2015, Foto: Pixabay/Sweetaholic

2015 war ein seltsames Jahr

Ich hoffe ihr seid gut ins Jahr 2016 gestartet und fange – als positives Omen sozusagen :D – gleich mal eine Woche zu spät mit meinem Jahresrückblick an. Allerdings habe ich die letzten Wochen fast nie die Zeit gehabt, andere Blogs zu lesen, geschweige denn selbst Artikel zu verfassen, weshalb das irgendwie nicht früher geklappt hat. Und noch zählt das Jahr ja quasi als jung. Wir hatten noch nicht mal Montag bisher!

Es ist so viel passiert in meinem Jahr 2015. Ich habe 2014 das Bloggen für mich entdeckt, aber habe es in der zweiten Jahreshälfte 2015 sträflich vernachlässigt. Woran das lag? Nun, hauptsächlich am Stress und meiner mangelhaften Fähigkeit an mehreren Fronten gleichzeitig damit umzugehen.

Deutschlandweite Drehorte ^^

Ich bin beruflich viel unterwegs gewesen und durfte Kräne besteigen und von oben auf die Einzelteile von Windkraftanlagen schauen (und dabei einen feschen „Bob der Baumeister“-Helm tragen!), ich war auf Messen und habe mich mit einem Barista (also einem Kaffeeexpertenkreations-Onkel) über das Berufsleben unterhalten, bevor ich schwimmende PV-Module beim Rumdümpeln beobachtet habe. Ich habe diverse Filme auf Messen und Veranstaltungen gedreht – manchmal mit freundlichen Menschen, manchmal mit sehr abwertend auf mein Equipment schauenden Menschen und teilweise mit Menschen, die eine Stunde für ein fünfminütiges Video gebraucht haben, weil sie vor der Kamera zu nervös waren, um einen vollständigen Satz hervorzubringen. Was habe ich daraus gelernt? Ich kann auch bei einstündigen Dreharbeiten noch nett zu den Leuten vor der Kamera sein. Ich unterhalte mich gerne mit Menschen mit Lebenserfahrung und freue mich auf einer Fachmesse darüber auch mal mit Baristas zu reden.

Damit ich in Zukunft noch besser filmen kann, habe ich von der Arbeit aus sogar eine Fortbildung spendiert bekommen (war ja quasi noch in der Ausbildung, da hat man mehr Anspruch auf Fortbildungen). Die Fortbildung habe ich dann im Dezember, eine Woche vor meinem letzten Arbeitstag, angetreten. Talk about timing. :D Nun ja. Jetzt bin ich jedenfalls Expertin in Webvideos und würde gerne welche drehen – bin mir nur unsicher, worüber ich welche drehen sollte und womit ich die schneiden soll. Denn wie alles, das etwas mit Videos zu tun hat, wurde mir in der Fortbildung sehr schnell klar: Ich habe viel zu wenig Geld für das gute Equipment und darf mich vermutlich auch in Zukunft auch mit diversen „Das ginge schon, aber dafür bräuchte ich leider …“- und „Das könnte man einfacher machen, aber nicht ohne …“-Momenten herumschlagen. ^^

Reisen zu Freunden und in den Rest der Welt

Ich war aber auch sonst viel unterwegs und vielbeschäftigt. Im Mai hat meine beste Freundin geheiratet (und es ist IMMER NOCH komisch, wenn ich ihren Freund als ihren Mann bezeichnen muss :O) und ich habe zum allerersten Mal Trauzeugin spielen dürfen und einen Junggesellinnenabschied mit ganz vielen Menschen aus ganz Deutschland organisiert. Glücklicherweise hat sich die Braut gefreut, der Stress hat sich also gelohnt. :D

