vegan

Philosophie, Produktdesign und Prokrastination – Liebster Award #7

Die liebe Wordbuzz hat mich für einen Liebster-Award nominiert. Oder ihn mir verliehen oder wie man das nennt. Also da wo man als Blogger nicht der anonymen Academy dankt, sondern der Person, die das eigene Gekritzel anscheinend lesenswert genug fand, um davon noch mehr haben zu wollen. Also danke! :D Dann stelle ich mich mal den elf Fragen, deren Beantwortung mir nicht immer so leicht fiel. An anderen Stellen wiederum musste ich mich zurückhalten, nicht noch mehr zu schreiben. Wie immer also quasi. :D Ah, Moment, man soll ja immer zu Beginn des Artikels einen Cliffhanger einbauen, oder? Äääh, also … in diesem Artikel erfahrt ihr, wie ich zu Veganismus und Schwangerschaften, Zeitreisen und Tätowierungen stehe und warum manche Produkte oder Projekte gleich beim Design zum Scheitern verurteilt werden. Ha! Wenn das mal nich‘ lesenswert klingt, dann weiß ich auch nich‘. xD

1. Wie stehst du zu dem Thema „Zeit heilt alle Wunden“?

Hm. Es kommt auf die Tiefe der Wunde an und auf die Menge an Zeit, die verstreicht. Prinzipiell glaube ich, dass die meisten seelischen Wunden im Verlauf der Zeit heilen, es kommt halt nur darauf an, ob der Heilungsprozess von der Umgebung des verwundeten Menschen auch unterstützt wird, keine neuen Wunden dazukommen und die „Wunde“ nicht so groß ist, dass eigentlich nur noch Bruchstücke des ursprünglichen Menschen vorhanden sind. Die wachsen nämlich auch bei seelischen Wunden selten einfach so wieder zusammen.

Aber auch wenn eine Wunde „verheilt“, kann man meiner Meinung nach trotzdem noch davon beeinflusst werden. Narben können bei schlechtem Wetter schmerzen – also wenn bestimmte Auslöser uns wieder in die Situation versetzen, in der wir verletzt wurden. Oder die Wunde war so schwer, dass uns die Funktion bestimmter Körperteile genommen wurde und wir deswegen zwar über das eigentliche Ereignis hinweg sind, aber trotzdem im Alltag mit bestimmten Einschränkungen zurecht kommen müssen. Von daher finde ich die Metapher eigentlich schon recht passend. :) (mehr …)

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Messe München

U-Bahn-Chaos, Baristas und Stress in München

Ich bin wieder dahaaaaa! Okay, das war jetzt vielleicht nicht die zurechnungsfähigste Einleitung, aber ich war wirklich länger weg und entschuldige mich an dieser Stelle fürs Nicht-Bloggen. Allerdings waren die letzten beiden Wochen doch ein wenig auslaugend und ich war fertiger als gedacht. Nachdem ich ja letztes Wochenende in Berlin war und davor noch eine Freundin beherbergt habe, war ich nur noch mal eben montags arbeiten, beim Sport und habe Sachen gepackt und bin Dienstag direkt mittags von der Arbeit mit meinen Kollegen nach München zu einer Messe gefahren. Mein Schlafdefizit war also bereits bei unserem Aufbruch durchaus vorhanden, unter anderem weil ich natürlich noch einen kleinen Berlin-Nachbericht so zwischen Tür und Angel schreiben wollte. Immerhin habe ich im Lauf der Woche meine Fähigkeit weiter trainiert, in Autos, Zügen und sogar U-Bahnen kurze Nickerchen zu halten und dem Schlafmangel etwas entgegen zu wirken.

