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Klischees & TTIP: Argh, was tun die da?

Nach einer stressigen Woche habe ich mir Donnerstag Abend zusammen mit einem Freund einen veganen Döner gegönnt (oder auch „Vöner“ genannt, immer diese unglaublich kreativen Namensgebungen …). Mir gegenüber in dem Laden saß ein Sterotyp eines schwulen Kerls, der anscheinend ein großes Kommunikationsbedürfnis hatte und sich mit uns vermutlich über alles und jedes unterhalten hätte, wenn wir lange genug geblieben wären. An sich ist so ein kommunikationsfreudiger Mensch ja völlig in Ordnung, aber wandelnde Klischees amüsieren mich immer. ^^ Außerdem möchte ich euch noch seinen gut gemeinten Abschiedstipp mit auf den Weg geben. Bitte stellt euch diesen Satz also nun in einer nasalen Tonlage und im Hinterkopf die vorhergegangenen zweideutigen Witze über Schuhgrößen bei Männern vor: „Bei einem Date sollte man niemals direkt über seine politischen Ansichten sprechen!“ :3 Und ja, mein Hirn hat währenddessen am Ende seines Satzes automatisch „Schätzchen!“ ergänzt, obwohl er mich so gar nicht genannt hat. Es tut mir leid, aber mein Hirn kommt manchmal nicht mit klischeehafte Sachen klar! :D Damit hättet ihr nun jedenfalls DEN Valentinstagstipp von mir erhalten und ich hab das Thema zumindest mal erwähnt. Weil das muss man ja anscheinend, entweder um sich darüber zu beschweren oder um zu erzählen, was man tolles macht. Meistens allerdings ersteres, wie mir scheint … ^^

Vom Vöner zu TTIP

Wie unser Ratgeber überhaupt auf das Thema politische Ansichten kam? Nun, wir haben erwähnt, dass es nach dem Essen es direkt weiter gehen soll zu einem Diskussionsforum über das Thema TTIP, also das Freihandelsabkommen. Eine sehr spontane Aktion für mich, bei der ich übrigens noch auf ein weiteres wandelndes Klischee getroffen bin. Aber dazu später mehr. Es ging also um TTIP, was übrigens für „Transatlantic Trade Investment Partnership“ steht, aber das müsst ihr euch nicht merken, tun die meisten Politiker auch nicht. Oder zumindest können sie es vor laufender Kamera oft nicht wiedergeben. Ihr habt ja sicher mitbekommen, dass dieses Freihandelsabkommen in der Kritik steht und irgendwie von vielen Leuten nicht so toll gefunden wird. Ein großer Kritikpunkt ist jedenfalls, dass die Verhandlungen nicht öffentlich stattfinden und wir als Bürger wenig darüber erfahren, was eigentlich genau verhandelt wird. Was aber nicht 100%-ig korrekt ist, da es mittlerweile dank des hohen öffentlichen Drucks zumindest vage Zusammenfassungen auf der Homepage der Europäischen Kommission gibt. Sofern ich diese durchschaue, stehen dort aber meistens nur Pressemitteilungs-Blabla Dokumente, in denen erklärt wird, wie lange über bestimmte Themen verhandelt wurde und keineswegs, um welche Punkte es genau ging oder wofür welche Seite genau kämpft bzw. unglaublich motiviert verhandelt. Nachtrag 15.2.2015: Matt hat in den Kommentaren darauf hingewiesen, dass man nachschauen kann, wie viel Lobbyarbeit von welchen Lobbies betrieben wird. Auch wenn ich die Ergebnisse sehr deprimierend finde, möchte ich euch den Link zu den entsprechenden sehr interessanten Infografiken und Erläuterungstexten natürlich nicht vorenthalten. :)

Eigentlich geht es beim TTIP darum, den Handel zwischen den USA und der EU zu vereinfachen, damit Leute, die Dinge von einem Land ins andere exportieren möchten, nicht mehr so viel bürokratischen Müll bearbeiten müssen, bevor sie exportieren dürfen. Sojabohnen für das eventuell vorhandene Tofu in meinem Vöner könnten also beispielsweise auch billiger werden, wenn wir sie aus den USA importieren und somit könnte ich auch beim Vönerkauf sparen. (Ey, dieses Wort …) Außerdem müssen z.B. bei Autos keine doppelten Sicherheitstests durchgeführt werden, wenn beide Länder ähnliche Sicherheitsbestimmungen haben. Dadurch ließe sich für die Firmen viel Geld sparen und wir als Verbraucher würden angeblich auch Geld sparen, weil die importierten Sachen durch den Wegfall der Zölle und der zusätzlichen Tests auch billiger werden. Und natürlich würden die US-Amerikaner dann mehr unserer Sachen kaufen, wodurch wir wieder mehr Geld bei uns im Land hätten. Das wir dann für US-Produkte ausgeben. Oder so.