Im Juni habe ich Franzi aka Friedlvongrimm besucht – und im Oktober war ich auf der Anti-TTIP-Demo in Berlin, was ein kurzes Treffen ermöglicht hat und Ende des Jahres hab ich sie dann gleich nochmal besucht. :D Es war halt eben einfach cool und ich muss an dieser Stelle kurz anmerken, dass Franzi total toll ist und ich das Plüschigkeitsupgrade ihrer Wohnung sehr zu schätzen weiß. :D Eine so coole Filmnacht wie mit dir hatte ich selten, an dieser Stelle also noch einmal Daaaaaaaaaaaaaaaanke, liebste Franzi! *~*

Außerdem habe ich natürlich meine allererste große Reise zusammen mit einer guten Freundin angetreten. Zusammen mit ihr war ich in Singapur, Malaysia und kurz in Dubai und bin immer noch vollkommen baff, dass wir das wirklich gemacht haben und dass alles so gut funktioniert hat. ^^ Außer natürlich die Erkältung, die ich mir auf dem Rückflug eingefangen hatte und die irgendwie im letzten Jahresdrittel eine Krankheitsphase zwischen Erkältungen und Weisheitszahn-OPs eingeläutet hat. Sehr unschön und einer der Gründe, warum mir das Artikelschreiben zeitweise sehr schwer fiel. Die Artikel zu den Reiseorten fehlen natürlich immer noch, da ich wie erwähnt, entweder unterwegs, krank oder durch war. Es tut mir leid! :D Ich hoffe ja immer noch, dass ich das im Jahr 2016 wieder ein regelmäßiger schaffe … aber erstmal noch die Rückblende weiterlaufen lassen!

Die Macht war 2015 mit mir! O_O

Irgendwie war das Jahr 2015 bei mir auch ein Star Wars Jahr. Beim Junggesellinnenabschied, als ich noch gar nichts von einem neuen Film wusste, habe ich spontan entschieden, dass die Braut zumindest ein bisschen leiden muss und der Bräutigam auch etwas von unserem Gefeiere haben soll, weswegen sie sich als Prinzessin Leia verkleiden und wir das ganze fotografisch festhalten mussten. Falls ihr es wieder vergessen haben solltet: Ich war die einzige andere mit Verkleidung, dafür aber ein sehr epischer Han Solo. :P

Im November war ich auch auf der Star Wars Identities, zu der mich ebenfalls Franzi und eine andere Freundin inspiriert haben. Und es war awesome! Leider war ich alleine dort, aber die Ausstellung hat sich sehr gelohnt. Es ging nicht nur darum, Originalgedöns aus den Filmen auszustellen, es wurde auch anhand von wissenschaftlichen Theorien erläutert, wie Anakin und Luke Skywalker zu dem wurden, was sie gegen Ende des letzten Films waren und worin sie sich charakterlich und von den äußeren Umständen her unterschieden. Sehr spannend, vor allem, weil man die ganzen Theorien auch an einem eigenen Charakter spielerisch austesten kann, den man während der Ausstellung kreiert. Anscheinend habe ich mit den Erzählungen vom JGA-Fotoshooting und der Ausstellung bei all meinen Mitmenschen den Eindruck erweckt, dass ich ein extremer Star Wars Fan bin. Zumindest wenn es nach meinen Weihnachtsgeschenken geht. Moment, ich zeige sie euch kurz. Zugegeben, die Hälfte lag schon vorher bei mir rum, aber es passt nun alles so schön zusammen. :D

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Von links nach rechts: Piepsender R2D2 von einer netten Kollegin (Weihnachten), Yoda letztes Jahr vom Kollegen zum Geburtstag bekommen, R2D2, den ich mir selbst gekauft hatte, R2D2-USB-Stick von einem Kumpel (Weihnachten), Laserschwert für den JGA gekauft, Philosophie-Spezialausgabe „Star Wars“ von meinem besten Freund ebenfalls zu Weihnachten bekommen. Erkennt ihr da auch ein gewisses Muster? :D