Aber das interessiert euch sicher nicht so sehr, wie die Frage: Watt war denn nu in München? In München war mal wieder eine Messe, auf der ich, wie bereits auf ein paar anderen Messen (zum Beispiel hier oder hier), mit Stativ und Kamera herumlaufen und Menschen filmen durfte. Dieses Mal allerdings keine random aus der Menge gepickten Besucher, sondern Menschen, die ihre wichtigsten Produkte des Jahres oder DAS Produkt, das den Innovationspreis gewonnen hat, kurz vorstellen wollten. Naja, oder sollten. Je nachdem, wer von seinen Kollegen vor die Kamera geschoben wurde, war mein Opfer gar nicht mal so begeistert. Ich habe aber festgestellt, dass mir das Filmen – auch wenn es gefühlt tausende Themen gibt, die spannender sind, als „Was kann Ihr Produkt?“ – mittlerweile wirklich Spaß macht. Selbst wenn manche Leute sechs Anläufe brauchen, um die Besonderheiten des Produktes vorzustellen. Auch das kann sehr unterhaltsam sein und ich hab ja Geduld, wenn die Menschen nett sind. :D Vor allem aber auch dann, wenn ich nicht nebenher noch zehn andere Sachen machen muss und die Filme NICHT am gleichen Tag fertig machen soll. Das ist ja auch schon vorgekommen und damals habe ich (unter anderem weil ich quasi im Hotel zum ersten Mal das Schnittprogramm genutzt habe …) dann immer so bis 22 oder 23 Uhr im Hotel gesessen, um einen Film fertig zu stellen. Das habe ich dieses Jahr zwar auch ein Mal, aber es war nicht ganz so krass und ich habe in der gleichen Zeit immerhin mehrere Filme geschafft. xD (mehr …)

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

Also genauer gesagt war ich in Berlin, übers Wochenende. Und nein, es war kein langes Wochenende, ich musste am Freitag nämlich noch arbeiten. Dafür war es ein sehr schönes, wenn auch schlafmangeliges Wochenende. Aber hey, man kann ja nicht alles haben.

Ich habe mich mit der lieben Franzi getroffen, die meine fürsorgliche Gastgeberin für eine Nacht war. Daaanke an dieser Stelle noch einmal für Matratze, Verpflegung und Bespaßung! :D Ach und ich soll noch einmal betonen, wieeee pünktlich Franzi doch war, als sie mich vom Bahnhof abgeholt hat. Im Gegensatz zur Bahn war sie nämlich sogar schon früher am Bahnhof! Die Bahn war natürlich sogar noch später als die angesagte Verspätung dort, aber immerhin waren es trotzdem nur 10 Minuten, das kann man als abgebrühter Bahnfahrer ja kaum noch als Verspätung bezeichnen. In diesem Blogpost erwarten euch übrigens ein paar meiner Instagram-Fotos aka Bilder von Essen. Das war nämlich irgendwie unsere Hauptbeschäftigung dort … :D

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Ich habe einen Film geguckt. Watt hat sisch datt jelohnt. :/

Hach ja. Man hätte es ahnen können. Wenn man sich den Trailer angeschaut hätte. Hat man aber nicht. Wir merken uns also vor: Trailer gucken ist wichtig! Warum ich hier so rumnöle? :D Weil ich zum ersten Mal seeeiiiit „Der Hobbit – Smaugs Langeweile“ im Kino war und mich das, was uns da präsentiert wurde, nicht unbedingt vom Konzept „Film“ überzeugt hat. ^^ Aber von Anfang an. Ein guter Kumpel ist über die Filmbeschreibung von „Los Veganeros“ gestolpert – dem ersten richtigen Film, der sich, naja, mit Veganern beschäftigt. Da er auch Veganer ist, schlug er spontan vor, sich das Filmchen anzuschauen. Wir schlenderten also ins Programmkino seines Vertrauens, wo passenderweise das erste vegane Restaurant Bielefelds vor dem Kinosaal PR-profimäßig die eigenen Speisen als Häppchen auftischte und dann kuschelte man sich in mehr oder weniger gemütliche Kinosessel und harrte der Bilder, die da kommen mochten. Mochten sie auch, nur wir mochten sie nicht soooo sehr.

Der Independent-Film war halt sehr äh, independent. Um nicht zu sagen: Man begann zu spekulieren, für wie viele der Menschen im Film es wohlmöglich ihre ersten Minuten vor der Kamera sein mochten. Ich habe sie ja angefeuert und gehofft, dass sie schnell lernen und während der 90 Minuten zu oscarreifen Leistungen auflaufen – leider war dem nich‘ so. Zur Verteidigung des Films sei hier gesagt, dass es sich bei den Darstellern um einige professionelle Schauspieler und 150 Laiendarsteller handelt. Letztere dürfen also ruhig noch üben und man sollte über ein paar Holprigkeiten hinwegsehen. Nur will ich dafür ja eigentlich nicht ins Kino gehen. :D Aber gut, ob ich mit 25.000 € und unbezahlten Schauspielern einen besseren Film hinbekommen würde? (mehr …)

