Sprachansprüche – Japanisch, ich und die Welt.

Sprache. Sprache ist wichtig. Ohne ein anständiges Vokabular und ein bisschen Grammatik könnten wir alle nicht miteinander kommunizieren. Genauso hält man Menschen viel schneller für dumm, wenn sie sich nicht richtig ausdrücken können. Auch wenn das vielleicht einfach daran liegt, dass die Sprache, in der wir sie gerade herumeiern hören, nicht ihre Muttersprache ist oder sie nie die Gelegenheit hatten, sie richtig zu lernen.

Es gibt schwierigere Sprachen und leichtere Sprachen. Englisch gehört zu der Version, wo man keinerlei seltsame Artikel, wie „der, die, das“ im deutschen hat und auch nicht Worte abändern muss, je nachdem, ob wir sagen möchten, dass unsere Oma ein Kaffeekränzchen veranstaltet hat und ihr dabei ihr leckerer Kuchen neben den Teller gefallen ist oder ob unser Opa seinen ungenießbaren Kuchen unauffällig hinter der nächsten Topfpflanze hat verschwinden lassen. Mit Deutsch bin ich praktischerweise aufgewachsen, weswegen ich ein gewisses Sprachgefühl für Omas Törtchen und Opas Topfpflanzen-Verschönerungen habe. Englisch liegt mir glaube ich auch. Nun kommt aber für mich noch eine Sprache dazu. Ihr ahnt es. Japanisch.

Nachdem ich entschieden habe, in acht Monaten nach Japan zu gehen, ist (abgesehen vom Geld) meine größte Sorge eigentlich die japanische Sprache. Denn Japan hat sich historischerweise anscheinend entschieden, es Ausländern bitteschön nicht allzu einfach zu machen, selbige zu erlernen. Es gibt verschiedene Schriftarten – zweimal Silben und einmal … kleine Bildchen, die jeweils einzelne Worte darstellen. Aber je nach Zusammenstellung der Worte bedeuten diese Bildchen (von Profis auch „Kanji“ genannt^^) eventuell etwas vollkommen anderes und werden auch anders ausgesprochen, als wenn sie alleine stehen. Juchhe. Konzentrieren wir uns vielleicht erstmal auf die einfacheren Schriften Hiragana und Katakana, mit denen man theoretisch auch alles schreiben kann. Japanische Worte mit den rundlichen Hiragana-Silben und aus dem Ausland übernommene Worte wie „Konpyuuta“ (=Computer) mit Katakana. Ich weiß, die meisten von euch haben das schon in drölfzig Artikeln oder Büchern gelesen, aber ich wollte es für alle wiederholen, die bisher kein Interesse an Japanisch hatten. Die sollen ja auch mitkommen. :)

Ei äm lörning!

A propos mitkommen: Schreibt man allein mit den beiden Silbenschriften tritt allerdings auch das ein, was ich eingangs erwähnt habe. Man wirkt vermutlich wie ein Grundschüler, der einzelne Buchstaben noch sorgfältig zwischen die Linien malt und sich währenddessen auf die Kringel von „g“ oder die Bögen vom „m“ noch sehr konzentrieren muss. Ist aber ja auch so – zumindest bei mir. :D Denn fängt man an, eine neue Sprache zu lernen, so ist man wieder Grundschüler und arbeitet sich langsam zu den komplizierteren Dingen hoch. Außer man wird Kommentarschreiber im Internet, dann braucht man sich über Grammatik und Rechtschreibung nicht unbedingt Gedanken zu machen. Ob das wohl auch für japanische Internettrolle gilt? Haben die auch eine kaputte Schreibweise? Wäre mal interessant zu wissen, ob das in allen Sprachen gleich ist. ^^ Aber ich komme mal wieder vom Thema ab.

Nachdem ich meinen Japan-Entschluss fröhlich der Welt verkündet habe, haben mir einige Leute gleich mehrfach zu verstehen gegeben, dass ich dafür ja noch eine Menge Japanisch lernen müsse. Ja, das sehe ich auch so. Ich werde mich in den nächsten Monaten anstrengen und bin überzeugt, dass ich dann zumindest nach dem Weg zum nächsten Bahnhof oder nach der Abfahrtszeit meines Zuges fragen kann. Aber das reicht natürlich nicht für Gespräche – geschweige denn für abstrakte Themen oder Unterhaltungen in natürlicher Sprechgeschwindigkeit. Auch wenn ich in Japan noch einen Sprachkurs machen werde, heißt das ja nicht, dass ich danach direkt ultraviel kann.

