Es gibt keine schlechte PR. Ja doch.

Ähem. Okay, es geht irgendwie schon wieder um Youtube, aber auch um das Leben im Allgemeinen und viel zu viele Fragen, die ich alleine vermutlich nie beantworten können werde. Menno. :D Spoileralarm: Ich gründe vermutlich irgendwann meinen eigenen Journalismus. Mit Keksen und Mangas.  o.o

Das Thema heute ist allerdings zunächst eher ernst. Denn ich war am Wochenende doch ein wenig schockiert. Worüber ich schockiert bin, fragt ihr euch nun wahrscheinlich. (Okay, wahrscheinlich fragt ihr euch eher „Warum nervt die uns damit?“ aber es klebt euch ja niemand  zum Weiterlesenan den Bildschirm. :P) Mein Schock bestand darin, dass Personen des öffentlichen Lebens auch Fehler machen. Unfassbar, oder? Nur war mir bisher außer als zynisches Allgemeinwissen nicht bewusst, wie selten sie diese ausbaden müssen. Klar, ein Skandal kann zum plötzlichen Karriereende führen, ohne Frage. Aber oft genug müssen die betroffenen Stars und Sternchen nur lange genug schweigen oder über etwas anderes reden, damit das kollektive Gedächtnis ihren Fehltritt vergisst. In vielen Fällen liegt es dann an investigativen Journalisten und/oder der Klatschspalte, irgendwann die alten Vorwürfe wieder hervorzukramen, neu aufzukochen und eventuell durch neue Erkenntnisse zu ergänzen. Diese Funktion gab es bisher beim deutschen Youtube noch nicht – zumindest nicht in gut funktionierend. Wer wacht über die Youtube-Stars? Andere Youtuber. Und seit kurzem vielleicht noch Böhmermann. Auch wenn der mir mit der ständigen Kritik an Simon Unge zwar auf den Keks geht, weil ich finde, dass gerade Simon Unge einer der netteren und vor allem glaubwürdigeren Youtuber ist, kann ich doch nachvollziehen, dass man eine Tatsache manchmal nur durch Wiederholung ins kollektive Bewusstsein hämmern kann.

Welchen Skandal hätten’s denn gern?

Von wem spreche ich jetzt eigentlich konkret? Gegenfrage: Ist das nicht eigentlich völlig egal? Sollten wir nicht bestimmte moralische Grundsätze haben, die für jeden von uns gelten? Wäre es nicht im privaten Umfeld ebenso schlimm, wenn sich jemand verkaufen und Schleichwerbung machen würde? Der Unterschied ist doch nur, dass Privatleute selten die Gelegenheit dazu haben und falls doch, dass sie vermutlich wesentlich weniger Menschen damit erreichen als sogenannte Stars.

Aber okay, ich werde zwar nicht den Namen des Youtubers nennen, über den ich gestolpert bin, aber ich werde euch erklären was anscheinend vor ein paar Jahren abging und ganz doll weit ausholen. Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass vor einigen Monaten einem amerikanischen Youtuber namens Sam Pepper vorgeworfen wurde, dass er mehrere seiner Fans missbraucht hätten. Es war ein krasser Skandal, der auch ziemlich rumging und dem Ansehen des Youtubers doch ein weeenig geschadet hat. Noch krasser ist allerdings, dass dieser Fall nur einer der aktuellsten in einer langen Reihe von Skandalen ist, bei denen Youtuber (oder Social Media Berühmtheiten) ihre Fans missbraucht haben. Auf die Sache gestoßen bin ich übrigens nur über dieses Video.

Ich habe mich allerdings nicht sonderlich mit dem Vorfall beschäftigt, da ich a) den Youtuber, um den es ging nicht kannte und b) sich schon genügend andere Leute darüber aufgeregt haben und ich mitbekommen habe, dass der nette Herr nicht einfach so davonkommt. Umso irritierter war ich, als ich am Wochenende durch Zufall auf ein Video gestoßen bin, in dem es darum ging, dass sich vor drei Jahren (!!) ein deutscher Youtuber an eine Minderjährige herangemacht hat. Mit „minderjährig“ ist hier 13 Jahre alt gemeint und mit „heranmachen“ die explizite Aufforderung nach leichtbekleideten oder Nacktbildern. Und jetzt sage mir mal bitte jemand, ob er oder sie davon vor drei Jahren irgendetwas mitbekommen hat! Irgendjemand? Sagt mir doch, dass ich das einfach nur verpasst habe, ja?

Schweigen ist Gold?

