japantag

A complete disaster – Japan day 2015

I’m writing this article in English because there was an American girl with us, who does know some German, but it would only be fair to not make her guess at most of my babblings. (Deutscher Artikel folgt vermutlich morgen. Zum deutschen Artikel mit Fotos. // Click here to get to the German article with photos.) FYI: I’m talking about „Japan Day“ 2015 in Düsseldorf, Germany, a yearly cultural outdoors fair, which also attracts tons of anime and manga fans – lots of them cosplaying as characters from either medium.

Well. Japan day in Düsseldorf. I was so excited! I had planned this for months and it was gonna be so cool – at least in my head. What I didn’t take into account were two things: The weather and other people. As I mentioned, I did not go there alone. Since I wanted to try myself at videoblogging, a good friend of mine had offered to be my camera guy. Really awesome, especially since he knows next to nothing about any anime besides Dragonball and maybe Pokémon. Unfortunately (timing-wise), a week or so before J-day, he told me that a friend of his from the US was coming over and asked me if she could come with us. Sure thing, the more the merrier, I thought. Two days before J-day another friend of his said she would come with us, since she is also friends with „the American girl“ as I called her. I have to say that both of them are really cool and funny and I was happy that I got to know them. But why not under these circumstances?! :D

„What is she talking about?“ you’re probably wondering now. Right. A day before I asked whether we wanted to talk about what our plans are because (hey, did I mention I had a work related trip the two days before that?) I did not have time before to really think about when we should be where. My friend said we could meet up, but his friend was already there, so she would be with us. No worries, as long as we can plan this while we’re grabbing a coffee with your friend. Which we didn’t. Instead we got dinner and talked and at around 10 in the evening I decided to go home because I had not prepared at all and we just decided on a time to meet the next morning, while we were still in the tram. (mehr …)

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Bahnfahren, Kranfahren und jede Menge Kameras

Mein Rücken tut weh. Ich meine mich zu erinnern, dass ich so schon öfters meine Artikel angefangen habe, von daher sollte ich mir entweder Sorgen um meinen Rücken machen oder mich fragen, warum ich immer mit solchem Gejammere anfangen muss. Oder beides. Vielleicht habt ihr euch gewundert, dass ich diese Woche noch keinen Artikel geschrieben habe. Das liegt daran, dass ich montags noch den Feiertag genossen habe, dienstags zu faul dazu war, nach der Arbeit, Sport und sonstigem Gedöns um 22 Uhr noch zu schreiben und die letzten zwei Tage (also Mittwoch und Donnerstag) auf einer Pressereise war, die irgendwie so leicht anstrengend war und wegen der ich auch das rheinländische Phänomen „Rücken“ haben tu. Aber keine Sorge, das klang jetzt zwar schon wieder wie Gejammer, trotzdem soll das hier kein Rumnöl-Artikel werden. Also nicht mehr als sonst zumindest. :D

Die Pressereise an sich war nämlich sehr cool. Bei so einer Veranstaltung war ich noch nie und hatte mir als vorsorgliche veranstaltungsbezogene Pessimistin wieder einmal im Vorhinein alles an Schreckensszenarien ausgemalt, die man sich nur ausdenken konnte. Letztendlich traf davon dann aber wenig ein. Die Reise führte eure wuselige Schreiberin zu einem Schwerlasthafen (genauer gesagt zum Rendsburg Port), an dem Windkraftanlagen verladen werden – weswegen sich auch mein Arbeitgeber für solch ein Thema interessiert. Aber meine Befürchtungen waren natürlich, dass es stinklangweilig werden würde, weil wir nur dröge Fachvorträge oder Politikergeschwafel zu hören bekämen, dass alle anderen viel mehr Ahnung haben würden als ich (schließlich bin ich weder Logistik-, noch Schifffahrts oder auch nur Windkraftanlageneinzelteilzusammenbauungs-Expertin) und dass die Anreise mit der Bahn durch halb Deutschland sich so traumhaft herausfordernd wie immer gestalten würde.

Davon sind dann nur manche Dinge eingetreten. Das mit der Bahn hat zum Beispiel wunderbar funktioniert, selbst ohne Streik. Da hätte ich mir also gar keine Sorgen (oder Hoffnungen) machen müssen, in der Funktion des Wermutstropfens ist die Bahn eigentlich immer verlässlich. :D Ich bin gemein und populistisch, ich weiß. Aber dass auf der Hinreise ein Zug nur zur Hälfte ankam, deswegen alles überfüllt war und meine Sitzplatzreservierung noch in Köln stand und ich auf dem Gang hocken durfte und der zweite Zug einfach mal 35 Minuten Verspätung hatte und ich eine Umstiegszeit von 33 Minuten eingeplant hatte, das hat mich doch stellenweise ein weeeeeenig geärgert. Ein Gutes hatte es: Ich habe an diversen Bahnhöfen noch ein paar Mangas mitnehmen können und eine neue Reihe für mich entdeckt. Sollte ich irgendwann mal wieder Zeit haben, reviewe ich natürlich vor mich hin. Und einen neuen Mangarückblick könnte ich eigentlich auch schon fast wieder machen. Haaach, die Zeit vergeht! Selbst die Pressereise kam mir unglaublich kurz vor, so im Nachhinein, weil ich mehr erlebt habe, als gedacht. :) (mehr …)

Darf ich das anziehn?

Heute geht’s um Cosplay. „Cos- … was?“ Ein Satz den wirklich mal jemand dort sagen sollte, wo mir die Idee zu diesem Artikel kam: auf dem Japan-Tag. Allein um die verwirrten Blicke der Umstehenden Cosplayer zu sehen würde sich das lohnen. Für alle, die auf dieser Seite gelandet sind, ohne mit meinen Mangareviews etwas anfangen zu können, die also keine Ahnung haben, was zum Henker die Tante da gerade faselt, aber trotzdem weiterlesen, weil ihnen furchtbar langweilig ist, erlaubt mir, euch das als absolute Nicht-Expertin kurz zu erklären. (Wenn mein Satzbau so kurz und knapp bleibt, sollte ich vielleicht doch noch Germanistik-Professorin werden …) *lufthol* (mehr …)

„Mein erstes Mal“: Japan-Tag 2014

Den Bahnhof habe ich noch nie so bunt erlebt. Die Verkäuferin murmelte, während sie mir eine Brezel in die Hand drückte, „Umgeben von Aliens …“ – es gab also bereits mindestens 20 Cosplayer an der Station, wo ich einstieg. Erkannt habe ich davon spontan ein paar Sailorkriegerinnen, jemanden von der Scouting Legion von Attack on Titan, Allen Walker von D. Gray-man und einen Charakter aus LoL, dessen Namen ich aber nicht mehr weiß (vielleicht Teemo?).

I’m going on an adventure!

Im Zug konnte man dank der Milliarden Menschen, die zum Japan-Tag wollten, auch nur auf dem Boden oder der Toilette sitzen. Letzteres hat aber niemand probiert. Das kann ich bestätigen, weil ich die ganze Zeit gegenüber der Klotür stand. Zuerst neben einem großen Kerl mit langem Haaren und schwarzem Mantel der sich dann meinen Glitzer-Handspiegel geliehen hat, um seine Kontaktlinsen zu richten. :D Und danach hockte neben mir eine, die ihr übelst plüschiges „Pink Fluffy Unicorn“ Kostüm fertig gebastelt hat. So fluffeeeey! So was sieht man auch nich alle Tage. ;) (mehr …)