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Ich bin wieder da! Kulturschock in Deutschland

Halloooooo alle zusammen! Eure Lieblings-Labertasche aus dem nicht Real Life ist wieder da! Äh, also hier. Also in Deutschland jetzt. Genauer gesagt, bei meinen Eltern zuhause. Irgendwie fühle ich mich mit jedem Satz weniger euphorisch, ich glaube ich sollte nochmal von vorne anfangen … :D

Ahem. Ich bin jedenfalls am ääääh Sonntag in Frankfurt gelandet und habe nach einer mehr oder weniger turbulenten Woche beschlossen, doch einfach mal eine Bilanz zu ziehen – über die Rückreise, Japan und meinen Mini-Kulturschock in Deutschland. Jepp, den gab es nämlich irgendwie schon. Aber fangen wir vorne an. Eine Reise mit mir wäre ja keine richtige Reise, wenn nicht irgendetwas schief gehen würde. Nach diversesten Pannen während meiner Japandurchquerung habe ich aber mittlerweile einerseits die Haltung entwickelt „I don’t have enough fucks to give“, bei der man meditativ ruhig bleibt, egal was passiert und einen alternativen Weg sucht, um ans Ziel zu kommen. Andererseits habe ich auch gelernt, immer mehr Zeit einzuplanen, als ich theoretisch bräuchte.

Ich + Reise = Murphy’s Law

Was dann dafür gesorgt hat, dass ich obwohl der von mir zwei Tage vor Abflug für viel Geld gebuchte Expresszug zum Flughafen in Tokio spontan bei meiner Ankunft am Bahnhof wegen Triebwagenschadens den Rest des Tages gecancelt wurde, immer noch fünf Stunden zu früh am Flughafen war. Aber gut. Besser so als fünf Stunden zu spät. :D Nachdem ich mit meinem äääh 17kg Rucksack, einem 7kg Laptoprucksack und einer Handtasche mit genügend warmen Jacken und Schals, um eine Arktisexpedition anzuvisieren, am Bahnhof stand, das Schild mit „Narita Express cancelled! 14.33h, 15.00h, 15.33h“ waren meine einzigen Gedanken: „War irgendwie klar …“, „Wo krieg ich jetzt das Ticket erstattet?“ und „Ich google mappe mal, wie ich stattdessen da hinkomme.“ Das Schild nannte zwar eine Alternativroute, aber man kann ja nie zuviel auf Nummer Sicher gehen. (mehr …)

Liebster Award #4 – Dystopien, mein Roman-Ich und Reiseerlebnisse

Die liebe Wordbuzz hat mich in einem Artikel für den Liebster-Award nominiert und mir gleich 10 Fragen gestellt. Da dieser Tag nun schon seit über einem Monat hier herumfliegt, wollte ich mich so langsam mal an die Beantwortung machen. Mittlerweile hat mich Franzi auch noch einmal nominiert – für andere Fragen – weswegen ich bezweifle, dass ich es hinbekommen würde mir so viele neue Fragen auszudenken und Menschen zu nominieren. Ich mag euch doch alle, aber die meisten von euch wurden selbst schon 100 Mal mit Award-Fragen bombardiert oder ignorieren sie getrost. :D

Hier nun also zehn Antworten inklusive einer meiner skurrilsten Urlaubsstories, meiner neuen zweiten Heimat Dystopia und sehr vielen Grübeleien über die Welten in Büchern und Mangas. Ihr werdet euch freuen zu erfahren, dass ich mich immer noch nicht kurz fassen kann … :) (mehr …)