Ich schreibe mit Absicht nicht den Namen des Youtubers, falls sich am Ende doch herausgestellt hat, dass er „voll korrekt und so“ ist und die Vorwürfe nicht stimmen. Allerdings habe ich dazu nichts gefunden. Klar, drei Jahre sind eine lange Zeit, da geht auch im Netz mal was verloren, weil Dinge wie Facebook-Gruppen und Youtubekanäle gelöscht werden. Trotzdem habe ich nur die „Anklagevideos“ gefunden, in denen die Fakten (Screenshots von Posts des Betreffenden in einer Facebookgruppe) aufgezählt werden, wieso er wusste, dass das Mädchen 13 ist und sogar ein Interview mit einer anderen jungen Frau an die er sich ihrer Aussage nach auch herangemacht hat. Dann gab es vereinzelt noch ein paar Kommentare, die ihn gehatet haben, aber auch welche von Fans des Youtubers, die sich über die Beschmutzung seines Rufs aufgeregt haben. Was es nicht gab und meiner Recherche nach auch drei Jahre später noch nicht gibt, ist ein öffentliches Statement von ihm oder seinem Netzwerk. Und die traditionellen Medien hatten vor 2014 höchstwahrscheinlich ebenso wenig etwas von Youtube gehört wie ich damals, hier findet man also auch nichts dazu.

Die Videos, in denen besagte Fakten aufgezählt werden, befinden sich ausschließlich auf kleineren Kanälen, irgendein größerer Youtuber hat sich ebenfalls nie richtig dazu geäußert. Warum nicht? Weil einer der Youtuber, der seinen Lebensunterhalt zufälligerweise mit dem Berichten über andere Youtuber verdient mit dem Beschuldigten befreundet war (oder ist) und auch sonst alle nur ganz unauffällig ihre Verlinkungen zum Youtuber X gelöscht haben. Und nein, der Kanal von X war nicht so klein bzw. die Youtubegemeinde damals vermutlich noch nicht so groß, dass alle anderen das einfach hätten übersehen können. Hier wurde einfach schweigend abgewartet. Von seiten des Beschuldigten, weil er darauf gehofft haben wird, dass das schon irgendwann alle vergessen werden. Von Seiten der anderen und größeren Youtuber vermutlich, weil diese erstens nicht von seiner Community gehatet werden wollten, zweitens nicht als Streithammel dastehen wollten und drittens wusste vermutlich niemand außer dem Betroffenen, was denn nun dran ist an diesen Vorwürfen. Und wenn man mit jemandem schon zusammengearbeitet hat und diesen sympathisch fand, will man ihm sicher nicht indirekt unterstellen, pädophil zu sein oder zumindest einen nicht sehr durchdachten Umgang mit weiblichen Wesen zu haben.

Daher wissen wir als Außenstehende nicht einmal, ob die anderen größeren Youtuber überhaupt nachgefragt haben und wenn ja, was denn die Antwort war, die sie davon abgehalten hat, selbst über das Thema zu reden. Bei den kleineren Youtubern war das sehr einfach, die haben scheinbar einfach Drohungen vom Anwalt des Youtubers erhalten bzw. die Drohung, dass man einen solchen einschalten werde, wenn die rufschädigenden Videos nicht entfernt würden. Alternativ konnten X, seine Community und sein Netzwerk auch einfach so lange „Strikes“ aussprechen, bis die Videos blockiert wurden. Diese Strikes dienen eigentlich dazu, extrem beleidigendes Material oder copyrightverletzende Videos von Youtube zu bekommen, weil Youtube selbst ja nicht jedes einzelne Video anschaut. Oder zumindest hatte ich das so verstanden. Leider lassen sich die Strikes scheinbar auch so einsetzen. Schlussendlich hat meine Recherche also leider nur ergeben, dass Anfang 2014 gegen ihn Anzeige erstattet wurde – von einem der wenigen Youtuber, die sich zu dem Thema geäußert haben und ihm gegenüber laut eigener Aussage anfangs positiv eingestellt waren. Nun dürfte die Staatsanwaltschaft einige Zeit mit den diversen Chatverläufen beschäftigt sein, die dort wohl eingereicht wurden.

Who watches the watchmen?

Mir geht es übrigens in diesem Artikel übrigens nicht darum, irgendjemandem vorzuschreiben, wie groß der Altersunterschied in einer Beziehung sein darf, das kann ja mitunter auch bei 10 Jahren Unterschied wunderbar funktionieren. Das Problem bei diesem Fall ist nicht allein die Tatsache, dass die Mädchen so viel jünger waren als er (jepp, 10 Jahre), sondern dass er einen „Starstatus“ hatte und die Mädchen aus seiner Community kamen und Fans waren. Im Alter von 13 und in ihrer Lebensaufgabe als Fan sind eben die meisten Leute noch recht beeinflussbar und somit ist nicht immer klar, wieviel Überredungskunst oder Beeinflussung durch einen „Star“ notwendig ist, damit eine Minderjährige Dinge von sich preisgibt oder tut, die sie sonst nicht machen würde. Es stellt sich also die Frage, wie Youtuber mit ihren Fans/Zuschauern umgehen sollten und ob eine klarere Abgrenzung vielleicht doch sinnvoller wäre.

