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Was ist eigentlich dieses „K-Pop“?

Yo, was geht? Ich sitze hier grade mit Tiefkühlgemüse und Instantreis (weil ich es kann) und mir ist aufgefallen, dass ich seit gefühlten Milliarden Jahren mal wieder nichts geschrieben habe.

Es ist aber keineswegs so, dass ich momentan einfach gar nichts tue. Vielmehr ist meine Priorität momentan immer noch die, neben der Jobsuche vor allem meine Sprachkenntnisse zu erweitern. Das bedeutet ich lerne jeden Tag viel und es macht mir Spaß, laaaaaangsam aber sicher ein wenig besser Japanisch verstehen zu können. Dadurch wird aber mein Tagesablauf von außen betrachtet halt bloß kaum spannender, sondern eher langweiliger. :D

Ich führe zwar jetzt ein sogenanntes Lerntagebuch, aber das ist für den Rest der Welt nun wirklich nicht interessant. Darin plane und dokumentiere ich, was ich jeden Tag lernen möchte (also dieses Grammatikgedöns, jene Vokabelliste, die Lektion in Lehrbuch „Denken für Deppen“ etc.) und was davon ich letzten Endes auch geschafft habe. Eine der ersten Reaktionen auf meine Aussage, dass ich nun so einen Lernplaner habe war übrigens: „Darauf können auch nur diese verrückten Asiaten kommen!“ Was einerseits wieder einmal zeigt, wie wichtig interkulturelle Kompetenz ist und andererseits die Wahrnehmung eurer zwischen Lehrbuch- und Notizbergen hockenden Bloggerin durch andere Lebewesen veranschaulicht … „Das is‘ die, die diese verrückten Asiaten so mag!“ Ooookay.

Mein Geständnis … *Dramatikregler hochkurbel*

In diesem Sinne: Ich muss euch allen etwas gestehen. Ich lerne nicht nur mehr oder minder erfolgreich Japanisch und nerve meine Mitmenschen mit Anime- und Mangagefasel, nein, es ist noch eine zweite Leidenschaft dazugekommen! Nach dem Anime- und Mangafieber hat mich nämlich vor einer Weile noch ein anderes asiatisches Virus befallen, das im Moment scheinbar sehr verbreitet zu sein scheint. Ich spreche von *döm-döm-DÖÖÖÖÖÖMMMMM* … K-Pop, also koreanische Popmusik. Das überrascht euch jetzt vermutlich nur, wenn ihr den fetten Spoiler-Titel komplett übersehen habt. Aber gönnt mir meine Dramatik! :D

Jupp, ich habe angefangen Koreanisch zu lernen. Bevor ihr mich nun alle für bescheuert erklärt oder für meinen Musikgeschmack steinigt, möchte ich betonen, dass ich deswegen andere Musikrichtungen nicht automatisch nicht mehr gut finde. Und dass ich mir bewusst bin, mich dadurch virtuell inmitten von vielen weiblichen und gerne auch hysterischen Teenagern zu befinden. Ich könnte euch auf Anhieb gleich mehrere Dinge nennen, die ich an der koreanischen Musikindustrie gar nicht mal so toll finde.

Trotzdem kann ich mich für einige der Boygroups bzw. für deren Musik begeistern. Die wenigsten Sänger sind in Südkorea übrigens solo unterwegs, den größten Marktanteil machen unzählbar viele Boy- und Girlgroups aus. Das mag bei der ein oder anderen Person verstaubte Erinnerungen an Backstreet Boys oder N’Sync wecken. (Schreibt man die so?? Ich hab mich bisher nie für Boybands interessiert, sorry. Ich hole das jetzt scheinbar nach … :D) Oder an die wesentlich jüngere Gruppe One Direction. Und diese Assoziation ist gar nicht mal so falsch, denn hinter dem Wort K-Pop verbergen sich sehr erfolgreiche koreanische Musikgruppen, bestehend aus jungen, talentierten und hübschen Menschen, die Unmengen an Fans haben, die bei deren Konzerten ähnlich laut sind, wie das die Fans bei Boygroups aus den 90ern wohl gewesen sein müssen. Hier nun also eine nahezu wissenschaftliche Abhandlung über das Phänomen „hübsche Asiaten singen und schaffen es dabei anatomisch unmögliche Dancemoves hinzubekommen und alle rasten aus“ aka K-Pop. (mehr …)

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