I am back – kurzes Frankfurt-Fazit

Was mach ich denn heute bloß? Abgesehen von seltsamen Bahnfahrten, diversen schmerzenden Körperteilen und der Aussage, dass ich immer noch keinen Orientierungssinn zu besitzen scheine, kann ich euch eigentlich gar nichts tolles berichten. Ich versuche es natürlich trotzdem. Schreibbedürfnis und so, wisst ihr ja. ;)

Die Messe in Frankfurt war anstrengend, es sind 2.000 Sachen schief gelaufen (oder so hat es sich zumindest währenddessen angefühlt :D) und mein Laptop weigert sich nun nicht nur Textverarbeitungsprogramme zu installieren, er hat auch noch mittendrin entschieden, dass er das Schnittprogramm für meine Filmchen nicht mehr mag. -.- Glücklicherweise hatten wir noch einen Arbeitslaptop dabei und da mussten wir dann nuuur mal eben schnell innerhalb von 30min das Videoformat freischalten, um damit zu arbeiten. Argh. Kurzum: Ich bin noch nicht bereit, die Tatsache zu akzeptieren, dass ich nach nur einem mageren Tag mit meiner Übernachtungsmöglichkeit und ehemaligen Mitbewohnerin schon wieder dem harschen Arbeitsalltag gegenübertreten soll. Neeeee. Is nich. Ich geh da nich hin, ich will schlafen! o.o (mehr …)

Grüner Smoothie Foto: EvolvingScenes/Pixabay

Dear vegans, don’t be stupid. Please.

Ich wollte ja eigentlich das Thema Veganismus aus diesem Blog eher heraushalten. Aber in letzter Zeit habe ich so oft Dinge gehört, die bei mir einen akuten Entnervtheits-Anfall ausgelöst haben, dass ich das jetzt doch mal ansprechen muss. Frei getreu dem Motto:

https://i1.wp.com/weknowmemes.com/wp-content/uploads/2012/05/how-can-you-tell-if-someones-a-vegan.jpg

Ja, so isses. Nein, eigentlich nicht, weil das Thema meistens aufkommt, wenn ich keinen Bock habe den Leuten zu erzählen, dass ich laktoseintolerant oder gerade auf Diät bin, aber trotzdem eine Antwort erwartet wird, warum ich denn dieses oder jenes nicht essen möchte. Glücklicherweise ist der Veganismus mittlerweile so in, dass ich lange keinem mehr erklären musste, was genau Veganismus eigentlich bedeutet. Was nicht heißt, dass ich nicht trotzdem immer mal wieder das lustige Liste-abhaken-Spiel mit meinem Gegenüber spielen darf. Nach „Dann isst du kein Fleisch?“ kommt nämlich meistens der Moment, in dem mein Gegenüber seine gedankliche Lebensmittelschublade öffnet und ich zehn Minuten lang kopfschütteln darf.

„Also auch kein Fisch?“ „Nein.“ „Und Milch?“ „Nee.“ „Aber Eier, oder?“ „Nein, auch keine Eier.“ „Aber was ist denn dann mit Sahne/Butter/VollMILCHschokolade?!“ „Da is‘ auch Milch drin.“ „Was also das auch nicht?“ „Nein.“ [94 Lebensmittel später] „Ooooh ach so … aber überfahrene Igel gehen, oder?“ „…“

Alternativ werde ich auch sehr gerne gefragt, was ich denn statt Brot esse. Oder ob ich Reis esse. Weil das is ja, das is ja Essen! Und ich lebe ja nur von äh Luft. Oder so … :D Aber daran hab ich mich eigentlich gewöhnt und es amüsiert mich meistens nur noch. Ich bin ja schließlich froh, wenn sich andere Menschen so dafür interessieren und das verstehen möchten. :) Andererseits hat die zunehmende Anzahl an Veganern und veganen Läden irgendwie dazu geführt, dass ich in letzter Zeit ein paar Mal über Äußerungen von Veganern gestolpert bin, bei denen ich gerne gefacepalmt hätte. Genauer gesagt, war mein Gedankengang eigentlich eher: „DENKT IHR DENN NICHT NACH, BEVOR IHR SOWAS MACHT?!? Könnt ihr alle kein Google?!“ Deswegen an dieser Stelle ein Anti-Facepalm-Artikel meinerseits, um frisch gebackenen Veganern, solchen die es werden wollen und generell neugierigen Menschen ein paar Infos an den Kopf zu werfen. Es gibt schließlich gerade am Anfang ein paar Standard-Fragen, die man für sich selbst beantworten sollte, wenn man eine große Ernährungsumstellung plant. Da das aber heutzutage keiner mehr selber macht, tu ich das jetzt. (mehr …)

