TubeStars vs. Starstube

BravoTube, StarsTube, alles voller Youtuber O_O

Ich hab es mir und meinem Hirn angetan. Ja, für euch habe ich zum aller ersten Mal in meinem Leben die Bravo gekauft, genauer gesagt die Special Edition „BravoTubeStars“ und zusätzlich ein plötzlich aufgetauchtes Magazinchen, das sich „StarsTube“ nennt. In letzter Zeit begegnet mir immer nämlich häufiger das Phänomen, dass die neuen Stars und Sternchen, die plötzlich auftauchen, Youtuber sind. Was ja okay ist, aber wenn sich jetzt auch die dem Tode immer näher kommende Bravo an das Thema ranhängt und sogar eine neue Printzeitschrift auf den Markt kommt, in der es nur um Youtuber geht, also dann werde sogar ich neugierig. ^^ Ich habe mir die beiden Heftchen mal gekauft, damit ihr das nicht tun müsst – was ihr, sofern ihr über 16 und kein Youtuber seid, sicher ohnehin nicht vor hattet. :D Aber allen Neugierigen berichte trotzdem mal, was ich von den Dingern halte.

Okay, also zuallererst einmal: Ich mag die Bravo nicht und ich mag auch keine Starmagazine, deswegen bin ich voreingenommen. Also wer ein überfreundliches Review erwartet, kann gleich wieder umschalten, sorry. :D

Legen wir die beiden Heftchen doch mal nebeneinander. Was sehen wir? StarsTube ist ein neues Magazin, dessen erste Ausgabe ich leider verpasst habe und für das eigens eine Starstube GmbH gegründet wurde. Die Bravo ist, wie immer, die Bravo. Seit fast 60 Jahren (holy shit) berichtet das Teenager-Magazin über Klatsch und Tratsch in der Promiwelt … ach nee, das war die Gala. Äh, seit Ewigkeiten gilt die Bravo als das Informationsmagazin für Teenager, die peinliche Fragen von Dr. Sommer beantwortet haben möchten, Fotostories mit lustigen Sprechblasen lesen wollen oder generell Interviews mit Stars lesen möchten oder regelmäßig neue Poster von besagten Stars zum tapezieren ihres Zimmers benötigen. Beauty- und Klamottentipps dürfen neben Starportraits natürlich auch nicht fehlen, aber damit haben wir auch schon alles durch.

TubeStars vs. Starstube

Die Cover von Bravo TubeStars und StarsTube

Tja, im Sommer 2014 hatte Sarah Egner, die jetzige Geschäftsführerin von StarsTube, die Idee „Hey, warum gibt es eigentlich noch kein Magazin, in dem über Youtuber berichtet wird? Die Fanbase ist doch da.“ Die Reaktionen auf den Vorschlag waren sehr positiv, weswegen nicht einmal ein halbes Jahr später (im Oktober) die erste Ausgabe des Magazins in diversen Bahnhofskiosken liegt. Und sich auch verkauft, weswegen es jetzt schon die zweite Ausgabe gibt. Und was denkt sich da die Bravo? „Hey, Youtuber sind gerade in, warum haben wir da noch nicht drüber berichtet? Die zahlenden Kunden sind doch da!“ Unterstelle ich jetzt mal. Ganz dreist. Und dann haben sie wahrscheinlich ihre völlig überarbeiteten und unterbezahlten Redakteure darauf angesetzt, sich mit etwas zu beschäftigen, das sie eher nur so mau interessiert – aber das sind die ja gewöhnt, denn die müssen auch One Direction interviewen. Bezeichnenderweise kommen im mehrere Wochen nach dem ersten StarsTube erscheinenden Bravo-Tube fast genau die Youtuber vor, die ins erste StarsTube kommen sollten. Faszinierend. Aber man muss ja auch irgendwo anfangen.

Was ist drin in den beiden Heften?

