haze

Das Krankheitstagebuch der O. Joint

Hallihallo liebe Leser, ich lebe noch – auch wenn es mir zwischenzeitlich nicht ganz so vorkam. :D Auch wenn ich im Moment über so viel wichtigere Themen schreiben könnte, so sehr auf der Höhe fühle ich mich noch nicht. Da die letzten paar Monate sehr krankheitslastig für mich waren, dachte ich mir, ich verarbeite das mal und lasse euch an meiner Kaputtheit teilhaben. Die dann hoffentlich mit dem Oktober wieder endet. ;)

Anfang bis Mitte September – blaue Flecken und Atembeschwerden

3.09.2015: Endlich hab ich die Impfstoffe für meine Reise zusammen – dabei dachte ich, das wären ganz normale, die man als Impfarzt auf Lager hätte. Und dass man die nicht selbst bezahlen müsste … -.- Aber gut, ich wusste ja, dass diese Reise teuer werden würde. Und jetzt muss ich nach der Impfberatung noch einen zweiten Termin ausmachen, an dem ich dann geimpft werde. Nicht, dass ich nicht ohnehin schon viel zu spät dran wäre. Aber hey, wer kann denn vor lauter Zimmerbuchungen und Informationen zusammensuchen UND arbeiten auch daran denken, dass es in den exotischen Ländern in die wir fliegen wollen vielleicht auch exotische Krankheiten gibt?

7.09.2015: Sehr gut, heute geht’s dann auch wirklich auf zur Impfung. Knapp genug, wir fliegen ja schon am 20. September … o.O (mehr …)

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Natürlich künstlich mit einem Hauch von Haze – Singapur

Singapur ist ein spannender Stadtstaat mit etwas mehr als 5 Millionen Einwohnern, die verschiedene ethnische Hintergründe haben (Chinesen, Malaien und Inder) und in dem auch viele Ausländer arbeiten, weshalb wir dort gar nicht soo sehr aufgefallen sind. Außerdem ist Singapur was das Durchschnittsgehalt angeht, reicher als Deutschland, dort findet man also sehr viele schicke Menschen und sehr viele hübsche Menschen. Ob letztere auch durch das hohe Gehalt entstehen, weiß ich nicht, es waren jedenfalls so einige davon da. Immer diese hübschen Asiatinnen, die einem das Selbstbewusstsein zunichte machen! :D Der Staat ist gerade mal 50 Jahre alt und der vor kurzem verstorbene Staatsgründer hat Singapur innerhalb weniger Jahrzehnte vom Entwicklungsland zu dem internationalisierten Stadtstaat gemacht, der nun auf Platz vier der Städte mit den höchsten Lebenshaltungskosten weltweit ist. (Die teuerste deutsche Stadt ist nach dem gleichen Ranking übrigens München und liegt auf Platz 87, nur so als Vergleich.)

Mit diesem Reichtum wird auch gerne mal angegeben – ebenso wie in Kuala Lumpur und Dubai – und so haben wir nicht nur große Malls bewundert, sondern auch Marina Bay Sands, eines der bekanntesten Luxushotels, das aussieht, als hätte sich ein Schiff auf dem Dach einiger Türme niedergelassen. Außerdem befindet sich auf diesem „Schiff“ ein Skypool, in dem alle Hotelbewohner vermutlich permanent angeberische Selfies machen. Würde ich auch, aber uns war es mit um die 200 € pro Person und Nacht dann doch zu teuer. ;) Falls ihr euch anhand meiner phänomenalen Beschreibung kein Bild davon machen könnt: Fear not, I hath made pictures!

marinabaysands

Das Hotel Marina Bay Sands von weitem. Ich bin gerade zu faul um es schöner zu photoshoppen, sorry. :D

Überhaupt waren wir in diesem Urlaub größtenteils nur damit beschäftigt Fotos zu machen. Die Freundin mit der ich unterwegs war ist nämlich noch fotografierbegeisterter als ich. Und ich habe schon rund 800 Fotos allein von Singapur gemacht. Dabei allerdings auch jedes Motiv ungefähr fünf Mal fotografiert, weil wir so in Eile waren und ich immer einen um einen Millimeter verschobenen Ausschnitt fotografiert habe und anderen Blödsinn. Im Nachhinein könnte ich also vermutlich 500 Fotos davon löschen. :D (mehr …)