Unemotionales Superbrain – Manga-Review „The Mastermind Files“

Warum bekomme ich eigentlich keine Spezialfähigkeiten, wenn ich krank bin, hm? Ich bin die ganze Woche schon erkältet und sieche hier vor mich hin, aber die feinen Herren und Damen in diversen Anime- und Mangareihen haben IMMER nach einer Krankheit/Verletzung/Vergiftung/Verstrahlung sofort Superkräfte. Allermindestens sterben sie nicht, wenn man ihnen ein tödliches Toxin verabreicht, sondern werden nur 7 Jahre jünger gemacht. Wieso darf ich mich dann mit Schwindelgefühlen und Übelkeit rumplagen und mir sicher sein, dass ich danach keine Wände hochklettern oder plötzlich magische Schwerter aus dem Nichts herbeifuchteln kann? Ich finde das sehr sehr unfair! Deswegen werde ich jetzt einen Manga zerlegen, bei dem der Protagonist genau das erlebt hat: Er war dem Tode nahe, wurde mit einer Erfolgschance von 0,000000001 % gerettet und hat so obendrein noch ein Superbrain bekommen.

The Mastermind Files Band 1; Kazuo Gomi/Yoshiki Tanaka/Mitsuhiro Mizuno; Egmont Manga

The Mastermind Files Band 1; Kazuo Gomi/Yoshiki Tanaka/Mitsuhiro Mizuno; Egmont Manga

Ein Schüler als Detektiv? No way!

Die Rede ist von Kei Kazaoka aus dem neu erschienenen Manga „The Mastermind Files“ und dieser ist in der Tat ein Mastermind. In seiner Kindheit erkrankte er schwer und da sein Vater zufällig ein genialer und verrückter Wissenschaftler war, wurde Keis Hirn mal eben durch einen Quantencomputer gepimpt. Ein Quantencomputer ist übrigens ein Supercomputer, der kurz gesagt im Gegensatz zu normalen Computern mit wesentlich mehr Zuständen als nur „0“ und „1“ rechnet und deswegen viel schlauerer ist als wie so ein Normalo-PC. Oder ein MacBook. (Weswegen die Nullen und Einsen auf dem Cover doch eigentlich Käse sind, wenn ich das richtig verstanden habe, oder? Aber es wirkt auf jeden Fall sehr computerig! :D)

Momentan gibt es noch keine nutzbaren Quantenrechner, deswegen kann der Manga fröhlich über die Auswirkungen des Megarechenzentrums in Keis Hirn philosophieren. Hauptsächlich sorgt dieser Rechner dafür, dass Kei hyperintelligent ist und einen furchtbar anstrengend analytischen Verstand besitzt. Der vermutlich 15- bis 17-jährige Schüler Kei … Es ist ein Manga, da liegt die Wahrscheinlichkeit, dass er Schüler und um die 17 ist, bei etwa 90 %, aber ich habe doch noch einmal nachgeschaut: Er ist 17. ;) Ahem. Kei wird wegen seines Intellekts auch regelmäßig von einem ermittelnden Hauptkommissar zur Hilfe gerufen. Kommt uns das irgendwie bekannt vor? Also ich wüsste nicht woher.

Okay, falls ihr ein paar Artikel von mir gelesen habt, in denen ich über Anime gesprochen habe, dann wisst ihr vermutlich, dass ich die Serie Detektiv Conan trotz aller Fehler liebe. ^^ Also tritt für mich Kei Kazaoka damit gegen Detektiv Conan an. Im Gegensatz zu Kudou Shinichi, der sein Leben in der anstrengenden Geheimidentität des Grundschülers Edogawa Conan fristet, ist Kei einfach nur ein normaler Highschooler – dafür aber mit einem Superbrain. Ob dieses auch mit einer Superbatterie läuft oder ob Kei sich zwischendrin mal per USB-Anschluss aufladen muss und sonst normalsterblich-dumm wird, das erfahren wir nicht. Würde mich aber interessieren. Denn auch die Batterien beispielsweise in Herzschrittmachern halten nicht ewig, sondern müssen nach einigen Jahren (meist maximal 12 Jahren) ausgetauscht werden – und Keis Computerchen wurde ihm bereits vor 10 Jahren eingebaut.

Aber sein Vater hat sicherlich gleichzeitig zu einem Mini-Quantencomputer, der sich mit dem Hirn vernetzen kann auch noch eine Batterie entwickelt, die ewig hält oder sich über den Blutstrom auflädt oder weiß der Geier was, denn der Kerl scheint ja der Wissenschaftler schlechthin zu sein. Hoffen wir es, denn eine Batterie im Hirngewebe auszutauschen ist sicher keine angenehme Sache, vor allem wenn man Wert auf das Denkvermögen des Patienten legt. Und das tut Kei ja augenscheinlich, denn er ist im Mystery-Forschungsclub seiner Schule.

