japan

Hi 2017, hier spricht Tokio :)

Na? Lebt ihr noch? Ja? Schön. ^^ Ich? Hmhm, glaube schon. Was ich so mache? Och, dies und das. Warum ich seit Ewigkeiten keinen Blogartikel mehr veröffentlicht habe? Hm. Ihr legt auch direkt mit den schweren Fragen los, was?

Okay, ich fasse das mal zusammen: Ich befinde mich im Moment in Tokio und mein Problem ist ein eklatanter Mangel an Energie. Tokiiioooo? Werdet ihr jetzt eventuell fragen und ein „Voll cool/awesome/mega/positives Wort eurer Wahl und Generation einfügen“ dranhängen. Und ich werde mir nur denken „Joa. Geht so, ne?“ und das Gefühl haben gerade sehr hochnäsig rüberzukommen. :D Ich meine, es ist Tokio, Japan, weit weg, sagenumwoben und fancy. Aber es ist eben auch beengt, voller Menschen und teuer.

Was mache ich gerade? Nun, ich sitze in einem Share House, wo ich kostenlos gegen ca. 16h Arbeit pro Woche wohnen darf. Eigentlich gar kein schlechter Deal, wenn ich nicht in einem Viererzimmer schlafen und mir das Bad mit insgesamt 11 anderen Leuten teilen müsste, von denen insgesamt 12 überhaupt keine Lust haben es zu putzen. Ja, da zähle ich mich mit. Denn nach den ersten zwei Tagen hier hatte ich mich überwunden, den Höllenpfuhl, den man hier als Badezimmer betiteln darf zumindest grundzureinigen. Mit der Folge, dass Schimmel und Dreck für etwa zwei Tage einen taktischen Rückzug angetreten haben, nun aber schon längst wieder das Gebiet eingenommen haben, auf dem ich gerne meine körperhygienischen Vorhaben durchführen würde, ohne Angst zu haben, die Oberflächen könnten mich angreifen. Bilder erspare ich euch einfach mal. ^^  (mehr …)

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Keine Ahnung, kein Plan, keine Verständigung – 0utofjoint in Japan

Hallo, ich bin in Japan! :D Ich bin seit Samstagabend hier, habe mich aber bisher noch nicht gemeldet, da das die anstrengendste Reise meines Lebens war. Alter … Ich sitze gerade bei meinem ersten Sojamilchkaffee in Japan und nutze das kostenlose WiFi in Fukuoka. Das ist die Stadt in Südjapan (Kyushu), in der ich in ein paar Stunden meinen Sprachkurs beginnen werde.

Aber der Reihe nach. Wie war meine Anreise? Ahahahahahah …. O_O Entschuldigung, aber es war wirklich wirklich aufzehrend. Gestartet bin ich mit Halsschmerzen (Erkältungen haben ein noch besseres Timing als zufällige Ticketkontrollen) am Donnerstagabend. Erst mit dem Zug nach Frankfurt, wo ich dann bei einer lieben Freundin übernachten und meine Erkältung mit mindestens 12h Schlaf halbwegs auskurieren konnte. Freitag nachmittags wankte ich dann mit meinem ganzen Gepäck zum Flughafen und es ging los. Also nach ein paar Stunden. Der Flug hatte nämlich eine Stunde Verspätung. Da ist mir auch zum ersten Mal etwas passiert, was fast dafür gesorgt hat, dass ich meinen Hals hätte komplett vergessen können. Ich hatte zu wenig Wasser dabei. Ich! Zu wenig Wasser! Ich trinke meistens 4l pro Tag und aus Matschigkeit durch die Erkältung habe ich schlichtweg vergessen mir Wasser zu kaufen, bevor ich in den Flieger gestiegen bin. Gottseidank hatte ich die bereits erwähne Silikonwabbelflasche, weshalb ich wenigstens 0,75l Leitungswasser dabei hatte. Danke an die edle Spenderin der Rettungsflasche! ;_;