Ob ein Freihandelsabkommen allerdings wirklich zum Wirtschaftswachstum führen wird, ist eher umstritten und abhängig von der Studie, auf die man sich bezieht. Da ich leider nicht die Zeit habe, mich da nun durchzuwühlen, muss ich euch hier leider im Ungewissen lassen, ob es vielleicht doch eine sehr positive Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft gäbe. Aber wie wir ja aus unserem Statistik-Buch wissen, sind Zukunftsprognosen eh meistens fürs Flauschekätzchen, weil sie selten eintreffen. Außerdem gibt es leider noch einige weitere riesige Kritikpunkte am TTIP. Und auch wenn ich es für total sinnvoll halten würde, wenn die USA endlich das metrische System übernehmen würden, anstatt immer mir Yard, Foot, Inch und was weiß ich noch herumzurechnen, ist mir doch allein das metrische System kein komplettes Abkommen wert. Denn TTIP gibt es leider nur ganz oder gar nicht. Einzelnen Punkten zustimmen und andere ablehnen ist bei der Genehmigung am Ende bedauerlicherweise nicht möglich.

Theoretische Gewinne sind die besten Gewinne

Die größte Angst bei TTIP sind allerdings, dass z.B. unsere Lebensmittelstandards, die im Vergleich zu denen der USA um Welten besser sind, nun einfach angeglichen und abgesenkt werden. Somit könnten komplett fertige Produkte mit niedrigeren Standards gefertigt worden sein – beispielsweise die Soße für den Vöner. Aber auch einzelne Zutaten wie Sojabohnen für mein Tofu könnten ja problematisch sein. Auch wenn ich prinzipiell nichts gegen gentechnisch manipulierte Sachen habe – bin ja Biologin und weiß, dass dadurch nicht immer gleich was explodiert – so würde ich trotzdem gerne Bescheid wissen, ob eine Sache manipuliert wurde und vor allem auf welche Art. Denn die Manipulation, die dafür sorgt, dass eine Pflanze ein wenig größer wird oder ein bisschen mehr Zucker/Nährstoff XY enthält, wirkt auf mich erst mal nicht so abschreckend, wie eine, bei der eine Pflanze ihr eigenes Insektengift produziert. Dit will ick ja nich mitessen. o.O Deswegen nehme ich jetzt einfach mal die GMOs (gentechnisch manipulierte Organismen) als Beispiel.

Es ist so, dass nicht einfach alle gesetzlichen Grundlagen aneinander angeglichen wurden, das wäre doch ein bisschen dreist. Allerdings gibt es da diese Klausel, die Gegner des TTIP gerne den Schaum vor den Mund treibt. Darin geht es paradoxerweise um fairen Wettbewerb. Firmen, die gerne ihre Produkte in Deutschland verkaufen möchten, wo man aber eigentlich keine genmanipulierten Sachen verkaufen darf, die können theoretisch den Staat verklagen, weil ihnen so Gewinne vorenthalten werden. Jemanden verklagen, weil man Gewinne machen könnte, wenn man Sachen verkaufen dürfte, die man nicht verkaufen darf. WTF?! Aber nehmen wir an, sie dürften ihre GMOs bei uns verkaufen, einfach mit hübsch abschreckender Kennzeichnung. Dann könnte ein Unternehmen theoretisch schon wieder klagen, denn die Ärmsten werden ja benachteiligt, weil sie Sachen mit so ekligen unschönen „GENMAIS!!!!!“-Aufklebern verunstalten müssen. Und deswegen kaufen das weniger Menschen und deswegen hat man wieder Verluste, die einem der doofe Aufkleber verlangende Staat nun bitteschön ersetzen soll – oder einem halt doch erlauben, die Kennzeichnung in Schriftgröße 0,4 unter der Packung zu verstecken. Oder im Strichcode, damit man erst mit dem Handy rumscannen muss, um zu sehen, was wo und wie hergestellt wurde. Ein Hoch auf die Technik! ô_o

Das als Vorbild für TTIP geltende Freihandelsabkommen zwischen Europa und Kanada (CETA) enthält übrigens auch eine Investitionsschutz-Klausel. Was an diesem Verfahren nicht ganz so geil ist, steht sogar bei Wikipedia. Die Schiedsgerichte, die über die Entschädigungen für „Gewinnausfälle“ eines Unternehmens entscheiden, sind nicht mit staatlichen Richtern besetzt und finden oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Geht ja um nix wichtiges, ne? o.O Übrigens steht in den oben erwähnten Zwischenberichten zu den Verhandlungsrunden immer mal wieder, jemand betone nun ganz dolle, dass keine dieser Verhandlungsetappen irgendwie irgendeinen der hohen Standards in einem Bereich absenken würde … doch vor diesem Hintergrund beruhigt mich das jetzt leider auch nicht unbedingt.

