Lovestory-Alarm! – Review Big Order 4

Nun liegt er hier neben mir, der vierte Band von Sakae Esunos Big Order und ich komme endlich dazu ein Review zu schreiben. Was erwartet euch in Band 4? Nun, in diesem Manga werden Geheimnisse gelüftet, Kämpfe ausgetragen, manche Missionen vollendet und manche leider nicht, es gibt neue und alte Gegner und Eiji peilt einen wichtigen Punkt dieser Story zunächst einmal gar nicht. Wie sich das für männliche Teenager in ihrer Funktion als Hauptcharakter eben gehört. ;) Wer gar nicht gespoilert werden möchte, der liest jetzt besser nicht weiter.

Wer vom Manga Big Order noch nie etwas gehört hat, der könnte sich meinen Big Order – Mirai Nikki Vergleich für ein Review der jeweils ersten beiden Bände anschauen. :)

Big Order, Band 4; Sakae Esuno; Egmont Manga

Big Order, Band 4; Sakae Esuno; Egmont Manga

Eiji schlägt sich eigentlich ganz gut in diesem Band. Nicht von seiner Seite weicht die meiste Zeit die knuffige Iyo. Das ist die mit den Schleifchen auf dem Kopf, die wie Hasenöhrchen aussehen, die sich im letzten Band anscheinend unsterblich in Eiji verliebt hat. Aber war da nicht was mit Rin? Das wissen wir ja noch nicht so genau (auch wenn man es vermuten kann) und sie ist ja ohnehin nicht da. Was Rin nicht weiß, macht sie nicht mordlustig. Die Gute darf nämlich in diesem Band nur eine Nebenrolle spielen, während Iyo ihr die Show und die Besessenheit von Eiji stiehlt. Nur dass die Besessenheit bei der sanftmütigen Iyo eben komplett positiv und weniger fanatisch ist – und nichts mit Mordphantasien zu tun hat. ^^

Level 4: Yaay, ein Spezialkräfte-Upgrade

Natürlich sucht Eiji immer noch nach der mysteriösen Kami Musubi, der Heilerin, die seine Schwester Sena wieder gesunden lassen könnte. Oder angeblich könnte. Nachdem wir den dritten Band mit mafiösen Zwischenkämpfen verschwendet haben, scheinen Eiji und Iyo ihr nun endlich auf die Schliche gekommen zu sein. Doch wie könnte es anders sein: Die Dame ist natürlich keine nette Omi, die einfach mitkommt, sondern eine undurchsichtige Frau mit eigener Agenda, die erst einmal eine Wette mit den beiden abschließen möchte. Gewinnt Team Eijiyo, kommt sie mit und hilft eventuell Sena. Ach ja und da es zwischendrin recht nass wird, bekommen wir sehr viel nackte Haut zu sehen, ob wir nun wollen oder nicht.

Das Spiel, um das es bei der Wette geht, scheint zwar anstrengend, aber schaffbar zu sein. Wenn da nicht wieder jemand von der Gegenseite dazwischen funken würde und unsere Helden in arge Bedrängnis bringen würde! Hanzou Hatori von der Abteilung für öffentliche Sicherheit der UN hat keine Kosten, Order und Mühen gescheut, um Eiji und seinem Vorgesetzten in die Quere zu kommen. Dramatic fight follows! Dabei lernen wir (also Eiji und Iyo, aber das zählt ja fast als „wir“^^) sogar fancy neue Moves mit ihren Kräften und es eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten, wie die Order ihre Fähigkeiten unter bestimmten Bedingungen einsetzen können.

Finally! Erklärungen ^-^

Nach der Konfrontation mit Hanzoulanden Iyo und Eiji wieder im Hauptquartier bei Oberst Hiiragi und den anderen der Dazaifu-Regierung. Dort erfährt er zum ersten Mal mehr über die Hintergründe der großen Zerstörung und die Rolle, die sein Vater dabei gespielt hat. Auch woher eigentlich Daisy stammt, die den Order ihre Spezialfähigkeiten verleiht, wird näher erläutert. Alles in allem ist der hintere Teil des Buches ausnahmsweise mal sehr inforeich, was mir sehr gut gefallen hat. Die genauen Hintergründe und die allerspannendsten Details darüber, was denn nun während der großen Zerstörung geschehen ist, also das wird natürlich noch nicht verraten. Wäre ja auch zu schön bzw. unspannend, wenn man direkt wüsste, wer böse und wer gut ist und weswegen das eine Megaüberhauptereignis, das alle unsere Charaktere geprägt hat, überhaupt entstanden ist. Nee, dit geht doch nich. :D

Enden tut der Manga natürlich wieder mit einem „Oh nein!!“-Moment, in wieder mehr Fragen aufgeworfen werden, als bisher beantwortet wurden. Wir dürfen also gespannt sein, wo uns die Reise beim nächsten Mal hinführt und welchen Bruchteil unserer Fragen der liebe Mangaka dann beantworten wird. ^^

Männliche Charaktere müssen verpeilt sein, oder?