Mit genügend Betteln habe ich dann insgesamt vielleicht 1-1,5l im Flieger geschafft, dachte aber dennoch beim Zwischenstopp ich müsste direkt einen Laden überfallen, wenn ich nicht schnellstens Wasser bekommen sollte. Glücklicherweise gab es am International Airport in Seoul gratis Wasserspender, an denen ich dann auch meine Flasche wieder auffüllen konnte. Und einen Starbucks mit Sojamilch. Die fünf Stunden Aufenthalt habe ich damit verbracht, einen Kaffee und einen Smoothie von dort in einem ruhigeren „Lounge-Bereich“ zu trinken und vollkommen beeindruckt von Asiaten zu sein. Ich weiß, rassistisch, aber das Klischee von asiatischen Wunderkindern hat sich leider während des Aufenthalts 5 m neben mir an ein herumstehendes Piano gesetzt und einfach mal göttlich gut gespielt. Ich saß staunend daneben und habe mich mal wieder gefragt, ob ich in meinem Leben eigentlich irgendwann mal irgendeine so beeindruckende Fähigkeit gelernt habe. Immer diese einschüchternden Asiaten! ^^ Die Mutter stand übrigens daneben und hat ihren Sohn stolz gefilmt.

Nach diesem spontanen Konzert bin ich dann eigentlich bis zum wieder verspäteten Flug ziellos herumgerannt und habe den ziemlich coolen Flughafen bewundert, an dem es sogar ein koreanisches Kulturzentrum gibt, bei dem man kostenlos traditionellen Schmuck basteln kann. Siehe obeeeen. ^~^

Und noch mehr Flüge

Weiter ins nächste Flugzeug für die anderthalb bis zwei Stunden nach Fukuoka. Zu diesem Zeitpunkt war ich übrigens schon seit gut 18h unterwegs und hatte im Flieger vermutlich nur 2h Schlaf. Aber gut. Dieses Mal mit genügend Wasser im Gepäck ging es ereignislos nach Japan. Bei meiner Ankunft stellte ich fest, dass es kaum eine halbe Stunde dauert mit allen anderen Ausländern zusammen die Passkontrolle hinter sich zu bringen und dass besagte Ausländer keineswegs ein Problem damit haben, japanische Angestellte zu ignorieren, wenn diese „NO CAMERA!“ rufen, aber ein K-Pop-Star nebendran steht und einreist. XD

Da ich mir denken konnte, dass es sich vermutlich um einen koreanischen Popstar handelte, habe ich einfach mal die Koreanerin mit der Spiegelreflex neben mir gefragt, wer das sei, den sie so wild fotografiere. Sehr verständnislos ob meiner Unwissenheit lautete die Antwort schlicht: „Exo“ – nur falls ihr euch für K-Pop interessiert und mich nun anschreien möchtet, warum ich die jungen Herren nicht von hinten fotografiert habe, von denen ich nur die gefärbten Haare und im Zweifelsfalle noch die Gesichtsmaske erkennen konnte. Hach, Star sein is doch irgendwie überall gleich scheiße … xD

Nach der Einreise folgte das Warten auf Godot, bzw. den Bus, um damit zum andern Terminal und zur U-Bahn zu kommen. Japaner stehen gerne in Schlangen. Ich nich so. Vor allem dann nicht, wenn die Schlange etwa 50m lang und ich schwer bepackt bin. Ich habe erwähnt, dass mein Rucksack 19kg wiegt und ich noch einen vollen Laptoprucksack und eine Tasche mit meiner Spiegelreflex dabei habe? Nee? Dann stellt euch nun meine Freude angesichts langer Wartezeiten, zehnminütiger Fahrten in überfüllten Bussen, in denen ich nur die Handtasche abstellen konnte und den darauffolgenden Transfer vor. Erwähnte ich, dass ich danach zur U-Bahn und dann noch einmal umsteigen musste? Nein? Auch nicht, dass ich 10-15min Fußweg von der einen zur anderen Bahn schaffen musste und zwischendrin kurz dachte, dass ich einfach mitsamt meines Gepäcks umkippe? Dann wisst ihr’s nun. :D Ich muss definitiv Zeug loswerden, bevor ich weiterreise. Das geht so auf gar keinen Fall!

Als ich gegen 22h in der Unterkunft ankam (etwa 3h nach meiner Landung o.o), war ich jedenfalls so fertig wie selten in meinem Leben.