It’s over … 390 %!? o.O

Direkt zu Beginn beweist er uns, wie awesome die Rechenpower seines Hirns ist, indem er Schlagwinkel berechnet, Flugrouten simuliert und Verhaltensprognosen anstellt, nur um übertrieben cool dafür zu sorgen, dass ein Baseball nicht im Gesicht seiner Freundin Dingens, äh, Maori, landet oder die Fensterscheibe zersplittert. Alles sehr löblich, aber dass er das nur tut, um nicht aufzufallen, glaube ich ihm irgendwie nicht. Ohnehin ist Kei mir nicht besonders sympathisch. Er ist nicht unsympathisch, aber eben sehr eingleisig. Ihm fehlt die Charaktertiefe, denn alles was er tut ist darauf ausgerichtet, eine perfekte Berechnung von Whatever abzuliefern. So läuft es dann auch beim ersten Fall, mit dem wir konfrontiert werden: „Die Melodie des Fluchs“ *DÖ DÖ DÖÖÖÖMMMM* Dramatische Titel bekommt man hier auf jeden Fall geboten. :D Es geht um das Mysterium, ob jemand an einer Melodie, die über eine Handyapp abgespielt wurde, gestorben ist, und je nachdem, ob die Melodie schuld war auch darum, ob es sich um einen Unfall oder um einen Mord handelt.

Sogleich kommt Keis Hirn zum Einsatz und wir dürfen CSI-mäßig herangezoomte und holographisch analysierte Gegenstände und Umgebungspunkte bewundern. Faaaaascinating. Zwischendrin unterhält uns Kei immer wieder mit wichtigen Fakten zum Fall, die sein Quantencomputerhirn gerade ausgerechnet hat. „Die Wahrscheinlichkeit, dass in den letzten 48 Stunden xyz passiert ist, beträgt 390 %.“ Ich dachte zwar immer, dass eine Wahrscheinlichkeit nur maximal 100 % betragen kann, weil 100 % = „isso!“. Aber ich bin ja weder Mathematiker, noch habe ich Statistik je verstanden, noch besitze ich ein Quantencomputer-Addon für mein Hirn. Kann also sein, dass mehr als 100 % einfach nur „Ich bin mir da tausendprozentig sicher!!!!“ für Stochastiker bedeutet. :P Mich hat es jedenfalls kurz irritiert, also falls ihr mehr Ahnung habt, erleuchtet mich doch bitte, ob das irgendwie Sinn ergibt. ^^

Die Welt braucht mehr Frauen wie Ran! :D

Ach ja, ich erwähnte ja Keis Schulfreundin und euch dürfte aufgefallen sein, dass ich mir mal wieder den Namen des weiblichen Wesens nicht merken konnte. Was wie üblich daran lag, dass sie vollkommen unwichtig war. Ihre Aufgaben bestanden in Band 1 aus: „Kyaaaaaaaaaaaaaa!“ rufen, große Augen machen, Brüste nach vorne und den Hintern rausstrecken, sodass das Schulröckchen von hinten garantiert nichts mehr verdecken kann. Ich würde ja vermuten, die Gute hat Rückenprobleme, denn ihre Haltung ist sehr unnatürlich. Ach ja, ihre Aufgaben … ääh … stimmt, ab und zu entrüstet sein, das durfte sie auch noch! Ich muss sagen, ich bin doch sehr sehr dankbar, dass es bei Detektiv Conan die gute Ran gibt. Die ist zwar auch ein Angsthase und manchmal etwas einfacher gestrickt, aber sie wurde definitiv nicht nur wegen ihres Sexappeals eingestellt, sondern hat eine Funktion und darf Charakterstärke und ab und zu gerne auch körperliche Stärke zeigen. Das weibliche Dingsi von Kei ist echt nur als Quotenbrustbesitzerin da und um später noch eine Love-Interest-Nebenstory einzubauen. Wie öde.