Jaja, so sah das dieses Jahr an Weihnachten aus. Nun fehlt mir nur noch ein BB-8 (der kleine runde Droide, der ein bisschen der neue R2D2 ist). Ja, ich mag niedliche, piepsende Droiden. Ich kann da nichts für, mein Mutterinstinkt ist falsch gepolt! Kinder = meh; kleine piepsende Blechkugeln = aaaaawr … xD

Was mach‘ ich eigentlich mit meinem Leben? :>

Womit wir aber quasi bei einem anderen großen Thema wären, das mir dieses Jahr begegnet ist: Lebensplanung. Mein Arbeitsvertrag ist nun rum und ich bin arbeitslos. Also seit drei Tagen quasi. Nun wird fleißig nach einem neuen Job gesucht, während andere Leute in meinem biblischen Alter bereits in der Stadt ihrer Wahl angekommen sind, zusammenziehen und Hochzeiten oder die Anzahl der gemeinsamen Kinder planen. Okay, nicht alle, aber ein paar sind es doch. Und ich frage mich nun: Was möchte ich eigentlich mit meinem Leben anfangen? Kinder will ich eh keine, aus dem Grund werde ich also vermutlich nie in Panik geraten, wenn ich zu alt dafür werde. Heiraten? Naja, wenn es sich ergibt vielleicht, aber momentan hätte ich da höchstens R2D2s zur Auswahl. Hier wohnen bleiben? Mhhhjoaaa … Bielefeld is‘ jetzt ehrlich gesagt nich‘ soooo meine Traumstadt. Erstens muss man sich von jedem Volltrottel, dem man erzählt wo man wohnt, „Bielefeld? Das gibt’s doch gar nicht!“ anhören und zweitens ist es nun einfach nicht die Metropole schlechthin.

Ich habe hier zwar meinen besten Freund und ein paar andere flauschige Menschen kennen gelernt, aber ersterer weiß auch noch nicht, wo er in Zukunft wohnen wird und die anderen Leute, die ich hier kenne, sind zwar sehr nett, wissen das aber entweder auch noch nicht oder … naja, ich bin vielleicht einfach nicht der Typ Mensch, der für ein paar Mal Kaffeetrinken pro Jahr in einer bestimmten Stadt wohnen bleibt. Gerade wenn ich die sonst nur „ganz okay“ finde. Sorry, wenn ich da jetzt so ehrlich bin. ^^‘ Außerdem müsste ich mich ja eh nach meinem hypothetischen neuen Job richten. Berlin, Köln oder vielleicht auch noch Hamburg wären schon ganz nett. Da stellt sich mir dann allerdings wieder die Frage aller Fragen: Was möchte ich denn dort genau machen?

Schreiben oder Videos oder ganz was anderes?

Journalistisch gesehen habe ich bisher eher bei Fachmedien gearbeitet. So auf Dauer sind die mir aber einfach zu trocken und ich muss gestehen, ich habe keine Lust, mich in meiner Freizeit auch über die Fachthemen zu unterhalten, die meine Kollegen teilweise anscheinend auch privat sehr beschäftigt haben. Also vielleicht sollte ich lieber über Dinge schreiben, über die ich auch so gerne rede? Da böten sich jetzt Fairness und verständnisvoller Umgang miteinander an, Manga und Anime oder Youtubevideos. Yay. Alles Themen, von denen ungefähr drölfzillionen Menschen mehr Ahnung haben als ich und für deren Beschreibselung einen keiner bezahlt. Also knicken wir das. Vielleicht sollte ich doch auf eine Freundin hören und lieber etwas „vernünftiges“ machen und nur privat schreiben? Nun, das ginge schon, wenn dieses vernünftige Gedöns dann nur 20h/Woche einnehmen würde. Denn Vollzeitarbeit und nebenher schreiben, finde ich persönlich auf Dauer sehr schwierig. Vielleicht sollte ich auch anfangen meine Webvideos Menschen gegen Geld anzubieten? Braucht jemand von euch Veranstaltungsvideos? :D