Soo viele freundliche Menschen :o

Bisher waren alle sehr nett und ich habe mich schon mir den unterschiedlichsten Leuten unterhalten. Einige Otakus waren übrigens dabei. Und ich wurde schon gefragt, ob ich nicht mit ins Maid-Café kommen möchte. :D

Das ist übrigens das Manga-Regal in der Küche meines Dorms. ^^

Auch in der Unterkunft sind alle sehr nett und ich habe heute erst von einem Chinesen und seiner Freundin als ich anfangen wollte zu kochen ihren zuviel zubereiteten Reis angeboten bekommen (Klischee, I know^^) und danach hat er spontan mein Essen für mich gekocht. Das hatte ich auch noch nicht, einen persönlichen Koch. xD Danach gab es ein multikulturelles Sprachwirrwar, während die beiden aus China versucht haben mit mir, die ich kein Japanisch spreche und einem Koreaner, der kein Englisch spricht, ein Gespräch zu führen. Eine Herausforderung, sag ich euch! :D

Sprechen Japaner wirklich kein Englisch?

A propos Sprache. Komme ich mit meinem nichtvorhandenen Englisch zurecht? Das hängt ganz davon ab. Die meisten verstehen einen besser, wenn man gestikuliert, als wenn man nur Englisch redet. :D Dafür hat eine Verkäuferin mich im Supermarkt auch von sich aus in perfektem Englisch angesprochen, nachdem ich gefühlte 10min lang versucht habe eine Inhaltsstoffliste mithilfe von Google Translate zu übersetzen. Mit ihrer Hilfe ging das wesentlich schneller. Aber vor allem an Kassen bin ich regelmäßig verwirrt, weil die Kassierer einfach durchgehend reden und ich keine Ahnung habe, was davon zu den Höflichkeitsfloskeln zählt und was wirklich Dinge sind, auf die man reagieren sollte. Auch bei Yodobashi Camera zum Beispiel, einem riesigen Elektronikladen war mein semivorhandenes Anfängerjapanisch bei einem Verkäufer sehr notwendig:  „Etooo…eigo desu ka? Iie? Oh … Anoo … adapteru for passokon? Powaa adapta, hai! Aah, beesement desu ka? Arigatooou!“ Ich hoffe niemand unter den fließend Japanisch sprechenden ist gerade verstorben … xD Ein anderer Verkäufer hat uns wiederum von sich aus angesprochen und uns erklärt, welche SIM-Karte man für drei Monate in Japan nutzen kann. Es variiert also stark. :)

Ich werde mich nun – da es hier ja nur 28 Grad bei 1200% Luftfeuchtigkeit sind – zum ersten Mal mit einer japanischen Waschmaschine auseinandersetzen. Wünscht mir Glück! ^^‘ Ähem. Kurzer Nachtrag: Ich hoffe mittlerweile einfach nur noch meine Wäsche überlebt … ;_;

Ich bin leider immer noch nicht zum Filmen oder Fotografieren gekommen, weil ich den ganzen Tag nur auf der Suche nach Essen durch Bahnhöfe oder Supermärkte renne und mich dabei in ungefähr 2 von 3 Fällen verlaufe und andere Menschen nach der Übersetzung potenziellen Essens frage. Das meistens aus Onigiri, also Reisbällchen, besteht und dementsprechend nahrhaft ist. Also kalorientechnisch vermutlich schon, aber nährstofftechnisch vermutlich nicht. O.O

Ich hoffe ihr habt einen flauschigen und missverständnisfreien Tag, Abend oder was auch immer gerade bei euch ist. :D Ich gehe mich dann jetzt mal weiter um meinen Wäsche kümmern und dann ins Bett.