Amsterdam kann alles

Die Mangareviews sind erst mal durch – und schon hab ich was Neues zu schreiben. So gehört sich das. Ich war am Wochenende mit einer Freundin in Amsterdam und weiß gar nicht wo ich zuerst anfangen soll. So viel rumlaufen, so oft die Luft anhalten, weil kiffende Touristen an einem vorbeilaufen und so viele Dinge, die man fotografieren, ausprobieren oder kaufen will. Und damit meine ich jetzt keine Joints oder Hanfsamen. :D Mein Fazit ist jedenfalls: Amsterdam kann fast alles.

I’m walking in sunshiiiine, wohoooo :)

Wir haben so viel gemacht und ich hätte mich ohne den Orientierungssinn meiner Freundin garantiert 98 Mal verlaufen. Denn so ziemlich alle Häuser sehen gleich faszinierend knuffig aus und alles ist voller Details, die ich alle völlig begeistert betrachtet hab, anstatt auf den Weg zu achten. „Ooooh, da is ein Krönchen auf der Laterne! Ooooh, da sind Schnörkel! Oooh, guck doch mal, wie hübsch der Balkon da verziert ist!“ Der Reiseprofi steht währenddessen entnervt mit dem Fuß wippend 20 m weiter vorne und hat das alles in einem Sechstel der Zeit gesehen, für gut befunden und nun könnte man aber auch so langsam mal WEI-TER GE-HEN. Abgesehen von einem Abend hatten wir auch richtig gutes und sonniges Wetter, wofür ich auch sehr dankbar bin. Obwohl ich natürlich gemeckert habe, dass ich die falschen Klamotten eingepackt habe. Aber irgendwas is ja immer. (mehr …)

Zeichen der Vegan Society auf Hokkaido Kürbis

Warum sind Veganer unbeliebt?

Ich muss jetzt doch mal einen Beitrag zum Thema „Warum mag denn eigentlich keiner die armen Veganer?“ verfassen, da ich in letzter Zeit so oft lustige (oder eher „lustige“) Posts dazu sehe, dass mich das im Moment nicht loslässt. Also da müsst ihr jetzt durch. :D

Veganer gelten gemeinhin als seltsame Spezies, die sich nur von Gras und Pfützendreck ernähren, im Supermarkt „GO VEGAN“-Aufkleber auf die Milchtüten kleben und bei keinem Gespräch unerwähnt lassen, dass sie ja Veganer sind, sich vegan ernähren und die vegane Ernährung überhaupt die ideale Lösung für alle Probleme dieser Welt sei. Diese Mischung aus Prediger und Hippie sorgt bei den meisten erst einmal für eine gehörige Portion Skepsis, denn niemand will sich einen halbstündigen Vortrag über Euterentzündungen bei Kühen anhören, weil er die harmlos klingende Frage „Möchtest du Milch in deinen Kaffee?“ gestellt hat. (mehr …)

Hamburg Teil 2: Essen :)

Dieses mal geht’s ums Essen in Hamburg. Denn ein paar coole Sachen habe ich hier schon gefunden, von denen ich euch kurz berichten wollte. Dazu müsst ihr aber erst wissen, dass ich Veganerin bin. Das wollte ich eigentlich aus dem Blog rauslassen, aber wenn ich hier schon ein paar nette Angebote gefunden habe, will ich das ja nicht verheimlichen, falls mal jemand vegane Angebote in Hamburg sucht. :) Und wer kein Interesse an veganem Essen hat, kann ja einfach ab dem nächsten Artikel wieder mitlesen. ^_^ (mehr …)