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Fame – ist das ansteckend?

Da geht man ausnahmsweise mal zu Twitter und liest sich motivierterweise die eigene Timeline durch und schon hat man wieder das Gefühl, dass die Welt doch irgendwie gar nicht so schön ist, wie man bis gerade eben noch dachte. Und dafür muss nicht einmal ein Anschlag passiert sein oder irgendjemand radikalidiotische Äußerungen von sich geben, nein, es muss nur einfach jemand über das lustige Verhalten der sogenannten „Celebrities“ aka „Stars“ twittern. Was is‘ dieses Mal passiert? Ausnahmsweise hat das auf was ich mich beziehe nicht nur mit der deutschen Youtubeszene zu tun. Also alle Youtube(r)-Hasser unter euch dürfen ein wenig aufatmen. ;)

In diesem Fall geht es – noch schlimmer? – um Justin Bieber. Der Sänger, dessen Name nun wirklich allen, abgesehen von meiner ausschließlich Alpenromane lesenden Omi, etwas sagen sollte. Ja, genau der Milchbubi, der bereits mit unter 20 Jahren Berühmtheit erlangte und gleichzeitig mit einer Masse hysterischster Fangirls und erschreckend viel anonym über ihn ausgeschütteten Hass zurechtkommen musste. Eben weil er jung aussah und war und mit Popsongs erfolgreich war, die nicht unbedingt jedem mit ihrer seichten Art zusagen. Mir auch nicht und ich muss zugeben, dass ich ebenfalls von seiner Omnipräsenz genervt war und sogar über einige „JB ist doooof!“-Witze gelacht habe. Zumindest bis mir bewusst wurde, dass er ja auch einen Internetzugang haben wird und sich garantiert nicht besser fühlt, wenn er mitbekommt, wie anonyme Menschen ihn verachten und ihm mit schöner Regelmäßigkeit den Tod wünschen. Einfach nur, weil er existiert und ein gutes Ziel abgibt, nicht weil er diesen Personen etwas getan hätte. Anderen das Recht zu leben abzusprechen fällt vielen Leuten online oft gruselig leicht.

Bevor ich mit der Psychoanalyse fortfahre: Was ist denn nun passiert und warum interessiere ich mich plötzlich für Justin Bieber? (mehr …)

Die Follower-Illusion

Hach ja, plötzlich hab ich 86 Abonnenten und sollte mich sehr special fühlen. Leider sind das gar keine richtigen Leser. :( Ich hatte letztens 76 Follower und über Nacht sind 10 dazu gekommen. Davor hatte ich 71 und über Nacht sind 5 dazu gekommen. Meine Leserzahlen haben sich aber in der gleichen Zeit drastisch verringert. Wie kann das sein? Heute erkläre ich euch deswegen, warum Zahlen manchmal irreführend sein können. ^^

Zunächst einmal: Dieser Blog ist mit meinem Twitteraccount verknüpft. Das heißt, alle Leute, die meinem Twitteraccount folgen, zählen automatisch zu der Gesamtzahl meiner Follower. Warum sollte mir jemand bei Twitter folgen? Abgesehen davon, dass ich awesome bin, gibt es da im Moment nicht so viele Gründe für, da ich aufgrund des Vollzeitjobs einfach nicht dazu komme, tagsüber zu twittern und abends meistens zu müde bin oder koche oder mit bloggen beschäftigt bin. Meistens twittere ich also nur, wenn ich einen neuen Artikel veröffentlicht habe. Aber warum folgen mir dann trotzdem Menschen bei Twitter?

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