CMC Düsseldorf

Foto: Pixabay/Qiye

Mögen die Spiele … designt werden!

Meine letzten Wochen waren gefüllt mit sehr vielen Zusammenkünften von der Art, bei der man entweder viel Spaß hat oder sich herrlich fehl am Platz fühlen kann. Also Weihnachtsfeiern, Familienfeiern, Silvesterfeiern und so weiter. Dazwischen gab es Geschenke von awesome bis „Was soll ich denn bitte damit?“ – ich hoffe bei euch lagen alle eher in ersterer Kategorie, damit ihr nicht erzwungenermaßen Schrottwichteln spielen müsst. ^^

Einen Vorteil hatte das Heimfahren für mich allerdings (neben dem ganzen kostenlosen Essen, das Mutti für einen einkauft, natürlich ;) ). Denn ich habe zuhause ein Buch wiederentdeckt, das ich mir vor ungefähr zwei Jahren gekauft und nie gelesen habe. Der Grund? Es hat 450 Seiten und ist damit recht unhandlich und ich habe es vemutlich zwecks Gewichtsreduktion beim letzten Umzug wohl lieber liegen gelassen. Jetzt bin ich dank vieeeelen Zugfahrten zwischen diversen Freunden und dem Wohnort meiner Eltern und der Rückreise nach Bielefeld aber endlich dazu gekommen es zu lesen und dachte mir prompt: WARUM HABE ICH DAS NICHT FRÜHER GETAN?!?! Kennt ihr diesen Moment? Man hat jahrelang irgendetwas bei sich herumfliegen, nutzt dieses Etwas aber nie und wenn man es tut ist es das beste Etwas ever und man tritt sich in den Hintern, weil man das Etwas ja schon viel früher genießen hätte können? Gilt für Bücher ebenso wie für Filme, Musik oder sogar Rezepte/Fertiggerichte, bei denen man einfach nie dazu gekommen ist, sie auszuprobieren.

Frustrierend. Okay, nun wollt ihr sicher endlich wissen, von welchem Buch ich denn die ganze Zeit schwärme, oder? Okay, ich erlöse euch. Der Titel des Artikels gibt euch schon einen Hinweis: Es geht um Spiele. „Besser als die Wirklichkeit“ von Jane McGonigal. Die Autorin ist vielleicht eine entfernte Verwandte der Verwandlungslehrerin von Harry Potter, aber definitiv eine amerikanische Spieledesignerin, die sich mit dem Bereich Gamification auseinandersetzt. Ich weiß gerade gar nicht, ob sie den Begriff im Buch irgendwo verwendet, ich habe darüber jedoch mal einen Kurs gemacht und würde das jetzt ganz grob so bezeichnen. Ihr geht es darum, die Wirklichkeit mit Hilfe von Spielen und Spieleprinzipien zu verbessern.

Allein diese Aussage hat sie mir schon einmal sehr sympathisch gemacht. :D Die Vision ist einerseits simpel und andererseits sehr komplex und eine große Herausforderung, wenn man sie umsetzen möchte. Es geht nämlich nicht darum, alle von uns permanent vor den PC oder die Konsole zu setzen, damit wir Call of Duty, League of Legends oder World of Warcraft durchzocken. (Kurze Frage am Rande: Warum haben Spiele eigentlich so oft einen „X of Y“ Titel? Klingt das beeindruckender? Vermutlich. „Dutycall“ wäre wahrscheinlich zu nahe an „Bootycall“ und Legendary League“ klingt auch nich sooo episch wie das ausgeschriebene LoL. Aber egal.) (mehr …)

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Am Rande des Wahnsinns – mit plüschigen Kätzchen! *-*

Also ich wollte ja eigentlich wieder einen M.R.S.-Beitrag schreiben, aber irgendwie war mein Timing, zu dem ich mit dem „Format“ angefangen habe, wirklich doof. Erst Messegedöns und dann muss ich alles aufholen, das während der Messe liegen geblieben ist. Hab ich schon erwähnt, dass ich diese Woche donnerstags was mit einer anderen Person unternommen habe? Einen GANZEN ABEND LANG habe ich weder gebloggt, noch war ich beim Sport, noch habe ich Mangas gelesen oder gereviewt, noch habe ich geputzt, gewaschen oder gekocht. Ich habe mich einfach. nur. unterhalten. Mit flauschigen Menschen. Solltet ihr auch mal probieren, das ist toll. :)

Ich will ja nicht schon wieder meckern, dass ich zuviel zu tun habe, aber … also eigentlich schon. :D Freitag Nachmittag hab ich nach dem Spocht erstmal Schlaf nachgeholt, der irgendwie auf der Messe geblieben war, ohne mir Bescheid zu geben, um dann den Rest des Abends vor Youtube rumzugammeln, Samstag habe ich den halben Tag mit einkaufen verbracht. Und nein, ich war nicht shoppen, ich habe den halben dm veganertechnisch leergekauft, war anderen Krimskrams kaufen und bin kuuuuuuuuuuuuurz durch den Buchladen, in dem ich vielleicht eventuell einen Manga mitgenommen habe und habe dann noch eine halbe Stunde oder so Schuhe anprobiert, um endlich ein Paar zu haben, das ich draußen anziehen kann, ohne signalleuchtefarben aufzufallen und ohne, dass mir nach einer halben Stunde die Füße abfallen, weil es so 10 € Teile sind, die ja bekanntlich die besten Sohlen ever haben. Deswegen habe ich meinen Füßen etwas Gutes gegönnt und bin jetzt stolze Besitzerin von kuschligen Schuhen. Und eventuell vielleicht auch von einem Manga und 3 kg dm-Zeug. Aber erstere halten hoffentlich signifikant länger als der Rest. :D

Den Rest des Tages habe ich dann noch meinen Mangastapel gereviewt und dann ääääh gekocht und dann war schon wieder Abend irgendwie. Und heute habe ich Junggesellinnenabschiede organisiert, gewaschen, und leider immer noch nicht geputzt. Aber dafür war ich eine gute Stunde draußen unterwegs, weil Sonne! <3 Die hatte ich so vermisst. Und man soll ja den Kontakt zu alten Freunden pflegen, auch wenn die sich nur selten melden, da konnte ich ja nicht nein sagen, als sie so plötzlich durch mein (mysteriöserweise immernoch schmutziges) Fenster schien. ;) (mehr …)