Ich habe ja allen Ernstes auch schon darüber nachgedacht noch einmal zu studieren. Jepp. Mit 28 zählt man ja fast noch als jung. Fragt sich nur, wie ich das finanziert bekomme und welches Studium mir überhaupt irgendetwas bringt. ^^ Nachdem ich gerade ein Buch lese (zu dem auch noch ein Artikel folgt, ganz ehrlich!), habe ich gerade spontan entschlossen, dass ich ja eigentlich einen bestimmten Studienbereich sehr spannend fände. Und zwar Gamedesign. Ich weiß, das ist ein vollkommen überlaufener Bereich und man müsste dafür auch Informatik-Kurse schaffen, was bisher eher nicht so mein Fall war, weil ich schlichtweg zu doof dazu zu sein scheine.

Andererseits würde ich das Studium nicht mit dem Gedanken beginnen, den vielleicht einige der Erstis dort haben „GEIL, ich kann beruflich zocken!“, sondern „Geil, ich kann danach hoffentlich motivierende und sinnvolle Lernspiele (oder Apps) basteln!“. Ich habe auf den Hinweis einer wesentlich besser als ich mitdenkenden Freundin dann gerade mal geschaut, ob man nicht auch vom Arbeitsamt aus Fortbildungen in dem Bereich machen kann und: Ja, es geht! Aber ich bin ja immer sehr schnell zu begeistern, deswegen sollte ich nun vielleicht erstmal abwarten, ob das wirklich eine sinnige Idee ist oder ob ich nur mal wieder zuviel Kaffee zum Frühstück hatte und mir morgen denke „Wieso zum Henker sollte ich Gamedesign studieren?!?!“ :D Aber falls ihr da irgendwelche Ratschläge habt, mich nun für völlig bescheuert haltet oder Gamedesign-Erfahrung habt, dann schreibt mir das doch gerne in die Kommentare. Ich lasse diese unausgegorene Idee nun einfach mal so stehen, vielleicht wird da ja etwas draus. ^^

A new Hope for 2016?

Für das Jahr 2016 habe ich ganz viele Hoffnungen! Ich hoffe auf einen Job oder eine Weiterbildung, die mir Spaß macht und mir wirklich mal einen Weg aufzeigt, auf dem ich dann bleiben möchte. Dieses ewige Umentscheiden wird meiner Umwelt (und evääääntuell auch mir) glaube ich irgendwann zuviel. ;)

Außerdem hoffe ich auf viele weitere Blogartikel von euch, die ich noch kommentieren oder einfach stumm toll finden kann. ^-^ Und selbstverständlich auf einigermaßen regelmäßige Blogartikel von mir, die nicht alle halbfertig in den Entwürfen versauern. :D

Darauf, dass ich noch mehr spannende Menschen kennenlerne und viele neue Dinge lerne (*hust* Japanisch *hust*), hoffe ich auch. Und darauf, dass mir die bisher liebgewonnenen Menschen erhalten bleiben und ich die vielleicht endlich mal öfter als einmal pro Jahr sehen werde. :3 Neue Orte würde ich natürlich auch gerne sehen. Also falls es sich irgendwie geld- und zeittechnisch einrichten ließe, wäre so ein Urlaub auch sehr toll … O:)

In diesem Sinne wünsche ich euch ein sehr sehr flauschiges Jahr 2016! Mögen alle tollen Sachen aus 2015 mit euch ins neue Jahr reisen und alle untollen Sachen an Silvester vom Feuerwerk verscheucht worden sein! :) Was wünscht ihr euch für 2016? Wurden 2015 alle eure Wünsche erfüllt oder habt ihr welche mit ins neue Jahr genommen? Gehen euch die „Frohes neues Jaaahr!“-Artikel schon seit drei Tagen auf den Keks und nerve ich euch jetzt? :D Beginnt für euch vielleicht auch gerade ein neuer Lebensabschnitt und wie geht ihr damit um? Seid ihr schon irgendwo angekommen oder ist das mit diesem sesshaft werden erstmal nicht geplant? ^^

