Youtube

Takamatsu, Japan

Hallo Vergangenheits-Ich – Eine Quasi-Roast-Yourself-Challenge

Habt ihr das manchmal, dass ihr euch an Dinge erinnert, die ihr irgendwann mal gemacht habt und euch fragt, wie zum Teufel ihr damals auf so eine strunzdumme Idee (schönes Wort btw) gekommen seid? Also ich hab das nich. Ich liege nur manchmal abends im Bett und erinnere mich spontan daran, wie peinlich ich mich in bestimmten Situationen verhalten habe, versenke mein Gesicht trotz nicht-vorhandener Zuschauer und mangelnder Beleuchtung in den Händen und frage mich: „Warum sind eigentlich Leute mit dir befreundet?“

Aber abgesehen von diesen leichten Selbstzweifeln und der entnervenden Beschäftigung mit längst vergangenen Geschehnissen, an denen man eh nichts mehr ändern kann, gehe ich relativ selten davon aus, dass ich aufhören sollte, mit dem Rest der Welt zu kommunizieren. Heute bin ich geradezu überschwänglich, ich weiß! Meistens überdenke ich Dinge dann, wenn ich einen Anlass dazu habe, also zum Beispiel neue Informationen bekomme oder zufällig an ein Thema erinnert werde, mit dem ich mich schon einmal beschäftigt habe, und feststelle, dass meine jetzige Meinung vielleicht gar nicht mehr meiner damaligen entspricht. (Darüber, dass sich Menschen ändern können, habe ich sogar schon mal einen Artikel geschrieben! :D)

Dumm ist das dann, wenn man über solche Themen bereits Artikel verfasst hat. Zu meinem Glück ist mein Gedächtnis so schlecht, dass ich nicht auch nur annähernd aufzählen könnte, über welche Dinge ich bereits Artikel geschrieben, geschweige denn, was ich daran so von mir gegeben habe. Jaja, ich bin schon eine gute Autorin. Das ist doch die Definition von „gut“, wenn man die eigenen Texte nochmal lesen und darüber lachen kann, als hätte man die eigenen Witze noch nie gehört. Oder? (mehr …)

Advertisements

Youtube-Kommentare: The GOOD, the Bad and the Ugly- #3 The Good Ones

Endlich! Die Grausamkeit hat ein Ende! Keine furchtbaren Kommentare mehr, die euch den Glauben an die Menschheit rauben! Also falls ihr noch welchen übrig hattet. Dieses Mal geht es mehr darum, wieso Kommentare überhaupt sinnvoll sein können und welche Arten von positiven Kommentaren ich schon mit ansehen durfte. Die gibt es nämlich tatsächlich auch, obwohl ihr das nach meinen ersten beiden Artikeln vermutlich kaum glauben könnt. :D In diesem Part geht es darum, welche Art von Kommentaren ich gut finde, was Youtuber eigentlich von den ganzen Kommentaren haben und warum ich manchmal das Gefühl habe, dass ich selbst gerne welche schreiben würde, es aber nicht tue.

Was sind also meiner Meinung nach gute Kommentare? Das können ganz unterschiedliche Kommentare sein. Besonders lustige Kommentare, die sich mit dem Video auseinandersetzen beispielsweise. Ein grandioses Beispiel möchte ich euch gleich zu Beginn verlinken. Und zwar ein Beispiel dafür, wie eine gute Community auf ein Video reagieren kann, in dem einfach nur erklärt wird, dass in der letzten Woche wenige Videos kamen, weil man endlich mal Urlaub brauchte.

(mehr …)

Youtube-Kommentare: The Good, the Bad and the UGLY – #2 The Ugly Ones

Herzlich Willkommen zur zweiten Folge von „Die Abgründe der Youtube-Kommentare“! Ich habe lange und aufopferungsvoll recherchiert und ziehe nun eine Bilanz, welche der bisher von meiner Wenigkeit erblickten Kommentare die grässlichsten überhaupt waren. Im ersten Teil ging es um die Sorte Kommentare, die dafür sorgt, dass man facepalmt oder einfach keine Ahnung hat, was mit den Leuten abgeht, die solche Kommentare schreiben. Oder wie die es überhaupt geschafft haben, sich einen Youtube-Account anzulegen …

