Feminismus

Nachts allein … mit meinen Gedanken, Kometen und dem Internet

Ich erzähle euch mal eine Geschichte. Nennen wir sie „Das Fenster zum Hof“. Besagtes Fenster ist ein schmuckloses architektonisches Detail meiner Erdgeschosswohnung, das ich gerne gekippt lasse, wenn es nicht zu kalt ist und ich lüften möchte und es hat mich auf unerwartete Weise zum Nachdenken gebracht. Fühlt euch gewarnt, es wird ein laaaaaaaaanger Text.

Die Geschichte …
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(Anti-)Feministische Fake-Rezensionen

Oah, mann ey! Jetzt hab ich letztens noch des nächtens einen Artikel fertig gemacht, dessen Rohform ich aber schon vor nem Monat angelegt hatte und wundere mich, warum ich den nach Tagen gar nicht auf meiner eigenen Seite finde … Vielleicht deswegen, weil der zu dem Datum veröffentlicht wurde, das als „Anlegedatum“ eingestellt war. -.- Also ich habe quasi timetravel-mäßig im Nachhinein einen Artikel am 4. September veröffentlicht, das aber erst am 12. Oktober. Nimm das, Raumzeitkontinuum! Sprach sie, während sie bedrohlich mit dem Nutella-Brot vor dem Laptop rumwedelte. Sehr einschüchternd, oder? Jedenfalls hier nochmal der Link zum Artikel: Menschen ändern sich.

Nun ja, ihr werdet aber trotzdem festgestellt haben, dass ich im Moment seltener zum bloggen komme. Das liegt erstens an: Aaaaaaaaaaaarrbeit. Und zweitens an: Leeeeeeeeeeeeeben. Dank Amsterdam und Besuch und Arbeits“ausflügen“ und Abwesenheiten von gefühlt ALLEN Kollegen hatte ich nicht nur die letzten Wochenenden gut zu tun, sondern auch unter der Woche habe ich die wenigen Stündchen, die ich nicht aufräumen, putzen, kochen, einkaufen oder einfach nur atmen musste, meistens wie ein Zombie vor dem PC gehockt und Youtube-Videos geguckt oder sinnfrei in der Gegend herumgesurft. Ich meine natürlich tiefgreifende Recherchen für meine zukünftige Karriere als professionelle Blödsinns-Bloggerin und Youtube-Star betrieben. Also total wichtige Sachen und so. Ehrlich!

Während der Kaffeepause auf der Arbeit erwähnte mein Kollege irgendwann, dass es mal wieder ein Feminismus-Skandälchen gebe. Och Mensch, ich hatte doch noch vor, #Gamergate weiter zu verfolgen, da können die doch jetzt nicht schon wieder an anderen Fronten vor sich hin geifern (womit jetzt alle Beteiligten inklusive Trolle gemeint sind :D). Jedenfalls ist das Ganze kein Riesen-Skandal, aber ich wollte es euch trotzdem mitteilen. (mehr …)

#GamerGate, Feminismus und äh was?

Nach all der Aufregung über Feminismus in den letzten Tagen und Wochen möchte ich auch mal was zum Thema sagen. Falls ihr euch jetzt fragt „Aufregung? Welche Aufregung?“ dann ist das spaßeshalber #Gamergate betitelte Chaos in den Weiten des Twitter- und Youtube-Universums glücklicherweise an euch vorbeigegangen. Da ich aber selbst Probleme hatte, die Zusammenhänge auf Anhieb zu verstehen, habe für euch mal recherchiert, was es damit eigentlich auf sich hatte. (Dieser Artikel beschäftigt sich mehr mit Anita Sarkeesian, den sehr umfassenden Wust zu den Gamergate-Hintergründen findet ihr nun hier.)

Am Anfang war das Liebesdrama  – und der Journalismus-Skandal

Zunächst gab es einen Skandal, weil der Exfreund einer Videospieleentwicklerin namens Zoe Quinn Ende August auf einem Blog intime Details über sie ausgebreitet hat. Unter anderem auch, dass sie mit jemandem fremdgegangen ist, der zufälligerweise Game-Journalist ist, aber laut seinem Arbeitgeber (dem Game-Blog „Kotaku“) nie ihre Spiele reviewt hat. Trotzdem stand dieser Vorwurf im Raum bzw. wurde von aufgebrachten Menschen in diverse Räume geworfen. (mehr …)