So weiß ich zum Beispiel, dass ein guter Kumpel von mir gefühlt schon seit 10 Jahren Japanisch lernt und dabei eigentlich ziemlich reinhaut. Er schätzt aber selbst, dass er nur auf Niveau 4 von 5 ist – dem zweitschlechtesten Sprachniveau des offiziellen Japanischtests JLPT (Japanese Language Proficiency Test). Für dieses muss man übrigens 1.500 Vokabeln und 320 Kanji-Zeichen können. Und dazu zählt auch das Hörverständnis, eine Sache in der ich notorisch schlecht bin. Für das niedrigste Niveau N5 sind es zwar „nur“ 120 Kanji und 800 Vokabeln, die man können muss, trotzdem ist die Sache eine ziemliche Herausforderung, die mich ab und zu ein wenig nervös macht. Vor allem dann, wenn einem jeder sagt: „Ooooh, Japanisch? Das ist aber eine schwere Sprache? Bist du dir sicher? Da braucht man doch Jahre für, um nur die Grundlagen zu verstehen!“ Ja, danke, das wäre mir nicht aufgefallen. xD Ich weiß, das ist nur nett gemeint, versetzt mich aber manchmal gerade deswegen in leichte Panik. ^^ Während ich über meine mangelnde Kommunikationsfähigkeit in Ostasien nachgedacht habe, sind mir dann noch einige Gedanken gekommen. Eigentlich vollkommen logische Schlussfolgerungen, aber ich habe mir bisher nie bewusst darüber Gedanken gemacht, weshalb Kommunikation eigentlich so wichtig ist. Das klingt jetzt doof, aber ich erklär es euch gleich.

Diese gruseligen Nichtkomunizierer

Fassen wir zusammen: Eloquent werde ich vermutlich auf Japanisch niemals sein. Wer weiß, ob ich das mit dem Humor überhaupt hinbekomme! :O Ohne Sprachkenntnisse fehlt mir mein wichtigstes Kommunikationsmittel! Exorbitante Übertreibung inklusive ironischem Sarkasmus-Overload! Oder so ähnlich zumindest … Also wenn ich nicht zufällig nach Japan fliege, spontan die nächsten 20 Jahre dort bleibe und permanent mit Muttersprachlern rede, dann wird das eher nix mit der Ellodingens. :D Aaaaaaber man kann ja hoffen, dass man sich zumindest ein bisschen verständlich machen kann. Bisher wurde mir auch noch nie gesagt, dass ich allzu bedrohlich aussehe. (Ich glaube man nimmt mich aufgrund eines erhöhten Gehalts an „Yaaay!“ und „Flaaauuschiiiig!“ Ausrufen ab und zu eher nicht ernst … ~.~) Daher habe ich zumindest den Vorteil, dass ich vielleicht keine gruselige Ausländerin bin, mit der man vor lauter Angst nicht reden möchte.

Denn gerade mangelnde Kommunikationsfähigkeit führt ja nicht nur zu Problemen beim Prosaschreiben, sondern beeinflusst schlicht den Alltag massiv. Kann man sich nicht verständlich machen, beunruhigt das Einheimische außerdem manchmal, weil sie nicht einschätzen können, was man von ihnen möchte. Zusammen mit anderen Gewohnheiten wie Gesten oder vielleicht einer anderen Tonlage kann das schnell dazu führen, dass der Kontakt mit diesen Nicht-Einheimischen eher vermieden wird. Nehmen wir beispielsweise Arabisch. Eine interessante Sprache, die ebenfalls eine eigene Schrift hat und oft verwoben ist mit einer nicht standardmäßig europäischen bzw. deutschen Kultur. Kommt nun jemand – wie im Fall der vielen Flüchtlinge – nach Deutschland, der so gut wie kein Deutsch, aber dafür Arabisch spricht, dann unterscheidet sich diese Person vermutlich nicht nur vom Äußeren her, sondern wird bei ihren Kommunikationsversuchen eventuell auch durch „undeutsche“ Gesten, Gesichtsausdrücke oder erste Satzbruchstücke mit einer für deutsche Ohren fremd wirkenden Sprachmelodie auffallen.