おやすみなさい!Gute Nacht ^~^

eure überforderte 0utofjoint =)

PS: Das Artikelbild zeigt übrigens die typischen Gachacons, also Automaten aus denen man so kleine Plastikbälle mit Spielzeug drin ziehen kann. Die findet man eigentlich überall – in diesem Fall ist es aber eine Detektiv Conan Special Edition am Bahnhof Hakata in Fukuoka. ^^

Ich lebe noch :o

Hallooo :)

Dieser Blog ist in letzter Zeit sehr untergegangen, auch wenn ich eigentlich öfters Mal ein Thema im Kopf gehabt hätte. Donnerstag war endlich mein letzter Arbeitstag, aber die letzten zwei Arbeitswochen waren noch einmal doppelt so stressig, wie alles zuvor. Kombiniert mit der Tatsache, dass ich seit Sonntag auf einer Gymnastikmatte plus Decke und dünner Bettdecke geschlafen habe (siehe Beitragsbild^^), weil ich mein Bett verkauft habe und dass ich morgens etwa 10min lang random Klamottenkombinationen aus drei verschiedenen Koffern und Stapeln suchen musste, weil auch alle meine Kleidungsaufbewahrungsmöbel weg sind, war ich abends einfach nur noch: „LasstmichalleinRuuuuuuuhe.“

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Virtual Reality, Gefühlschaos und Jetset-Leben ^^

Was geht ab, Party People? :D So, damit hätten wir auf jeden Fall schon mal was die Tiefgründigkeit angeht alle Erwartungsmessleisten in den Boden gerammt. Dann kann ich ja drauflos schreiben.

In der letzten Woche war ich bei der Gamescom, habe einen Zwischenstopp bei meiner besten Freundin gemacht, alte Bekannte getroffen und war schlussendlich zuhause bei meinen Eltern, weil meine Oma beerdigt wurde. Bzw. eine Urne mit den irdischen Resten meiner Oma drin. Über die Beerdigung und meine Abneigung gegenüber solchen Dingen habe ich gerade erst einen Artikel geschrieben, deswegen dachte ich mir, schiebe ich möglichst schnell einen eher positiven Artikel hinterher, damit das hier nicht allzu ungemütlich wird. Ich hoffe übrigens, dass ich niemanden mit meiner Abneigung gegenüber gewissen religiösen Praktiken beleidigt habe, aber ich hab einfach mal recht ungefiltert meine Meinung runtergeschrieben. So wie meistens eigentlich. Aber genug über die Vorgänge nach dem Tod, reden wir lieber über das chaotische Leben davor.

Auf der Gamescom ist das passiert, was man sich hätte denken können. Wir (eine Pokémon-fanatische Freundin und ich) kamen uns wie die totalen Noobs vor und sind einfach acht Stunden lang planlos herumgerannt. Es soll sogar Menschen geben, die einen noch schlechteren Orientierungssinn haben als ich und den Ausgang der Messe eine halbe Stunde lang suchen mussten. Ich habe wenigstens direkt die Schilder mit dem Bahn- und S-Bahn-Symbol gesehen, jaha! xD Was wir fast gar nicht gemacht haben, war Dinge auszuprobieren. Es hätte zwar einige spannende Spiele gegeben, aber wir wollten uns erst einen Überblick verschaffen und hatten prinzipiell keine Lust für alles mindestens anderthalb Stunden anzustehen. Ist allerdings doof, wenn man das auf einer Veranstaltung für alles inklusive Toilettengänge machen muss. :D Was wir ausprobiert haben, ist Virtual Reality mit dem Handy. Also nicht mit Google Cardboard, wo man in ein Pappgestell ein Smartphone reinstopft, sondern mit der Luxusversion davon, äh, in die man ebenfalls ein Smartphone reinstopft. Aber halt in hübsch gepolstert, inklusive Einstellrad und funktionierendem Touchdingsi an einer Seite des Brillengestells. (mehr …)

Ich muss schneller tippen – Gamescom, Japan und Gedöns-Update ^^

Hallihallo ihr Lieben! *träller* Okay, okay, sorry. :D Ich habe gerade versucht mich in eine etwas hysterische geistige Stimmung zu versetzen und bin dann irgendwie bei Beauty-Youtubern gelandet. Nicht gut. Hallo. Weswegen hysterisch? Nun, weil ich gerade darauf warte, dass der Trockner fertig wird und auf die Idee kam in der Zwischenzeit, also innerhalb von ca. 30 min, einen Artikel zu schreiben. Ja. Klappt bestimmt. Deshalb auch der Titel des Artikels. Wobei es nicht unbedingt nur am Tipprhythmus liegt, sondern auch am Denkmodus, daher dachte ich mir, wenn ich noch etwas hibbeliger werde als sonst, dann denke ich vielleicht auch schneller. Nein, das hat nicht nur nicht funktioniert, sondern auch für mich keinen Sinn ergeben, aber man kann es ja mal ausprobieren. :D

