Foto: Pixabay/katyveldhorst

Von einer, die auszog das Working Holiday Visum zu beantragen

Meine Faulheit hat soeben einen neuen Höhepunkt erreicht, wie mir scheint. Gestern war mein Abendessen ein Frozen Yoghurt – weil es warm war und ich in der Stadt rumgerannt bin und das erst der zweite FroYo (wie die coolen Kids sagen) meines Lebens war! Ich war nämlich schon Veganerin, als dieser Trend aufkam und erst vor ein paar Wochen hat hier ein Laden aufgemacht, wo ich zum ersten Mal Soja-FroYo gesehen habe. Kann ich nur empfehlen! ^^

Heute dachte ich mir dann jedenfalls: „Hmnee, du kannst ja nich‘ schon wieder so viel Geld fürs Abendessen ausgeben, du hast doch sicher noch irgendwas zuhause, iss das mal lieber.“ Ja. Und jetzt hatte ich eine halbe Tüte Tortilla-Chips, zwei Möhren und Tofuwürstchen. Nachdem ihr euch übergeben habt, dürft ihr gerne weiterlesen. :D Ich bin anscheinend nicht nur anspruchslos, sondern auch recht resistent, was seltsame Geschmackskonstellationen angeht. ^^ Aber darum soll es gar nicht gehen. Ich wollte von meinen weiteren Vorbereitungen und Fails des Projekts „Japanaufenthalt be awesome!“ reden.

Elementares zuerst: Visumsanforderungen

Mein Visum gammelt theoretisch seit dem 14.7. im Konsulat vor sich hin. Ich sollte allerdings eventuell von vorne anfangen. Am 1.7. bin ich nach Düsseldorf gefahren, um mein „Working Holiday“-Visum zu beantragen. Dort ist nämlich das für NRW zuständige japanische Generalkonsulat. Da ich mich vorher im Internet damit auseinandergesetzt habe, was ich alles für Dokumente brauche, war ich recht gut vorbereitet. Dachte ich. Falls ihr auch mal so etwas beantragen möchtet, für den Japanaufenthalt musste ich einreichen: Reisepass, abgestempelte/beglaubigte Kontoauszüge mit mindestens 2.000 € Guthaben (oder 3.000, falls ihr noch keinen Flug haben solltet), Flugtickets, den Nachweis einer für Japan und den entsprechenden Zeitraum geltenden Reiseversicherung oder sich alternativ schriftlich verpflichten, der nationalen Krankenkasse in Japan beizutreten (was allerdings 3.500 Yen pro Monat kostet). Zusätzlich braucht ihr noch ein Antragsformular, einen Lebenslauf und eine Aufenthaltsplanung, aus der ersichtlich sein sollte, dass ihr in Japan herumreisen wollt und nicht etwa vorhabt in Tokio zu bleiben und euch dort einen festen Job zu suchen. Denn der Sinn des „Working Holiday“-Visums ist es sich etwas für die Reisekasse dazuverdienen zu können und nicht in Japan zu bleiben und dort heimisch zu werden. Das kommt anscheinend nicht so gut an, haben mir diverse Artikel aus dem Internet vermittelt, weshalb ich brav eine mehr als eine Seite lange Reiseplanung eingereicht habe. ^^

Alle diese Formulare solltet ihr dann zusammen mit einem Motivationsschreiben, in dem ihr erklärt, warum ihr überhaupt nach Japan möchtet, beim Konsulat einreichen. Die Sachen sollten entweder auf Japanisch (ahahahahahahnein.) oder auf Englisch ausgefüllt werden. Dann müsst ihr nur noch auf der Seite des Konsulats die Öffnungszeiten herausfinden und ihr seid good to go, um hier schon mal angemessen international bzw. indernäschnäll zu wirken. Weitere Infos findet ihr auch auf dieser Unterseite der Homepage des Konsulats. Oder ihr googlet. Denn die Seite des Konsulats fand ich persönlich furchtbar unübersichtlich, aber das gehört sich bei Behörden vielleicht einfach so.

Man nehme einen Reisepass und fahre in ein Konsulat …

Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber ich habe vorher noch nie ein Visum persönlich beantragt – da man mit dem deutschen Reisepass ja in sehr viele Ländern einfach so einreisen kann, ist das wahrscheinlich auch nicht so ungewöhnlich. Ich bin also mit meinem Reisekoffer (in dem ich Gedöns zu meinen Eltern transportiert habe) und meinem spontan am gleichen Morgen geliefert bekommen habenden tun sein äääh … mit einem Koffer und meinem neuen Laptoprucksack voller Visumsunterlagen durch Düsseldorf gewuselt, um das Konsulat zu finden. Was mit der U-Bahn eigentlich ziemlich einfach ist. Dort angekommen habe ich jedenfalls nicht damit gerechnet, dass ich klingeln, in den zweiten Stock fahren und dort dann argwöhnisch durch eine Glastür beäugt noch einmal klingeln muss. Eingetreten wurde ich sofort von zwei Sicherheitsmenschen begrüßt, die in meinen Koffer und meinen Rucksack schauen wollten und diesen dann durch ein Flughafen-Röntgengerät geschickt haben. Ich durfte danach – ihr ahnt es sicher schon – durch so einen Flughafen-Metalldetektor laufen und war sehr froh, dass der nicht gepiepst hat, denn der eine Security-Mensch war nicht gerade freundlich.