Iyo ist einfach ein unglaublich niedlicher Charakter und sie tut mir ziemlich leid, weil Eiji mit ihr im Moment noch so gar nichts anfangen kann, da er ja selbst keine Ahnung hat, was er will. Abgesehen davon, seine Schwester zu retten. Am Anfang realisiert er null, dass Iyo sich in ihn verliebt hat, was sie etwas vor den Kopf stößt. Als er es dann herausfindet (durch seine unglaublichen detektivischen Fähigkeiten – nicht :D) ist er natürlich überfordert, aber er gewöhnt sich wohl so langsam an den Gedanken. Dennoch liegt ihm eigentlich mehr an seiner Schwester und er konzentriert sich lieber erst mal eher darauf diese zu retten.

Bei Rin könnte ich mir vorstellen, dass sie im nächsten Band endlich mal darüber nachdenkt, warum sie auf wessen Seite kämpft und sich vielleicht auch endlich mal für eine Seite entscheidet. Oder zumindest würde ich mir das wünschen. ^^ Generell finde ich Iyo zwar sehr niedlich, würde mir aber doch vielleicht wieder etwas mehr Gekeife und badass Schwergeschwinge von Rin wünschen. Aber das ist vermutlich einfach mein Geschmack und viele finden sicher die Kombination aus Iyo und Eiji viel angenehmer. Ich finde sie einfach nicht so lustig, weil beide sich darüber Gedanken machen, was der andere denkt und bei Rins explosionsfreudigem Temperament einfach mehr idiotische Momente drin sind.

Typo much?

Auf der Rückseite des Manga steht „Eiji muss die Kami Musubi suchen, die in der Lage sein soll, seine Schwester Sena zu heilen.“, allerdings dachte ich bis dahin, dass Kami Musubi eine einzelne Frau ist, weswegen ich das „die“ unangebracht finde. Oder was ist damit gemeint? „Ach, diiiieee Kami Musubi! Sag das doch! Ich dachte schon, du meinst eine von den anderen, die im Manga nicht vorkommen …“ oder wie? Ersteres ist ja nicht völlig falsch, aber es hat mich kurz innehalten und überlegen lassen, wie das jetzt gemeint ist. Der zweite Fehler hat mich jedoch eine Szene (in der Mitte von Kapitel 17, liebes Egmont-Manga-Team) drei Mal lesen lassen. Darin wird Iyo an einer Stelle „er“ genannt, was mich aufgrund der anatomischen Begutachtung, die ich einige Seiten zuvor vornehmen durfte, doch etwas irritiert hat. Auch nach dreimaligem Lesen bin ich jedes Mal wieder zu dem Schluss gekommen, dass es an dieser Stelle um Iyo geht und nicht um Eiji, zumal die Gedankenblubberbläschen auch in seine Richtung zeigen. Aber gut, passiert. :)

Weiterlesen? Hmm …

Ja, mein Fazit fällt irgendwie nicht soooo vollkommen begeistert aus, wie ich das gerne hätte. :D Das liegt aber vor allem daran, dass ich nicht so auf Lovestories stehe (Habt ihr sicher noch gar nicht mitbekommen, oder? ) und es davon im ersten Teil für meinen Geschmack zuviel gibt. Also zuviel unschuldige Liebe und blabla und so. Außerdem hat der Manga unabhängig davon einfach nicht sonderlich viel Tiefgang, was ja an sich kein Beinbruch ist, aber im Moment dieser Rezension – wo ich den Manga noch mal durchgeblättert habe – hätte ich gerne welchen gehabt. ^^

An sich ist aber auch der vierte Band des Mangas actionreich und bietet kurzweilige Unterhaltung mit der Aussicht auf DÖDÖDÖÖMMMM-Offenbarungen über die Vergangenheit und dramatische Wendungen und das ganze Gedöns, was eine gute Story ausmacht, in einem der nächsten Bände. Da ich ja kurzweilige Unterhaltung an sich mag und selbstverständlich auch unbedingt wissen will, wie die Geschichte denn nun weitergeht, was mit Eijis Vater ist und wieso und weshalb und warum und überhaupt, werde ich mir den fünften Band bestimmt zulegen. ;)

Wie siehts bei euch aus? Lest ihr Big Order? Muss es immer eine tiefgründige Story sein? Habt ihr irgendwelche Mangaempfehlungen, die ihr loswerden sollt? Hab ich zu sehr gespoilert? (Ich hoffe nicht! o.o) Sind euch auch schon mal Schreibfehler oder andere Fehler in Mangas begegnet? Auf auf into the comments! :)

Einen unterhaltsamen Tag wünscht euch
eure 0utofjoint =)

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