Ach ja, die Klischees

A propos ruhig, wie lief es eigentlich bei der Veranstaltung ab, die ich am Anfang erwähnt habe? Nun, es war eine vom Naturkundemuseum organisierte Veranstaltung unter dem Titel „Das Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA – Fluch oder Segen?“ und die beiden Vortragenden waren Bärbel Höhn, Mitglied des deutschen Bundestages und Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments. Frau Höhn ist bei den Grünen und Herr Brok bei der CDU, also ratet mal, wer für und wer gegen TTIP ist? Jepp. Die Ökotante ist gegen TTIP und der altbackene Onkel für TTIP. Ratet mal, wer in der Antrittsrede und nahezu allen anderen Äußerungen Fakten basierend auf Studien vorgebracht hat und wer einfach nur gesagt hat, dass das alles Hirngespinste seien und Deutschland als Exportnation dringend auf ein Freihandelsabkommen angewiesen sei? Jepp, wieder richtig.

Abgesehen davon, dass Elmar Brok unglaublich unsympathisch rüberkam, hat er auch fast gar keine Zahlen bzw. Studien genannt, in denen so etwas absurdes wie Fakten vorkommen, die seine Thesen stützen. Er war ausschließlich dafür da, Frau Höhn zu kritisieren und als hysterische und sinnfrei kritisierende Person darzustellen. Frau Höhn erwähnte, dass das TTIP-Abkommen auf CETA basierte und auch darin schon diverse beunruhigende Regelungen enthalten seien. Ihrer Meinung nach bahnt eine Genehmigung von CETA – das nämlich immer noch nicht komplett genehmigt ist und noch die Zustimmung des Europäischen Parlaments braucht – Schlupflöcher, die bei TTIP ausgenutzt werden könnten. Denn erstens ließen sich die USA sicher nicht auf ein Abkommen ein, das ihnen weniger erlaubt als Kanada und zweitens kann man theoretisch wohl auch als US-amerikanische Firma das Handelsabkommen mit Kanada „ausnutzen“, wenn man einen Firmensitz in Kanada hat. Das wär ganz schön doof, oder?

Insgesamt war die Diskussion allerdings grässlich chaotisch, da scheinbar 90 % der anwesenden Bürger gegen TTIP waren und sich von Herrn Brok ver … veralbert vorkamen. Dieser ging nämlich ausschließlich von oben herab an jegliche Fragen heran und gab somit jedem das Gefühl sich als etwas besseres zu fühlen. Abgesehen davon, dass ich es trotzdem überhaupt nicht in Ordnung, geschweige denn sinnvoll finde, die Vortragenden dauernd mit Zwischenrufen zu unterbrechen oder sogar Beleidigendes aus der vorletzten Reihe zu blöken, fand ich es doch faszinierend, dass in diesem Fall meine negativen Klischees von einem CDU-Politiker so gut bestätigt wurden.

Wirtschafts-Fanboys

Brok sprach außerdem die ganze Zeit nur davon, dass es für TTIP ja noch gar keinen Text gäbe und ignorierte den Teil über CETA. Der hat die Kernpunkte seiner Diskussionspartnerin einfach absichtlich überhört! Brok sprach jedenfalls die ganze Zeit über die positiven Auswirkungen für die Wirtschaft und dass es gar nicht zu Absenkungen irgendwelcher Standards kommen könne. Warum das nicht ginge, hat er aber leider nicht gesagt und konzentrierte sich lieber darauf, die Studie auf die sich Frau Höhn gar nicht bezog, als „diese eine von den TTIP-Gegnern geliebte Studie eines Doktoranden“ zu bezeichnen. Alle anderen Studien würden natürlich zeigen, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland IMMENS ansteigen würde. Ich lass hier einfach mal so stehen, was die CDU als Zusammenfassung von TTIP auf ihrer Seite stehen hat:

„Generell sollten alle in der EU etwas vom TTIP haben. Ein durchschnittlicher Haushalt etwa 545 Euro mehr im Jahr. Europa und die USA rücken ein Stück näher zusammen. Die Chance auf einen langfristig guten Job steigt. Die Einkommen können nachhaltig wachsen. Waren und Dienstleistungen können günstiger werden, auch weil Einfuhrzölle auf Waren aus den USA sinken. Als Verbraucher wird man davon profitieren, dass Europa und die USA in vielen Bereichen die tech­­nischen Normen der anderen Seite aner­kennen.“

