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Alltags-Yaoi, fast schon romantisch! – Manga-Review „Mann ohne Liebe“

Yo, ich habe mich mal wieder mit einem Boys-Love-Manga beschäftigt. Wobei es in diesem Fall eher um erwachsene Männer geht. Also so 20-25 vermutlich, was im Mangabereich ja fast schon alt ist. :D Im Einzelband „Mann ohne Liebe“ wird die Lovestory zwischen Seto und Sahara erzählt, einem jungen Designer und einem Mitarbeiter in einem Buchverlag. Hach ja, immerhin ist es dieses Mal kein Mangazeichner. ;)

Cover "Mann ohne Liebe"; Kano Miyamoto; Carlsen Manga

Cover „Mann ohne Liebe“; Kano Miyamoto; Carlsen Manga

Sahara – ein für mich seltsamer Name, weil ich immer an die Wüste denken musste – nun, Sahara-san ist frustriert, weil er gerade von einem Kerl sitzen gelassen wurde. Deswegen ist er der „Mann ohne Liebe“, Drama, Baby, denn er möchte sich nie wieder ernsthaft auf einen Kerl einlassen. Ob das jetzt allerdings nur für Kerle gilt, die angeblich hetero sind, aber für ihn eine Ausnahme machen oder generell für alle Kerle, hat sich mir nicht 100-prozentig erschlossen. Jedenfalls war besagter Verlasser unseres deprimierten Hauptcharakters so ein Phänomen, das eigentlich auf Frauen steht, in diesem Fall dann aber irgendwie doch nicht, Sahara dann aber wiederum für eine Frau verlassen hat, ach, das ist alles kompliziert mit diesen Beziehungen. (mehr …)

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Einmal Manga mit alles, bitte! :D – „TEN“, Sci-Fi-Action-Yaoi

Ich wollte ja nochmal dieses Boys Love Genre ausprobieren und bin kurz vor Weihnachten dann auf einen Manga gestoßen, der endlich mal nicht ausschließlich kitschig wirkte, weswegen ich den direkt mal bestellt habe. :D Dabei handelt es sich um die ersten beiden Bände von „TEN“ von Martina Peters, zu denen (hoffentlich bald) noch ein Band hinzukommen soll. Besonders begeistert war ich davon, dass man ungefähr zwei Drittel der beiden Mangas bereits online lesen kann. Leseproben ftw! Ab Mitte Januar 2015 sollen hier auch die ersten Seiten des dritten Teils online gehen. Yay! ^-^ Für alle Neugierigen: Hier geht’s zum Beginn des ersten Bands bei Smackjeeves. Online gibt es den Manga übrigens auf Englisch, bestellen kann man ihn als Printversion und ebook sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Das Blabla zum Zeichenstil erspare ich euch mal, da die „Leseprobe“ zu umfassend ist, dass ihr euch locker ein eigenes Bild schaffen könnt und ich den Stil nicht außergewöhnlich toll, aber gut fand. :)

TEN, Band 1 und 2; Martina Peters; Cursed Verlag

TEN, Cover Band 1 und 2; Martina Peters; Cursed Verlag

Es gibt eine Story! :O

Nun, nachdem ich online reingelesen hatte, habe ich direkt begeistert Band 1 und 2 bestellt. Das liegt daran, dass TEN nicht einfach nur irgendein romantischer Schmu ist, wie mir das bei einigen Shojo- oder Boys Love-Mangas immer vorkommt, sondern eine richtige Story hat. Ob einem die Story gefällt, ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde es sehr schön, wenn die Story nicht einfach nur Beiwerk ist, um Romantik- und/oder Sexszenen unterzubringen. Das ist hier meiner Ansicht nach glücklicherweise der Fall. ^^ Die Beschreibung des Manga auf der Rückseite würde ich übrigens ignorieren, da sie mich aufgrund der arg vage formulierten Dramatik überhaupt nicht anspricht, ich den Manga aber trotzdem gut finde. Tja, Klappentexte sind einfach das ewige Problemkind bei allen Büchern und Mangas. (mehr …)

Yaoi, dritter Versuch – Crash ’n‘ Burn Review

Nachdem ich das Review einer äh Yaoi-Expertin (?^^) zu diesem Manga gelesen habe und vorher auch schon ins erste Kapitel reingespinkst hatte, stand für mich fest, dass ich dem Boys-Love-Genre noch eine dritte Chance gebe. Denn noch steht es ja 1:1 mit einem traumatisierenden Hardcore-Psychothriller und einem niedlichen Comedywerk mit mehr Kuschel- als Erotikfaktor. ^^ Ich muss sagen, „Crash ’n‘ Burn“ von Mikiko Ponczeck hat mich davon überzeugt, dass es auch etwas zwischen diesen beiden Extremen gibt, was mir durchaus gefallen kann.

Crash 'n' Burn; Mikiko Ponczeck; Tokyopop

Crash ’n‘ Burn; Mikiko Ponczeck; Tokyopop. (Oh Gott, is das überbelichtet :/)

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Schwule Schornstein- feger ftw ^^ – „Dreizehn“

Ich hasse ja die Bahn und Bahnhofsbuchhandlungen. Die werden irgendwann nochmal mein finanzieller Untergang sein! *dramatisch rumgestikulier* :D Denn natürlich hatte mein Zug auf dem Weg nach Hamburg Verspätung und natürlich hab ich dann noch schnell drei Mangas mitgenommen. Hach ja. Dafür habt ihr jetzt auch was zu lesen. :) Der erste Manga war „Dreizehn“ von der deutschen Mangaka de.zibel. Das Cover zeigt zwei Männer in altmodischen Klamotten und die Schrift ist irgendwie so verschnörkelt gothisch. Es sollte um Schornsteinfeger gehen, was ich mal eine interessante Abwechslung zu den üblichen Mangas fand, die ich sonst meistens lese. ^^

Cover von "Dreizehn"; de.zibel; Egmont Manga Verlag

Cover von „Dreizehn“; de.zibel; Egmont Manga Verlag

Ich habe schon fast vermutet, dass es ein Boys Love Manga sein könnte, auch wenn Egmont das leider (oder Gottseidank?) nicht hinten drauf schreibt. Da die Story aber in einem Band abgeschlossen ist, dachte ich mir „Was soll’s? Versuch ichs einfach nochmal.“ (mehr …)

In These Words – Schockiertes Review O__O

Ich gebe zu, in letzter Zeit schreibe ich relativ häufig über Manga. Vielleicht sollte ich mir das besser aufteilen, aber im Moment lese ich einfach recht viele und wenn mich nach dem Lesen etwas beschäftigt, dann will ich das auch sofort der Welt mitteilen.
Wie auch in diesem Fall. Neulich habe ich mal wieder am Bahnhof meines Vertrauens in der Buchhandlung gestöbert und nach etwas zu lesen gesucht. Beim letzten Mal hatte mich bereits ein Manga aufgrund der Rückseitenbeschreibung angesprochen, den ich jetzt kaufen wollte. Es sollte um einen Psychiater gehen, der einen Serienmörder fasst und alles mysteriös und gruselig und so. So hatte ich das beim Überfliegen interpretiert. Da ich Mystery manchmal sehr gut finde, wollte ich den Manga jetzt mitnehmen. (mehr …)