Sherlock

X Bücher für 2016

Bücher, Bücher, Bücher. Ihr wolltet es so, nun bekommt ihr ihn auch, den Artikel, in dem ich mal wieder mitteilen darf, welche Bücher ich mir für dieses Jahr vornehme – und welche aus dem letzten Jahr (5 Bücher für 2015) auch wirklich gelesen wurden. Also danke noch einmal für die Nominierung, Franzi! Vielleicht kommt jetzt endlich mal Ordnung in meine Bücherstapel hier. :D

Zuerst mal zu den glücklichen Büchern, die 2015 wirklich von mir gelesen wurden. Dann erfahrt ihr mehr über diejenigen, die entweder aus Zeitmangel ins aktuelle Jahr mitgeschleppt werden, über die, die spontan dazwischen gegrätscht sind und schließlich über die absoluten Loser, die mich kein bisschen begeistern konnten und auf ewig hier verstauben werden. Danach gibt es dann endlich den eigentlichen Artikel mit den Büchern für dieses Jahr. Aber es wäre ja viel zu einfach, ohne ein Fazit zu starten … Für 2016 ergibt sich auf jeden Fall eine bunte Mischung mit viel Abwechslung! ^^ (mehr …)

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Superbrains in Anime, L (Death Note), Shiro + Sora (No Game No Life), Lelouch (Code Geass); I remixed some pics, Original Copyright belongs to the Anime-creators!

Aspects of Anime #1 – Superbrains

Es ist zwanzig vor zwei. Nachts. Mein Schlafrhythmus ist gerade wirklich nicht der gesündeste … Jedenfalls meinem Hirn zufolge genau jetzt die ideale Zeit, um eine neue Artikelreihe zu beginnen, von der ich nicht mal weiß, ob ich mehr als einen Artikel dazu schreiben werde. Aber man gönnt sich ja sonst nix, oder? Also hiermit startet nun „Aspects of Anime„, in dem ich mich (vielleicht) häufiger mit verschiedenen Aspekten von Anime- bzw. Mangareihen befassen werde, die mir im Laufe der Zeit aufgefallen sind. Da ich sehr allgemein herumphilosophiere, lassen sich meine Schlussfolgerungen oft sicher auf andere Medien übertragen und könnten so auch für Nicht-Anime-Fans interessant sein. Los geht es mit einem spontanen Geistesblitz beim Zähneputzen. Ihr werdet mich vermutlich für diesen Artikel hassen, weil ihr gleich eine ausführliche Kostprobe bekommen werdet, welche Wege meine Gedanken manchmal nehmen. Aber da müsst ihr jetzt durch. ;) Das Thema dieses Artikels ist auf jeden Fall:

Warum mögen wir Superbrains als Hauptcharaktere?

Mir ist klar, dass die bei weitem nicht jeder mag, immerhin können einem Charaktere, die besserwisserisch und einfach nur intelligent und sonst nichts sind, schnell auf den Keks gehen. Aber genügend Leute haben Spaß daran, sich Kriminalfälle anzuschauen und darunter sind nicht wenige, die Werke wie „Sherlock Holmes“ mögen, in denen der Hauptcharakter ein zwar sozial eher nur semi begabtes Wesen aber dafür absolut genial ist. Auch in Animes finde ich oft gerade diese übertrieben logisch denkenden und genial vorausplanenden Charaktere spannend und liebe beispielsweise Detektiv Conan – wie ich irgendwie auch bloß in jedem zweiten Artikel zu erwähnen scheine, so langsam sollte ich gesponsort werden! Aber warum ist das eigentlich so? (mehr …)

Leichen, starke Frauen, Detektive – Comic-Review „Malcolm Max“ Bd. 1

Kaum hatte ich es angekündigt, habe ich auch direkt den ersten Band des Comics „Malcolm Max“ durchgelesen, der da heißt „Body Snatchers„. Der Comic stammt storytechnisch aus der Feder von Peter Menningen und zeichnerisch durfte sich Ingo Römling darin austoben, der lustigerweise bereits vor 10 Jahren die Cover diverser deutschsprachiger Gothic- und Metal-Bands/-Künstler wie Samsas Traum, ASP oder Lacrimosa verschönerte. Die ich jetzt einfach mal seeeehr frei in diese Genres eingeteilt habe, da ich ersteren für vollkommen irre halte, von mittlerem vor lauter Bass flüchte und mit letzterem auch nicht so viel anfangen kann. Man verzeihe mir also meine Ahnungslosigkeit. (Weiter stünden bei den Referenzen auch noch die mir sympathischere Band Saltatio Mortis oder die wesentlich unsympathischere Deutsche Bank Real Estate zur Auswahl … :D)

Der Comic, über den ich ja jetzt eigentlich reden wollte, spielt im viktorianischen London – was ja immer gut ist, da man hier in der wunderbaren Gesellschaft von Sherlock Holmes und ewigem Themsenebel ist, während nebenan Jack the Ripper vor sich hin metzelt. Gleichzeitig spielt die Geschichte kurz vor der Industrialisierung (Dampfmaschine und so) und deswegen begegnen unseren beiden Hauptcharakteren Malcolm Max und Charisma Myskina im Lauf der Story neben Vodoo-Zauber, lebenden Toten, Geistern und grausamen Mördern auch einige seltsame neumodische Erfindungen.

Malcolm Max - Body Snatchers von Ingo Römling und Peter Mennigen; Splitter Verlag

Malcolm Max – Body Snatchers von Ingo Römling und Peter Mennigen; Splitter Verlag; Banana for Scale :3

Die Story ist auf jeden Fall ungewöhnlich, denn sie liegt zwischen dem klassischen Sherlock’schen Detektivroman und einer übersinnlichen Gruselgeschichte. So ist die mit Vorliebe eine Augenbraue hochziehende Charisma, deren Schmollippen Angelina Jolie Konkurrenz machen, eigentlich eine Halbvampirin mit irgendwie übersinnlichen Fähigkeiten und adligem Blut. Das is mal ne Ansage. Allerdings merkt man von ihrer vampiresken Natur im ersten Band noch nichts, da sie kein Blut trinken muss (Halbvampire müssen das anscheinend nicht), im Tageslicht wandeln kann (Yo, ein Daywalker!) und sich abgesehen von ihrer sehr selbstbewussten Art überaus normal zeigt und keineswegs irgendwie magisch begabt zeigt. Malcolm Max ist hingegen ein berechnender Meisterdetektiv, der natürlich Ähnlichkeiten mit Sherlock Holmes zeigt – abgesehen von seiner Schwäche und Beliebtheit beim weiblichen Geschlecht. In „Body Snatchers“ ermittelt das Team in einer Mordserie an jungen Frauen.

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