Worauf diese ominösen 545 € basieren, weiß ich leider nicht. Und warum ich einen langfristig guten Job bekommen sollte, weil wir mehr exportieren können, weiß ich auch nicht. Freut mich aber natürlich, wenn das in anderen Branchen so sein sollte. Die 545 € gelten übrigens für einen vierköpfigen Privathaushalt. Macht das dann 136,25 € für mich alleine oder wie? Also insgesamt bin ich sehr misstrauisch, da ich dauernd das Gefühl habe, kritische Fragen in Richtung „Woher wissen Sie denn, wie sich das auswirken wird? Und dass die Regelung nicht ausgenutzt werden kann?“ würden mit „Isso!“ beantwortet. Aber vielleicht macht man das in der Politik ja wirklich, damit der Verhandlungspartner keinen Vorteil daraus zieht, dass die Bürger informiert sind. Ich hab doch keine Ahnung, ich verhandle doch nie internationale Abkommen! :O

Die Berater dürfen nicht beraten! :(

Auch wenn es logisch klingt, dass Vereine wie das Umweltinstitut gegen TTIP sind, ist sogar der TTIP-Beirat, der eigentlich die Bundesregierung beraten sollte, nicht gerade begeistert von Minister Gabriels Vorpreschen bei den TTIP-Verhandlungen. Der hat es nämlich so dargestellt, als hätte er eh schon unterschrieben und warte nur darauf, seine Kopie des Vertrags einreichen zu dürfen, nachdem man lange genug Verhandlung gespielt habe. Lest einfach den sehr guten Artikel im Handelsblatt dazu, denn darin werden auch noch mal die positiven Aspekte des Abkommens erwähnt und einen Hinweis gibt, warum Sigmar Gabriel Angst davor hat, dass das Abkommen nicht zustande kommen könnte. Andernfalls würde er sich vielleicht nicht zu solchen Aussagen hinreißen lassen:

Wenn ihr euch weiter informieren möchtet, findet ihr noch einige interessante Pro- und Contra-Stellungnahmen im Klartext-Magazin, einem Online-Projekt der deutschen Journalistenschule. Da ihr sicher gemerkt habt, dass ich persönlich nicht begeistert vom Freihandelsabkommen bin, wie es im Moment verhandelt wird, kann ich nun nur noch eines tun und zwar, euch die Links zu Anti-TTIP-Petitionen reichen. Und zwar sind das Stop-TTIP und eine Campact-Aktion. :)

Das war jetzt so ziemlich der politischste Artikel, den ich je geschrieben habe und ich hoffe, darin nichts falsch dargestellt zu haben. Falls doch, dann kommentiert fleißig, wo mein Denkfehler lag. Ich habe versucht den Artikel einigermaßen ausgewogen zu halten, aber natürlich habe ich eine Meinung, die ich für berechtigt halte und die ich euch bei so einem wichtigen Thema auch aufdrängen musste. ;) Was haltet ihr von TTIP? Dafür/dagegen/egal? Und noch viel wichtiger: Warum? Wo informiert ihr euch über so ein komplexes Thema? Findet ihr, ich sollte öfter mal über solche Themen schreiben oder wirke ich dafür dank meiner ständigen dummen Witze zu inkompetent? :D

Ich wünsche euch einen entspannten und sonnigen Samstag!
Eure 0utofjoint =)

PS: Fernab vom Thema … Hier liegen noch NO. 6 Band 2 und Big Order Band 5 herum, die ich versuchen werde, ab morgen zu reviewen. Auf dem Lesestapel liegen auch noch drei bis vier Mangas, es wird also nicht langweilig. ^_^

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19 Kommentare

  1. Mir fehlt gerade die Zeit, ausführlich darauf zu antworten… deshalb nur zwei Dinge, die mir besonders aufgefallen sind:

    1. Vöner?? Ernsthaft? XD
    2. Yay! Endlich jemand, der weiß, dass genmanipuliertes Gemüse nicht irgendwann mutiert und uns in unseren eigenen Betten auffrisst :D

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    1. XD Immer die wichtigen Kernpunkte rauspicken, wa? Also ich fände ja den umständlichen Namen „veganen Döner“ besser und behaupte auch gar nich, dass so ein Lebensmittel eine geschmackliche Offenbarung wäre. :D Aber mein Kumpel wollt’s unbedingt probieren und es war ganz gut. ^^
      Ein Hoch auf die Biologen! :D Ja, da fehlt wohl vielen Leuten die Aufklärung, weil Genetik ein schwieriges Thema zu sein scheint. Oder die haben im Biounterricht geschlafen. ^^
      Aber dann bin ich mal gespannt, ob noch eine ausführliche Kritik kommt! :>