Liebste Grüße aus der Stadt die nicht existiert, aber dafür ziemlich oft verregnet ist!
Eure 0utofjoint =)

PS: Der neue WordPress-Editor ist übrigens furchtbar! Fast keiner meiner Absätze wurde übernommen und nur die Hälfte meiner Zwischenüberschriften! Und die Bildgröße zwischendrin war automatisch auf Originalgröße (also viel zu groß) gestellt, wohingegen die Bildunterschrift anscheinend einfach nich‘ eingeplant war. Argh. Also alles nochmal im alten Editor beabsatzen und drüberwurschteln. Danke, Update-Entwickler, danke … -.-

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16 Kommentare

  1. Ich würde sagen wir tun uns zusammen. Ich habe nämlich gemerkt, dass ich eine miserable Kamerafrau bin und fürs Schneiden zu ungeduldig mit mir bin. ^^

    Oh mein Gott, mir wird ein ganzer Absatz gewidmet! Oh yeah! *wildherumtanz*

    Ich sag dir, wir kriegen das noch hin mit Berlin.^^ Fang doch bei Juwelo TV an. *lach*
    Das was du beschreibst, kann ich aber gut nachvollziehen. Man steht da rum ohne nix, (bei dir jetzt ohne Job) sieht die ganzen Gleichaltrigen und fragt sich einfach was das alles soll und was man eigentlich selber will. Keine Sorge, ich mache aus deiner Hochzeit mit R2D2 das Event des Jahres!^^

    Ich bin ja absolut gegen Vernunft. Die bringt dir doch mal so gar nichts. Ich möchte das du das machst, was dich begeistert. Und wenn es Gamedesign ist, dann soll es so sein. Wenn du scheiterst und pleite und homeless bist, ziehst du halt kurzfristig ein und wir schippern dich dann halt nach Japan, wo du dann eine Sendung bekommst, in der du über Youtubevideos philosophieren darfst.

    Ich wünsche dir auch ein wunderbares Jahr!

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    1. :D Ja, also falls du demnächst mal irgendwas umsetzen willst und ich in Berlin bin, sag Bescheid. ;)
      Franzi, you’re auf jeden Fall the best araaaahaaauuuuund! ^-^
      Das Problem ist nur … welchen R2D2 heirate ich? Den stummen, kuschligeren? Den kleinen, technisch versierten? Oder doch den redegewandteren? O_O
      Du müsstest meine Beraterin beim Arbeitsamt sein, dann wäre das alles kein Problem. Ich schau dann mal, was die davon halten, sobald ich das nächste Mal bei denen bin. ;) Aber danke für deinen Alternativplan, der klingt super! *Freudentränen* ;_;
      Dankeschön! Mit so guten Vorschlägen wird das sicher was! ^^

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        1. Den R2D2s fällt das sicher auf! :D
          Haha, nachvollziehbar! Ich muss morgen erstmal den Krams fürs Arbeitslosengeld abschicken. Die Unterlagen dafür hat mein vorheriger Arbeitgeber mir natürlich erst nach Weihnachten zugeschickt, wo ich bei meiner Familie war/Feiertage waren. ^^“

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  2. Voll die gute Kamerafrau? Damit lässt sich doch was anfangen! Also was Schneidsoftware angeht kann ich dir Lightworks mal naherlegen. Das gefällt mir eigentlich ganz gut, ist unkompliziert und läuft. Allerdings keine ahnung wies um Plugins steht…
    Und was du drehen sollst? HA! Da hätte ich schon ein paar Ideen :P

    Ich wünsche viel Erfolg und Kraft für das neue Jahr und alle (auch noch unbekannten) Pläne :)

    Und um das abzurunden: https://www.youtube.com/watch?v=qTl1asCDOgs :P

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    1. Hmmkay, merke ich mir mal, falls ich dann wirklich nochmal eine Software anschaffen sollte für irgendwelche Filmchen. ^^
      Ohje, ohje, ich ahne furchtbares! Ich soll zur Freiwilligenarbeit verpflichtet werden, wa? :D
      Dankeschön, das wünsche ich dir auch! ^~^
      Aaaawwwr, wie er sich freut! xD Den kannte ich ja noch gar nicht!