Nun, für 1,99 € bekommt man bei der Bravo ganze 76 Seiten und insgesamt 10 Poster. ZEHN. Auch von Youtubern, die gar nicht im Heft interviewed werden, einfach weil die genug Abonennten haben oder so. o.O Die StarsTube hat ca. 30 Seiten und bietet zwei Poster, eins von den Lochis und eins vom „Musiker-Youtuber“ Kayef. Die kostet dafür auch nur 1,50 €, hat ein wesentlich aufgeräumteres Layout, obwohl sie sich an unter 18-jährige richtet (auch die wollen wohl nicht nur Farbexplosionen angucken) und, lasst mich das ganz dezent betonen: Im Gegensatz zur Bravo besteht die NICHT NUR AUS FOTOS! Meine Fresse. Wisst ihr, was ich noch dreist finde? Zu behaupten, dass das Heft 76 Seiten hätte und dann die Poster kackendreist als Seite 21 bis fucking 57 mitzuzählen! Das macht die andere Zeitschrift zwar auch, aber da ist es nur ein Bogen, also vier Seiten. Zieht man die Poster ab, hat die Bravo statt 76 Seiten noch glorreiche 39 – bei der StarsTube sind es 28 statt 32.

Styling, Lovestories und alle ham sich lieb …

Der Informationsgehalt der Bravo tendiert, wie ich es befürchtet hatte, gegen null. Man kann sich stylen, wie die „Stars“: yay, wie innovativ. Außerdem kenne ich von den kleineren Youtubern da niemanden. Mag an meiner Unwissenheit oder meiner mangelnden Affinität zu Beauty-Channeln liegen. A propos: Es gibt Beauty-Tutorials von der einen Blonden da, sorry, von Bibi aus Bibis Beauty Palace: das macht die doch online auch? Wo ist da jetzt der Mehrwert? Wir bekommen Standard-Anfängertipps für neue Youtuber, die noch nie irgendein Youtuber jemals in irgendeinem seiner Videos erwähnt hat … iBlali und Bullshit TV dürfen (nur) darüber reden, warum sie sich vor fanatischen Fans in Acht nehmen. Ausgerechnet Apecrime sollen Tipps geben, wie man aus brenzligen Situationen rauskommt, was halt bei 8 von 10 Fragen nicht wirklich hilfreich ist und auch keinerlei tolle neue Einblicke in deren Leben bringt oder ähnliches. Die Idee mit den Kinderfotos von Youtubern kommt mir aus dem Vorstellungsvideo von StarsTube bekannt vor, aber guuuut … Es gibt lustige „Outtake“-Fotos vom Termin mit der Bravo, die sicher alle ganz spontan entstanden sind und die Bravo „ja sonst nie drucken würde ; )“. Ja, das haben die mit Smiley geschrieben. Immerhin hatte der Smiley bei dem Text keine Nase mehr. ^^

Neben dem Beautyguide von der Tante Beauty-Vloggerin wird auch noch kurz deren Anhang interviewt, der seit kurzem auch einen eigenen Channel hat. Aber was er da tut erfahren wir nicht, sondern nur, dass er am Anfang ganz dolle nervös war, so vor der Kamera und ohne Freundin. Vielleicht macht er auch Beautytutorials, wer weiß. Ach ja, ein großes Interview gibt es nicht nur im Beautybereich, sondern auch mit Y-Titty, weil Bravo gehört hat, dass das voll die großen Youtuber sind und so. Da erfahren wir dann, ob böse Hatercomments die drei immer noch mitnehmen oder ob sie das kalt lässt und sonst äh ja, dass sie älter geworden sind, aber halt nich erwachsen und dass Youtube voll die Arbeit ist. Was wir auch bereits im ersten Artikel des Hefts erfahren, aber man kann die 100.000-Stunden-Tage hart arbeitender Youtuber anscheinend nicht oft genug betonen. Ich glaub euch das doch, is ja gut! :D Zum Thema erwachsen werden: Die Aussenseiter wurden auch interviewt und da erfährt man sogar so ein zwei Dinge, die nichts mit Styling zu tun haben. Allerdings auch schon wieder, dass die alten Säcke immer noch nicht erwachsen geworden sind. Das wollte wohl irgendwer (natürlich in freundlich ausgedrückt, so alt sind die ja gar nicht) zwischendrin ein paar Mal einstreuen. So, dass man halt auch in höherem Alter noch flippig und jung drauf sein kann, guck, diese Youtube-Menschen, bei denen geht das doch auch! :'(