Shinichi vs. Kei

Nun ja. Unser Mastermind rechnet jedenfalls vor sich hin und erklärt selbstverständlich, dass es sich um einen Mordfall handelt (soweit, so Conan), weil die Indizien, die niemand sonst wahrgenommen hat, eindeutig dafür sprechen, dass es Mord war. Jawollja. Insgesamt gleichen sich Shinichi und Kei schon sehr, weil beide in ihrer Schuluniform in der Gegend herum theoretisieren und es wagen dabei auch noch (laut Umstehenden bzw. der recht äh selbstbewussten Haltung von Kei zufolge) verdammt gut auszusehen. Was jedoch in meinen Augen ein großer Vorteil von Shinichi ist, ist ganz klar der Humor der Serie. Bei Detektiv Conan geht es auch um gruselige Mordfälle, aber in so gut wie keiner Folge sind alle Charaktere immer ernst. Spätestens „Meisterdetektiv“ Mouri Kogoro schafft es den betrunkenen Comic Relief zu geben und einen die Vorfälle nicht ganz so ernst nehmen zu lassen. Ebenso darf Shinichi zwar begeistert ermitteln und derbe cool wirken, wenn er es mal wieder geschafft hat, einen Fall zu lösen – wird aber gleich darauf von einer erbosten Ai, einer stehen gelassenen Ran oder anderen Charakteren zurück auf den Boden der Tatsachen geholt. Zugegeben, manchmal übertreibt die Serie es auch mit der Albernheit, aber ich finde es wesentlich sympathischer, wenn sich ein ohnehin schon als Superbrain verschrieener Detektiv nicht selbst zu ernst nimmt oder zumindest von seiner Umwelt oft genug nicht ernst genommen wird. ^^

Dadurch dass die Story der Mastermind Files sich selbst recht ernst zu nehmen scheint, werde ich wie erwähnt auch nicht so recht mit den Hauptcharakteren warm. Kei analysiert die ganze Zeit nur leidenschaftlich und dennoch unemotional herum und für großartige Interaktionen mit anderen Leuten ist dank seiner Schweigsamkeit und den vielen aufmerksamkeitsheischenden CSI-Effekten auch nicht so viel Zeit. Es gibt zwar den typischen unfähigen Kriminalbeamten, aber der ist mir dann wiederum zu klischeehaft unfähig. Zum Vergleich: Mouri wird von Conan ohnehin regelmäßig ausgeschaltet und der Polizist Takagi ist zwar kein Superbrain und steht auch manchmal etwas auf der Leitung, aber er ist keineswegs dumm und versucht wenigstens selbst zu denken. Und er vertraut auch intelligenten Grundschülern, wenn die sinnvolle Dinge von sich geben. :D Der Kommissar, der bei Kei als lustiges Element fungieren soll und dessen Chef Kei um Hilfe gebeten hat, liegt eigentlich die ganze Zeit daneben und ändert gerne mal seine Schlussfolgerung komplett. „Es war ein Unfall! Es war Mord! Es war ein Unfall! Es war Mord!“ Solche Charaktere finde ich – wenn sie nicht wie Mouri durch dezenten Betäubungsmittel-Einsatz ausgeschaltet werden – auf Dauer sehr anstrengend, weil sinnlos.

Aber … aber ich bin doch kluhk! ;_;

Ein weiterer Punkt, der mir in den Sinn kommt, ist die Miträtselbarkeit der Fälle. Bei Detektiv Conan sind die Schlussfolgerungen zwar sehr oft haarsträubend unrealistisch und ich würde nicht behaupten, dass ich immer mitkommen würde, aaaaaaaaaaaber man hat in den meisten Fällen zumindest die Möglichkeit mitzuermitteln. Klar, zwei Fälle auf 180 Seiten zu lösen ist vermutlich wesentlich knapper als einen Fall über zwei oder manchmal sogar drei Folgen der Anime-Serie zu strecken. Das heißt aber ja nicht, dass man die Fälle so aufbauen muss, wie das hier getan wurde. Man muss nicht zwangsweise jedes Mal, wenn ein Hinweis kommt, mit der Kamera draufhalten, sodass auch beim letzten Zuschauer/Leser „Oh, ein Hinweis!“ aufleuchtet – trotzdem wäre es nett, wenn man Keis Gedankengängen ein wenig leichter folgen könnte. Vielleicht lasse ich mir einfach nicht gerne vor Augen führen, wie dumm ich im Vergleich zu Quantencomputerhochschülern bin, aber ich hatte das Gefühl, dass man als Leser mit Absicht in die Rolle der Nebencharaktere versetzt wird, die eher verwirrt als erhellt sind, wenn Kei durch die Gegend läuft und nach ein paar berechneten Prozentzahlen vage Erläuterungen zu ominösen Mordwaffen von sich gibt. Oder natürlich der Mangaka ist so intelligent, dass er davon ausgeht, auch normale Leser könnten sich mit ein paar wenigen Hinweisen einen kompletten Mordfall zusammenreimen.

