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Eine dramatische Liebesgeschichte

Ich weiß, es ist so ziemlich der größte Luxus, sagen zu können, dass  man sich langweilt. Aber mir is trotzdem langweilig! Da sitzt die olle 0utofjoint in Tokio und anstatt tonnenweise Videos und spannende Artikel rauszuhauen, zu feiern und sich eine der gehyptesten Städte schlechthin anzuschauen, meckert sie nur rum, weil sie kein Geld hat, um eben diese Stadt genauer anzuschauen. Was soll man dazu noch sagen? Anscheinend eine ganze Menge, zumindest wenn es nach mir geht. Denn in letzter Zeit nerve äääh versorge ich so ziemlich alle meiner Freunde, wenn nicht mit Skypeanrufen, so doch mit mindestens zehnminütigen Sprachnachrichten, die dann anscheinend wahlweise zum Einschlafen, Aufwachen oder als Hörbuch-Ersatz beim Auto- oder Bahnfahren gehört werden. Vielleicht sollte ich anfangen zu podcasten oder so. Das Problem ist nur, dass ich denen ja auch nichts besonderes erzähle, sondern einfach nur so vor mich hin schwafele, wie ich das hier des öfteren schriftlich tue. Und dann kam mir der Gedanke, dass ich das ja auch noch einmal schriftlich tun könnte, vielleicht würde ich mich dann zumindest produktiver fühlen als zuvor.

Was habe ich in der letzten Woche gemacht? Ich war ein Mal arbeiten (yaaaay!), weil ich dort nicht mehr Schichten bekomme und bin einen nervenaufreibenden Tag lang durch Tokio gerannt. Nachdem ich eines Morgens verwirrt aufgewacht bin, weil mein Wecker nicht geklingelt hat, erlitt ich erst einmal den Schock meines Lebens (okay, des Monats). Denn mein Handy war über Nacht scheinbar verstorben und ließ sich nicht mehr anschalten oder aufladen. Ohne Handy, Geld und Rückflugticket in Tokio? Ich sah mich schon zum Flughafen trampen und dort Leute anbetteln, dass sie mich in ihrem Koffer mit an Bord schmuggeln … (mehr …)

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Boy with Camera; Foto: Public Domain Pictures / Pixabay

„Was hab ich verpasst?“ „Och, nur Chaos und Kameras.“

Was war diese Woche so los? Ich  habe keine Ahnung. Also irgendwie alles und nichts. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr dazu komme, mich über das Weltgeschehen zu informieren, weil ich zu sehr damit beschäftigt bin, gerade so vor mich hin zu leben. Mein Tag braucht 28 Stunden. Mindestens. Und das nur, damit ich ausgeschlafen wäre. Die ganzen Dinge, die seit Monaten unerledigt sind, würden wahrscheinlich dann auch noch unerledigt bleiben, weil ich zwei Stunden Blödsinn machen würde, anstatt sinnvolle Dinge zu tun. Es sei denn, alle anderen hätten auf einmal viel längere Sprech- und Öffnungszeiten und man könnte nach der Arbeit mal was erledigen. Denn Versicherungsmenschen anzurufen oder Bankleute zu erreichen ist um acht Uhr abends meistens nicht mehr so drin. Außerdem bin ich natürlich faul, aber das wissen wir ja.

Aus welchem Chaos bestand denn nun meine Woche? Wenn ich das noch wüsste! Ich glaube ich habe am letzten Wochenende nur vor mich hin vegetiert und vergeblich versucht, meine Batterien wieder aufzuladen. Glaube das Ladegerät ist defekt, der Akku ist immer so schnell wieder leer. Vielleicht kann man das ja beim Hersteller einschicken? o.O

Die letzte Woche war jedenfalls aufgrund von diversen Krankheitsfällen bei mir im Büro recht stressig und die paar Kollegen, die noch da waren, waren alle seeehr begeistert von diesem Stress. Daher auch der leere Akku. Als der jedenfalls Montag wieder voll erschien, bin ich voller … okay, vollkommen ohne Elan :D ins Büro gelatscht und habe gehetzt das erledigt, was zu erledigen war, was irgendwie gefühlt ALLES war. Dienstags bin ich dann mitten in der Nacht aufgestanden (also halb 6 oder so, nachdem ich bis 2 wach war), um zu einer Messe zu fahren. Zusammen mit einer Kollegin, einem Stativ, einem Rucksack und einer Kameratasche haben wir uns auf gemacht, den Messebetrieb zu dokumentieren!

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Fazit: Mobile Journalism Seminar

Ich war gerade beruflich auf einem Seminar über Smartphone-Journalismus. Das Seminar gab Julian Heck, der in Journalistenkreisen dafür bekannt ist, gefühlte 200 Blog-, Homepage- und Lokaljournalismus-Projekte am Laufen zu haben – neben seinem Studium. „What the heck?“, kann man da nur sagen. (Ich weiß, 5€ in die Wortspielkasse, aber so heißt sein Blog bei stern.de! ^^)

Was habe ich nun also während des Seminars gelernt? Zunächst einmal natürlich wann der Smartphone-Einsatz sinnvoll ist. Eigentlich immer, wenn man unvorbereitet ist und zuuuufällig spontan keine Kameraausrüstung dabei hat. Dann habe ich natürlich ein paar Ideen bekommen, wie man das auf der Arbeit einsetzen könnte. Aber ich habe auch für mich ein paar Vorsätze festgelegt, die meinem Blog zugute kommen sollen.

Was habe ich mir vorgenommen?

Mehr zu fotografieren! Das ist nicht nur für Schmuckbilder gut, sondern auch sehr wichtig zur Dokumentation von Events, sodass ich das auf jeden Fall üben will, um besser zu werden, mehr Praxis zu bekommen und mir anzugewöhnen bei sinnvollen Sachen viel schneller meine „Kamera“ aka Smartphone zu zücken. Ich verspreche also beim nächsten Mal, wenn ich tolle Kostüme sehe, auch Fotos zu machen! o_o

Filmen muss ich auf jeden Fall so lange ausprobieren, bis ich wenigstens einigermaßen gutes Material in sinnvollen Winkeln, unverwackelt und vor allem gut vorbereitet und mit anständiger Storyline produziert bekomme. Was bei meinem filmerischen Talent wohl eine Weile dauern wird.

Sobald ich das alles kann (also quasi fast morgen), würde ich gerne bei der nächsten großen Veranstaltung, die ich besuche, ein paar Fotos und vielleicht Audioeindrücke in meinen Artikel packen und falls es sich netz- und empfangstechnisch anbietet, sogar vor Ort livebloggen. Aus dem Zug blogge ich oft genug, aber am Japan-Tag zum Beispiel hatte ich weder Empfang noch mobiles Internet. Und -ganz utopisch!- könnte ich irgendwann ja sogar Videos und einen Livestream einbetten. Never stop dreaming und so … ;)

Das waren kurz meine Vorsätze für mein erstes Bloggingjahr. :)

Eure 0utofjoint
PS: Im nächsten Artikel geht es dann um die Cosplayer, der hat sich etwas verzögert, weil man vom Handy aus eben doch nicht alle Funktionen 100%ig nutzen kann. Also falls dieser Artikel hier seltsam aussieht, liegt es daran, dass mein Empfang gerade zu schlecht war für die Vorschaufunktion und ich das heute Abend hoffentlich korrigiere. ;)