Stil- und gehaltvoll berichten? Nicht mit der Bravo.

Bei der Bravo hab ich nich nur Poster, sondern auch zwei Tippfehler gefunden, die ich genauso wie die Poster nun behalten darf, aber gar nich will. Ansonsten habe ich nicht nur vom überaus flippigen Layout Kopfschmerzen bekommen, sondern auch von der stellenweise echt sehr erzwungen wirkenden „Jugendsprache“. Die wirkte nämlich abwechselnd so, als wäre der Autor ein vor Dagi Bees Haus campendes Fangirl oder als hätte da jemand überlegt, wie man nochmal jung klingt. Diese Smileys, die sind doch jetzt auch voll in, oder? ; – ) Die „coole Online-Welt“, „total süße“ Youtuberinnen, definitiv zu viele Ausrufezeichen und vor allem die Lovestory „Crazy in Love“, ach sorry, „CRAZY IN L<3VE“ über das Pärchen Dagi Bee und Liont haben bei mir des öfteren für Würgreiz gesorgt. Okay, ich sehe es ein, ich bin nicht die Zielgruppe und war anscheinend immer schon zu alt für diesen Scheiß. XD Aber mal ernsthaft, was für ein Journalismus ist es denn zu schreiben, dass die beiden „total crazy […], aber eben mega in Love!“ sind?? Da brauche auch ich mehrere Satzzeichen, um dem gerecht zu werden! Und nein, auch ein zwischendrin ausgerufenes „Wie geil!“ wirkt in Texten nicht immer so angebracht, wie Autor das gerne hätte.

Generell finde ich es auch schade, dass die Bravo mein Vorurteil über sich selbst so bestätigt. Denn man hätte ja vielleicht auch mal ernsthafte Portraits von irgendwem schreiben können. Nein? Na okay, dann nich. Aber vielleicht hätte man wenigstens eine weibliche Youtuberin befragen können, die nicht nur Beautykrams macht und Klamotten vorstellt. Aber Moment, war da nicht was? Genau, eine gab’s, die andere Videos macht und zwar LifewithMelina. Die hab ich mir eben kurz angeschaut und sie macht überdrehtes, aber auf den ersten Blick recht sympathisch wirkendes Comedygedöns. Reden darf sie bei der Bravo allerdings nicht, sondern nur durch Gesten und Grimassen Fragen beantworten, was den Infogehalt dieser Doppelseite wieder auf ein ähnliches Niveau rückt wie den Vitamingehalt eines Toastbrots. Herzlichen Dank also, wir wurden wieder davor bewahrt aus dem Mund einer Youtuberin etwas anderes als Schmink- und Beziehungstipps zu hören.

