Tag: 16/05/2016

Foto: Pixabay/Hans

Ritalin, ADS und ich – grüblerische Erkenntnisse

Na? Hattet ihr bisher ein schönes Pfingstwochenende? Ich schon, ich konnte nämlich endlich mal etwas tun, was ich schon seit Wochen tun möchte: nichts. Einfach nur nichts. Ich bin in den letzten Wochen ständig hin und her gehetzt und habe mal wieder keine Zeit für dieses wunderbare Nichts gehabt. Und damit meine ich jetzt nicht das „Nichts“ aus der unendlichen Geschichte, diese gruselige Abwesenheit von Awesomeness, die alle plüschigen Wesen verschlingt, sondern die Gelegenheit mit Entspannung gegen die Leere in meinem Hirn anzuarbeiten.

Wo wir gerade beim Thema Hirn sind: Durch Zufall (okay, weil es in meiner Abobox war) habe ich gestern ein interessantes Video über AD(H)S gesehen. Darin haben die sympathischen Internetmenschen Marti und Rick erklärt, was es eigentlich mit dem Begriff „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ auf sich hat, den bestimmt jeder von uns schon einmal gehört hat. Außerdem räumen sie mit den Vorurteilen auf, die man mit dieser Diagnose verbindet, besonders mit der Vorstellung, dass AD(H)S eine Entweder/Oder-Krankheit ist, bei der kleine Kinder permanent hibbelig und unkonzentriert sind und ohne Medikamente nichts auf die Reihe bekommen. Der Übergang vom ultrakonzentrierten Arbeitsmenschen, der sich null ablenken lässt zu „Ich muss das unbedingt heute ferti- Uuuuh, ein Eichhörnchen!“ ist nämlich eher fließend.

Während des Videos ist mir dann aufgefallen, dass ich selbst vermutlich auch so ein bisschen ADS’ig bin, worüber ich vorher noch nie nachgedacht habe. Aber die Symptome „sich nur auf bestimmte Sachen konzentrieren können“ und „kreativ sein“ in Kombination mit „wirre Hirnverbindungen haben, die zu komischen Zusammenhängen zwischen Themen führen“ … also das hat mich jetzt schon irgendwie an mich – Oh, mein Kaffee ist fertig! Okay, lassen wir die Scherze, ihr versteht sicher was ich meine. ^^ (mehr …)

Werbeanzeigen