Mir stellen sich allerdings auch noch andere Fragen. Zum Beispiel die bereits am Anfang gestellte: Wer schaut eigentlich Leuten auf die Finger, die einflussreich sind und im öffentlichen Leben stehen? Sind das bei Youtubern einfach andere Youtuber? Aber die kennen sich ja oft und wer will schon Freunden und Kooperationspartnern mit unangenehmen Fragen auf den Keks gehen? Gehen wir davon aus, dass du den Spruch „Bros before Hos“ nicht so interpretierst, dass dein bester Youtube-Kumpel machen kann was er will, sondern nur so, dass sich eine Beziehung oder ein Flirt nicht auf eine gute Freundschaft auswirken sollte. Dann würdest du bei Vorwürfen, dass dein bester Youtube-Kumpel einer dieser „Hos“ zu nahe getreten ist doch sicher nachfragen, weil du das nicht okay findest, oder? Machst du das öffentlich, auf Youtube beispielsweise, könnte das natürlich total schief gehen. Schließlich könnte man auch vollkommen falsch liegen und ist plötzlich der Depp weil man jemandem eine haltlose Unterstellung an den Kopf geknallt hat. Deswegen dann lieber nur privat drüber reden. Und die inoffizielle Erklärung inklusive offiziellem Schweigen dann als „okay“ klassifizieren und weitermachen. Oder so ähnlich … so lief es zumindest bei Youtuber X.

Die Aufsichtsbehörde macht grad‘ Mittag

Momentan kann man im Punkt „Überwachung“ soweit es die klassischen Medien angeht leider nur auf bestimmte Kanäle hoffen, weil die meisten entweder hinterherhinken oder eher unkritische Fanpublikationen sind. Es gibt aber auch Positivbeispiele: Vor einem Jahr hat ein Reportagemagazin zum Beispiel darauf aufmerksam gemacht, dass Y-Titty und andere große Youtuber, eventuell ein paar Produkte in ihren Videos haben, die nur dort drin sind, weil sie dafür Geld bekommen. Nachdem das Magazin die eigentlich dafür verantwortliche Landesmedienanstalt auf diesen Verstoß gegen das Verbot von Schleichwerbung aufmerksam gemacht hat, begann die dann wohl auch mal zu ermitteln. Aber bei der Flut von Videos ist es natürlich verständlich, wenn die Landesmedienanstalten nicht den ganzen Tag vorm Bildschirm hocken und zusätzlich zu Teleshopping auch noch alle deutschsprachigen Youtubevideos gucken möchten. Trotzdem ist auch Schleichwerbung ein Fall von Missbrauch der eigenen Macht. Man hintergeht seine „Fans/Bienchen/Blümchen/albernerNameXYZfürZuschauer“, indem man sie anlügt und ihnen weis macht, man würde dieses tolle 300,- € teure Produkt ja persönlich total toll finden und animiert sie scheinheilig-werbend zum Kauf.

Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, wenn ich hier schon wieder eine Parallele zum Journalismus ziehe. Für mich ist sie jedenfalls offensichtlich. Hier ist es nämlich ähnlich. Niemand möchte den Leuten über die man selbst berichtet irgendwie ans Bein pi… man möchte sich die guten Beziehungen, die man hat ja nicht kaputt machen. Leider klärt man so auch keine Missstände auf. Das tun dann oft nur Leute, die sich unbeliebt machen und anderen ans … die Petersilie verhageln. Journalisten lassen sich leider manchmal von den Leuten beeinflussen, über die sie eigentlich kritisch berichten sollten. Ich meine, die großen Industrieverbände haben gerade entschieden einen Kodex einzuführen, der verhindert, dass Unternehmen die Berichterstattung zu sehr beeinflussen. WTF? Da achten also die Leute, über die berichtet werden soll auf die neutrale und kritische Berichterstattung? Pressekodex? Nein? Okay, dass es so weit kommt ist schon traurig. In vielen Fällen, in denen nicht gerade über die eigenen Anzeigenkunden berichtet wird, klappt dieses Neutralitätsgedöns aber noch. Wenn jetzt der aktuelle Youtube-Hype anhält und wir bald sogar voll die investigativen Journalisten haben, dann könnte das doch vielleicht was werden, oder? Dann würden vielleicht auch kritische Youtuber Gehör finden, die dann den Unternehmen die Aufgabe abnehmen, zu anzeigenfreundliche Artikel zu kritisieren. Oder ist das zu utopisch gedacht? ^^

Also ich würde das ja alles besser machen. Bestimmt! ;)