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  2. Puh, zu dem Thema kann ich gar nicht viel sagen. Ich habe mir auch noch gar keinen detaillierten Bericht angetan. Ich finde immer, so etwas sollten ganz einfach Spezialisten (und das ist für mich kein Politiker, sondern in dem Fall eben ein Wirtschaftsspezialist) entscheiden – für was gibt es die denn. Woher soll ein normaler Bürger auch die ganzen Auswirkungen und Einzelheiten abwägen können, wenn er nichtmal in der Branche angesiedelt ist…
    Und da man als Normalbürger sowieso auch nie alle Infos kriegt, wird es nochmal schwerer. Deswegen halte ich mich da raus und beobachte einfach~

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    1. Klar wäre es toll, wenn das die Spezialisten abwägen würden. Aber mit den Bürgern, die ja auch mit der Entscheidung leben müssen, sollte man doch zumindest teilen, worum es geht. Und es ist ja scheinbar auch so, dass die Politiker (oder zumindest unser Herr Gabriel) nicht unbedingt auf ihre Spezialisten hören, was die Sache für mich dann noch deprimierender macht. Deswegen versucht man dann als Nicht-Spezialist zumindest mithilfe einer Petition zu protestieren, damit man nich‘ beobachten muss, wie alles den Bach runtergeht. Auch wenn es natürlich sinnvoll ist, sich nicht einzumischen, wenn man das Gefühl hat, keine Ahnung zu haben, das versteh ich schon. :)

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      1. Eigentlich hast du da eh voll Recht, man muss froh sein, wenn man in einem Land lebt in dem man seine Meinung auch äußern kann und sollte das auch voll nutzen.
        Auch wenn ich mich gerne aus Themen raushalte, von denen ich nicht viel Ahnung habe, finde ich es immer toll wenn sich Menschen dafür einsetzen, dass wir Bürger nicht über den Tisch gezogen werden. Denn es gibt sicher einige davon, die sich sogar ziemlich gut auskennen und genau wissen, warum sie zum Beispiel eine Petition gegen etwas starten wollen.

        Was so schade ist, ist dass wir eigentlich absichtlich immer im Dunklen gelassen werden und so vieles hinter unserem Rücken für uns verhandelt wird. Denn wenn alle Fakten öffentlich gemacht werden würden, könnten sich die Menschen, die sich wirklich auskennen, auch sachlich dazu äußern. Und Menschen, die sich nicht so auskennen, könnten sich diese Äußerungen zum besseren Verständnis ansehen und sich dann wirklich ihre Meinung zu dem Thema bilden. So wie es jetzt ist, kann man immer nur raten und spekulieren.

        Das wäre doch eigentlich einmal der Grundgedanke der Demokratie gewesen, dass man als gesamtes Volk gemeinsam an der besten Lösung arbeitet. Heute kommt mir Demokratie aber öfter wie eine „Scheindemokratie“ vor. Klar kann man seinen Wunsch-Vertreter wählen, aber im Endeffekt macht es oft keinen Unterschied, wen wir wählen. Denn ein Vertreter kann ohnehin nicht alleine entscheiden und notfalls können andere Parteien auch immer die Partei des Wunschvertreters blockieren, auch wenn dieser die Wahl gewinnt. Und der entscheidet dann mit dem Rest der politischen Belegschaft darüber, was das Beste für uns ist und setzt das über unseren Kopf hinweg durch. Und sorgt natürlich auch dafür, dass er selbst am besten dabei wegkommt und dementsprechend von seiner Position profitiert.
        Immerhin lässt es sich nicht abstreiten, dass Politiker von sehr vielen Zuckerl profitieren, sei es was das Gehalt, die Pension oder zusätzliche Vorteile betrifft. Wahrscheinlich könnte man einen Großteil aller Schulden in ein paar Jahren wegbekommen, wenn diese Vorzüge einfach wegfallen würden.
        Man sieht ja, wie selten Politiker wirklich zum Instrument einer Volksabstimmung greifen. Eigentlich wollen sie gar nicht, dass sich normale Bürger zum Staatsgeschehen äußern.

        Meine Einstellung klingt jetzt vielleicht schon sehr frustriert und negativ, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich finde es sollte einmal in der Politik aufgeräumt werden, bevor ständig in anderen Bereichen (wie dem Gesundheitswesen) nach Sparmaßnahmen gesucht wird.
        Genauso wie ich der Meinung bin dass ein Mensch, der über ein Resort des Staates entscheiden darf, auch Ahnung davon haben sollte – das heißt, zumindest beruflich (ist ja selten, dass ein Poltiker nur Politik studiert, die meisten haben doch ein anderweitiges berufliches Vorleben) Erfahrungen damit hatte. So wie es jetzt ist, habe ich oft das Gefühl, die Zuweisung erfolgt über Lose ziehen…
        Ich habe nicht unbedingt viel Vertrauen in viele Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit (sei es Politik, Stadtverwaltung, etc.), weil ich selbst schon einige Insiderblicke erhalten konnte (mein letzter Chef war nebenbei in der Politik tätig und ich kenne jemanden, der in der Stadtverwaltung arbeitet) und weiß, was da oft für Schindluder betrieben wird. Man kann nur hoffen, dass sich wirklich irgendwann mehr Menschen trauen frischen Wind in die Politik zu bringen, indem sie auch neuen Parteien (mit neuen Ideen) die Chance geben, etwas im Staatsgeschehen aufzurütteln. Denn solange immer nur die „alten Hasen“ das Sagen haben, wird sich so schnell nichts ändern.