Im zweiten Teil werde ich am Ende ein wenig philosophieren, wie es zu diesen seltsamen und nutzlosen Kommentaren kommt. Zunächst geht es aber hauptsächlich um die berüchtigste Sorte von Kommentaren, die … ach, ich lasse einfach jemand anders für mich sprechen. Dieser Kommentar findet sich unter einem Video des Erklär-Channels „Kurzgesagt – In a Nutshell„, in dem es um das Thema Flüchtlingskrise geht:

comment_kurzgesagt

Falls ihr euch nicht den Tag verderben lassen möchtet, dann solltet ihr diesen Rat beherzigen. Zumindest wenn es um die großen Reizthemen unserer Zeit geht. Doch selbst wenn man bei Themen wie der Flüchtlingskrise von politischen Agenden (Ja, das is die Pluralform, ich hab nachgeguckt ^^) der jeweiligen Rechts-/Links-/Mitte-/Angst-Fraktion ausgeht, bedeutet das nicht, dass die Auswüchse im Youtube-Kommentarbereich allein bei weltumspannenden Themen unschön werden. Soll ich euch sagen, was in letzter Zeit das gruseligste Beispiel für Kommentare war, das ich mitbekommen habe, bei denen ich wirklich kurz an der Menschlichkeit der Kommentarschreiber gezweifelt habe? Also noch mehr als ich nach manchen Dummbrot-Kommentaren aus dem ersten Artikel an deren Intelligenz zweifle.
(mehr …)

By Alex E. Proimos, http://www.flickr.com/photos/proimos/4199675334/

Youtube-Kommentare: The Good, the BAD and the Ugly – #1 The Bad Ones

Ich muss dann doch schon wieder über Youtube schreiben. Nein, es ist nichts passiert, was demnächst von Jan Böhmermann thematisiert werden könnte und es hat auch nicht gerade wieder die Welt oder eine andere alteingesessene Zeitung entdeckt, dass man diese Leute im Internet ja mal interviewen könnte, weil das Klicks bringt. Oder andersherum: Doch, das wird sicher immer mal wieder passieren, aber darauf möchte ich nicht hinaus. ^^ Mir geht es um die berühmt-berüchtigte „Kommentarkultur“ bei Youtube und darum, warum so viele Youtuber Kommentare-kommentier-Shows machen – oder eben nicht.

Ich persönlich muss sagen, ich lese sehr gerne die Kommentare unter Videos. Natürlich nicht immer, aber generell finde ich es interessant zu sehen, wie viele andere Menschen sich über genau diese oder jene Stelle im Video freuen oder vielleicht ebenso wenig wie ich einen Plan haben, worauf sich die Anspielung von Youtuber XYZ bei 8:32 min bezog. Ich denke Youtuber interessiert so etwas prinzipiell auch, denn die meisten werden nicht einfach ihren Kram rausballern und keinerlei Interesse an irgendeiner Rückmeldung haben. Und Likes/Dislikes helfen einem ja nur sehr grob dabei, abzuschätzen, was genau an einem Video man jetzt noch verbessern könnte.

In den nächsten Artikeln werde ich ein wenig herumanalysieren, was es so für Arten von Kommentaren gibt und euch ein wenig die hässliche, aber auch die konstruktive Seite Youtubes präsentieren. Anfangen werde ich mit den „Bad“-Kommentaren, also der langweiligsten Art von Kommentaren, die ich leider am Häufigsten zu sehen bekomme: die Kommentare unter Letsplays. Einige davon finden sich natürlich auch unter Youtube-Videos aus ganz anderen Sparten (persönliche Fragen zum Beispiel), aber ich habe mir mal erlaubt, die Letsplay-Kommentare unter dem Aspekt „öde“ zusammenzufassen. Ihr dürft aber natürlich ohne Langeweile-Gefahr weiterlesen, weil ich mir Mühe gegeben habe, die Ödigkeit auf möglichst humoristische Weise darzustellen. Yay, anspruchsvolle Wörter, bei denen ich mir grade gar nicht unsicher war, ob es die überhaupt gibt! (Keine Sorge, es gibt „humoristisch“ tatsächlich, bevor ihr jetzt nachguckt. :D) (mehr …)

Fame – ist das ansteckend?

Da geht man ausnahmsweise mal zu Twitter und liest sich motivierterweise die eigene Timeline durch und schon hat man wieder das Gefühl, dass die Welt doch irgendwie gar nicht so schön ist, wie man bis gerade eben noch dachte. Und dafür muss nicht einmal ein Anschlag passiert sein oder irgendjemand radikalidiotische Äußerungen von sich geben, nein, es muss nur einfach jemand über das lustige Verhalten der sogenannten „Celebrities“ aka „Stars“ twittern. Was is‘ dieses Mal passiert? Ausnahmsweise hat das auf was ich mich beziehe nicht nur mit der deutschen Youtubeszene zu tun. Also alle Youtube(r)-Hasser unter euch dürfen ein wenig aufatmen. ;)