Zumindest könnten aber die ganzen angeblich toll ausgebildeten „was mit Medien“- und „Journalistik“-Menschen ihre Kompetenz dazu verwenden, nicht immer nur allen vorzubeten, dass Gronkh ja mittlerweile 3,5 Millionen Abonennten hat und Y-Titty der zweitgrößte deutsche Kanal ist und Mediakraft ein Netzwerk und die ganzen jungen Menschen das total toll finden … ihr versteht was ich meine, oder?  Vielleicht könnte man dann ja irgendeine Form von Medienjournalismus finden, in dem angenehm, informiert und kritisch wild über alle Medien hinweg berichtet wird. Und wo man nicht immer erst stundenlang suchen muss, bevor man einen Text findet, der nicht dröge die gleichen Infos wiedergibt und ein Youtube-Video das nicht vollkommen hysterisch in der Gegend herumhyped. Sagt ja keiner, dass alle Videos und alle Texte grottig sind und wir eine Genehmigungsmegaüberbehörde dafür brauchen, aber ein wenig mehr anstrengen könnten sich manche Leute schon. So mit der Kritik und so. Und dem Denken. Aber ich schweife ab und falle von einem Moralapostel-Näpfchen ins nächste. Es ist halt schon wieder spät und ich muss den Artikel beenden, damit ich noch Youtube-Videos gucken kann. Nein, eigentlich damit ihr den Artikel wie versprochen noch mittwochs bekommt und der Mittwoch geht nur noch 20 Minuten. ^^ Über die ganzen anderen Sachen mit dem Journalismus und den Youtube-Videos fasele ich euch bestimmt ein anderes Mal weiter zu. Es sei denn ihr haltet mich davon ab. ;)

So, wer hat bis hierhin durchgehalten? *Belohnungskeks reich* Wer hat meinen roten Faden gefunden? Bitte Bescheid sagen, ich brauch den noch! :D Wer findet wir brauchen mehr Menschen mit Ahnung, die uns die Welt erklären und verhindern, dass wir von fiesen Menschen ausgenutzt oder belogen werden? Diskutiert drauflos, wenn euch eines der vielen angesprochenen Themen interessiert und kritisiert wie immer gerne. :) Ich geh‘ jetzt erstmal eure Kommentare vom letzten Artikel lesen. Oder war es der vorletzte? Hach, ich komme hier zu nichts … :D Ein flauschiges Dankeschön an dieser Stelle übrigens noch einmal für alle Kommentarschreiber und Kommentatorinnen, die mir heute nach dem entnervten „Ich hab keine Zeit für den Artikel! :'(“ meine nichtvorhandene Mittagspause aufgehellt haben! Das hat mich wirklich aufgebaut. <3

Eine erholsame Nacht wünscht euch
eure 0utofjoint =)

Advertisements

16 Kommentare

  1. Schon heftig, was in diesem Bereich in den letzten Jahren vor sich geht. Und ich meine jetzt nicht den Bereich „Youtube“ im speziellen, sondern generell das Thema Misshandlung in Bezug auf Internet, sonstige Medien etc.

    Ich warne gleich vor, wahrscheinlich werde ich für viele im Laufe des Kommentars wie eine alte Oma klingen, die sich gegen eine moderne Entwicklung stellt.
    Aber bei dem Ausmaß, das es immer mehr annimmt, finde ich es mehr wie gefährlich.

    Vergewaltigungen, Übergriffe und sexuelle Belästigung gab es schon immer. In direkter Weise früher sogar noch viel häufiger, weil es damals oft (durch die niedere Stellung der Frau und der Machtposition des Mannes) als „tragbar“ angesehen wurde. Und ich bin richtig froh, dass dieses Thema durch Aufklärung und Öffentlichmachung endlich verstärkt angegangen wird und dadurch zum einen eine Strafe im Raum steht (die sicher viele potentielle Täter verschreckt) und die Opfer zum Anderen auch dabei unterstützt werden, mit der Tat umzugehen. Es passiert auch viel mehr präventiv und ich bin mir sicher, dass durch diese Maßnahmen die Anzahl direkter Übergriffe abgenommen haben. Auch wenn man jetzt öfter etwas davon hört wie früher – das liegt einfach daran, weil es sich hier um ein Verbrechen handelt, das einen Betroffenen mit gößter Scham erfüllt und das man – besonders früher – lieber schweigend mit ins Grab genommen hat. Man kann sich gar nicht vorstellen wie oft ich, als ich noch im Seniorenheim gearbeitet habe, von Damen gehört habe, dass sie als junge Frau missbraucht wurden. Am schlimmsten war für mich wenn sie mir erzählt haben, dass sie es ihren Eltern anvertraut hatten und diese einfach meinten „sie müssten das eben hinunter schlucken“. Zum Glück hat sich hier die Einstellung der Menschen wirklich geändert!