Es würde mich auch interessieren, inwiefern in den nächsten Bänden mehr Hintergrundstory zu Kei und dessen Quantencomputer vorkommt. Der Vater von Kei ist im ersten Band nämlich nur in Form der Erwähnung als genialer und eventuell verrückter Wissenschaftler aufgetaucht und wir erfahren auch nicht wirklich mehr über ihn. Aber vielleicht ist der auch permanent auf Weltreise, so wie das ALLE Eltern fast ALLER Mangacharaktere sind, die noch zur Schule gehen … o.O Natürlich könnten sich noch ein paar Charakterentwicklungen vor sich hin entwickeln, aber so dringend brauche ich momentan keinen Meisterdetektiv mit CSI-Blick, dass ich mir den nächsten Band kaufen würde. Zwar werden in den Zwischenpassagen noch ein paar kurze Infos zu Quantencomputern und Gedankensteuerung präsentiert, aber allein dafür lohnt sich der Manga ebensowenig. Da kann man lieber kurz Google oder Miss Booleana befragen. Die hat von künstlicher Intelligenz von Berufs wegen sicher mehr Ahnung als die Redakteure bei Egmont. :)

So, ich hoffe dieser Nahezu-Verriss war nicht allzu negativ, denn „The Mastermind Files“ war keineswegs der schlechteste Manga ever, er war halt einfach nur ein bisschen „meh.“ und konnte mich nicht begeistern. Falls ihr den Manga kennt und ihn besser fandet, dann habt ihr wahrscheinlich einfach nur ein besseres Hirn, dass sich schneller den Gedankengängen von Kei anpassen könnte. In jedem Fall würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung zum Manga mitteilt. Und falls ihr ihn nicht kennt: Steht ihr überhaupt auf Detektiv-Stories? Sind die für euch ohnehin alle viel zu unrealistisch? Oder ist Conan (oder ein anderer Detektiv eurer Wahl, meinetwegen auch Columbo) der einzig wahre Sherlock? ;)

Einen analytischen und emotionalen Start ins Wochenende wünscht euch
eure kränkelnde und auf Superkräfte wartende 0utofjoint =)

PS: Ich bin echt seeehr müde und garantiere nicht dafür, dass mein Superbrain auch nur eine Kommaregel richtig umgesetzt hat. Bei der Rechtschreibung traue ich mir erkältet und übermüdet noch etwas mehr zu. :D Nichtsdestotrotz gilt wie immer: Falls ihr irgendwelche Fehler finden solltet, weist mich darauf hin, dann korrigiere ich die. ^^

Advertisements

11 Kommentare

  1. Ich mag verzwickte Krimis durchaus. Nur kann die kaum (noch) jemand schreiben. Die meisten AutorInnen verlieren irgendwann den Faden und spinnen nur noch rum. Die Story um Kei hört sich erst einmal interessant an. Obwohl ich ein Mädchen als Helden lieber hätte.
    Frohe Pfingsten dir! :-)

    Gefällt mir

    1. Mädchen dürfen aber so selten in Mordfällen ermitteln, unfairerweise. Es kann aber gut sein, dass Kei anderen Leuten sympathischer ist oder dass die gar nicht so viele Sympathiepunkte brauchen wie ich. Bin gespannt, ob noch jemand begeistert über diesen Manga berichtet. :)
      Herrje, es ist ja schon Pfingsten! Dankeschön, euch auch! ^-^

      Gefällt 1 Person

  2. Aaaaach, das klingt nach einem ziemlichen Schuss in den Ofen. ich kann das ja gar nicht leiden, wenn sie in Mangas und Comics wieder alles als gegeben und normal hinstellen. Zum Beispiel das Ding mit dem zufälligerweise Wissenschaftler-Vater. Hmpf.
    Aber ich habe mich sehr über die Erwähnung gefreut ;)

    Ach … und ich habe Detectiv Conan sehr gelebt! Nur leider irgendwann aufgehört das zu verfolgen, weil mich die Fälle der Detektiv-Kinder genervt haben und weil ich einfach irgendwie mehr Fortschritte in der Rahmenhandlung um die Schrumpfung sehen wollte. :-/ Aber nach deinem Artikel lerne ich jetzt Ran erstmal so richtig schätzen.