Mir hat sogar eine sehr gute Freundin einmal gesagt, dass sie es ja immer faszinierend und lustig fände, wenn „diese Leute sich in ihrer Sprache unterhalten“ würden. In ihrem Fall hält es sie glaube ich nicht davon ab, sich dann mit „diesen Leuten“ zu unterhalten, aber ich fand es doch interessant, dass auch bei ihr gedanklich eine deutliche Grenze gezogen wurde, zwischen „denen“ und „uns“. Besonders weil sie mir das neben einer anderen Person erzählte, die mit ihren Eltern oft Arabisch spricht und die mich währenddessen amüsiert anschaute. Denn weil meine Freundin nicht wusste, dass die andere Anwesende auch Arabisch spricht oder nicht daran gedacht hat, konnte sie diese Person einfach in die Gruppe „wir“ einteilen. Denn die spricht ja einwandfrei Deutsch. So könnte man vielleicht auch als Einwanderer allein durch angepasstes Verhalten und die richtige Sprache in einer neuen Gruppe (aka den Einheimischen) landen. Eine Sache, die sich andernfalls sehr schwierig gestalten kann.

Kommunikation = Unabhängigkeit

In gewisser Weise ging es so wie Einwanderern oder Flüchtlingen in Deutschland vermutlich auch schon einigen unvorbereiteten Deutschen, die in Japan landeten, sich laufhals in der Bahn unterhielten, zur Begrüßung allen die Hand geben wollten und nicht merkten, dass die sie empfangende Höflichkeit meist irritierte Menschen verbirgt. Der Unterschied liegt hier in der Tatsache, dass Touristen in Japan vermutlich keineswegs immer die Absicht haben, dort alle herrschenden Gepflogenheiten anzunehmen und sich anzupassen, sondern einfach nur ein paar Fotos machen, einmal Sushi und Schnitzel bestellen und dann wieder abreisen möchten, um zuhause von diesen seltsamen Japanern erzählen zu können. Also klischeehafterweise jetzt. ;)

Flieht man jedoch in ein anderes Land, ist der Kulturunterschied zwar vielleicht vergleichbar groß, jedoch befinden sich geflohene Menschen nicht in der schönen Lage, vor Ort einfach nur entspannen zu wollen und sich nicht dafür interessieren zu müssen, was der Rest der Welt von ihnen denkt. Nein, sie möchten sehr wahrscheinlich einfach die Kontrolle über ihr Leben zurückgewinnen, nachdem sie eine lange Reise ins Ungewisse auf sich genommen haben und während dieser Zeit sehr wenig Kontrolle darüber hatten, wo es langgeht und welche Dinge unterwegs auf sie zukommen. Und genau für diese Kontrolle über das eigene Leben ist Kommunikation unerlässlich. Denn selbst wenn es nicht zu wenige Übersetzer gäbe, wer würde sich erst einen Termin beim Dolmetscher holen wollen, um Brötchen kaufen zu gehen? (Okay, so ein Brötchenkauf ist vielleicht ein blödes Beispiel, aber ihr versteht hoffentlich, was ich meine.) Wer möchte schon keine offiziellen Dokumente verstehen und immer darauf hoffen, dass ihm der überarbeitete Mensch, der im Halbschlaf drüberschaut, auch alles richtige übersetzt und sich nicht vertan hat?

Kommunikation ist wichtig. Ich sollte vielleicht erst mal versuchen, mit anderen Menschen zu kommunizieren, die meine Sprache noch nicht sprechen, bevor ich mir eine neue Sprache suche … Aber das ist dieses Ding mit dem Egoismus. Ich möchte das jetzt gerne tun, weil. Und deswegen tue ich das auch. Ich hoffe einfach, dass wir uns zumindest alle gegenseitig die Chance geben zu kommunizieren. Ein bisschen Hoffnung in die Kommunikationsfreude der Menschheit habe ich nämlich noch, nachdem ich heute Bahn gefahren bin. In meinem Abteil stand nämlich eine Frau, die eine Bekannte gesehen hat und zu ihr rüberging und sich – da ihre Bekannte anscheinend kein Deutsch sprach – auf Englisch mit ihr unterhielt. Mit dem grottigsten deutschen Akzent, den ich seit langem gehört habe. Und dafür habe ich sie so ein kleines bisschen bewundert. Denn ihr war es egal, dass sie die richtigen Zeitformen nicht kannte, ihre Grammatik verkorkst war und sie Dinge falsch ausgesprochen hat: Sie wollte sich unterhalten und hat es gemacht. Den Mut muss man erstmal haben. :)

