einstellen kann. Nachdem ich dann aber beim Haut-Grundton und der Tiefe der Schatten unter den Augen angekommen war, habe ich aufgegeben. Um kurz darauf festzustellen, dass ich als Krieger zu Beginn sowieso einen Helm aufhabe und man gar nicht sieht, wie mein Charakter letztendlich aussieht … xD Aber Hauptsache ich habe ein wenig Zeit verschwendet und konnte mich vorm eigentlichen Spiel drücken.

Für alle die Dark Souls nicht kennen, es ist – ganz ganz grob erklärt – ein sehr schwieriges Spiel, bei dem man in einem mittelalterlichen Setting als Krieger, Magier oder ähnliches herumrennt und Zombies abmetzelt.

Anfangs wollte ich (auf den Ratschlag meines Kumpels hin, dass Magier ja viiieeel einfacher seien, weil sie auf Distanz angreifen und man dann nicht immer so verprügelt würde) einen Magier oder Zauberer spielen – oder wie auch immer die nun offiziell heißen. Jedenfalls einen von denen, die immer so lustige Zauberstäbe haben und leuchtende Sachen durch die Gegend schießen. Leider musste ich innerhalb der ersten paar Sekunden feststellen, dass ich als im wahrsten Sinne des Wortes blutige Anfängerin damit nicht einmal bis zur ersten Nachricht des Tutorials kam, weil ich binnen erwähnter Sekunden gleich von mehreren Zombieskelettuntotenhollow-Viechern abgemetzelt wurde. Von wegen Distanzkampf! o.O (mehr …)

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Jahrestag?

Wie was? Heute ist Jahrestag? WordPress! Wir kennen uns nun schon zwei Jahre? So viel Zeit haben wir bereits miteinander verbracht und heute gratulierst du mir einfach? Einfach so, ohne es vorher anzukündigen? Jetzt fühle ich mich wie einer dieser stereotypischen Ehemänner aus amerikanischen Comedysendungen, der von seiner Frau freudestrahlend begrüßt wird und der sich dann spontan einen Tisch im besten Restaurant der Stadt organisieren muss, ohne dort reserviert zu haben.

Schaue ich so in mein Beitragsarchiv, stelle ich allerdings fest, dass unser Jahrestag bereits vorbei ist. So genau hast du dir das also auch nicht gemerkt. Aber wo wir schon einmal dabei sind, blicken wir doch lieber gemeinsam zurück auf zwei Jahre Bloggen. :)

Am 11. April 2014 – das ist wirklich schon zwei Jahre her! – habe ich meinen ersten Artikel veröffentlicht. Der erste Teil von „Warum guckst du Anime?„, den ich einfach so spontan ins Netz geschrieben habe, ohne zu wissen, wo die Reise mit diesem Blog dann hingehen würde. Meine ersten Sätze an euch alle da draußen lauteten: (mehr …)

Youtube-Kommentare: The Good, the Bad and the UGLY – #2 The Ugly Ones

Herzlich Willkommen zur zweiten Folge von „Die Abgründe der Youtube-Kommentare“! Ich habe lange und aufopferungsvoll recherchiert und ziehe nun eine Bilanz, welche der bisher von meiner Wenigkeit erblickten Kommentare die grässlichsten überhaupt waren. Im ersten Teil ging es um die Sorte Kommentare, die dafür sorgt, dass man facepalmt oder einfach keine Ahnung hat, was mit den Leuten abgeht, die solche Kommentare schreiben. Oder wie die es überhaupt geschafft haben, sich einen Youtube-Account anzulegen …

Im zweiten Teil werde ich am Ende ein wenig philosophieren, wie es zu diesen seltsamen und nutzlosen Kommentaren kommt. Zunächst geht es aber hauptsächlich um die berüchtigste Sorte von Kommentaren, die … ach, ich lasse einfach jemand anders für mich sprechen. Dieser Kommentar findet sich unter einem Video des Erklär-Channels „Kurzgesagt – In a Nutshell„, in dem es um das Thema Flüchtlingskrise geht:

comment_kurzgesagt

Falls ihr euch nicht den Tag verderben lassen möchtet, dann solltet ihr diesen Rat beherzigen. Zumindest wenn es um die großen Reizthemen unserer Zeit geht. Doch selbst wenn man bei Themen wie der Flüchtlingskrise von politischen Agenden (Ja, das is die Pluralform, ich hab nachgeguckt ^^) der jeweiligen Rechts-/Links-/Mitte-/Angst-Fraktion ausgeht, bedeutet das nicht, dass die Auswüchse im Youtube-Kommentarbereich allein bei weltumspannenden Themen unschön werden. Soll ich euch sagen, was in letzter Zeit das gruseligste Beispiel für Kommentare war, das ich mitbekommen habe, bei denen ich wirklich kurz an der Menschlichkeit der Kommentarschreiber gezweifelt habe? Also noch mehr als ich nach manchen Dummbrot-Kommentaren aus dem ersten Artikel an deren Intelligenz zweifle.
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Ich bin die vernünftigste Person auf Erden!

Liebe Blogging-Gemeinde,

Wir haben uns heute hier zusammengefunden … Oder viel eher, ihr seid heute … Oder vielleicht auch morgen? Ja, wahrscheinlich eher morgen, es is schon so spät … Äh, ihr seid über diesen Artikel gestolpert und habt euch gefragt: Hey, wollte die nicht schon längst was ganz anderes geschrieben haben? Dazu kann ich nur sagen: Wollte sie und wird sie auch noch! Aber dieses Wochenende war die werte Frau 0utofjoint mal wieder vollkommen zeit- und planlos.

Denn es tut sich ein wenig was bei mir. Ich habe mittlerweile einen Flug gebucht, eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen, bis auf den Sprachtest alle Formulare für die Sprachschule in Japan ausgefüllt und das Geld dafür zurückgelegt, mich für eine Vloggingkamera entschieden, die ich nächstes Wochenende bestellen werde und ungefähr zwei Wochen lang in jeder freien Minute recherchiert, welchen Laptop ich mir kaufen möchte, um den bescheidenen Ansprüchen eines Schnittprogramms und meinen überzogenen „ICH WILL DAS BÄSTÄ, EGAL OB ICH DAS BRAUCHE!“-Ideen gerecht zu werden. Einen neuen brauche ich wirklich, da ich auf einem 13,3-Zoll-Nupsi keine Filme schneiden möchte. Egal wie schlecht und sporadisch ich das tun würde, mit einem 13,3-Zoll-Bildschirm wird man beim Schneiden fast instant-bescheuert. Glaubt mir, ich habe es auf der Arbeit schon ausprobiert. Könnte vielleicht einer der Gründe für die nun folgenden Dilemmatatata sein … ^^

Bei meiner Suche nach dem ultimativen Laptop kam es zu dramatischen Szenen. Ich habe mich verliebt – in den Acer Predator *~* – und festgestellt, dass der Laptop meines Herzens so viel kosten würde, wie vier Wochen Sprachkurs inklusive Unterkunft. Nachdem ich dann mein Umfeld während dieser zwei rechercheintensiven Wochen vollgejammert habe, dass dieser Laptop doch sicherlich der eine, der richtige für mich sei, geschah etwas unerwartetes. („Punkt sieben hat mich zu Tränen gerührt!“, „Sie glauben nicht, was dann geschehen ist!“, verdammtes Clickbaiting! :D) (mehr …)