    Aber Enttabuisierungen und offener Umgang können auch gefährlich sein – und das sehe ich beim Thema „Sexualität“ an sich so. Früh über dieses Thema aufzuklären finde ich ja gut – das verhindert sicher viele Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten und unschöne erste Male – aber dann bitte Aufklärung bezüglich des „normalen Aktes“.
    Ich weiß jetzt nicht ob du weißt wie ich es genau meine – aber ich finde gerade Teenies werden viel zu viel mit den „Besonderheiten“ konfrontiert.
    Ich wünsche es jedem, dass er die Möglichkeit hat sich diesem Bereich Schritt für Schritt zu nähern, in der Geschwindigkeit, mit der er sich wohlfühlt. Und ich bestem Fall mit einem Partner, der auf sein Wohl bedacht ist und ihn nicht versucht auf Biegen und Brechen endlich dazu zu bringen.
    Sollte das nicht das anfängliche Bild sein, das man einem Teenie davon vermitteln sollte?

    Klar macht man sich dann trotzdem evtl. damit Druck, dass man dem Partner das nicht wegen der eigenen Unsicherheit vorenthalten will, aber es ist etwas anderes wenn man sich selbst irgendwann überwindet und der Partner trotzdem auf einen achtet, wie wenn der einen mit falschen Versprechungen ködert und danach nur an sich denkt.

    Aber was für einen Eindruck kriegt man heute als junge Person durch die Öffentlichkeit? Genau. Es geht natürlich nur um den Spass. Und einem entgeht der größte Spass der Welt, wenn man sich – natürlich total unbegründeterweise – dem Ganzen noch verwehrt. Denn es ist ja nichts dabei, rein, raus, fertig. Und schön ~
    Es gibt genug Mädchen und Jungs, die – in Eigenerfahrung – noch nicht einmal das Küssen kennen gelernt haben – aber sie kennen haufenweise (natürlich total „authentische“) Pornos, sind Sextoy-Experte und erfahren in der Öffentlichkeit immer wieder (normale Filme und Bücher zeigen das schon oft genug), dass es sich dabei mehr um einen „Sport“ handelt, den man doch eigentlich jederzeit mit jedem machen könnte und dass Gefühle dabei ein Relikt alter Tage sind.
    Also nicht falsch verstehen, ich bin keine Nonne – man soll rich ruhig so austoben wie man will – aber wenn man die Einstellung einem Menschen weitergibt, der selbst noch keinerlei Erfahrung damit hat, ist das gefährlich. Denn wenn ich mich in meinen 20igern wild rumtreiben will, bin ich (im Normalfall ;3) schon reif und erfahren genug, dass ich meine eigenen Grenzen und auch die Konsequenzen meines Handelns kenne. Ich lasse mich also sicher nicht mehr einlullen, sondern lasse mich nur auf Dinge ein, bei denen ich mich nicht unwohl fühle. Immerhin weiß ich dann schon ganz genau, was ich wirklich will – und was eben nicht.

    Aber wenn ich das Ganze eigentlich nur aus der Theorie/den Medien kenne, ist das eine andere Geschichte. Denn dann muss man auf das vertrauen, was einem dort gezeigt wird. Man weiß es ja nicht besser. Und nachdem man in Filmen ja sowieso auch nur gesehen hat, wie „lockerleicht“ und „geil“ das Ganze ist, dass ja ohnehin nichts dabei ist, müssen ja alle Zweifel doch unbegründet sein, oder?
    Und nachdem das so ist, hören wir einfach mal blind auf das, was einem der Andere weiß machen will. Der wird’s schon wissen.
    Und dann haben wir den Salat.

    Hat man Glück, gerät man an keinen bösen Übeltäter, der diese Naivität und Unwissenheit ausnutzen will. Aber ganz ehrlich, wie wahrscheinlich ist das?
    Besonders in der Zeit des Internets ist das immer riskanter. Per Chat (oder auch Youtube) kann man schnell jemandem imponieren – immerhin erlebt jeder nur einen kleinen Aspekt der Person. Der Rest ist dann reine Interpretation und Wunschvorstellung – und die fällt meistens auch leider sehr unrealistisch aus. Und nachdem man dann ja glaubt, hier einen halben Heiligen vor sich zu haben, lässt man sich alles einreden. Und da der eigene Körper kein Tempel mehr, sondern vielmehr so etwas wie ein riesiges Spielzeug, ist – was spricht schon dagegen?