Kommunizieren unter widrigen Umständen! ^-^

Das erinnert mich an eine Geschichte meiner Eltern, die ihren Urlaub in China verbracht haben. Sie wollten dort als Touristengruppe essen gehen und einige aus der Gruppe sprachen zwar Englisch, aber keiner von ihnen konnte ein Wort Mandarin oder eine andere chinesische Sprache. Die Restaurantmitarbeiter, in dem Lokal, wo sie letztendlich landeten, konnten allerdings größtenteils auch kein Englisch. Ein Hoch auf Speisekarten mit Bildern und Gesten! Da auch nicht alle mit Stäbchen essen konnten, wurde kurzerhand auf eine Serviette ein Besteckset gemalt, es gab ein großes „Aahaaa, das wollen die!“ und aus der hintersten Ecke der Küche wurden Messer, Gabel und Löffel hervorgekramt. Es geht also auch ganz ohne Sprachkenntnisse. ;) Danach stellte sich heraus, dass eine der Bedienungen, die um meine Eltern herumwuselte, gerade Englisch lernte. Meine Mutter hat sich dann mit ihr unterhalten und war erheitert und beeindruckt zugleich, als die Bedienung ihr Vokabelheft zückte und fein säuberlich alle Worte, die sie noch nicht kannte, aufschrieb. Die Globalisierung und Verenglischung ist wohl unaufhaltsam. ^^

Das sind jedenfalls zwei der für mich hoffnungsvollen Geschichten, bei denen ich mir folgendes denke: 1. Du hast Luxusprobleme. :D 2. Wenn man einfallsreich genug ist, kann man sich mit Händen und Füßen verständigen und trotzdem einen tollen Abend haben. 3. Wenn man motiviert genug ist, kann man auch während seiner x-stündigen Schicht als Kellnerin mit einem Vokabelheft rumrennen und neue Worte aufschreiben. 4. Ich brauche ein Vokabelheft für Japan. :)

Dieser Beitrag ist übrigens kein Vorwurf an die Leute, die mir gesagt haben, dass ich doch besser noch ein bisschen mehr Japanisch lernen sollte, bevor ich nach Japan gehe! Auch wenn es vermutlich so klingt. :D Ich weiß ja, dass es sinnvoller ist, mit möglichst guten Sprachkenntnissen dort hinzugehen, um möglichst viel vom Aufenthalt zu haben und bin euch dankbar, dass ihr euch Sorgen um meine Verständigung und Überlebensfähigkeit im Ausland macht! ^.^ Deswegen wollte ich ursprünglich auch erst fliegen, wenn ich „richtig gut“ Japanisch kann. Als ich dann aber realisiert habe, dass das vermutlich noch zehn Jahre dauern würde, dachte ich mir „Besser jetzt und ich muss mich irgendwie verständlich machen, kann dafür aber ein paar Monate bleiben, als in 10 Jahren, wenn ich nur anderthalb Wochen Urlaub dort machen könnte und sowieso nicht dazu käme, mein tolles Japanisch einzusetzen.“ Ergibt Sinn, oder? Sagt einfach „Ja“, dann lass ich euch in Ruhe. :D

Ich werde euch natürlich von meinen Lernfortschritten berichten. (Jaja, großherzig wie immer!) Momentan rede ich leider kaum von anderen Dingen und bin schon erstaunt, dass ich neben meinem „Ich muss noch xyz für Japan recherchieren!!!“ so einen haaaaaaalbwegs tiefgründigen Artikel hinbekommen habe. Das Erlebnis in der Bahn fand ich heute nur irgendwie so schön positiv und ich hoffe, ich konnte euch ein wenig dieser Positivität weiterreichen. Wann hattet ihr zuletzt Kommunikationsschwierigkeiten und wie habt ihr sie überwunden? Waren es eher sprachliche Probleme oder Hirnkompatibilitätsprobleme? Letzteres passiert ja manchmal, wenn man (gerade oder generell immer) gedanklich in vollkommen anderen Bahnen unterwegs ist als sein Gegenüber und man komplett aneinander vorbei redet. Ich hoffe auch ihr fandet meine Beispiele nicht zu seltsam und dass ich euch mit meinem Japangequatsche noch nicht allzu sehr auf den Keks falle! :o