    Gefällt mir

    1. Hehe. Ja, es sind halt immer nur die, bei denen der unwahrscheinlichste Fall ever funktioniert hat, die im Manga landen. Über die Leute zu schreiben, bei denen der Vater aus Versehen das Hirn zermatscht hat, ist sicher nicht ganz so spannend. ;)
      Gerne doch! ^-^
      Ja, die Shounen-Tantei-Fälle gingen mir manchmal auch seeehr auf den Keks. Und die Rahmenhandlung wurde doch jetzt sogar in einem einzigen Manga zusammengefasst, als „FBI-Special“, wenn ich das richtig verstanden habe. Also kein Wunder, dass die nach 776 Folgen noch nicht weiter sind. Man (Autor oder Verlag/Animestudio) will halt einfach noch nicht aufhören, weil sich weiterhin Geld damit machen lässt. Und wenn erst einmal Shinichi wieder der alte ist, hat die Serie ja irgendwie ihren Reiz verloren – und Rans Vater vermutlich seinen Job. :/ Den Gedanken fand ich immer etwas beunruhigend. Denn der lebt ja seit Conans Auftauchen fast nur von dessen gelösten Fällen. Gott, ich gerate wieder ins Schwafeln, sorry! :D Aber neben Ran gibt es ja noch die unfeminine Sonoko und Inspektorin Sato, also Aoyama zeichnet eindeutig gerne nicht-klischeehafte Frauen. :)

      Gefällt mir

      1. Uff … ich bin alles andere als auf dem Laufenden bei Conan. Dass es eine Zusammenfassung bzw. eine Sonderausgabe mit der Rahmenhandlung gibt, habe ich nicht gewusst. Aber scheinbar ist Shinji ja noch immer ein Zwerg, oder?
        Aber ein Hoch auf Aoyama und seine starken Frauengestalten, die nicht nur für Fanservice in die Story geschrieben wurde!

        Gefällt mir

        1. Ich hab sie nicht näher angeschaut, aber im Buchladen sah es nach einer Special-FBI-Edition aus. :)
          Jepp, seit gefühlt 10 Jahren in der ersten Klasse :D Aber sonst wäre der Titel der Serie auch irgendwie sinnlos ^^
          Ja, das finde ich auch sehr toll von ihm :)

          Gefällt mir

  3. Noch ein Manga, den ich nicht kaufen werde. Da bin ich mir zu 390% sicher. ^^
    Diese Thematik hat mich noch nie wirklich begeistert, weshalb ich mit Conan auch nichts anfangen kann.

    „Quotenbrustbesitzerin“… hast du auf dieses Wort Copyright oder darf das frei verwendet werden? :D

    Gefällt 1 Person

    1. :D Zu 390 %? Whooaaa, really impressive!
      Ich bin dann mal tolerant und sage: Man muss ja auch keine Detektive mögen. ;)
      XD das ist ab sofort Creative Commons Dingenslizenz ud du darfst es gerne unter Nennung des Urhebers verwenden, sowohl redaktionell als auch kommerziell. :D

      Gefällt mir

  4. Als „Mastermind Files“ angekündigt wurde, habe ich mir als alter „Detektiv Conan“-Fan die Inhaltsangabe angeschaut. Tja, die hat sich nicht so interessant angehört, wie ich dachte. Und wie sich jetzt herausstellt, lag ich mit meinem Instinkt richtig.

    Bzgl. der „Quotenbrustbesitzerin“: In Shonen-Mangas ist es (leider) häufig so, dass dort Frauen mit üppiger Oberweite und eher geringer Intelligenz herumlaufen. Das tut manchmal schon beim Anschauen weh und ich behaupte mal, wenn es solche Frauen geben würde, würden diese zu den anatomischen Weltwunder gehören.

    „Detektiv Conan“ ist da glücklicherweise eine Außnahme, wenngleich die Anzahl an Fanservice in letzter Zeit leider sehr starkt zugenommen hat. Ständig sieht man irgendein Hösschen unter einem kurzen Rock aufblitzen.

    Überlasst die Erotik und den Fanservice den Ecchi-/Hentai-Mangas und setzt lieber verstärkt auf das was euer Genre ausmacht, möchte ich manchmal gewissen Mangakas und Anime-Regisseuren zurufen.

    Liebe Grüße

    Gefällt mir

    1. Ja, ich dachte mir ich probier’s mal aus, manchmal hat man ja auch Glück ;)
      Fanservice ist leider wohl eine der Sachen, die mittlerweile wohl jeder auch mit Shonen-Manga assoziiert. Ich sage nur Fairy Tail … Anatomisches Weltwunder ist aber auch ein schöner Ausdruck :D
      Ich befürchte die hören eher auf Verkaufszahlen und scheinbar wirkt sich Fanservice positiv auf die aus. :( Wobei eine Studie zum Verkaufsfaktor Höschen auch mal interessant wäre. ^^
      Grüße zurück :)

      Gefällt mir

Mitreden :)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s