In diesem Fall geht es – noch schlimmer? – um Justin Bieber. Der Sänger, dessen Name nun wirklich allen, abgesehen von meiner ausschließlich Alpenromane lesenden Omi, etwas sagen sollte. Ja, genau der Milchbubi, der bereits mit unter 20 Jahren Berühmtheit erlangte und gleichzeitig mit einer Masse hysterischster Fangirls und erschreckend viel anonym über ihn ausgeschütteten Hass zurechtkommen musste. Eben weil er jung aussah und war und mit Popsongs erfolgreich war, die nicht unbedingt jedem mit ihrer seichten Art zusagen. Mir auch nicht und ich muss zugeben, dass ich ebenfalls von seiner Omnipräsenz genervt war und sogar über einige „JB ist doooof!“-Witze gelacht habe. Zumindest bis mir bewusst wurde, dass er ja auch einen Internetzugang haben wird und sich garantiert nicht besser fühlt, wenn er mitbekommt, wie anonyme Menschen ihn verachten und ihm mit schöner Regelmäßigkeit den Tod wünschen. Einfach nur, weil er existiert und ein gutes Ziel abgibt, nicht weil er diesen Personen etwas getan hätte. Anderen das Recht zu leben abzusprechen fällt vielen Leuten online oft gruselig leicht.

Bevor ich mit der Psychoanalyse fortfahre: Was ist denn nun passiert und warum interessiere ich mich plötzlich für Justin Bieber? (mehr …)

random Twitter-Reaktionen zu #proudofmelina

Wie einen Hashtags ins Grübeln bringen können

Was tut man, wenn man eigentlich Bewerbungen schreiben müsste, aber nach einem telefonischen Urlaubsübernachtungsgelegenheitssuch-Telefonmarathon einfach zu nichts mehr aufraffen kann? Genau, man schaut Youtube-Videos und entdeckt, wie viele Hashtags und Twitter-Auseinandersetzungen man in der letzten Zeit eigentlich verpasst hat. Nahezu skandalös!

Das heißt, egal ob es euch interessiert oder nicht: Ihr werdet nun informiert über Youtube-Deutschland und einen unglaublich weltbewegenden Hashtag über die Schädlichkeit veganer Lebensmittel ganz am Ende des Beitrags. ^^ Aber zunächst erhaltet ihr gratis meine tiefgründige Interpretation eines anderen Hashtags, der eigentlich schon fast einen Monat alt ist, aber mir irgendwie immer noch im Kopf herumschwirrt. Ein Hashtag der da lautet:

#ProudOfMelina

Stolz auf Melina! So heißt der Hashtag. Falls ihr den Rummel darum nicht mitbekommen haben solltet, dann fragt ihr euch jetzt vielleicht: Wer ist Melina? Und warum sollten wir stolz auf sie sein? Melina ist eine relativ erfolgreiche deutsche Youtuberin, deren Kanal „MelinaSophie“ (vorher „LifewithMelina) kurz vor einer Million Abonennten steht. Diese Melina hat am 31. Juli ein Video veröffentlicht, in dem sie folgendes erklärt hat: Sie ist lesbisch. Das war’s auch schon. :D Etwas aus der Kategorie „Aha? Okay.“ also, das den meisten von uns vermutlich vollkommen und absolut latte sojamacchiato sein kann. Nach diesem Video trendete allerdings ewig lang der erwähnte Hashtag „#proudofmelina“, da ihre Fans bzw. Follower der Meinung waren, ihren Schritt unterstützen zu müssen, dass sie mit ihrer sexuellen Orientierung an die Öffentlichkeit geht. (mehr …)

Foto: Pixabay/ejaugsburg

Ist Kreativität kostenlos oder umsonst?

Wir alle hassen doch diese Erbsenzähler, die uns bei einem begeisterten „Hey, das Konzert ist umsonst!“ darauf hinweisen, dass es ja kein tolles Konzert sein könne, wenn wir es als „umsonst“ bezeichnen. Oder ob wir denn vielleicht „kostenlos“ oder gar „gratis“ meinen würden? Denn „umsonst“ bezeichne schließlich nur Dinge, die man vergebens gemacht habe und die keinerlei Gewinn für uns darstellten … In diesem Moment möchte man doch am liebsten ganz und gar nicht umsonst mit dem nächstbesten gratis Werbebotschaft-Kugelschreiber dem dozierenden Gegenüber ins Auge stechen und kostenloses Geschrei ernten. Aber natürlich machen wir das alle nicht, da wir kostenlose Kugelschreiber zu schätzen wissen. Und nicht ins Gefängnis wollen als der „Kugelschreiber-Killer“. Wobei sich die Bildzeitung sicher über die Möglichkeit einer solchen Alliteration freuen würde. Aber denen will man ja auch keine Gratis-Überschriften liefern.