Nun ja. Wie auch immer ihr kommunizieren mögt: Lasst euch nicht entmutigen, jeder Versuch zählt! :) Ich geh dann jetzt mal Vokabeln wiederholen …

Einen wunderschönen unterhaltungsreichen Tag wünscht euch
eure 0utofjoint =)

PS: Ich glaube ich werde in Japan auch weiterhin bloggen, sofern ich Zeit und Internet habe. Denn so ganz ohne Gefasel komme ich nicht aus. Das könnt ihr euch sicher denken. Ob das jedoch oft passieren wird, weiß ich nicht, da ich ja auch noch überlege Videos zu drehen, wenn mir hübsche oder interessante Dinge vor Ort begegnen. Aber noch bin ich ja nicht da. :D Wir werden also sehen!

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23 Kommentare

  1. 1. *in panik verfall* ich kann doch nur rudimentäres anime-japanisch… AAAAAH! =^(O_0)^
    2. Scheiße… dass man fortgeschrittene Sprachkenntnisse benötigt, um Zynismus zu verwenden, habe ich gar nicht bedacht. Das ist jetzt doof… :(
    3. Ich freu mich auf das Rumgehampel und -gezappe mit Händen und Füßen, um sich zu verständigen. Das ist bestimmt ganz lustig xD
    4. Also ich habe ja so eine kleine Hemmschwelle, Englisch zu sprechen. Gerade weil der deutsche Akzent so brutal hässlich ist, auch wenn man gutes Englisch kann… aber find die Aktion in der Bahn auch positiv.

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    1. 1. XD „Kyaaaaaaa!!“ Mich würde ja wirklich mal interessieren, wie Japaner auf das typische Anime-Japanisch reagieren. Also falls du „NANIIII??“ „Onee-chaaan!“ oder ähnliches testen solltest, dann berichte bitte! ^^
      2. Jia. ._. Aber vielleicht gehts auch über Gesichtsausdrücke? O.O Das werde ich jedenfalls automatisch testen. :D
      3. Da bin ich mir sicher. Ich glaube die meisten Leute freuen sich auch über die kostenlose Unterhaltung, wenn man als Tourist versucht sich mit übertriebenem Gestikulieren verständlich zu machen. ^^
      4. Oh ja! Geht mir genauso! Ich spreche sehr gerne Englisch, aber wenn man mir einfach sagt „Sag doch mal was auf Englisch!“, dann fühle ich mich so beobachtet, dass ich lieber schweige. Und das is voll doof. Habe mir vorgenommen das bei Japanisch zu ignorieren! Da merke ich wenigstens auch noch keine krassen Akzente, so wie bei „Dschörmänns“ die Englisch reden xD Aber in Japan solltest du auch einfach drauf losreden. Glaube sehr viele Japaner haben einen krassen Akzent, wenn sie Englisch reden, da solltest du also nich negativ auffallen, auch wenn dir das „th“ mal kaputt gehn sollte oder so. ^^

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      1. 1. also wenn, dann werde ich die Augen zu einer x-form zusammenpressen, die Arme in die Luft reißen und laut „Baka! Baka!“ rufen xD
        2. Müsste man mal eine Versuchsreihe starten^^
        3. Wird sich zeigen. Ich meine, gelesen zu haben, dass dir Japaner nicht sehr gestikulier-freundlich sind. Vlt hab ich das aber auch falsch im Kopf.
        4. Ja, der japanische Akzent soll auch sehr krass sein. Boar, wie ich das „th“ verachte… das ist voll das Scheiß-fing… äh… -sing… äh…ja… :D

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        1. 1. XD Stimmt! Viel besser! Dieses elementare Wort war mir kurz entfallen. Unverzeihlich :o Also ja, bitte „BAAAAKAAA!“ oder „BAKAJAROOOOOHHH!!“ jemanden :D
          2. Mach ich ab Oktober ^^
          3. Könnte ich mir gut vorstellen. Aber falls man dadurch nich wie ein komplett irrer Mensch auf sie wirkt, könnte es auch unterhaltsam für die anwesenden Japaner sein. Hoffe ich :D
          4. Siss is riehlie ä problöm for se Dschörmän spiekahs, jäss jäss! :D Stell dich übrigens darauf ein, von Worten wie z.B. „Hotel“ verwirrt zu werden. Im Japanischen is das „Hoteru“, weil l und r gleich ausgesprochen werden und Worte nur auf einem Konsonanten enden, wenn es ein „n“ is. Ansonsten werden überall fleißig Vokale reingepackt, weil es im Japanischen keine Konsonantengewusel gibt wie bei uns. „Arzt“ z.B. wäre undenkbar. Da müsste man dann „Arezutto“ oder sowas draus machen. Sorry, jetzt musst ich kurz mit meinem Miniwissen angeben. ._. Äh…aber falls du’s noch nich wusstest, hilft’s dir ja vielleicht. O:)