Was gibt es so neues? Nun, ich habe alle Familienfeiern überstanden und für dieses Jahr stehen keine Geburtstage mehr an, an denen ich teilnehmen muss bzw. kann. Meine Cousinen haben mir ja das letzte Mal den Abend gerettet (und die liebe Wordbuzz meine geistige Gesundheit vor Beginn der Feierlichkeiten ;)) von daher wäre es eigentlich nett zum Geburtstag meiner einen Cousine zu gehen, aaaaaaber ich bin da ja schon in Japan. Und das ist im Moment so ein krasses Gefühl, sich bei so vielen Dingen zu denken: Oh nee, stimmt, da bin ich ja dann schon in Japan. In acht Wochen bin ich da. In. ACHT! WOCHEN!! O_O Aber planungstechnisch schreitet es so langsam endlich voran.

Kündigungen mit Hindernissen …

Ich habe eine Nachmieterin und muss jetzt „nur noch“ alle Möbel irgendwie verkaufen. Die müssen also zusammen mit diversen alten Klamotten noch fotografiert und irgendwo in Facebook-Gruppen oder bei Kleinanzeigen reingestellt werden. Vielleicht verschenke ich einiges davon auch, mal schauen. Ach ja und meinen Controller möchte ich auch verkaufen. Den habe ich zwar erst vor kurzem gekauft, aber den werde ich nicht mit nach Japan nehmen und ihn ein Jahr lang bei meinen Eltern verstauben zu lassen wäre auch sinnlos. Also falls jemand von euch noch einen neuwertigen Steam-Controller braucht …? ^^‘ (mehr …)

Foto: Pixabay/katyveldhorst

Von einer, die auszog das Working Holiday Visum zu beantragen

Meine Faulheit hat soeben einen neuen Höhepunkt erreicht, wie mir scheint. Gestern war mein Abendessen ein Frozen Yoghurt – weil es warm war und ich in der Stadt rumgerannt bin und das erst der zweite FroYo (wie die coolen Kids sagen) meines Lebens war! Ich war nämlich schon Veganerin, als dieser Trend aufkam und erst vor ein paar Wochen hat hier ein Laden aufgemacht, wo ich zum ersten Mal Soja-FroYo gesehen habe. Kann ich nur empfehlen! ^^

Heute dachte ich mir dann jedenfalls: „Hmnee, du kannst ja nich‘ schon wieder so viel Geld fürs Abendessen ausgeben, du hast doch sicher noch irgendwas zuhause, iss das mal lieber.“ Ja. Und jetzt hatte ich eine halbe Tüte Tortilla-Chips, zwei Möhren und Tofuwürstchen. Nachdem ihr euch übergeben habt, dürft ihr gerne weiterlesen. :D Ich bin anscheinend nicht nur anspruchslos, sondern auch recht resistent, was seltsame Geschmackskonstellationen angeht. ^^ Aber darum soll es gar nicht gehen. Ich wollte von meinen weiteren Vorbereitungen und Fails des Projekts „Japanaufenthalt be awesome!“ reden.