Es tut mir auch irgendwie leid für die Leute, die bei der Bravo arbeiten, denn wahrscheinlich mussten die das so machen, eben weil es dem altbewährten Schema entspricht. Aber gleichzeitig wäre es halt schön gewesen mal was Neues zu sehen und eben nicht den gleichen gequirlten Quark zu servieren, den man bei allen anderen Stars auch serviert. Denn abgesehen von den famosen Postern finden sich in der Zeitschrift vermutlich nur die praktisch zusammengestellten Kurzinfos nicht im Internet, in denen in drei Sätzen „Newcomer“ vorgestellt werden. Oder eher „random Youtuber, die Bravo nicht interviewt hat“. Denn darunter befinden sich auch YT-Menschen mit mehr als 100.000 Abos. Was eigentlich nicht mehr sooo newcomerig klingt, oder? Wobei, oben erwähnte Melina auch bereits nach einem Jahr 400.000 Abonennten hat, von daher heißt das wohl nix mehr. ^^ Ach ja! Über den Newcomern findet man die Gamer, die ja in der Bravo auch nur kurz erwähnt und nicht interviewt werden müssen. Immerhin wussten sie, wer GLP ist und sogar Worte wie „Minecraft-Aura“ wurden erwähnt. Ich bin beeindruckt, ein paar Videos hat die Bravo-Redaktion also doch geschaut. ;) Einen wesentlich kürzeren Verriss des Bravo-Specials hat übrigens (literally ^^) schon Rick von den Space Frogs gemacht, das hab ich allerdings erst gesehen, nachdem ich den Text schon geschrieben hatte. Drum kommt der Link ans Ende, damit sich mein Gefasel auch gelohnt hat. Ha-ha! :D Also hier das Video. Die Space Frogs sind übrigens auch als fettes Foto abgedruckt, obwohl die mit dem Heft gar nix zu tun hatten. o.O

Mehr Ahnung und mehr Community-Bezug: StarsTube

Kommen wir, nachdem ihr alle schon längst keine Lust mehr habt, zum Konkurrenten: StarsTube. Besseres Layout, verschiedene Formate, kleinere Youtuber, die nicht alle zu einer Gruppe oder einem Netzwerk gehören und vor allem: Fragen von der Community ^-^ (Dass bei der Bravo fast alle zu einer Gruppe gehören und bei StarsTube nicht, vermute ich übrigens nur, wenn ich da falsch liegen sollte, korrigiert mich bitte!) Es gibt ein zweiseitiges Interview mit den Lochis, bei denen Fragen von der Community gestellt werden. Das nenne ich mal wesentlich näher am Format, um das es geht. :) Die Sammelkarte mit Roman Lochmann drauf (also einem der „Lochis“, näch?) fand ich dennoch etwas beunruhigend, aber das wäre eher eine generelle Kritik an der Ver-Star-isierung der Youtuber-Szene … Zusätzlich dürfen die beiden noch einmal getrennt von einander die gleichen Fragen beantworten und man darf schauen, wo sich die Brüder unterscheiden.

Nett ist auch, dass bei jedem Youtuber immer ein QR-Code danebensteht, über den man direkt zu dessen Kanal gelangt. Ich bin zwar prinzipiell der Meinung, dass QR-Codes in 90 % der Fälle völlig unsinnigerweise eingesetzt werden, aber hier bietet es sich wirklich an, nicht immer ausschließlich den Namen des Youtubers hinzuschreiben – zumal einige ja auch Zweitkanäle haben oder deren Kanäle anders heißen als sie. Einzig die teilweise random wirkenden Begriffe in CAPSLOCK haben mich ab und an etwas IRRITIERT, aber das sollten wohl immer KEYWORDS aus den einzelnen Abschnitten sein. ^^ Neben Youtubern dürfen übrigens auch Fans und die Eltern von Fans kurz zu Wort kommen und es gibt sogar eine halbe Seite mit einer Fanfiction-Fortsetzungsstory. Letzteres hat mich dann wieder was irritiert. Hab ich schon gesagt, dass ich zu alt für den Shit bin? o.O