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  2. Du wirst in vielen japanischen Städten Gruppen / Vereine finden, die Fremdsprachen lernen möchten. JapanerInnen treffen sich dort z. B. mit Deutschen und beide Seiten lernen spielerisch die jeweils andere Sprache. Die Vorteile überwiegen. Kein stures pauken, es wird bestimmt viel gelacht. Von Vorteil wäre auch eine japanische Gastfamilie, die westlich aufgeschlossen sind.

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    1. Ja, solche Language Cafés (glaube die heißen so) wollte ich auf jeden Fall mal besuchen. Auch wenn da vermutlich alle Englisch reden wollen und nich Japanisch. Aber vielleicht hängt das auch von der Gruppe ab. :)
      Beim Thema Gastfamilie bin ich eher skeptisch. Nicht weil ich denke, dass es eine schlechte Erfahrung wäre, sondern weil ich niemandem meine vegane Ernährung aufbürden möchte. Aufgeben werde ich die aber auch nicht. Und die meisten Gastfamilien werden sicher gemeinsam essen, da würde meine Extra(tofu)wurst und die Analyse der normalerweise verwendeten Zutaten viel zu viel zusätzlichen Aufwand bedeuten. Und eine (japanische) Familie zu finden, die vegetarisch oder gar vegan kocht, halte ich in Japan für ziemlich unwahrscheinlich. Zumindest nach dem, was ich mir bisher zu dem Thema angelesen habe. :)

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  3. Also sag mir Bescheid wenn du mit Kamehameha ein Ei gebraten hast :D
    Dann will ich das nämlich lernen… Deshalb mochte ich Englisch immer mehr als Französisch. Ich habe weder verstanden wenn jemand zynisch war noch konnte ich es sein.

    Ich denke das wichtigste ist die Lautschrift zu beherrschen oder du holst dir den Icoon- Communicator, der ist super. Doch ich bin immer wieder überrascht wenn man so alles im Ausland trifft. Auf Island haben wir mehr französisch gesprochen als englisch. Isländisch kann man wohl wie japanisch erst einmal in die Tonne hauen als Anfänger, aber ohne Tonne kein Fortgeschrittener und irgendwie müssen es Auswanderer ja auch geschafft haben.

    Ich würde als aller erstes alle Lebensmittel lernen… Nur für den Fall.

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    1. XD Meinst du ich bekomme „Einmal Reis mit Tofu und Gemüse“ als Animemove hin? „ごはんどふやさい!!!“ *schrei* (Nein, das ergibt keinen Sinn :D) Ohne dabei jemandem das Auge blau zu schlagen oder aus Versehen umzufallen?
      Ja, der Tonfall ist wichtig und bei Fremdsprachen oft schlecht einzuschätzen. Ich bin gespannt, ob ich mal japanischem Sarkasmus begegne und es erkenne ^^
      Was tut denn der Dingenscommunicator?
      Ich glaub wenn man als Sprachlehrer oder so in Tokio arbeitet, dann kommt man auch nur mit Englisch durch, weil man dauernd andere Ausländer um sich rum hat. Ich hoffe das passiert mir nich, ich will ja was lernen! :)
      Ich habe keine Ahnung, wie Isländisch überhaupt klingt. Kann man das mit Finnisch oder so vergleichen? Also 10 Konsonanten, ein „a“? :D
      Guter Plan! O.O Ich kann schon mal „Gemüse“ sagen. Und gekochter Reis. Jawohl, das hatten wir schon. ^^ aber Zutatenlisten sind glaub ich auch für Fortgeschrittene der Horror, weil die vermutlich nur aus ansonsten selten genutzten Kanji bestehn. Hab aber dafür schon mal ne Webseite gesehn, wo die wichtigsten Sachen übersetzt wurden ^~^

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      1. Ach schade, also keine virtuelles Hogwarts für Animepower :(