    Im Alltag muss es ja gar nicht immer bis zum Übergriff kommen – mir reicht es schon, wenn ich von jeder zweiten Frau höre, dass ihr erstes Mal so etwas wie ein „notwendiges Übel“ war. (ich weiß jetzt nicht, wie das bei Männern ist) Genau wie wenn sich beim nächsten Treffen mit Freunden haarklein darüber ausgelassen wird, wie das so mit dem letzten Betthupferl war.
    Ich weiß nicht…
    Ich finde schon es darf auch noch etwas geben, das einfach „privat“ ist und nicht öffentlich ständig breit getreten werden muss. Klar, wenn man z.B. im Kreis unter Freunden über seine Erfahrungen redet und dabei den „Betthupferln“ keine Namen gibt, finde ich ist nichts dabei. (sofern man selbst darüber reden will) Aber es ist und bleibt etwas Intimes und sollte als solches als respektiert werden. Da hat jeder seine eigene Grenze. Und nur weil wir derzeit so viele schöne Schmuddelfilmchen gezeigt bekommen, heißt das nicht, dass jede persönliche Grenze bis auf die „Normen im Film“ weichen muss.

    Also falls das hier zufällig gerade junge Leute lesen:
    Bitte nehmt nicht jeden Film/jedes Buch für bare Münze. Es gibt kein Alter, mit dem man so etwas „hinter sich gebracht“ haben muss. Euch entgeht nichts, wenn ihr wartet, bis ihr euch bereit fühlt. Ihr habt noch euer ganzes Leben, um euch auszutoben. Es ist weder ein Liebesbeweis noch ein Freundschaftsdienst, wenn ihr Bilder oder Videos von euch macht und Leuten schickt. Drängt euch jemand zu etwas, dann könnt ihr euch sicher sein, dass ihr es später bereuen werdet. Denn es gibt sie doch, die „Gefühle“. Gerade am Anfang, weil man sich von seiner verletzlichsten Seite zeigt und oft viel Überwindung braucht. Da kann man es gar nicht gebrauchen, wenn nachher pikante Details weiter erzählt oder sogar gezeigt werden.

    Und ich schreibe das jetzt nicht, weil ich eine fromme Nonne bin, die Enthaltsamkeit predigen will. Das erste Pornoheft haben wir noch vor unserem zehnten Geburtstag aus dem Müll gefischt und ich bin sicher nicht in einem prüden Umfeld aufgewachsen. Ich weiß auch dass es nicht leicht ist, wenn man sich als Einzige in einer Gruppe gegen gewisse diesbezügliche „Must-Do’s“ verweigert. Aber ich habe den Absturz einiger Freundinnen beobachten können. Freundinnen, von denen unschöne Details die Runde gemacht haben, die als Nutte bezeichnet wurden und die jeder Kerl dann nur noch als „Betthupferl“ gesehen hat, egal ob es diesen selbst ernst gewesen wäre oder nicht. Freundinnen, denen im Nachhinein sehr viel Kummer wiederfahren ist. (und zu der Zeit gab es noch nicht einmal die „Facebook-Gefahr“, durch die es jetzt noch mehr ausarten könnte)
    Und ich selbst kann mit Sicherheit sagen, auf keine bösen Überraschungen zurück blicken zu müssen. Im Gegenteil – ich kann auf vieles mit einem Lächeln zurück denken.
    Ist das nicht viel schöner, wie wenn man sich zu etwas zwingt, nur weil einen Andere dazu drängen?

    Ok, (24-jährige) Oma-Ansprache Ende.

    Gefällt mir

    1. Danke, liebe Omi, für deine Ansprache. ^^

      Ich glaube dem kann ich nicht mehr viel hinzufügen. Meiner Meinung nach ist es auch falsch, dass bei den meisten Menschen ein richtiger Druck entsteht, dass sie „es“ ja nun so langsam endlich mal mit jemandem gemacht haben sollten. Nicht weil sie das möchten, sondern weil sonst haben sie nicht gelebt. Klar kann man auch trotz unangenehmer erster Erfahrungen später ein erfülltes und ungezwungenes Sexleben haben, aber es besteht immer die Gefahr, dass man sich mehr verpflichtet fühlt, das jetzt zu machen und gar nicht dazu kommt, sich darüber klar zu werden, was man selbst eigentlich möchte.
      Auch wenn das jetzt alles nicht unbedingt direkt was mit den Youtube-Skandalen zu tun hatte. ^^ Ich denke mal du wolltest eher darauf hinaus, dass viele Teenager davon ausgehen, da wäre nichts dabei oder Sex wäre ohnehin ein Muss und sich deswegen noch viel leichter überreden lassen.