Somit hätten wir das leidige „Gratis/Umsonst/Kostenlos“-Thema abgehakt und kommen zum eigentlichen Thema: Wissen wir Dinge eigentlich zu schätzen, für die wir nichts zahlen mussten? Oder wissen wir nur Dinge zu schätzen, für die wir unser hart Erspartes opfern mussten oder andere Mühen auf uns nehmen mussten? Wie ich auf dieses Thema komme und warum das eigentlich überhaupt nichts mit Kugelschreibern zu tun hat, erfahrt ihr nun. Aufmerksam gemacht hat mich ein anderer Blogger in einem Kommentar zu meinem „Warum ich LetsPlays mag“-Artikel. Poly schreibt selbst anspruchsvoller über Spiele als in den Letsplays, die ich geguckt habe darüber geredet wurde. Denn ich habe die nur aus Unterhaltungsgründen geschaut (und genau deswegen gerade dieses zeitfressende Hobby wieder aufgegeben ^^“). Poly hingegen habe ich so verstanden, dass er nur Letsplays schauen würde, die wirklich über Spiele informieren, was halt meistens nicht passiert. Sind ja einfach zwei verschiedene Herangehensweisen. :) A propos Herangehensweisen. Was haltet ihr eigentlich für wichtiger?

Budget oder Reichweite?

(mehr …)

https://www.flickr.com/photos/jdhancock/3839555576/

Föderationsraumschiff im Kommentar-Weltraum #1

Das Internet. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015 und dies sind die Abenteuer jeder Person, die es wagt, unter einem Artikel, Foto, Video oder anderem Medium im Internet nach unten zu scrollen und dort die Kommentare zu erforschen, neue Meinungen und neue Beleidigungen. Viele Pixel entfernt von unseren Vorfahren dringt die Enterpr..äh der mutige Kommentare-Leser in Streitsphären und kopfschmerzverursachende Dummheitsnebel vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und die auch kaum jemand eigentlich sehen möchte. Willkommen an Bord der „Needless & Creative Comments“-Cruise im Juni 2015 oder kurz „NCC-1506“ und freuen Sie sich auf eine Reise durch die Welten der Kommentarvielfalt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Toleranz – Offenbarungen verschiedener Geschmacksrichtungen finden Sie im Bordbistro, vorausgesetzt der Nahrungsverteiler/Replikator funktioniert und wir haben keine Tribbles aka Trolle mit an Bord. Diese überrennen nämlich gerne mal unsere intelligenten Versorgungssysteme. Aber ich schweife ab.

Falls ihr meiner überaus durchdachten Einleitung nichts außer „Äh … Weltraum?“ entnehmen konntet, dann hier noch einmal im Klartext: Es geht um Kommentare im Internet! :D Die lese ich nämlich manchmal. Ja, ich gebe es zu. Doch dabei ist mir aufgefallen, wie vielfältig die Welt der Kommentare eigentlich ist und wie abhängig die Art des Kommentars vom Medium und natürlich auch vom Thema ist. Erste Schiffsoffizierin 0utofjoint wird euch nun mitnehmen auf einen Reise zu den Kommentar-Planeten in Galaxie 1701. Also alle die Phaser auf Betäubung stellen und los geht’s! (mehr …)

Warum guckst du LetsPlays?

Nach dem herausragenden Erfolg meiner Reihe „Warum guckst du Anime?“ nun ein hoffentlich kürzerer Artikel zum Thema „Lets Plays“. Wobei, so wie ich mich kenne … macht euch mal lieber einen Kaffee. Oder einen Tee, wie ihr mögt. Der Grund für diesen Artikel ist ganz einfach erklärt: Ich wurde ungefähr schon drölfzig Mal gefragt: „Warum guckst du eigentlich LetsPlays, wenn du selber gar nicht zockst? o_O“ Ich könnte da ja ganz einfach zurückgeben: „Warum guckst du Fußball, wenn du nicht spielst?“ aber so ganz ist das eben doch nicht vergleichbar. Oder zumindest würde das ein Fußballfan mir gegenüber wahrscheinlich behaupten. ^^

Aber zunächst sollte ich euch vielleicht erst einmal erklären, was LetsPlays überhaupt sind. Gute Idee, oder? :D Wie ihr wahrscheinlich oben aus der Frage schon schlussfolgern konntet, geht es um Computerspiele. LetsPlays sind, ganz einfach gesagt, Videos, bei denen sich Menschen aufnehmen, während sie spielen, das ganze dann z.B. auf Youtube hochladen und dort gucken sich das dann Leute wie ich an. Klingt seltsam, aber gebt mir einen Moment, um das weiter auszuführen. :D Man sollte dabei übrigens drei Arten von Letsplays unterscheiden.