Elementares zuerst: Visumsanforderungen

Mein Visum gammelt theoretisch seit dem 14.7. im Konsulat vor sich hin. Ich sollte allerdings eventuell von vorne anfangen. Am 1.7. bin ich nach Düsseldorf gefahren, um mein „Working Holiday“-Visum zu beantragen. Dort ist nämlich das für NRW zuständige japanische Generalkonsulat. Da ich mich vorher im Internet damit auseinandergesetzt habe, was ich alles für Dokumente brauche, war ich recht gut vorbereitet. Dachte ich. Falls ihr auch mal so etwas beantragen möchtet, für den Japanaufenthalt musste ich einreichen: Reisepass, abgestempelte/beglaubigte Kontoauszüge mit mindestens 2.000 € Guthaben (oder 3.000, falls ihr noch keinen Flug haben solltet), Flugtickets, den Nachweis einer für Japan und den entsprechenden Zeitraum geltenden Reiseversicherung oder sich alternativ schriftlich verpflichten, der nationalen Krankenkasse in Japan beizutreten (was allerdings 3.500 Yen pro Monat kostet). Zusätzlich braucht ihr noch ein Antragsformular, einen Lebenslauf und eine Aufenthaltsplanung, aus der ersichtlich sein sollte, dass ihr in Japan herumreisen wollt und nicht etwa vorhabt in Tokio zu bleiben und euch dort einen festen Job zu suchen. Denn der Sinn des „Working Holiday“-Visums ist es sich etwas für die Reisekasse dazuverdienen zu können und nicht in Japan zu bleiben und dort heimisch zu werden. Das kommt anscheinend nicht so gut an, haben mir diverse Artikel aus dem Internet vermittelt, weshalb ich brav eine mehr als eine Seite lange Reiseplanung eingereicht habe. ^^ (mehr …)

Technik, Manga, „Gaming“ und ein kurzes Lebensupdate :)

Zwei Stunden am Artikel arbeiten, dann vom PC weggehen, der sich automatisch herunterfährt. Und dann beim Neustart am nächsten Tag merken, dass WordPress die Änderungen eben nicht automatisch gespeichert hatte, obwohl das da stand. Realisieren, was das vermutlich bedeutet, nachdem man zwei Sätze dazugekritzelt und die unvollständige Version damit noch einmal überspeichert hat. Ich liebe solche Tage. Das kommt davon, wenn man einfach eingeloggt den Tab mit unfertigen Artikeln irgendwo im Hintergrund offen rumfliegen lässt und hofft, dass die Artikel auch nach drölfmaligem neustarten des Browsers noch da sind.

Zu meinem Glück und positiv für meinen Blutdruck ist, dass es eine Funktion bei WordPress gibt, die es erlaubt neben den Artikeln die Anzeige mit den „Artikelzwischenversionen“ aufzurufen, von Fachleuten auch „Revisionen“ genannt. Wenn man da draufklickt, kommt man zu den vorherigen Versionen, die an diversen Speicherpunkten abgelegt wurden und kann diese mit der aktuellen Version vergleichen. Programmierer sei Dank konnte ich so auch meine irgendwie verschollene Version wiederfinden und den Artikel zurücksetzen. Dadurch habe ich also vermutlich keinen großen Textverlust gemacht und komme vielleicht in den nächsten siebenunddreißig Monaten auch mal dazu, endlich meine Artikelreihe zu den Youtube-Kommentaren zu beenden. xD Gut Ding will Weile haben – oder wie heißt dieser leicht angestaubt klingende Spruch, der von meiner Oma stammen könnte?

Das ist eine Weihnachtsbirke!

Da ich den Artikel gerade aber nicht in Angriff nehmen möchte, aus Angst, dass ich wieder alles überspeichere und aus genereller Unmotivation, palavere ich hier einfach mal vor mich hin und tagebuche euch quasi ein bisschen zu. Was geht so bei euch? Pulstechnisch alles gut? ^^ Habt ihr am Feiertag entspannt oder euch darüber aufgeregt, dass es miese andere Bundesländer mit Feiertagen gibt, wo alle auf der faulen Haut liegen und euch ihren verdammten freien Tag unter die Nase reiben? Ich habe jedenfalls ähm … ja. Also getan habe ich viel, zumindest wenn man atmen, essen, Kaffee trinken, Kaffeetassen abspülen und Youtubevideos anschauen als „Dinge erledigen“ klassifiziert.

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Es gibt so viel zu sehen! – Die DoKomi 2016 #3

Nachdem ihr schon mein Gejammer über die Hin- und Rückfahrts-Odyssee zur DoKomi 2016 ertragen musstet und euch Bilder von Cosplayern anschauen konntet, fasse ich nun endlich mal zusammen, was sonst noch so auf der Messe los war.