      Auf Facebook breittreten wer mit wem wann mal was hatte, also das finde ich auch unangebracht. o.O Macht die Jugend von heute das dauernd? Ich wusste nur, dass man sich jetzt im Livestream halb auszieht und Nacktbilder von sich bei Snapchat verschickt, aber das ist ja noch mal mehr rufschädigend, wenn öffentlich drüber hergezogen wird.
      Hm. Aber vermutlich habe ich selbst schon viel zu oft über viel zu viele Menschen gelästert. Über andere Menschen herziehen tut ja so gut wie jeder Mal und ich bin mir sicher, dass ich andererleute ausschweifendes Sexleben auch schon mal – prüde wie ich bin ^^ – abwertend, verständnislos oder anderweitig unfreundlich reagiert habe. Hach ja. Ein guter Mensch müsste man sein. :/

      Trotzdem danke für deine Ansprache, die war ja sinnvoll. Auch wenn ich befürchte, dass gerade sehr junge Leute sich da ungern von „Omis“ reinreden lassen. ;)

      Gefällt mir

      1. Ja, ich weiß schon, bin ziemlich ausgeufert xD
        Aber ich finde dass es für die Stars (bzw. Youtuber) eben wegen dieser neuen Einstellung immer leichter wird. Früher gab es auch „Stars im Dorf“, den „heißesten Feger in der Schule“ und wie auch immer. Da man sich nie traute die anzusprechen, kannte man sie eigentlich auch nie besser wie z.B. einen Youtuber, oft sogar noch weniger.
        Und trotzdem hatte man eine höhere Hemmschwelle und hat sich nicht auf so viel eingelassen, wie das heute oft der Fall ist. Kommt mir halt so vor ;)

        Ich bin ja nicht auf Facebook und immerhin ja eine alte unwissende Omi ~
        Aber man hört immer mehr, dass einschlägige Bilder oder Videos von einem auf Facebook landen, mit „netten“ Kommentaren darunter.
        Kennst du den Fall aus Amerika, der vor Jahren für so großes Aufsehen gesorgt hat?
        Ich kann mich zwar nicht mehr an alles erinnern – aber soweit ich noch weiß hat da ein junges Mädchen (14/15) einem Mann ein Foto ihrer Brüste geschickt, der ihr in einem Chat die große Liebe vorgespielt hat. Der hat dann einen Facebook-Account unter ihrem Namen, mit ihren Brüsten als Profilbild, erstellt, wodurch sie sich nicht einmal mehr aus dem Haus getraut hat.
        Richtig publik wurde es, weil sie sich dann das Leben genommen hat und davor ein „Abschiedsvideo“ auf Youtube hinterlassen hat, wo sie kein Wort sagt, sondern nur vor der Kamera steht (so, dass der Kopf abgeschnitten ist und man nur den Oberkörper-Bereich sieht) und Zettel mit ihrer Botschaft hochhält.
        Und so ein Einzelfall ist das „Facebook-Mobbing“ leider nicht mehr. Ich hatte selbst einmal eine Kollegin, deren Tochter aufs Extremste gemobbt wurde. Ein Schulwechsel hat nichts gebracht, denn auch dort kannte man dann die hübschen Aussagen und Bilder auf Facebook. Letzten Endes sind sie dann sogar in ein anderes Bundesland gezogen, in der Hoffnung, dass es dann besser wird. Seitdem habe ich nichts mehr von ihnen gehört, also keine Ahnung, wie es dann weiter gegangen ist…

        Ja leider. Immerhin ist man als junger Hupfer mit 14 Jahren viel schlauer als eine Omi mit 24 Jahren Lebenserfahrung .___.
        (während man früher seine 20iger richtet abgewartet und sich darauf gefreut hat, kann ich mir heute von meinem 17-jährigen Bruder schon oft anhören, wie alt ich doch wäre…*hust*)

        Gefällt mir

        1. Ja, wobei das natürlich auch sehr von den einzelnen Personen abhängig ist und es sicher wirklich ein bisschen dieses „Also bei uns damals war das anders! *mit dem Krückstock rumfuchtel*-Phänomen ist. ;)

          Ach, das hatte ich schon wieder verdrängt. Ja, generell ist es immer schwierig anderen Leuten solches „Material“ zur Verfügung zu stellen. Denn erstens weiß man nie, was die andere Person damit macht und zweitens hat man durch diverse Leaks ja gesehen, dass es auch durch technische Fehler bzw. Hackerangriffe an die Öffentlichkeit gelangen kann, selbst wenn keiner eine Facebook-Seite mit deinen Nacktfotos erstellt …
          Das ist natürlich ein großer Nachteil. Facebook verfolgt einen überall hin. Da hilft dann wirklich nur noch abmelden. :( Oh Mann. Internetkompetenz und Nettigkeit sollte mal ein neues Schulfach werden …

          Man ist doch gefühlt immer schlauer als alle anderen. ;)
          :D So schnell gehört man also zum alten Eisen, schade schade …

          Gefällt mir

  2. So, jetzt hab ich mal die Zeit deine Mühe noch angemessen zu würdigen. Und du hast den Wächter des Internets wieder erwähnt. Ach wie schön, der Böhmi.^^

    Ich muss jetzt erstmal ganz stolz berichten, dass ich das mit Sam Pepper sogar mitbekommen habe. Bin quasi voll im Zeitgeist.

