Monat: Mai 2016

Technik, Manga, „Gaming“ und ein kurzes Lebensupdate :)

Zwei Stunden am Artikel arbeiten, dann vom PC weggehen, der sich automatisch herunterfährt. Und dann beim Neustart am nächsten Tag merken, dass WordPress die Änderungen eben nicht automatisch gespeichert hatte, obwohl das da stand. Realisieren, was das vermutlich bedeutet, nachdem man zwei Sätze dazugekritzelt und die unvollständige Version damit noch einmal überspeichert hat. Ich liebe solche Tage. Das kommt davon, wenn man einfach eingeloggt den Tab mit unfertigen Artikeln irgendwo im Hintergrund offen rumfliegen lässt und hofft, dass die Artikel auch nach drölfmaligem neustarten des Browsers noch da sind.

Zu meinem Glück und positiv für meinen Blutdruck ist, dass es eine Funktion bei WordPress gibt, die es erlaubt neben den Artikeln die Anzeige mit den „Artikelzwischenversionen“ aufzurufen, von Fachleuten auch „Revisionen“ genannt. Wenn man da draufklickt, kommt man zu den vorherigen Versionen, die an diversen Speicherpunkten abgelegt wurden und kann diese mit der aktuellen Version vergleichen. Programmierer sei Dank konnte ich so auch meine irgendwie verschollene Version wiederfinden und den Artikel zurücksetzen. Dadurch habe ich also vermutlich keinen großen Textverlust gemacht und komme vielleicht in den nächsten siebenunddreißig Monaten auch mal dazu, endlich meine Artikelreihe zu den Youtube-Kommentaren zu beenden. xD Gut Ding will Weile haben – oder wie heißt dieser leicht angestaubt klingende Spruch, der von meiner Oma stammen könnte?

Das ist eine Weihnachtsbirke!

Da ich den Artikel gerade aber nicht in Angriff nehmen möchte, aus Angst, dass ich wieder alles überspeichere und aus genereller Unmotivation, palavere ich hier einfach mal vor mich hin und tagebuche euch quasi ein bisschen zu. Was geht so bei euch? Pulstechnisch alles gut? ^^ Habt ihr am Feiertag entspannt oder euch darüber aufgeregt, dass es miese andere Bundesländer mit Feiertagen gibt, wo alle auf der faulen Haut liegen und euch ihren verdammten freien Tag unter die Nase reiben? Ich habe jedenfalls ähm … ja. Also getan habe ich viel, zumindest wenn man atmen, essen, Kaffee trinken, Kaffeetassen abspülen und Youtubevideos anschauen als „Dinge erledigen“ klassifiziert.

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Foto: Pixabay/Hans

Ritalin, ADS und ich – grüblerische Erkenntnisse

Na? Hattet ihr bisher ein schönes Pfingstwochenende? Ich schon, ich konnte nämlich endlich mal etwas tun, was ich schon seit Wochen tun möchte: nichts. Einfach nur nichts. Ich bin in den letzten Wochen ständig hin und her gehetzt und habe mal wieder keine Zeit für dieses wunderbare Nichts gehabt. Und damit meine ich jetzt nicht das „Nichts“ aus der unendlichen Geschichte, diese gruselige Abwesenheit von Awesomeness, die alle plüschigen Wesen verschlingt, sondern die Gelegenheit mit Entspannung gegen die Leere in meinem Hirn anzuarbeiten.

Wo wir gerade beim Thema Hirn sind: Durch Zufall (okay, weil es in meiner Abobox war) habe ich gestern ein interessantes Video über AD(H)S gesehen. Darin haben die sympathischen Internetmenschen Marti und Rick erklärt, was es eigentlich mit dem Begriff „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ auf sich hat, den bestimmt jeder von uns schon einmal gehört hat. Außerdem räumen sie mit den Vorurteilen auf, die man mit dieser Diagnose verbindet, besonders mit der Vorstellung, dass AD(H)S eine Entweder/Oder-Krankheit ist, bei der kleine Kinder permanent hibbelig und unkonzentriert sind und ohne Medikamente nichts auf die Reihe bekommen. Der Übergang vom ultrakonzentrierten Arbeitsmenschen, der sich null ablenken lässt zu „Ich muss das unbedingt heute ferti- Uuuuh, ein Eichhörnchen!“ ist nämlich eher fließend.