        Achtung ich zitiere: „ICOON – der wortlose Universal-Sprachführer
        Das Mini-Booklet im Reisepass-Format vereint auf 80 Seiten in zwölf Kategorien 1.700 wichtige Symbole des Alltags und die wichtigsten Schlüsselsätze für Reisende in 6 Sprachen. Ganz gleich, ob eine Zahnbürste, Sicherheitsnadel oder Badehose benötigt wird, ob Sie ohne Worte Heuschnupfen erklären, nach einer Möglichkeit zum Geldtauschen fragen oder eine Ersatzbatterie für den Belichtungsmesser ihrer Kamera auftreiben wollen, ICOON spricht die verständlichste Sprache der Welt: Bilder.
        Mit seinem minimalistischen Gestaltungskonzept ist ICOON nicht nur ein praktischer Helfer auf Reisen jeder Art, sondern auch ein stylishes Accessoire für den Benutzer. Gerade mal 9×12 Zentimeter groß und 65 Gramm schwer, passt das auffällige Booklet mühelos in jede Hosentasche. Die Illustrationen sind im Design reduziert und klar gegliedert, um die Verständlichkeit der Icons zu erleichtern. überall, wo es zu Kommunikationsschwierigkeiten kommen kann, sei es beim beruflichen Auslandstermin, bei der Abenteuerreise ins wilde Kurdistan oder beim mediterranen Entspannungsurlaub, wird ICOON damit zum unverzichtbaren Begleiter.“

        Globetrotter ist klasse, wenn auch völlig überteuert :D

        und ich hoffe, dass dir das alles erklärt. Isländisch ist einer der schwersten Sprachen der Welt, aufgrund der höllischen Grammatik. Die ist quasi alt-norwegisch: https://www.youtube.com/watch?v=7QKAdCZEkcY

        Mit keiner anderen Sprach vergleichbar.. noch schlimmer als Finnisch :D

        Ich habe in Reykjavík viermal nach der selben Straße gefragt und sie wurde von Einheimischen viermal anderes ausgesprochen!

        Falls es dich tröstet unser Nachbarin spricht fließend japanisch auf Muttersprachen Niveau und halt selbst Schwierigkeiten bei den Lebensmittelzutaten :D Bei manchem ist das aber vielleicht auch ganz gut so.

        Sind Mochis eig. vegan?

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        1. Vielleicht hat das nur noch keiner von uns Nicht-Animecharakteren gefunden?! :O

          Klingt genau nach Globi. :D Teuer, aber irgendwie nützlich. Ich glaube das is trotzdem erstmal nich meine Priorität ^^

          Oh Gott. Dafür isses mir jetzt dann doch zu spät ^^“ schau ich morgen.
          Das klingt nach Spaß o.o Wie schaffen die Isländer es, sich zu unterhalten?
          Ja, im Deutschen hat man ja teilweisw auch tausende chemisch klingende Namen drin und kaum einer weiß auf Anhieb was es is ^^‘
          Glaube schon. Mochis müssten, soweit ich weiß, nur Reismatsche mit Zucker und Füllung sein. :) Ja, da: http://www.japanesecooking101.com/sweet-mochi-recipe/

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        2. Dafuuuuuuuuuuq! Alter, ich werde niemals auch nur versuchen, Isländisch zu lernen! xD Da spricht man ja jeden Buchstaben anders aus, je nachdem, wo im Wort er steht?! Und die haben so viele „th“- und „ch“-Laute … Also du hast meinen allergrößten Respekt, wenn du das probieren solltest! :)

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            1. Wobei der frühere Bürgermeister „Jon Gnárr“ der „Besten Partei“ zwar Englisch konnte, aber überhaupt kein Dänisch (was Isländer anscheinend in der Schule lernen) und sich bei seiner ersten Konferenz als Bürgermeister helfen lassen musste. Und zwar von einer Freundin, die ihm immer mit dem Daumen symbolisiert hat ob er „ja“ oder „nein“ sagen muss :D

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  4. Ja das mit den Händen und Füßen klappt schon ;) Ich gehöre ja auch zu denen die es dir ans Herz gelegt haben, dass du nochmal rin haust und lernst, bevor es losgeht. Hauptsächlich aber damit du generell so ein bisschen klarkommst, denn da ist man ja (abhängig davon wo man landet) plötzlich nur noch von Schriftzeichen umgeben, nach dem was man so hört. Aber du hast einen weiteren großen Vorteil, wenn du nicht zu sehr auf Hand-und-Fuß-Kommunikation setzt. Wenn man schon in Japan ist, hat man DIE Gelegenheit ‚richtig‘ Japanisch zu lernen. Aber ich vermute, dass das nur klappt, wenn man ein Grundverständnis für die Sprache hat.

