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Endlich Montag! *-* „Thank God It’s Monday“-Review

Moment … hat die sich verschrieben? Das heißt doch Freitag? Endlich Freitag! Warum Montag?! Neeein, ich hab mich nicht verschrieben, sondern dränge euch jetzt ein Buch auf, das eben diesen Titel trägt: Jottseidank, et is endlisch Montach! Oder auf Hochdeu…Englisch: „Thank God It’s Monday“ von Dark Horse Innovation. Wie ich bereits bei dem hibbeligen Ankündigungstext der Review-Woche und bei den Büchern für 2015 erwähnt habe, geht es in dem Buch um das Arbeitsmodell einer Berliner Firma, das ziemlich von dem abweicht, das wir alle so kennen gelernt haben. Das Buch war für mich jeden Cent wert, auch wenn ich jetzt bedauerlicherweise nicht gleich losrennen und die gesamte Arbeitswelt auf den Kopf stellen werde.

Thank God It's Monday; Dark Horse Innovation; Econ Verlag

Thank God It’s Monday; Dark Horse Innovation; Econ Verlag

Warum hat mich das Buch begeistert?

Nein, nicht wegen des bunten Layouts oder der lustigen gezeichneten Bildchen in den Zwischenkapiteln. Auch nicht weil es trotz Wortungetümen wie „Designifizierung“, „Soziokratie“ und „monetäre Vergütung“ sehr gut zu lesen ist. Obwohl ich zugeben muss, dass ich die flapsig-professionelle Stilmischung zusammen mit dem humorvollen Grundton doch sehr sympathisch fand. Nein, für mich hat sich das Buch bereits ab der Stelle gelohnt, in der die Autoren beschreiben, dass viele die Generation Y so komisch finden, zu der ich eventuell-vielleicht auch gehöre. Und zwar weil diese Generation unerklärlicherweise die alte Arbeitswelt doof findet, in der viele Jobangebote „Selbstausbeutungstricks mit Burn-out-Garantie“ sind und „Freiberufler oft frei von Arbeit und Einkommen sind und Aufträge unter ihrem Niveau annehmen müssen.“ Deswegen: (mehr …)

Pixabay / Johnhain

Die Endzwanziger-Krise ^^

Ich hab ja vor einer Weile einen wieder viel zu langen Artikel übers Bewerben geschrieben, auf den ich nur kam, weil ich einen Blogartikel gelesen hatte, in dem es um die Krise geht, die Leute mit Ende 20 manchmal haben. Deswegen jetzt hier noch einmal meine persönliche irgendwo-in-den-zwanzigern-Krise. Live und exklusiv nur für euch – und den Rest des Internets. :D

Warum sollte man sich mit Ende 20 Sorgen machen?

Nun, erstens kann man sich doch immer Sorgen über irgendetwas machen, wir sind doch alle kreativ! Zweitens hat man mit Ende 20 vielleicht das ganze Gedöns, das ich im Bewerbungs-Artikel beschrieben habe bereits mehrmals durchgemacht – ist aber immer noch nirgendwo angekommen. Für mich ging es zum Beispiel von Studienort 1 zu Auslandssemester, zu Studienort 2, zu externer Masterarbeit zu Praktikum 1, zu Praktikum 2, zu Mitarbeit auf Zeit (omfg, in der gleichen Firma O-O) *Luft hol* zur Arbeitssuche, zu meinem aktuellen Volontariat. Immer verbunden mit einem Städtewechsel, abgesehen von dem einen Mal, wo ich in der gleichen Firma bleiben konnte und sogar noch die Jobsuche in der gleichen Stadt dranhängen durfte. Yaaaay. ^^

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