Insgesamt hatte ich jedenfalls das Gefühl, dass die Macher von StarsTube wesentlich mehr Ahnung hatten, worüber sie da schreiben und einfach selbst ein wenig Fans von Youtube sind. Denn in den Interviews waren die Fragen nicht alle total standardisiert und hätten durch kurzes Reinschauen in den jeweiligen Kanal beantwortet werden können. Stattdessen ging das Team sogar manchmal auf bestimmte Videos ein und fragte nach den Rückmeldungen der Fans oder wie mit bestimmten Rückmeldungen umgegangen wird. Auch sehr schön fand ich, dass zwar eine von den Beautytanten zu Wort kommt, die auf einer Seite ein Smokey Eye Tutorial geben darf und noch das „Ich würde nie eine Schönheits-OP, liebt euch alle so wie ihr seid“-Klischee abhaken darf, aber das gehört nun mal auch zur Youtube-Szene und wird glücklicherweise nicht auf mehrererere Seiten ausgedehnt, so wie in der Bravo. Meine Entschuldigung an alle Fans dieser Tutorials, aber ich kann damit einfach nix anfangen. Vielleicht bin ich einfach neidisch auf diese fähigen Schminkprofis – aber vielleicht liegt es mir auch einfach nicht. Oder beides. :D Jeeeeeedenfalls wurde im Gegenzug auch FräuleinChaos interviewt. Die ist angenehmerweise eine weibliche Gamerin mit Humor und Nerd-Bonus und musste nicht über Schminke und Klamotten reden, sondern über Thailand, Tattoos und Videos. ^-^ Themenvielfalt ftw, sag ich da nur! Im ganzen Heft finden sich noch einige Youtuber und Interviews mehr und sogar (leider?) ein Psychotest, wie in der Bravo, allerdings wieder mit mehr Insiderwissen als in der Bravo.

We have a winner!

Is jetzt nicht schwer zu erraten, ich weiß, aber ich wollte es nochmal sagen. Wenn ihr zu den Leuten gehört, die Youtuber als Stars sehen und deswegen gerne Interviews mit denen lesen möchten (oder ein Poster), dann solltet ihr auf jeden Fall eher zu StarsTube greifen – zumindest wenn ihr die Leute auf dem Cover kennt. Wenn nich, dann lernt ihr eher ganz viele neue Youtuber kennen, die ja nicht zwangsweise alle toll sind. ^^ In jedem Fall liegt der „Newcomer“ StarsTube (wie oft hab ich das Wort „Newcomer“ jetzt schon erwähnt?) qualitativ über der Bravo und die 1,50 € finde ich für knapp 30 Seiten auch okay. Ich bin gespannt, ob ihnen irgendwann die tollen Youtuber für das „Internet im Offlinemodus“ ausgehen, aber finde die generelle Idee, offline was über Youtube zu machen, nicht schlecht. Den Starhype müsste man meiner Meinung nach trotzdem nicht weiter anheizen, aber das ist nun wieder ein völlig anderes Thema und ich will euch ja nicht noch weiter langweilen.

Ein Kritikpunkt bzw. eine Warnung fehlt allerdings noch. Die Macherin von StarsTube sagt selbst, dass es kein journalistisches Werk sein soll, sondern ein Fanmagazin, das mit der Community für die Community hergestellt wird. Kritische Beiträge zu irgendwelchen Youtubern dürften wir also nicht erwarten. Nur damit ich das erwähnt habe und es nicht so wirkt, als fände ich alles an dem Magazin toll. Ich habe nur die Darstellungsweise verglichen und bin zu dem Schluss gekommen, dass Fans von Youtubern allein von der Machart dieses Magazins viel mehr haben als von einer „wir springen mal auf den Hype-Zug auf“-Bravo. Damit widerspreche ich übrigens anderen Kritikern, die finden, dass ersteres nur ein schlechter Abklatsch der Bravo ist. So können die Meinungen auseinandergehen. ;) Die von mir so zerfledderte und bemitleidenswerte Bravo würde ich übrigens nur Leuten empfehlen, die wie am Anfang erwähnt noch Tapetenmaterial suchen und unglaublich gerne den ganzen Tag auf hypermotiviert posende Youtuber schauen möchten. Oder Leuten, die ganz viele Fotos von ihren Lieblingsyoutubern ausschneiden möchten. Oder Leuten, die sich mithilfe von H&M so anziehen wollen, wie drei Youtuberinnen. Oder Leuten, denen nicht mehr zu helfen ist, weil sie eh immer die Bravo kaufen …