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  3. “Bielefeld? Das gibt’s doch gar nicht!” – den Witz gibts immer noch?? Oh man … die Leute, die dich damit ärgern sollten sich was besseres einfallen lassen.

    Game Design ist ein relativ umkämpftes Feld. Ich habe nebenbei im Informatikstudium viel Computergrafik gemacht und 3D-Modellierung und sowas. Als ich damals Ausschreibungen gewälzt habe, hatte ich den Eindruck, dass sie sich gar nicht auf jemanden einlassen, der ‚einfach nur‘ Informatik studiert hat. Ein Studium auf dem der Stempel „Gamedesign“ steht, scheint denen viel wert zu sein.
    Allerdings sind die Erkenntnisse meinerseits mindestens 3 Jahre alt. Damals gab es zuhauf Gamdesigner, die sich vordergründig mit Design, Entwerfen von Geschichten, Storyboards und Grafiken und auch 3D-Modellierung auseinandergesetzt haben und man musste wirklich geile Mappen vorweisen können. Was es nicht ganz soviel gab waren die Mathematiker/Informatiker, die sich viel mit Berechnungen/Raytracern/Algorithmen auseinandersetzen. Daher muss ich ehrlich sagen … ich finde es nicht einfach in dem bereich Fuß zu fassen. Ein Kommilitone von mir hat das damals probiert und war wohl bei einer Zynga-ähnlichen Firma in Deutschland gelandet, die Browsergames machen, bei denen es eine einzige große Profitmaschine war. Die Spiele kamen praktisch immer aus demselben Baukasten, das Hauptproblem war: wie ziehen wir dem user das Geld aus der Tasche? Welche Schranken können wir noch einbauen, um ihn/sie zum zahlen zu bringen?

    Ganz schwieriges Thema … aber du bist doch im Bereich Medien so bewandert und hast deine Augen überall. Lässt sich da nicht was finden, das mit dem Internet und Internet-Trends zutun hat? Sieht im Radio der Markt vielleicht besser aus?

    Ich wünsche dir auf jeden Fall für 2016 (und v.A. ganz bald in 2016), dass dir einfällt, wo es dich hinverschlagen soll und sich ein paar Möglichkeiten auftun. Wie habe ich neulich wieder in einem Film gelernt … Timing ist alles. Und wenn das gerade schlecht ist, dann kann man wenig dran drehen.
    Allerdings habe ich neulich auch mal aus Lust an der Freude Disneys Pocahontas geguckt … da hieß es, dass der Wind die Antwort kennt. (Ich würde mich nicht drauf verlassen!)

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    1. Nope, den Spruch wird es wohl leider immer geben … ^^‘

      Das hab ich befürchtet. Wobei ich mir auch nicht ganz sicher bin, ob ich „Gamedesign“ oder doch eher einen anderen Aspekt meine. Mir persönlich ginge es nicht um 3D-Grafiken oder so, sondern um die Stories und Umsetzung von Lernideen, aber du merkst vermutlich schon, dass ich keine Ahnung habe. ;)
      Aber du hast schon Recht, der Bereich Games wird allgemein sicher hart umkämpft sein. :/ Vor allem diese Mobile Games und Browsergames, die nur zur Profitgenerierung durch Suchterzeugung da sind, sind natürlich ganz furchtbar, das will doch keiner machen!
      Radio hab ich ja noch nie gemacht. Für Fernsehen und Radio gibt es eigene Ausbildungen, da müsste ich vermutlich auch wieder mit Praktika anfangen. Und viel besser als im Onlinebereich sieht es dort glaube ich auch nicht aus. Was Internettrends angeht, gibt es sicher tausende Medien, die darüber berichten, nur suchen die wenigsten jemanden, der von ihnen ein festes Gehalt bekommt. :D Und ob ich mich als freie Autorin durchschlagen möchte, da bin ich mir immer noch unsicher. Einerseits will ich über alles mögliche ihne Vorschriften palavern können, andererseits ist frei zu arbeiten so eine große Eigenleistung …
      Danke jedenfalls für deinen Ratschlag. Ich glaube dann frage ich (falls ich jemals meinen Arbeitsamtsmenschen erreichen sollte) erstmal, in welchem Bereich die Chancen nicht schlecht stehen. :D

