dystopie

Liebster Award #4 – Dystopien, mein Roman-Ich und Reiseerlebnisse

Die liebe Wordbuzz hat mich in einem Artikel für den Liebster-Award nominiert und mir gleich 10 Fragen gestellt. Da dieser Tag nun schon seit über einem Monat hier herumfliegt, wollte ich mich so langsam mal an die Beantwortung machen. Mittlerweile hat mich Franzi auch noch einmal nominiert – für andere Fragen – weswegen ich bezweifle, dass ich es hinbekommen würde mir so viele neue Fragen auszudenken und Menschen zu nominieren. Ich mag euch doch alle, aber die meisten von euch wurden selbst schon 100 Mal mit Award-Fragen bombardiert oder ignorieren sie getrost. :D

Hier nun also zehn Antworten inklusive einer meiner skurrilsten Urlaubsstories, meiner neuen zweiten Heimat Dystopia und sehr vielen Grübeleien über die Welten in Büchern und Mangas. Ihr werdet euch freuen zu erfahren, dass ich mich immer noch nicht kurz fassen kann … :) (mehr …)

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Team Niedlich gegen Team Zynisch – Manga-Review „NO. 6“ Band 2

Whaaat? Es ist schon einen Monat her, seit ich den ersten Band von NO. 6 bebrabbelt habe? :O Wo ist denn die Zeit geblieben? Ich war gestern völlig erstaunt, als ich den zweiten Band im Laden gesehen habe und hab ihn eben gerade zuende gelesen. Also zuhause. Nich im Laden. Da wollten die mich nich übernachten lassen. Dabei sind da so viele Mangas! ;_; Ähem, hier jedenfalls meine Meinung zum zweiten Band von NO. 6 – ob ihr sie haben wollt oder nicht spielt dabei keine Rolle. ^^

Cover NO. 6, Band 2; Atsuko Asano/Hinoki Kino; Egmont Manga

Cover NO. 6, Band 2; Atsuko Asano/Hinoki Kino; Egmont Manga

Hauptcharakter Shion ist im letzten Band zusammen mit dem mysteriösen und grantigen Nezumi aus der angeblich perfekten Stadt NO. 6 geflohen und im Westblock gelandet. Der Westblock ist, ihr erinnert euch, die Müllhalde der Welt, in der Nezumi und Shion leben. Am Ende des letzten Bandes ist Shion plötzlich zusammengebrochen, weil er von einer der Wespen gestochen wurde, die bereits für mehrere gruselige Todesfälle gesorgt haben.

Was danach passiert erfahren wir natürlich in Band 2. Damit ich Leute, die Band 1 noch gar nicht kennen nicht noch weiter bereits auf der Startseite spoilere, mach ich jetzt mal hier diesen tollen Umbruch und ihr klickt bei Interesse einfach auf „Mehr“. Klicken, los! :>

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Dystopie, Mystery und … Boys Love? – NO. 6 Review

Nummer 6 heißt sie, die perfekte Stadt. In diesem Manga geht es um eine Gesellschaft in der Zukunft, in der alles perfekt für die Bewohner von „NO. 6“ ist. Aber natürlich wäre es ein langweiliger Science-Fiction-Roman, wenn die Zukunft einfach nur rosig wäre. Der Manga steigt auch direkt mit den Werbesprüchen der Stadt ein. Null Prozent Verbrechensrate! Fortschrittliche Medizintechnologie, die einfach mal alles heilen kann! Alles super! Wer da als Leser nicht misstrauisch wird, der hat wohl noch nie einen dystopischen Roman gelesen. ;) Dystopien, das waren die Dinger, bei denen eine Gesellschaft in der Zukunft gezeigt wird, die man entweder schon auf den ersten Blick als völlig verrottet erkennt oder die so sehr glänzt und funkelt, dass einem die Augen wehtun und man erst beim zur Seite blicken feststellt, dass die schattigen Stellen umso grässlicher sind. Also kurz gesagt: Das Gegenteil einer Utopie. Und weil ich so sehr auf Gesellschaften stehe, die noch schlimmer sind als unsere (*schenkelklopf*), hab ich bei diesem Manga zugegriffen. ^^

Darin geht es um den zwölfjährigen Shion, der durch seinen megahyperhohen IQ zur absoluten Elite gehört und deswegen alles hat, was man sich wünschen kann. Damit, dass auch in der Stadt NO. 6 nicht alles unglaublich friedlich und toll und super ist, wird Shion erst konfrontiert, als plötzlich ein fremder Junge in sein Zimmer platzt – verletzt und gar nicht mal so freundlich.

NO. 6; Atsuko Asano und Hinoki Kino; Egmont Manga

NO. 6; Atsuko Asano und Hinoki Kino; Egmont Manga

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Science-Fiction von damals … – Akira Band 1

Als ich in Hamburg war, habe ich mir wie bereits erwähnt auch den ersten Band von einem DER Klassiker unter den Sci-Fi Mangas gekauft: „Akira“ von Katsuhiro Otomo und zwar in einer wahnsinnig fetten Ausgabe mit 360 Seiten und in gefühltem A3-Format. :D

Damit ihr das mal einschätzen könnt, hier der normalgroße Band 3 von Big Order for scale:

Big Order vs. Akira (Katsuhiro Otomo, Carlsen Comics)

Akira: Katsuhiro Otomo, Carlsen Comics vs. Big Order (den 3. muss ich noch lesen!)

Den Scharfäugigen unter euch könnte neben der Monstergröße vielleicht noch etwas anderes aufgefallen sein, denn das Cover von Akira klappt rechts ein wenig nach oben. Der Manga wird nämlich von links nach rechts gelesen. Das war auf den ersten paar Seiten furchtbar irritierend für mich, aber koreanische Mangas sind ja manchmal auch von der Panelführung her so herum. Ich sollte also nicht rumjammern, sondern zum Punkt kommen. :D (mehr …)

Atmen wird überbewertet

In dieser unserer verrückten Welt wird es anscheinend zukünftig Orte geben, in denen das problemlose Atmen nicht gratis ist. Ernsthaft. Um zu erklären, wie ich auf diese Idee komme, lasst mich kurz etwas ausholen – oder scrollt bis zum Abschnitt „Leben in der Blubberblase“. ;)

Durch die extrem hohen Smogwerte wurde Peking in einer Studie vor einigen Monaten als „für Menschen kaum bewohnbar“ klassifiziert. (Siehe Berichte bei der Süddeutschen und bei DW). Laut WHO (World Health Organisation) sind pro Kubikmeter Luft nur maximal 10 µg Feinstaub noch gesund. Pekings Luft hat dank des Smogs Durchschnittswerte von 89 µg/m³ und Extremwerte von mehreren Hundert µg/m³ sind wohl keine Seltenheit. (Um das noch einmal zu betonen: Da fliegt das zwanzigfache des erlaubten Höchstwertes an ekligen Sachen in der Luft rum und die Menschen müssen trotzdem zur Arbeit …) (mehr …)