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    2. Leider ist es ja auch so, dass diese Sepzialisten zum sehr großen Teil aus der Wirtschaft kommen. Na klar, auch die ach so bösen Lobbyisten bringen wichtiges know how an den Politiker, der am Ende entscheidet. Aber: Eine Studie des Corporate Europe Observatory, die auf Informationen der EU Handelsdirektion beruht, zeigt, dass im Jahr 2012 und Anfang 2013 insgesamt 560 Treffen standgefunden haben. Nur 26 davon waren mit non-profit Akteuren wie Gewerkschaften und Umweltverbänden. Abgesehen davon, dass der Inhalt der Beratungen oft Top Secret ist, finde ich es schon krass, wie unausgeglichen die Anzahl dieser Treffen ist. Bei einer so-nicht-Petition zu unterschreiben lohnt sich denke ich deshalb auch schon als absoluter Laie :)

      Hier mehr zur Studie: http://corporateeurope.org/international-trade/2014/07/who-lobbies-most-ttip (und ja, die Orga ist generell eher gegen Lobbyismus, ich weiß^^ Wer einigen Links im Artikel folgt, findet aber heraus, dass die Daten nicht aus der Luft gegriffen sind)

      Und noch was zu Schuhgrößen :D Das wäre nämlich auch mal ne Sache die man angleichen sollte. Wer schonmal Schuhe in den US-Größen gekauft hat, weiß wovon ich spreche^^

      Und Tanja, ich fand den Artikel super :) Hat zu meinem ersten Kommentar geführt, obwohl ich sonst nur stiller Leser bin, ich unsoziales Wesen. Freut mich, dass die spontane Aktion es zum Artikel geschafft hat :)

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      1. Danke erst mal für das Lob und danke für den ausführlichen Kommentar! ^-^

        Ja, dass die meisten „Berater“ Lobbyisten sind ist ja noch viel grässlicher, das traut man sich schon gar nicht mehr zu erwähnen … :/ Wer als Agrarspezialist dabei ist, wurde sogar vor einem Jahr schon bei „Was geht ab?!“ erwähnt (http://youtu.be/pD3YyrBGSa0 ca. bei 6min) und ist trotz dummen Wortwitzen von Rick informierend und sehr deprimierend. Ich sage nur: Yay, ein Monsanto-Lobbyist! :(

        Schuh- und Kleidergrößen wären auch sinnig, aber die sind ja nicht mal innerhalb der EU gleich … ^^

        Ja, ich bin ganz überrascht von mir selbst. :D So politisch nahezufast-engagiert kenn ich mich ja gar nicht. Spontane Aktionen sind ja oft die besten. :3

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  3. Das waren halt die Punkte, zu denen ich mich kurz fassen konnte :D Außerdem ist das Thema Genetik immer interessant genug, um ganz oben zu stehen^^

    Nun aber zu TTIP. Schon häufiger gehört, ein wenig reingelesen, aber bisher nicht weiter damit befasst. Dein Artikel hat mich jetzt ohne große politische Fachsimpelei informiert. Zumal Politik nicht sooo stark mein Interessengebiet ist. Daumen hoch schonmal hierfür.

    Allerdings klingt „den USA näherkommen“ stark nach „noch mehr Atomwaffen der Amis bei uns lagern und das ganze von unseren Steuergeldern finanzieren“. Und falls den Amis dann mal einfällt von hier aus ein Land zu demokratisieren oder liberalisieren, kriegen schön wir die Quittung ab. Yay! Gut… das hatte jetzt weniger was mit dem Artikel zu tun… vermutlich bin ich ein wenig voreingenommen, weil ich die USA bzw. deren Politik nicht sonderlich leiden kann.

    Zur Diskussion: Hm… der gute Herr benutzt stur Totschlagargumente. Was TTIP unterstützt hat Recht, alles was dagegen spricht existiert entweder nicht oder ist Blödsinn. Dummerweise ist es einfacher solchem Gebrabbel zu folgen als den stichhaltigen Argumenten, über die man ja nachdenken müsste.^^

    Wie bereits gesagt bin ich nicht besonders bewandert, was die Details in der Politik angeht… das ganze klingt für aber eher so, dass dieses Abkommen den Exporteuren, den Politikern und der ohnehin schon reichen Oberschicht zugunsten kommt, weshalb es jetzt irgendwie durchgeboxt werden soll… Scheiß auf die einfachen Leute, die haben eh nix zu melden.

