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Zu viele Künstler, zu wenig Geld – die DoKomi 2017

Whoop whoop, convention time! Ich war ja 2016 schon auf der DoKomi und dieses Jahr habe ich mir die vollen zwei Tage gegeben. Also ein Wochenende nur Herumrennen zwischen Cosplayern, Merch anschauen, Onigiri essen und mich selbst davon abhalten mir alle Zeichnungen der etwa 450 Zeichner vor Ort zu kaufen. Und das war keine Übertreibung, es waren wirklich viele Zeichner dort. Was auch einer der ersten Punkte ist, bei denen ich der DoKomi ein Lob aussprechen muss.

Es gab einige Änderungen, unter anderem sind die Zeichner nicht wie im letzten Jahr in einem viel zu kleinen Raum untergebracht, sondern in einer richtigen Messehalle, wo man sich wirklich umschauen kann, ohne Angst zu haben, jemandem mit dem Rucksack den Stand zu zerstören oder nie wieder aus dem Raum zu kommen, weil eine Gruppe von Menschen mit ausladenden Cosplays den Gang verstopft. Diese Änderung finde ich schon mal sehr gut, denn sie hat das ganze Messeerlebnis wesentlich entspannter gemacht, da man drei komplette Hallen zur Verfügung hatte.

Außerdem waren die Hallen in diesem Jahr auch besser gefüllt als im letzten Jahr, wo irgendwie ein Drittel der großen Ausstellerhalle leer stand. Eine Halle war immer noch recht leer. Dort befanden sich die Workshop-Räume, Bring&Buy, der Karaoke-Raum und Sachen wie Lasertag und Sachen mit Hüpfburg-Feeling. :D Da hier aber auch Bänke standen und an einer Seite per Beamer Anime-Musik-Videos an die Wand geworfen wurden, war das eher die Entspannungs-Halle und deswegen fand ich es gar nicht weiter schlimm, dass sie nicht so vollgestopft war.

Zusätzlich zu den Itasha-Autos und den Zeichnern befand sich in der Halle daneben auch ein kleiner Gaming-Bereich und ein paar Fotoboxen mit Hintergründen wie einem japanischen Klassenraum oder einer gruseligen Burg, vor denen Cosplayer posieren konnten. Und ein Bällebad gab’s direkt neben dem Klassenzimmer! Vermutlich damit die nicht cosplayenden und nicht fotografierenden Begleiter sich beschäftigen konnten, während die Fotoshoots stattfanden oder so. Solche wichtigen Details will ich ja nicht unterschlagen.

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Es gibt so viel zu sehen! – Die DoKomi 2016 #3

Nachdem ihr schon mein Gejammer über die Hin- und Rückfahrts-Odyssee zur DoKomi 2016 ertragen musstet und euch Bilder von Cosplayern anschauen konntet, fasse ich nun endlich mal zusammen, was sonst noch so auf der Messe los war.

Da wir leider nur ein paar Stunden Zeit hatten, haben wir so einiges verpasst. Zum Thema Workshops und Shows kann ich euch dieses Mal also leider nicht mehr Informationen liefern als das Programmheft der DoKomi. Trotzdem! Zeichner, Essen, Merch! Wir haben sehr viele sehr tolle Sachen gesehen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. :)

Bevor ich meine Mitherumlaufer gefunden hatte, bin ich kurz durch Messehalle 3 gehetzt und im Vorbeirennen auf einen Stand gestoßen, der auf den ersten Blick an die „LIES!“-Bibelstände* erinnert, die man sonst in der Fußgängerzone immer mit großem Abstand oder möglichst grumpy-satanistisch aussehend passiert und der auch noch ein „Bundesamt“-Logo auf dem Plakat hat. (* = Gibt es eigentlich irgendjemanden, der da nicht automatisch das englische „Lügen!“ bzw. die Anweisung „Lüg!“ liest? Ô.o)

Ist das nun Bibelpropaganda der Regierung?! Nope. Bei genauerem Hinschauen bemerkt man nämlich, dass es sich dabei um das „Bundesamt für magische Wesen“ handelt und auf den Buchcovern jemand abgebildet ist, der irgendwie Ähnlichkeit mit Edward Dingenskirchen aus Twilight hat. Was kein Zufall ist, da es ein Werbestand für Gay Vampire Romane von Hagrn Ulrich ist. Ich bin immer wieder erstaunt was es alles für Genres gibt. :D Jedenfalls mal ein etwas anderer Merchstand, der mich direkt positiv überrascht hat. ^^

Ihr seht es schon: der obligatorische Tabletop-Raum durfte natürlich auch nicht fehlen. Dort wurde „Krosmaster Arena“ gespielt, was durch sehr niedliche Miniaturen natürlich dafür gesorgt hat, dass ich es fotografieren musste. Was wiederum nicht heißt, dass ich einen Plan hätte, was man mit den Figuren, Karten, Würfeln und Plättchen auf dem Spielbrett dann anstellen muss. Aber es sah hübsch aus und falls euch sowas interessiert könnt ihr ja selbst mal gucken. :P

So viel Talent in einem Raum :O

Mein liebster Raum auf der DoKomi war die Zeichnerallee, die für meinen Geschmack auch gerne noch ein bisschen mehr Platz einnehmen dürfte, damit man sich nicht immer so an den Ständen dazwischendrängeln muss, um nicht gleich den ganzen Gang zu blockieren. Dort gab es so viele talentierte Menschen und ich hätte am liebsten mit jedem zweiten gesprochen und ihr oder ihm ein Bild abgekauft. Ich habe mir auch vorgenommen (was ich mir alles vornehme) beim nächsten Mal wieder so früh da zu sein, dass ich mich auch ohne großes Gedrängel mit nicht vollkommen gestressten Zeichnern unterhalten kann. Ich hoffe die Transportgötter werden in Zukunft mit mir sein.

Ich hätte auf jeden Fall Stunden allein damit verbringen können, mir an jedem Stand genauer anzuschauen, was es dort so gibt. Vor allem die unterschiedlichen Stile fand ich sehr faszinierend. Nicht nur was die Technik angeht (Aquarell, Buntstift, Marker, digital, alles^^), sondern auch bei der Art, wie die Charaktere gestaltet waren, konnte sogar ein laienhaftes Wesen wie ich krasse Unterschiede ausmachen. Und jubilierend im Kreis rennen, weil da doch so viel schön und hübsch und so war!

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