    Ein großes Problem wird bestimmt sein, dass man sich erstmal höfliches Japanisch aneignet, weil man ja nett sein und nicht negativ auffallen möchte. Aber wenn man dann den Fernseher anknippst, dann reden die Leute alle vollkommen anders :D Weil es die verschiedenen Höflichkeitsstufen gibt. Irgendwann hat man dann sicherlich die Schwelle hinter sich gelassen, es macht klick und dann steigt man da durch. Aber vom langjährigen Filme und Anime in Originalton schauen, hat das bei mir leider noch nicht eingesetzt ^^“ Wäre sehr viel leichter, wenn man da war ;)

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    1. Ja, das befürchte ich auch. „Kanji, Kanji everywhere!“ Also du hast schon Recht mit dem Lernen. ^^
      Gehe ich auch von aus. Ich hoffe halt bis Oktober einigermaßen kommunizieren zu können, was grundliegenden Satzbau und einfache Vokabeln angeht. Kanjitechnisch hoffe ich einfach, dass bis dahin in meinem Lerngedöns Dinge vorkommen, wie beispielsweise „Bahnhof“, „Abflug/Ankunft“ oder „Bedienungsanleitung für futuristische Toiletten: Spülen, Bad unter Wasser setzen, explodieren“. Mit ein wenig Kommunikation kann man dann sicher auch einfacher nachfragen und neue Ausdrücke oder Vokabeln lernen. Ganz zu schweigen von der Drauflosrede-Übung. Aber wir werden ja sehen, wie das so klappt. ;)
      :D Ich glaube beim Fernsehn werde ich sowieso zuerst mal mit der hysterischen bunten Neonwelt überfordert sein, die sich dort Werbung nennt …
      Es wäre soooo praktisch, wenn man einfach durchs Animeschauen Japanisch lernen könnte. :D Aber wie gesagt, du reist dann sicher direkt mit N2-Niveau hin und kannst dein Japanisch vor Ort perfektionieren. ;)

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  5. No matter which language I translate your posts to, I barely understand half of them… xD
    But in any case: がんばって!しんぱいしないで!:D (I won’t use kanji for you, don’t worry :P )

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    1. Finally, I was brave enough to googleate this and nearly I’m crying over here! XD XD I only translated half of it, but I absolutely love: „English is me I think so.“ That was exactly what I had always wanted to express but couldn’t. Thank you, Google Translate. ;_; (What it actually said was more like „I think I’m relatively good with English.“, but if given the choice, who wouldn’t want to BE English?) And it’s great that „drölfzig“ actually counts as a word, which it isn’t. It’s just a slang-like (?) way of saying „a lot“ by jumbling together some German names for numbers. Oh man … You’ve got an even bigger chunk of my respect now! :D
      Thank you! Now I tried to translate the „shinbaishinaide“ part and my dictionary gave me „sacred horse“ for the first part. And Google says „Do not Shinbai“ Well, thank you, I’ll take care of my horse and I definitely won’t Shinbai … I think? :D I probably just read it wrong, but this is really entertaining …

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      1. Lol xD It really gives me a headache to read all the way to the end so I kinda just scan the whole thing :P
        That’s shinpai, my dear, not shinbai :D Shinpai means worry, and shinaide is from suru (to do) -> shinai (negative to do) -> shinaide (negative imperative to do I guess?) so it means Don’t worry :D But do take care of your horse by any means! xD

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        1. Huh? For me it totally looked like there were two lines on the „ha“ and not a circle … Aah, on my phone it’s clearly a circle. My laptop probably gives me a weird font for Japanese, since I didn’t install any special Asian fonts. :/
          I’ll try to do both then, thank you! :D

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          1. Yeah, I know, I had to zoom in to make sure it wasn’t a typo :P I see two lines as well, so it might be the font.. Weird!
            You’re welcome! ^^
            By the way, you don’t need to install any fonts ;) Open the Control Panel, and go to Region and Language options, there’s a button „change keyboards“. Open that, click „add“, select Japanese > Keyboard > Japanese and click OK. You should be all set to write Japanese now. ;)

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