In diesem Sinne: Ich hoffe meine Blatt … meine Blättchenkritik hat euch gefallen und falls ihr den Gehalt meines Artikels auch mit Toastbrot vergleichen möchtet, dann hoffe ich, ich konnte euch mit dem Toastbrot wenigstens unterhalten. ^^ Mich interessiert natürlich auch, wie ihr die ganze Sache seht. Sind Youtuber Stars? (Sollte ich dazu mal nen Artikel schreiben?) Würdet ihr solche Zeitschriften kaufen oder haltet ihr sie generell für Käse? Beobachtet ihr, wie die „Internetkultur“ in den größeren Medien dargestellt wird? :) Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr eine der beiden Zeitschriften gelesen haben solltet: Wie fandet ihr diese? ^^

Einen wunderschön chilligen und boulevardpresse-freien Sonntag wünscht euch
eure 0utofjoint =)

PS: Ich kenne bei Weitem nicht alle der (kleineren) Youtuber, die in den genannten Magazinen vorkommen und würde mich nicht als Youtube-Expertin oder so was bezeichnen. Aber ich denke, ich hab so einigermaßen verstanden, worum es geht und es mir deswegen rausgenommen, die beiden Zeitschriften nach meinen Maßstäben zu vergleichen. ;)

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8 Kommentare

  1. ich finds ganz schwierig, dass Youtuber als Stars angesehen werden. Sie sind normale Menschen, die durch YT viele Vorteile genießen, aber wahrscheinlich nicht genug Vorteile, um davon so leben zu können wie echte Stars und die sich auch keinen Bodyguard anschaffen können, wenn ihnen verrückte Fans zu Leibe rücken. Menschen, die sich freiwillig via Video so „verfügbar“ machen, haben es meiner Meinung nach nicht so leicht. Denke, dass solche Magazine da 1. Öl ins Feuer krasser Fans sind und 2. ja eh nur auf den Trendzug aufspringen wollen und in Deutschland mal wieder Jaaaahre zurückhängen.

    Ich selber bin über die Phase sehr viele YOutubeVideos am Tag zu gucken eigentlich hinweg. Youtuber, die ich früher jeden Tag unbedingt gucken musste, kann ich heute ehrlich gesagt nicht ab. NIcht alle – nur die, bei denen ich mitlerweile das Gefühl habe, dass sie nicht mehr authentisch sind. Und in dem MOment ist ihr Kanal für mich sinnlos geworden.

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für den differenzierten Kommentar! :)
      Ja, ich finde das Thema auch schwierig, mir ging nur wirklich die Art der Bravo auf den Keks, einfach mal mitzumachen (wie man sicher gemerkt hat). Außerdem wollte ich gucken, wie bereitwillig Youtuber da mitmachen. Aber generell ist das Thema „krasses Fandom“ wohl wirklich einen eigenen Artikel wert.

      Ich weiß was du meinst. Bei einigen hat man wirklich das Gefühl, dass da nur noch Kanäle hinterstehen, die genügend Klicks bekommen möchten und keine Leute mehr, die einfach Spaß am Videos machen haben, wie das ja angeblich irgendwann mal war. ^^

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  2. Oh – warum auch immer bin ich gerade random auf diesen Bericht gestoßen und fand es als „StarsTube-Mama“ meeeega interessant so ein objektives Statement zu lesen. Ich möchte mich bedanken für deine Meinungen!

    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Ooh, na das freut mich natürlich, wenn meine Rezension sogar bei den Leuten ankommt, die das Heft gemacht haben! :)
      Ich bin gespannt, wie das Projekt weiterläuft – auch wenn ich mich nicht zur Zielgruppe zähle und dementsprechend eher aus der Distanz beobachten werde. :D
      Grüße zurück nach Österreich! :)

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