Während des Videos ist mir dann aufgefallen, dass ich selbst vermutlich auch so ein bisschen ADS’ig bin, worüber ich vorher noch nie nachgedacht habe. Aber die Symptome „sich nur auf bestimmte Sachen konzentrieren können“ und „kreativ sein“ in Kombination mit „wirre Hirnverbindungen haben, die zu komischen Zusammenhängen zwischen Themen führen“ … also das hat mich jetzt schon irgendwie an mich – Oh, mein Kaffee ist fertig! Okay, lassen wir die Scherze, ihr versteht sicher was ich meine. ^^ (mehr …)

Es gibt so viel zu sehen! – Die DoKomi 2016 #3

Nachdem ihr schon mein Gejammer über die Hin- und Rückfahrts-Odyssee zur DoKomi 2016 ertragen musstet und euch Bilder von Cosplayern anschauen konntet, fasse ich nun endlich mal zusammen, was sonst noch so auf der Messe los war.

Da wir leider nur ein paar Stunden Zeit hatten, haben wir so einiges verpasst. Zum Thema Workshops und Shows kann ich euch dieses Mal also leider nicht mehr Informationen liefern als das Programmheft der DoKomi. Trotzdem! Zeichner, Essen, Merch! Wir haben sehr viele sehr tolle Sachen gesehen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. :)

Bevor ich meine Mitherumlaufer gefunden hatte, bin ich kurz durch Messehalle 3 gehetzt und im Vorbeirennen auf einen Stand gestoßen, der auf den ersten Blick an die „LIES!“-Bibelstände* erinnert, die man sonst in der Fußgängerzone immer mit großem Abstand oder möglichst grumpy-satanistisch aussehend passiert und der auch noch ein „Bundesamt“-Logo auf dem Plakat hat. (* = Gibt es eigentlich irgendjemanden, der da nicht automatisch das englische „Lügen!“ bzw. die Anweisung „Lüg!“ liest? Ô.o)

Ist das nun Bibelpropaganda der Regierung?! Nope. Bei genauerem Hinschauen bemerkt man nämlich, dass es sich dabei um das „Bundesamt für magische Wesen“ handelt und auf den Buchcovern jemand abgebildet ist, der irgendwie Ähnlichkeit mit Edward Dingenskirchen aus Twilight hat. Was kein Zufall ist, da es ein Werbestand für Gay Vampire Romane von Hagrn Ulrich ist. Ich bin immer wieder erstaunt was es alles für Genres gibt. :D Jedenfalls mal ein etwas anderer Merchstand, der mich direkt positiv überrascht hat. ^^

Ihr seht es schon: der obligatorische Tabletop-Raum durfte natürlich auch nicht fehlen. Dort wurde „Krosmaster Arena“ gespielt, was durch sehr niedliche Miniaturen natürlich dafür gesorgt hat, dass ich es fotografieren musste. Was wiederum nicht heißt, dass ich einen Plan hätte, was man mit den Figuren, Karten, Würfeln und Plättchen auf dem Spielbrett dann anstellen muss. Aber es sah hübsch aus und falls euch sowas interessiert könnt ihr ja selbst mal gucken. :P

So viel Talent in einem Raum :O

Mein liebster Raum auf der DoKomi war die Zeichnerallee, die für meinen Geschmack auch gerne noch ein bisschen mehr Platz einnehmen dürfte, damit man sich nicht immer so an den Ständen dazwischendrängeln muss, um nicht gleich den ganzen Gang zu blockieren. Dort gab es so viele talentierte Menschen und ich hätte am liebsten mit jedem zweiten gesprochen und ihr oder ihm ein Bild abgekauft. Ich habe mir auch vorgenommen (was ich mir alles vornehme) beim nächsten Mal wieder so früh da zu sein, dass ich mich auch ohne großes Gedrängel mit nicht vollkommen gestressten Zeichnern unterhalten kann. Ich hoffe die Transportgötter werden in Zukunft mit mir sein.