Natürlich künstlich mit einem Hauch von Haze – Singapur

Singapur ist ein spannender Stadtstaat mit etwas mehr als 5 Millionen Einwohnern, die verschiedene ethnische Hintergründe haben (Chinesen, Malaien und Inder) und in dem auch viele Ausländer arbeiten, weshalb wir dort gar nicht soo sehr aufgefallen sind. Außerdem ist Singapur was das Durchschnittsgehalt angeht, reicher als Deutschland, dort findet man also sehr viele schicke Menschen und sehr viele hübsche Menschen. Ob letztere auch durch das hohe Gehalt entstehen, weiß ich nicht, es waren jedenfalls so einige davon da. Immer diese hübschen Asiatinnen, die einem das Selbstbewusstsein zunichte machen! :D Der Staat ist gerade mal 50 Jahre alt und der vor kurzem verstorbene Staatsgründer hat Singapur innerhalb weniger Jahrzehnte vom Entwicklungsland zu dem internationalisierten Stadtstaat gemacht, der nun auf Platz vier der Städte mit den höchsten Lebenshaltungskosten weltweit ist. (Die teuerste deutsche Stadt ist nach dem gleichen Ranking übrigens München und liegt auf Platz 87, nur so als Vergleich.)

Mit diesem Reichtum wird auch gerne mal angegeben – ebenso wie in Kuala Lumpur und Dubai – und so haben wir nicht nur große Malls bewundert, sondern auch Marina Bay Sands, eines der bekanntesten Luxushotels, das aussieht, als hätte sich ein Schiff auf dem Dach einiger Türme niedergelassen. Außerdem befindet sich auf diesem „Schiff“ ein Skypool, in dem alle Hotelbewohner vermutlich permanent angeberische Selfies machen. Würde ich auch, aber uns war es mit um die 200 € pro Person und Nacht dann doch zu teuer. ;) Falls ihr euch anhand meiner phänomenalen Beschreibung kein Bild davon machen könnt: Fear not, I hath made pictures!

marinabaysands

Das Hotel Marina Bay Sands von weitem. Ich bin gerade zu faul um es schöner zu photoshoppen, sorry. :D

Überhaupt waren wir in diesem Urlaub größtenteils nur damit beschäftigt Fotos zu machen. Die Freundin mit der ich unterwegs war ist nämlich noch fotografierbegeisterter als ich. Und ich habe schon rund 800 Fotos allein von Singapur gemacht. Dabei allerdings auch jedes Motiv ungefähr fünf Mal fotografiert, weil wir so in Eile waren und ich immer einen um einen Millimeter verschobenen Ausschnitt fotografiert habe und anderen Blödsinn. Im Nachhinein könnte ich also vermutlich 500 Fotos davon löschen. :D (mehr …)

There and back again!

Endlich wieder zurück. Wie lange ist es her, dass ich zuletzt einen Artikel geschrieben habe? Ich weiß es nicht. Viel zu lang, aber ich hatte eine Pause dringend nötig. Leider war die Pause alles andere als wirklich erholsam, aber dafür umso spannender. Nach tausenden Vorbereitungen bin ich vor gut zwei Wochen nämlich endlich in meinen allerersten großen Urlaub gestartet. Mit nur vier Stunden Schlaf (vor Aufregung und weil ich natürlich zu spät ins Bett bin) und habe an wirklich alles gedacht – außer an meinen Kulturbeutel. Aber wer braucht im Urlaub schon eine Zahnbürste? -.-

Zum Glück hatte ich in vollstem Vertrauen auf die Bahn einen seeehr frühen Zug nach Frankfurt genommen und konnte so zusammen mit der Freundin, mit der ich in Urlaub geflogen bin, noch einmal alles von Duschgel bis Zahnpasta in Reisegröße neu kaufen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Glücklicherweise ist meine Freundin schon häufiger weiter weg geflogen und hatte mehr Routine, weswegen sie meine darauffolgenden „ICH HABE BESTIMMT ALLES ANDERE AUCH VERGESSEN!!!!“-Panikattacken sehr souverän beruhigen konnte. Aber woher soll ich denn wissen, ob ich wirklich alles im 20-Kilo-schweren Koffer drin habe, was ich brauche? Vielleicht löst sich der Reisepass, dessen Anwesenheit ich bereits 200 Mal überprüft hatte ja spontan in Luft auf?! :D

Ich brauche Urlaub vom Urlaub!

