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Ironie des Schreibsals

Hach ja. Artikel über Kommentare schreiben und dann selbst erst nach mehreren Tagen zum antworten auf die eigenen Kommentare kommen. So lob ich mir das, liebe Ironie des Schicksals. Ich habe die letzten Tage sehr wenig am Blog gemacht, einfach weil ich im Moment ein wenig grüblerisch bin. Das muss euch jetzt (noch) nicht interessieren, aber ich wollte es kurz erwähnt haben. Ich arbeite ja momentan mit einem auf zwei Jahre befristeten Vertrag, der Ende Dezember ausläuft. Mir wurde zwar bereits signalisiert, dass man mich gerne behalten wollen würde, aaaaber man weiß ja nie, wie das die Personalabteilung und die Geschäftsebene so sieht. Immerhin kostet man ja Geld als Mitarbeiter. Skandalös, ich weiß!

Eigentlich hatte ich vor, mich wegen dieser Unsicherheit bereits ab Juni zu bewerben. Momentan habe ich allerdings noch kein Arbeitszeugnis bekommen, was vermutlich daran liegt, dass mein Chef erst letzte Woche realisiert hat, dass ich ja nur noch bis Ende Dezember da bin. -.- Der Mann hat viel um die Ohren und wohl meine Frage nach dem Arbeitszeugnis gekoppelt mit einem „Ich bin ja schon ein Jahr und vier Monate hier und würde mich gerne bald bewerben können“ im April nicht so ganz wahrgenommen. Ein Jahr und vier Monate klang vermutlich noch nicht so nahe an „zwei Jahre“, wie es das nun tut, wenn man explizit sagt, dass man ja nur noch ein halbes Jahr da sei. ^^

Jedenfalls kann ich mich deswegen gerade noch nicht bewerben und überhaupt überlege ich gerade wo und für was ich mich eigentlich bewerben könnte und möchte. Nach meinem Volontariat bin ich ausgebildete Redakteurin und habe Erfahrung mit Print und Online (und Bloggen^^) und verfüge über Expertise im Bereich von Fachzeitschriften *blablafasel*, also das übliche, was man so sagen täte, wenn man sich denn bewerben wollen würde. Nur eben besser formuliert als das, was ich gerade geschrieben habe. :D (mehr …)

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Studium, Praktikum, Job, Bewerbung – Aaaaah!

Ich habe neulich einen Artikel gelesen, der hieß „Die Endzwanziger Krise„. Darin erklärt die Autorin, warum Leute gegen Ende zwanzig alles an ihrem Leben anzweifeln. Und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Denn was hat man heute schon erreicht, mit Ende zwanzig? Hat man studiert, dann war man irgendwann gegen Mitte zwanzig damit fertig und hat sich dann aufgemacht, sich in der harten Realität zurecht zu finden. Diejenigen unter uns, die während des Studiums gemerkt haben, dass ihnen der Beruf auf den sie hinarbeiten eigentlich gar nicht liegt, nun, die haben dann ein kleines Problemchen. Ähnliches gilt für Leute, die eines von diesen Fächern studiert haben, bei denen JEDER aus dem Bekanntenkreis fragt: „Und was machst du dann später damit?“ Mein Geständnis an dieser Stelle: Ich frage das auch. Einfach weil ich nie weiß, was Soziologen alles machen können. Sorry an alle Soziologie- und Philosophiestudenten. O:) Jedenfalls fängt die erste Gruppe quasi noch einmal von vorne an und verzweifelt so vor sich hin, während die zweite Gruppe so viel Auswahl hat, dass unentschlossene Menschen aus der Gruppe sich bestimmt genauso fühlen.

Ich beschreibe mal ein wenig, wie ich die Zeit nach dem Studium wahrgenommen habe und gebe euch ungefragt ein paar Tipps mit auf den Weg, die meinem unglaublichen Erfahrungsschatz und Gesprächen mit vielen anderen Leuten entspringen und euch vielleicht helfen, falls bei euch bald wieder eine dieser verhassten Jobsuche-Phasen ansteht. Ich gehöre übrigens zur „Verdammt! Falsches Studium“-Gruppe. (mehr …)