Ich hätte auf jeden Fall Stunden allein damit verbringen können, mir an jedem Stand genauer anzuschauen, was es dort so gibt. Vor allem die unterschiedlichen Stile fand ich sehr faszinierend. Nicht nur was die Technik angeht (Aquarell, Buntstift, Marker, digital, alles^^), sondern auch bei der Art, wie die Charaktere gestaltet waren, konnte sogar ein laienhaftes Wesen wie ich krasse Unterschiede ausmachen. Und jubilierend im Kreis rennen, weil da doch so viel schön und hübsch und so war!

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Das große Cosplayer-Skin-Googlen :D – Die DoKomi 2016 #2

Endlich bin ich dazu gekommen, meine Fotos von der DoKomi zu sortieren und stelle fest: Ich mag Cosplayer, die das Standardaussehen eines Charakters darstellen. Die sind nämlich viel einfacher zu erkennen. :D Andererseits sehen gerade die Nicht-Standard-Skins oft großartig aus und die Hauptsache ist ja, dass cosplayen Spaß macht. Also genug Geschwafel, fangen wir an!

Epische Krieger mit epischen Rüstungen

Ich habe im Lauf der Woche sehr viel gegoogelt, da ich nicht alle Cosplayer, die PeeT interviewt hat auch kannte, aber natürlich trotzdem die Fotos mit euch teilen wollte. Mehrere Charaktere aus League of Legends waren dabei, unter anderem auch ein Paar, das Darius und Lux dargestellt hat. Wenn man die Charaktere einzeln googelt, bekommt man meistens die megaepischen ultra-Battle-Bilder mit Blut und Schmutz und Explosionen und blaa, die sich in einer Messehalle nicht so ganz nachstellen lassen. Ich habe stattdessen einfach mal nach „Darius Lux League of Legends“ gegoogelt und muss sagen, dass die beiden, denen wir auf der DoKomi begegnet sind, ihre Charaktere als Paar wirklich richtig gut getroffen haben. (Ein Hoch auf Shipping und zeichnende Fans! ^^)

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Lux und Darius

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Zen-Meditation für Fortgeschrittene – Die DoKomi 2016 #1

Ooooohhhhmmmm … Samstag war ein sehr ereignisreicher Tag. Wir (PeeT seine Freundin, die ich jetzt offiziell Peetine nennen darf :D und ich) waren auf der DoKomi* in Düsseldorf. Wie sich das gehört sind wir alle mitten in der Nacht aufgestanden und um 8.15 war ich dann bereit, um am Bielefelder Hauptbahnhof abgeholt zu werden. Leider hat sich den beiden anderen auf dem Weg nach Bielefeld spontan eine Autobahnausfahrt in den Weg geworfen und sie in die Irre geleitet, sodass wir letztendlich erst um 9.30h dort losfahren konnten. Aber gut. Wir wollten ja bloß rechtzeitig ankommen, damit die beiden noch Tickets an der Tageskasse ergattern konnten und mit dem Auto sollte sich Düsseldorf ja in anderthalb oder zwei Stunden erreichen lassen.

Gewiefte Leser werden an dieser Stelle misstrauisch, da sie den Tonfall erahnen, mit dem ich sonst „Die Bahn war ja noch immer pünktlich!“ sagen würde. Zu unserem Pech hatte leider ein Gefahrentransporter genau in dem Autobahnabschnitt einen Unfall auf den wir 80 km von Düsseldorf entfernt aufgefahren waren. Zu unserem Glück nicht in unmittelbarer Nähe unseres Autos, sodass wir unfalltechnisch oder gefahrgutsweise verschont blieben. Zu unserem Unglück ging dann einfach mal nix mehr, weil beide Richtungen der A2 komplett gesperrt wurden.

*= Die Fotos und der eigentliche Bericht über die Messe kommen in einem zweiten Artikel! Ihr werdet merken warum. :D

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