Nach diesen kleineren Kataströphchen waren wir dann jedenfalls reisebereit. Und stellten schnell fest, dass wir uns irgendwie sehr viel vorgenommen hatten und von Erholung nicht allzu viel zu spüren war. Innerhalb von zwei Wochen haben wir speed-reising gemacht und waren zuerst vier Tage in Singapur, dann ging es weiter nach Malaysia auf eine kleine Insel, dann in die Highlands, dann nach Kuala Lumpur und zu guter Letzt hatten wir noch anderthalb Tage in Dubai, bevor es wieder nach Deutschland zurück ging. Das klingt vielleicht gar nicht sooo stressig, aber wir mussten ja auch immer von A nach B kommen und allein die Reise von Singapur zu den Perhentian Islands war eine komplette Nacht Busfahrt mit anschließendem gut einstündigem Taxitransfer zum Hafen, Zwischenstopp am Geldautomaten, weil wir ja noch malaysische Ringgit brauchten und nicht mit Singapur Dollar bezahlen konnten und anschließender hüpfender Bootsfahrt bis zur Insel, wo wir dann so gegen Mittag einchecken konnten.

Wie genau ich die ganzen Abenteuerlichkeiten dieser Reise zusammenfassen werde? Ich habe noch nicht die geringste Ahnung … :D Macht euch jedenfalls auf einiges Gefasel von mir gefasst! Ich habe jetzt so lange die Klappe gehalten, da muss ich doch jetzt wieder so einiges aufholen! ;) Vielleicht werde ich einen Artikel lang nur übers Essen reden, den könnten dann alle Nicht-Veganer ignorieren. Aber vermutlich werde ich pro Artikel über einen Aufenthaltsort reden … oder nur über die Highlights der Reise … aber davon gab es so viele! Haaach. Ich bin jedenfalls froh, wieder hier zu sein. Denn auch wenn die Reise toll war, ist so ein eigenes Bett und die Gewissheit, dass man die Landessprache spricht und sich selbst wenn man sich in der eigenen Stadt verläuft, auf das Datenvolumen des Handys verlassen kann, um sich den Weg zu ermappen oder zu ergooglen, ganz zu schweigen vom zuverlässigeren Kontakt mit der Außenwelt … also all das weiß ich doch schon sehr zu schätzen. :)

Generell hatten wir auf der Reise nicht so oft die Gelegenheit Wifi zu nutzen, weswegen ich Instagram nicht so oft mit meinem Essen oder schönen Landschaftsbildern beglücken konnte, wie ich wollte. ^^ Dafür kann ich das ja nun nachholen. Wir haben in Singapur, Kuala Lumpur und Dubai bei Airbnb-Hosts übernachtet, die alle sehr nett waren, aber die wir durch unseren, ähem, leeeiiicht überfrachteten Zeitplan meist nur sehr selten gesehen haben. ^^‘ Die muss ich auch noch alle bewerten. Nach der Reise ist vor der Reise, oder so, wenn es darum geht genug zu tun zu haben. Auf der Insel hatten wir ein Hotel und in den Cameron Highlands (beides Malaysia) haben wir in einem unglaublich tollen Bed&Breakfast Gästehaus übernachtet. Falls ihr mal da hinkommen solltet, kann ich euch das „Do Chic Inn“ nur empfehlen. Die beiden Gastgeberinnen sind unglaublich nett, beantworten einem alle Fragen, haben für uns sogar Transferbusse, Taxis und Sightseeing-Touren gebucht – und kochen sehr sehr leckeres Essen. Verpflegungstechnisch waren die Cameron Highlands wirklich ein Highlight. Es gab Wasser und Kaffee soviel wir wollten und für mich wurde nicht nur begnadenswert gutes veganes Essen zum Frühstück und Abendessen gekocht, nein, es stand sogar eine Packung Sojamilch für mich im Kühlschrank. Dat Gastfreundschaft! ;_;