Da wir leider nur ein paar Stunden Zeit hatten, haben wir so einiges verpasst. Zum Thema Workshops und Shows kann ich euch dieses Mal also leider nicht mehr Informationen liefern als das Programmheft der DoKomi. Trotzdem! Zeichner, Essen, Merch! Wir haben sehr viele sehr tolle Sachen gesehen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. :)

Bevor ich meine Mitherumlaufer gefunden hatte, bin ich kurz durch Messehalle 3 gehetzt und im Vorbeirennen auf einen Stand gestoßen, der auf den ersten Blick an die „LIES!“-Bibelstände* erinnert, die man sonst in der Fußgängerzone immer mit großem Abstand oder möglichst grumpy-satanistisch aussehend passiert und der auch noch ein „Bundesamt“-Logo auf dem Plakat hat. (* = Gibt es eigentlich irgendjemanden, der da nicht automatisch das englische „Lügen!“ bzw. die Anweisung „Lüg!“ liest? Ô.o)

Ist das nun Bibelpropaganda der Regierung?! Nope. Bei genauerem Hinschauen bemerkt man nämlich, dass es sich dabei um das „Bundesamt für magische Wesen“ handelt und auf den Buchcovern jemand abgebildet ist, der irgendwie Ähnlichkeit mit Edward Dingenskirchen aus Twilight hat. Was kein Zufall ist, da es ein Werbestand für Gay Vampire Romane von Hagrn Ulrich ist. Ich bin immer wieder erstaunt was es alles für Genres gibt. :D Jedenfalls mal ein etwas anderer Merchstand, der mich direkt positiv überrascht hat. ^^

Ihr seht es schon: der obligatorische Tabletop-Raum durfte natürlich auch nicht fehlen. Dort wurde „Krosmaster Arena“ gespielt, was durch sehr niedliche Miniaturen natürlich dafür gesorgt hat, dass ich es fotografieren musste. Was wiederum nicht heißt, dass ich einen Plan hätte, was man mit den Figuren, Karten, Würfeln und Plättchen auf dem Spielbrett dann anstellen muss. Aber es sah hübsch aus und falls euch sowas interessiert könnt ihr ja selbst mal gucken. :P

So viel Talent in einem Raum :O

Mein liebster Raum auf der DoKomi war die Zeichnerallee, die für meinen Geschmack auch gerne noch ein bisschen mehr Platz einnehmen dürfte, damit man sich nicht immer so an den Ständen dazwischendrängeln muss, um nicht gleich den ganzen Gang zu blockieren. Dort gab es so viele talentierte Menschen und ich hätte am liebsten mit jedem zweiten gesprochen und ihr oder ihm ein Bild abgekauft. Ich habe mir auch vorgenommen (was ich mir alles vornehme) beim nächsten Mal wieder so früh da zu sein, dass ich mich auch ohne großes Gedrängel mit nicht vollkommen gestressten Zeichnern unterhalten kann. Ich hoffe die Transportgötter werden in Zukunft mit mir sein.

Ich hätte auf jeden Fall Stunden allein damit verbringen können, mir an jedem Stand genauer anzuschauen, was es dort so gibt. Vor allem die unterschiedlichen Stile fand ich sehr faszinierend. Nicht nur was die Technik angeht (Aquarell, Buntstift, Marker, digital, alles^^), sondern auch bei der Art, wie die Charaktere gestaltet waren, konnte sogar ein laienhaftes Wesen wie ich krasse Unterschiede ausmachen. Und jubilierend im Kreis rennen, weil da doch so viel schön und hübsch und so war!

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Ich bin die vernünftigste Person auf Erden!

Liebe Blogging-Gemeinde,

Wir haben uns heute hier zusammengefunden … Oder viel eher, ihr seid heute … Oder vielleicht auch morgen? Ja, wahrscheinlich eher morgen, es is schon so spät … Äh, ihr seid über diesen Artikel gestolpert und habt euch gefragt: Hey, wollte die nicht schon längst was ganz anderes geschrieben haben? Dazu kann ich nur sagen: Wollte sie und wird sie auch noch! Aber dieses Wochenende war die werte Frau 0utofjoint mal wieder vollkommen zeit- und planlos.