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      1. Aha, Stories und Lernideen. Also wenn du Lernideen im Sinne von „Was hat ein User für einen Mehrwert von dem Game – was kann er dabei lernen?“ meinst, dann hätte das was von Kommunikationspsychologie oder Lernpsychologie allgemein. Da kenne ich mich nicht aus! Aber ich weiß durch eine Freundin und Kollegin, die auf dem Gebiet sehr bewandert ist, dass es da sehr schwierig ist einzusteigen. Nur die ganz großen Game-Schmieden stellen so jemanden ein. Die anderen wollen da idR nicht in eine einzelne Stelle investieren sondern hoffen einfach, dass das jemand nebenbei als Expertise mitbringt, der sonst als Entwickler arbeitet oder so. Das ist leider recht häufig so, dass sich Unternehmen solche speziellen Stellen nichts kosten lassen wollen. Erlebe ich fast täglich. Und dann rutschen häufig einfach Leute in solche Jobs und Positionen die aus Entwicklerstellen und Projektmanagement-Stellen kommen. Ist eine ganz seltsame Sache, die ich immer mit gemischten Gefühlen beobachte.

        Mit dem Dasein als freier Autor habe ich mich noch gar nicht beschäftigt. V.A. viel Papierkram, wenn man sich selbstständig macht, oder? Man sieht immer mal Leute die bspw. als selbstständiger Dozent oder selbstständiger Softwareentwickler einen Batzen Geld machen und scheinbar wirklich erfolgreich sind. Frage mich immer ob der Eindruck da nicht täuscht und das insgeheim viel schwieriger ist als es bei den anderen aussieht …

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        1. Okay, das hab ich mir gedacht. Meistens sind einzelne Jobs ja nur bei den ganz großen Firmen möglich. Das ist im Journalismus genauso. Da muss mittlerweile jeder alles können, wenn’s nach den Leuten geht, die die Stellen vergeben. Print, online, Video, Social Media, Infografiken und am besten kannst du nebenher noch Anwendungen programmieren. Mir fehlt jetzt halt noch der Programmierteil. ;)
          Jepp, viel Papierkram, weil man sich selbst versichern muss und seine ganzen Aufträge ja in Rechnung und versteuern muss. Und erstmal muss man überhaupt Aufträge bekommen … ^^ Also bei Entwicklern habe ich jetzt wiederum keine Ahnung, kann dir nur sagen, dass freie Autoren meistens nur dann relativ viel Geld verdienen, wenn sie große Kunden haben, für die sie regelmäßig PR-Texte schreiben (die PR-Branche hat noch Geld^^) oder sehr bekannt für ihre Expertise o.ä. sind und entsprechend viele Aufträge bekommen, die gut bezahlt werden. Ansonsten leben da viele eher bescheiden. Vielleicht ist das bei den Entwicklern und Dozenten ähnlich? Das „Kennen dich alle, buchen dich auch alle“-Prinzip.

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  4. Huihuihui… dein Post riecht einwenig ich Midlifecrisis. Mach mal langsam… Ich hoffe du lebst noch mal doppelt so lange.