You’re frozeeen, when your aircondition’s not turned ooooooff! *sing*

Generell hatten fast alle unsere Reiseorte eine Gemeinsamkeit: Automatische Veranlassung des Kryoschlafs bei Betreten eines Gebäudes. Soll heißen: Die haben ihre verdammten Klimaanlagen alle immer auf gefühlte 2 °C gestellt! Argh! In allen großen Städten haben wir relativ viel Zeit in Malls, also Einkaufszentren, verbracht. Die waren einerseits immer ziemlich überdimensioniert und andererseits immer sehr unterkühlt. Ebenso wie Taxis, Metros, Flugzeuge und andere geschlossene Dinge, die man als Architekt wohl bei flüchtigem Hinsehen mit einem Kühlschrank verwechseln könnte. Dadurch kam man immer von angenehm-unangenehmen 30 °C in Hallen mit 15 – 20 °C Durchschnittstemperatur und hat sich gefragt, warum man eigentlich in den Urlaub fährt, wenn man sich dort genauso den Hintern abfriert wie zuhause. Vor allem wenn man beim ersten Mall-Besuch noch nicht mit der Kälte rechnet und weder Schal noch Jacke dabei hat.

Da wird einem schnell klar, wie es die Leute vor Ort schaffen, mit langen Klamotten rumzulaufen. Die bräuchten nicht einmal an die Hitze gewöhnt zu sein, denn sie könnten theoretisch immer nur von Metro zu Mall zu Taxi zur eigenen klimatisierten Wohnung hüpfen und zwischendrin kurz ein wenig Tauwärme ertragen. ^^ Aber ich will mich ja nicht beschweren, ohne Klimaanlagen wären wir erstens viel häufiger zerstochen worden (Stechmücken mögen keine kalten Räume), zweitens vor Hitze eingegangen und drittens hätten wir vor allem in Singapur nicht so gut vor der Haze flüchten können. Okay, bevor ich den Begriff „Haze“ erkläre, fange ich lieber vorne an und gehe die Reise einfach mal chronologisch durch und beginne mit Singapur.

Da der Artikel aber unglaublich lang wird und seeeehr viele Fotos beinhalten wird, müsst ihr euch nun noch bis vermutlich heute Abend gedulden, während ich weitertippe und ein wenig meine Erkältung auskuriere, die ich mir dank der vielen Klimaanlagen auf dem Rückflug eingefangen habe … -.- *grummel* Naja, immerhin nicht während des Urlaubs. ^^

Ich freue mich jedenfalls wieder da zu sein und euch gaaaaaanz viel aus meinem Urlaub zu berichten! Ach ja, hab ich was verpasst in der Zwischenzeit? War irgendwas los? Hätte ich euch zu Dingen gratulieren oder tolle Artikel von euch kommentieren sollen? Raus damit! :) Ohne Wifi ging das WordPress-Updaten so schlecht und man will ja auch mal die Landschaft angucken und nicht immer nur das Handy … ;)

In diesem Sinne: Ich hoffe ihr habt die 0utofjoint-freie Zeit überstanden und freut euch ebenso wie ich, dass ich wieder da und schreibwütig bin! :D

Einen fluffigen Taaaaaaaaaaaaaaaaaaaag! ^~^
Eure Rückkehrerin 0utofjoint =)

PS: Das Artikelbild ist übrigens eine Teeplantage in den Cameron Highlands in Malaysia und der Grund für den hobbitigen Titel des Artikels. ^^ Über die Plantagen werde ich dann vermutlich im äääh dritten Artikel berichten, nach Singapur und dem ersten Teil von Malaysia.

Auf nach Hamburg!

Ich bin dann mal weg! ;) Im Rahmen meiner Ausbildung werde ich den nächsten Monat über in Hamburg sein. Das heißt, zuerst werden mein halber Kleiderschrank und wichtige Sachen wie Laptop, Kindle, Ladegeräte etc. eingepackt. (Also so ziemlich alle Wertgegenstände aus meiner Wohnung, aber die sind alle wichtig und einen Monat ohne geht nich! xD)

Dann renne ich panisch durch die Gegend und stelle fest, WIE VIEL man eigentlich vergessen kann. Dann packe ich nochmal alles aus. Dann packe ich wieder alles ein und noch ungefähr ein Viertel Kleiderschrank, Malariatabletten, Instantkaffee, Kernseife, Erste Hilfe Sets und anderen vollkommen unnützen Kram dazu, den die in Hamburg „bestimmt nicht haben!“ und dann geht es am Sonntag auch schon los. ^-^ Das heißt, wenn dieser Artikel online geht, bin ich schon unterwegs. (mehr …)