    Ich bin übrigens dafür, dass du den Namen preisgibst, du berühmt wirst und als Journalistin des Jahres geehrt wirst und die Stimme unserer Generation wirst und auf Missstände aufmerksam machen kannst. Besser als dieser dumme Hype, um diesen Schule-Gedichtanalysen-Tweet. Wirklich, mein Sinn für Gerechtigkeit will es so!

    Total Zusammenhangslos, aber Pädophilie bedeutet ja sexuelles Interesse an Kindern vor der Pubertät zu haben, so dass ich persönlich das 13-jährige Mädchen nicht in die Kategorie einsortieren würde.
    Trotzdem fallen solche Fan-Star-Verhältnisse bei mir nicht unter Beziehungen, wo man bei jeder individuell urteilen sollte, ob dass ethisch vertretbar ist, sondern sind halt pure Auslebung der Macht des Stars. Und das finde ich ganz ganz widerlich. Und dass sich da sonst niemand vernünftig bemüht Stellung zu beziehen und auf so etwas mehr aufmerksam zu machen, überrascht mich keineswegs. Ist ja immer so. Ist ja im Freundeskreis etc. auch nicht anders, wenn z.B. alle wissen, dass ein eingeladener Gast öfters gerne seine Freundin schlägt und alle sich in seiner Abwesenheit darüber aufregen, aber sobald die Person im Raum ist alle nett und freundlich zu ihm sind. Ist halt der einfachste Weg damit umzugehen. Man will ja keine Unannehmlichkeiten verursachen oder die Stimmung versuchen. Und eigentlich ist das ja privat. Verlogenes Pack. Sorry, wenn ich hier so mit schlechter Laune vorbeikomme.

    Wann revolutionierst du endlich die Medienlandschaft? Ich helfe dir auch. Versprochen.

    Gefällt 1 Person

    1. Oooh, danke! :)
      Ja, habe sogar heute wieder ein Video gesehen, das ich an dir an dieser Stelle auch nicht vorenthalten möchte, für den unwahrscheinlichen Fall, dass du diesen Böhmi-Charthit noch nicht kennen solltest :D https://www.youtube.com/watch?v=Afl9WFGJE0M Ironie-Overload. ^^

      Voll krass, altah! Nein, bin beeindruckt, ich hätte es ja fast verpasst. :)

      Das stimmt schon, aber strafbar wäre es dennoch. Daher wurde dieser Fakt auch so oft betont.
      Jaaaa, ich hatte leider um 23.59h keine Zeit mehr (okay und vor allem kein Hirn mehr), um genauer auf dieses Fan-Star-Dings einzugehen. Aber da stimme ich dir voll zu! Es gibt sicher nur sehr sehr selten Fälle, in denen sich zwischen Fans und Stars eine richtige Beziehung entwickelt. Natürlich kann auch bei äh kurzlebigen „Romanzen“ *hust hust* der Star andersherum auch als eine Art Trophäe für sehr eroberungsfreudige Menschen gesehen werden. ^^ Aber in den meisten Fällen ist es andersherum und die schlichte Tatsache, dass jemand „berühmt“ ist, verblendet dem Nicht-Star-Anteil der „Romanze“ die Sicht auf die Realität.
      :D Ja, kein Ding. Solche Sachen müssen angesprochen werden und manchmal hilft da eben vor allem schlechte Laune. Ich befürchte aber, wenn wir alle so schlimm sind und nie unangenehme Sachen ansprechen, dann is doof. Vielleicht solltest du deine schlechte Laune in den Momenten auspacken, in denen gelogen wird? Oder einem von den medienwirksamen Menschen beibringen, wie man mit schlechter Laune sinnvoll rumkritisiert? ^^

      Das awesomste zum Schluss. XD Danke für das Lob! Ich nehme die Wahl zur Stimme der Generation an und verbeuge mich vor der Jury, bestehend aus Franzi, Friedl und Fräulein von Grimm. Leider habe ich ja nur ein altes Youtube-Video wiederentdeckt und dann wild nach weiteren Infos gesucht. Also investigativ-technisch hab ich da bedauerlicherweise wenig machen können. Die Screenshots haben ja andere gemacht und so. Aber ich bin gespannt, ob ich irgendwann noch mal was von der Anzeige hören werde, die erstattet wurde …

      Medienlandschaft revolutionieren? Ist ein Deal! :3 Am besten gleich? Wie wär’s mit Sonntag? Jetzt müssen wir nur noch überlegen, wo wir anfangen … und wie. Aber das findet sich schon! ;)

      Gefällt 1 Person

        1. Ja verdammt, jetzt bin ich ja unter Zugzwang! Ich denke dann mal. ^^ Aber wehe, die Krone sieht nach McDonalds aus!! :D
          Das kommt dann mit zur Medienrevolution, erkläre ich hiermit aber zu deinem Zuständigkeitsbereich :D

          Gefällt mir

Mitreden :)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s