    Also in Anbetracht dass ich schon mal in Bielefeld war, ja diese Stadt gibt es :D Nur nochmal zu deiner seelischen Gewissheit… Ich würde ja jetzt aus Neugierde Hamburg rufen… aber wenn ich ganz ehrlich bin: Nimm Berlin! Es ist größer, cooler, halb so spießig und auch nicht so teuer. Ich würde sagen mehr Veganer freundlich, obwohl das HH mittlerweile ebenfalls ist (Ziehe bitte nicht nach Dresden… dort wird knifflig oder Leipzig)

    Wie wärs wenn du dein eigenes online Magazin startest? Oder bei einer Onlinezeitung oder so anfängst? „Kongo“ oder wie diese japanischen Zeitschriften heißen? Ich bin leider auch kein Berufsexperte… ich muss meine Studienwahl langsam festlegen. :D Forever Lost!

    Ich finde die Idee mit den sinnvollen Apps aber total cool, vlt. könntest du dir ja auch nur ein Team suchen? Ich meine eine Anfrage an der Uni kann doch nicht schaden oder?

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    1. Du mit deiner Midlifecrisis :D Das hast du glaub ich schon mal gesagt. Naja, ich stelle einfach fest, dass viele Leute um mich herum einfach wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen wollen und das schon erreicht haben oder gerade darauf hinarbeiten. Der Rest ist meist jünger als ich. Von daher darf man da doch schon mal frustriert sein, oder? :P
      Danke! ^^ Es gibt meinen aktuellen Wohnort, yay!
      Hehe, ja, Berlin wäre schon so einer meiner Favoriten. Hamburg finde ich sehr hübsch (war da ja schon ein paar Mal), aber es ist eben teuer und irgendwie gefühl genauso weit weg von allem anderen wie Berlin, weil man immer erst in Hannover umsteigen muss, bevor die Bahn einen in den Süden bringt.
      Echt? Hätte jetzt gedacht, dass Leipzig auch ultraviele vegane Angebote hat. Hatte das glaube ich mal gegoogelt. o.o
      Ich bin ja quasi schon mein eigenes Magazin. :P Nee, das hätte schon was, aber damit verdient man nicht einfach so den Lebensunterhalt. Und andere Magazine müssen auch erstmal Stellen frei haben, auf die ich mich dann bewerben könnte. Außer ich schreibe doch als Freie. :)
      Viel Erfolg! Ich hoffe du findest etwas passendes, das dir Spaß macht! ^.^ Stehen denn schon ein paar Dinge zur Auswahl oder bist du noch völlig planlos?
      Ach, du meinst einfach ein paar Informatikern sagen, dass sie doch mal dies-und-jenes programmieren könnten? ^^ Das wär natürlich cool … hmm … ob man da jemanden überzeugt bekäme?

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  5. Ein sehr schöner Jahresrückblick! Und ach, ich erkenne mich so wieder, was deine Zukunftsgedanken angeht (nach der Schule, nach der Uni, nach jeder Zwischenstation, nach dem Volontariat,..) und jedes Mal fügte es sich immer irgendwie und es ging weiter. Das wünsche ich dir auch (ach, das wird eh so kommen ;-)) und drücke dir fest die Daumen für das Jahr 2016! Das wird sicher awesome!

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    1. Dankeschön, freut mich, wenn er dir gefallen hat! ^~^
      Jaa, das stimmt. „Und jährlich grüßt das Zukunftsunsicherheits-Murmeltier“, hab ich so langsam das Gefühl :D
      Dankeeee, ich wünsche dir auch ein awesomes 2016! (Falls man das so verdenglischen kann. Ansonsten ein total tolles 2016 :))

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    1. Haha. :P
      Moment, wer hat gesagt, dass ich Kamerafrau bin? xD Ich kann ein bisschen filmen, aber nix mit Kamerafrau. Fachzeitschriften-Redakteurin bin ich jetzt eigentlich, da macht man mehr mit Texten. Sorry for the Missverständlichkeit. :)

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