    Falls ich jetzt Stuss von mir gegeben haben sollte, tut es mir Leid. :D

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    1. In der Tat! Genetik ftw! ^^

      Ich habe mir Mühe gegeben eher mit Vönern zu unterhalten als zu trocken zu werden. ;) Sonst schalte ich nämlich auch gerne mal ab. Also freut mich, wenn es geholfen hat! :D

      Öh, über Atomwaffen hab ich beim TTIP jetzt nix gelesen, da es sich ja um ein Handelsabkommen und nicht um ein Lagerabkommen handelt. Aber im Zweifelsfalle machen die USA doch eh was sie wollen, oder? ^^

      Das fand ich eben so unsympathisch. Er hat keine Argumente und Fakten geliefert und hat ständig nur vom wirtschaftlichen Wachstum geredet, ohne dass wir ja alle sofort stääääärben würden, so wie er klang. Aber ich reg mich jetzt nicht weiter auf. Lustigerweise hat er schon Recht damit, dass sich die Leute relativ einfach gegen TTIP aufbringen lassen. Einfach weil es sehr beunruhigend wirkt, wenn in den Medien immer wieder von irgendwelchen Chlorhühnchen erzählt wird. Aber wenn er die Argumente nur mit einem „Das wird nicht passieren, weil isso!“ entkräftet, hilft mir das auch nicht weiter. :D

      Ich glaube du bist ein tolles Beispiel für die politikverdrossene Jugend/Gesellschaft. :D Geht mir aber auch sehr oft so. „Interessiert doch eh keinen./Die machen eh was sie wollen.“ Und dann muss ich mir immer von Politikwissenschaftsstudenten oder eklig interessierten Menschen anhören, dass es ja auch nicht besser würde, wenn ich GAR keine Ahnung hätte und die Leute viel eher machen können, was sie wollen, wenn ich sie ignoriere. Und dann hab ich immer ein schlechtes Gewissen, weiß aber trotzdem nicht, was ich jetzt machen sollte. Immerhin versuche ich es nu mit Infos sammeln. ^^

      Btw, dein Kommentar wird mir in meiner App und bei WP nich angezeigt, den hab ich nur bemerkt, weil ich ne email bekommen hab. Was bist du denn hier so undercover? :O

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      1. Vöner ist aber auch ein hochamüsantes Wort :D

        Das war nur ein Anflug von „Grrr… USA… näher kommen…“ wenn ich das schon höre“ ^^

        Hey, ich geb mir echt Mühe, zumindest ein paar politische Themen zu verstehen. :D Aber ehrlich gesagt, geht es mir da wie dir… ich hab keine Ahnung, was ich denn jetzt tun sollte^^ Vor allem kommt es mir so vor als würde man sofort in die rechte/linke Schublade gesteckt, wenn man mal den Mund aufmacht Oo
        Mal ganz davon abgesehen… ich hab erstmal andere Dinge auf die Reihe zu bringen, bevor ich mich um das „Retten der Nation“ kümmere. Ob mich das jetzt zu einem egozentrischen Unmenschen macht? In den Augen einiger Leute bestimmt, gibt ja schließlich nichts wichtigeres als Politik *augenroll*

        Undercover? Ich? Ach was…
        *in den Kragen flüster: Tarnung ist in Gefahr, wechsle meine Position. Over.*

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        1. Auf jeden Fall! ;)

          Nachvollziehbar, die eignen sich auch sehr dafür ^^

          :D Ich weiß was du meinst. Irgendwie muss man auch noch leben und so, wa? Da kommt einem dieses hochtrabende Gedöns manchmal eher wie zusätzliche Arbeit vor, die nicht mal irgendwas bringt.

          :D :D :D AHA! *Beweisscreenshot mach* Agent C.O.W. wurde enttarnt!
          Moment … die Abkürzung deines Namens ist „Cow“, das is mir noch gar nich aufgefallen xD

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            1. XD Nicht jeder Secret Agent kann sich seinen Decknamen selbst aussuchen. Pack das einfach in die supergeheimen Geheimunterlagen und vielleicht kommt es nie wieder ans Licht. ;) Ansonsten hatte der volle Name ja sicher einen Sinn – hoffe ich mal ^^

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            2. Wie konnte ich das nur übersehen… Ich konnte das „ZONG!“ in meinem Kopf tatsächlich hören, als meine Internetwelt über den Haufen geworfen wurde xD Jetzt muss ich das schnell wieder vergessen o_o
              Klar hat der volle Name einen Sinn :D