Sogenannte Walkthroughs bzw. Playthroughs zeigen schlicht, wie jemand durch ein Spiel „durchgelaufen“ ist und geben dir als Spieler somit Hinweise, wie du selbst das Spiel meistern kannst. Ein Walkthrough ist also quasi eine Komplettlösung in Videoform, wenn man mal hängen geblieben ist. ;) Dann gibt es noch das Commentary-LetsPlay, das (wie der Name schon sagt) ein aufgenommenes Spiel ist, bei dem jemand im Nachhinein das Geschehen kommentiert oder vollkommen unabhängig vom Spiel über ein Thema redet und das Gewusel des Spiels nur als eine Art bewegten Hintergrund verwendet. Das kommt der Art von LetsPlays, die ich schaue, schon näher. Denn auch bei hauptberuflichen Letsplayern gibt es einige, die während des Spielens über völlig andere Themen reden. Dafür bieten sich natürlich einfachere Spiele mit einem geringen Sterbepotenzial an, was vielleicht einer der sieben Milliarden Gründe ist, warum Minecraft so erfolgreich ist. Denn während man Blöcke aufeinandersetzt, kann einen höchstens ein Zombie killen und das auch eher nur nachts – äh, aber ich schweife ab.

(mehr …)

Wie sich Journalisten, Zeichner und Youtuber unterscheiden

Ihr werdet euch jetzt sicher fragen, was für einen Blödsinn ich hier wieder mal verzapfe. Mangazeichner und Youtuber? Was haben die mit Journalisten zu tun? Is‘ doch klar, dass die sich unterscheiden! Allerdings haben alle drei eine Gemeinsamkeit: Sie zählen zu den „Kreativ-Arbeitern“ und deswegen ist es finde ich es sehr spannend, die unterschiedlichen Wege zu vergleichen, mit denen die drei Berufsgruppen ihr Geld verdienen. Zunächst einmal zu den Gemeinsamkeiten: Alle drei Berufsgruppen leben mehr oder weniger gut ihre eigene Kreativität aus und hoffen darauf, mit den Produkten ihrer Kreativität Geld zu verdienen. Und bei allen dreien kann sich das mehr oder weniger schwierig gestalten.

Mangaka, Webdesigner und Kellnerin in einem O.o

Fangen wir mit denen an, über die ich am wenigsten weiß. ^^ Die guten Mangazeichner. Nur so ein paar schwarz/weiß-Bildchen malen und dafür Kohle einsacken klingt einfach, oder? Janee, wie die meisten von euch sicher wissen werden, ist das keineswegs einfach. Denn man muss erstens das entsprechende Zeichentalent haben, zweitens genügend Kreativität, um sich eine spannende Story auszudenken, die dann auch noch jemand lesen möchte und drittens mit dieser Story auch entdeckt werden, um schließlich bei einem der größeren Verlage im Mangasortiment zu landen und einen Teil der Einnahmen durch die Mangaverkäufe zu erhalten. Nicht zu vergessen: Sich wie ein kleines Kind an Weihnachten zu freuen, wenn das eigene Zeichenkunstwerk von anderen Menschen tatsächlich gekauft und gelesen wird. ;) Da allerdings nur die Zeichner ausschließlich von Mangas leben können, denen der große Coup einer neverending Story (wie One Piece, Detective Conan o.ä.) oder eines „Alltime-Classics“ mit abgeschlossener Story gelingt, die sich permanent verkaufen, darf man sich auch noch auf andere Dinge einstellen. Vermutlich darauf, Aufträge für diverseste Projekte anzunehmen, bei denen je nach eigener Qualifizierung von Webseitendesign bis Einkaufstütengestaltung vermutlich alles dabei ist, das irgendwie mit Zeichnungen zu tun hat. Alternativ hat man direkt ein zweites Standbein, entweder in Form eines „richtigen“ Jobs oder in Form von weiteren Freelancer-Arbeiten wie Layouter oder ähnlichem. Aber ich vermute auch als Mangaka der Topverdienersparte wird das Leben nicht unbedingt leichter, da nun ja sehr viele Leser Erwartungen an einen haben und man mehr oder weniger erzwungenermaßen in einem recht hohen Tempo neue Seiten raushauen muss, um keine Leser zu enttäuschen und sie so eventuell zu verlieren. (mehr …)