Denn es tut sich ein wenig was bei mir. Ich habe mittlerweile einen Flug gebucht, eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen, bis auf den Sprachtest alle Formulare für die Sprachschule in Japan ausgefüllt und das Geld dafür zurückgelegt, mich für eine Vloggingkamera entschieden, die ich nächstes Wochenende bestellen werde und ungefähr zwei Wochen lang in jeder freien Minute recherchiert, welchen Laptop ich mir kaufen möchte, um den bescheidenen Ansprüchen eines Schnittprogramms und meinen überzogenen „ICH WILL DAS BÄSTÄ, EGAL OB ICH DAS BRAUCHE!“-Ideen gerecht zu werden. Einen neuen brauche ich wirklich, da ich auf einem 13,3-Zoll-Nupsi keine Filme schneiden möchte. Egal wie schlecht und sporadisch ich das tun würde, mit einem 13,3-Zoll-Bildschirm wird man beim Schneiden fast instant-bescheuert. Glaubt mir, ich habe es auf der Arbeit schon ausprobiert. Könnte vielleicht einer der Gründe für die nun folgenden Dilemmatatata sein … ^^

Bei meiner Suche nach dem ultimativen Laptop kam es zu dramatischen Szenen. Ich habe mich verliebt – in den Acer Predator *~* – und festgestellt, dass der Laptop meines Herzens so viel kosten würde, wie vier Wochen Sprachkurs inklusive Unterkunft. Nachdem ich dann mein Umfeld während dieser zwei rechercheintensiven Wochen vollgejammert habe, dass dieser Laptop doch sicherlich der eine, der richtige für mich sei, geschah etwas unerwartetes. („Punkt sieben hat mich zu Tränen gerührt!“, „Sie glauben nicht, was dann geschehen ist!“, verdammtes Clickbaiting! :D) (mehr …)

Es geht voran! ^-^

Ich dachte mir, da ich ja quasi eh schon meine Zukunft als berühmte Vloggerin plane, halte ich euch mal ein wenig auf dem Laufenden, was bei mir gerade so passiert. So als Ersatz für die richtig tiefgründigen Artikel vielleicht. Ich arbeite zwar noch an einem, aber der braucht noch etwas Zeit. Wie ist so der Plan im Moment?

Nun, Japanisch läuft bzw. hat gerade Osterferien, weswegen ich vielleicht endlich mal zum Wiederholen komme. Am Samstag … wo ich zum Sport gehe und einem Freund versprochen habe, ihm bei einem Projekt zu helfen … oder am Sonntag, wo ich vermutlich wieder mein liebstes wöchentliches Projekt „Wäsche waschen bis die Maschine den Geist aufgibt und putzen um kurz vor Mitternacht“ durchziehen werde. Hmm … irgendwann klappt das. Ich gebe die Hoffnung nicht auf! :D

Auch wenn ich mir hier im Moment nicht so krasse Japanisch-Skills aneigne, wie ich das gerne würde (mit Zeit, Ruhe, Motivation und Keksen), mache ich immerhin schon ein paar andere Fortschritte, was das Projekt „Japan“ angeht. Ich habe endlich Flüge gebucht. Wisst ihr was das heißt? Ich habe ein ABFLUGDATUM! Jetzt gibt’s kein zurück mehr! Egal wie panisch ich vor dem 30. September werden mag, ich habe einen Flug und ich werde ihn verdammt nochmal auch nutzen – nimm das, zweifelnde Hirnregion der Nöligkeit! :D

happy jello

I’m so excited! *wobble* I’m so excited! *wibble* I’m so excited!

Die Sprachschule, die ich vor Ort dann besuchen möchte, habe ich auch bereits angeschrieben und die haben mir zugesagt, dass mein Wunschtermin und meine Wunschunterkunft kein Problem werden sollten. *~* Und die Dame mit der ich geschrieben habe, war richtig nett und hat heute Morgen innerhalb von 20 Minuten auf meine E-Mail geantwortet. Wenn die Lehrer da auch so kompetent sind, dann besteht noch Hoffnung, dass ich mich doch ab November alleine durchschlagen kann. ^^ Jetzt muss ich nur noch die 37 Formulare ausfüllen, damit ich mich auch wirklich verbindlich dort angemeldet habe und einen kleinen Einstufungstest machen, damit die wissen, auf welchem Niveau mein Japanisch so ist. Daaaas mach ich dann am Sams..Sonn..bald! o.o
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