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  4. Alsoooo: Ich gebe jetzt auch meinen Senf dazu. Als allererstes ich bin gegen TTIP und CETA, aus folgenden Gründen: Europa würde vielleicht, möglicherweise von der besonders „engen“ wirtschaftlichen Bindung zu den USA profitieren, aber sehen wir uns doch mal um. Die USA, Europa und der ferne Osten gelten als die drei Triaden, die Superbosse der Wirtschaft. Aller drei kaufen schon billig Rohstoffe ein und verkaufen sie weiter verarbeitet viel, viel teurer. So weit so gut (Profit wollen alle machen). Allerdings, wenn Europa jetzt noch anfängt endgültig die Schwellenländer und ihre Güterangebote mit Füßen zu treten und nur noch diese subventionierten Monsterunternehmen unterstützt, wird die Schere zwischen Arm und Reich niemals wieder zusammen geführt werden können. Vermutlich werden dann auch noch die Einfuhr und Schutzzölle für den Westen gesenkt und für alle anderen zusätzlich erhöht. Ganz toll. Ich meine den Kinder in Bangladesch geht’s eh schon so scheiße, da kann man doch nochmal nach treten. Merkt ja eh keiner.

    Zweitens: Mir ist schon bewusst, dass etwas genmanipuliertes mir nicht im die Ohren fliehen wird. Aber genauso wenig wie antibiotaika verseuchtes Fleisch aus Mastrindern will ich irgendwelche manipulierten DNS essen. Aber selbst wenn die USA, den Import von genmanipulierten Lebensmittel lassen würde, hätten die Biobauern dort drüben trotzdem nichts davon, denn es gibt den so genannten Wind und der trägt den ganzen Scheiß gerne auf deren Felder. Das schlimmste wäre wohl, wenn eine Freckingleitung platzen würde. Und ich bin mir sicher das es nicht gesund ist wenn Wasser, dass brennen kann ins Grundwasser gelangt und damit dann Lebensmittel herangezüchtet werden.

    Weiter im Text. Es kann nicht angehen, dass Konzerne hinter denen Lobbyisten, und andere Menschen mit Hintergedanken stecken die Regierung verklagen können. Ich meine es reicht mir ja schon, dass in den Auflagen von Babybel drinn steht, dass dort 2% Horn mit drinn sein darf. Horn ist die nette Umschreibung von Hufnägeln der Kühe. Jetzt könnte also Nestlé Deutschland verklagen, dass ihnen die Auflage mit den 2% zu niedrig seien und sie gerne 5% oder 10% hätten. Wie nett. Nich nur genmanipuliertes kommt dazu, Bio kann man seit Jahrhunderen nicht trauen, jetzt wird auch noch sämtlicher Anteil von Fabrikmüll mit verarbeitet. Sehr nachhaltig.

    Am besten ist der Punkt mit dem Wirtschatssystem. Ich meine Soziale Marktwirtschaft ist was feines. Auch wenn es vielen Menschen in Deutschland nicht gut geht. Aber wenn ich mal so über den großen Teich schaue sieht das in den USA noch viel schlimmer aus. Freie Marktwirtschaft hört sich zwar total toll an, aber Gewerckschaften, Krankenkassen und Versicherungen sind dort für den Ar… Äh fürs Hinterteil. Geld regiert, das tut es zwar hier auch, aber immerhin hat man hier irgendeine Absucherung. Dort drüben gar keine. Ich finde Soziale Maktskrtschaft wird definitiv unterschätzt.

    So.. Mehr Leiharbeit zu Niedriglohn. Jo! Also Leiharbeit könnte man auch gegen „Zu-Tode-schuften“ eintauschen und Niedriglohn gegen Hungerlohn. An was erinnert mich dass? Bingo, an die KZ von damals. Juden waren der letze Dreck, also musste man sie auch nicht bezahlen. Also wollen die Politiker, dass also wieder? Interessant…

    Deutschland hat ein Fachkräftemangel. Ja, weiß ich. Aber dann sollen sie sich gefälligst ein Beispiel an Australien nehmen. Die holen sich die super ausgebildeten Fachkräfte aus dem Ausland und lassen sie einwandern, wenn diese in ihrer Heimat keine Arbeit finden. Und die haben seit Jahren damit Erfolg . Warum schafft unsere Nation das nicht auch?

    Und ganz ehrlich, mit der nächsten Steuererhöhung sind diese 100 oder 500€, doch eh wieder den Wasserfall hinunter geflossen…

    Also. Ich habe etwas gegen TTIP& CETA. Und das war noch nicht einmal alles.^^ Entschuldigung, wenn dieser Kommentar leicht emotional und nicht objektiv war aber ich finde objektiv kann man an so eine Grütze auch nicht mehr heran gehen. Hoffe du lässt ihn trotzdem erscheinen :D

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