Beim Blick nach rechts in den sehr beengt gestalteten Raum voller Tische und Stühle habe ich nämlich gefragt: „Könnte ich meinen Koffer hier stehen lassen?“ was mit einem „Nein. Der steht uns dann hier nur im Weg.“ und einem demonstrativen vor meine Füße stellen selbigen Koffers quittiert wurde. Gut, dann habe eben ich zusammen mit meinem Koffer im Weg gestanden … Immerhin der andere Security-Typ hat mich mitleidig angeschaut und entschuldigend gelächelt. 50 % Nettigkeit sind ja schon mal was.

Ups, Konsulate zählen ja als Ausland.

Der Rest des Konsulats war dann sehr japanisch. :D Ich wurde von einer Helferin mit der mir bis dahin nur aus Animes bekannten „Ich bin Klassensprecherin“-Armbinde begrüßt, die mir direkt als ich anfing vom Visum zu reden die Formulare in die Hand drücken wollte, die ich bereits ausgefüllt hatte. Als ich ihr das gesagt habe, hat sie sich diese Formulare anschauen wollen und ich habe festgestellt, dass selbstverständlich im Konsulat im ohnehin schon als „Japan-in-Deutschland“ bekannten Düsseldorf natürlich mit mehr Internationalität zu rechnen ist, als ich das vorher gemacht habe. „Do you have your passport?“ Oh. Englisch. Hätte ich direkt Englisch mit ihr reden sollen?! „Oh, yes, of course!“, stammelte ich durchgeschwitzt, während mir der Koffer gegen die Schienbeine drückte und ich hektisch in meinem 5kg schweren Rucksack nach dem letzten Puzzleteil meines Antrags kramte. Der Pass! Ich hatte an alle Unterlagen gedacht und alles zweimal kontrolliert, den Pass aber nur aus einer Laune heraus eingesteckt, weil ich mir dachte, dass es sicher sinnvoll wäre, den dabei zu haben … Nachdem ich von der netten Dame mit einem „That should be alright“ an einen Schalter wie am Bahnhof verwiesen wurde, stand ich wieder einmal mit meinem Koffer im Weg rum und wartete.

Bahnhofsatmosphäre vor mir – vermutlich kugelsicheres Glas und eines dieser „Versuchen Sie bloß keine Tricks“-Unter-der-Glasscheibe-Durchschiebedingsis für Geld, Tickets und eben auch Visa-Anträge. Klassenzimmer und irgendwie auch Knastatmosphäre hinter mir. Die ordentlich gekleidete Klassensprecherin, die leise redend einem jungen Mann (der einzige europäisch aussehende Mensch abgesehen von mir) erklärte, welche Zettel er auszufüllen hatte und daneben wacklige Tische und Stühle mit aufgeklebten Regeln. Irgendwie erinnerte mich das an die Filme, in denen Gefängnisinsassen Besuch empfangen und ihnen an genau solchen Tischchen auf ebenso unbequem aussehenden Stühlen gegenüber sitzen. Dass die Hinweise auf der Tischplatte vermutlich nichts mit Besuchszeiten irgendwelcher Insassen zu tun hatten, konnte ich leider nur raten, da ich ja immer noch kein Japanisch (abgesehen von den Silbenschriften) lesen kann und alles im Konsulat eigentlich auf Japanisch dort stand. Da fühlte ich mich gleich noch besser vorbereitet.

Ich bin so illigent, dass es weh tut -.-

Jedenfalls kam ich nach kurzer Wartezeit an den Schalter, durfte meine ganzen Unterlagen abgeben und mich dann auf einen der erwähnten Stühle setzen, um weiter zu warten. Mein Koffer war auch noch da. Stand weiter im Weg und hat gar nicht versucht weniger Platz einzunehmen. Unerhört sowas, den sollte mal jemand erziehen. Bei ähnlich sinnvollen Gedanken verweilend hörte ich meinen Namen erst beim zweiten Mal. Oder weil ich einfach nicht wusste, ob die Dame am Schalter wirklich meinen Namen gesagt hatte und nicht mit der Frau vor ihrer Glasscheibe geredet hatte.

Ich sprintete so gut es zusammen mit dem rücksichtslos unhandlichen Koffer eben ging zur Scheibe, an der ich noch nicht gewartet hatte, um einen Teil meiner Unterlagen und einen Zettel in die Hand gedrückt zu bekommen. „Das gebe ich Ihnen zurück und dann können Sie Ihren Reisepass wieder abholen.“ Etwas verdattert nahm ich den Zettel in die Hand und stellte fest, dass ich manchmal wirklich wirklich dumm sein kann. Reisepass. Natürlich. Bei dem Wort „Visum“ hatte ich die ganze Zeit an ein Formular gedacht, dass mir ausgehändigt werden würde. Aber natürlich ist ein Visum, wenn man verreist, in den meisten Fällen einfach nur ein Stempel im Reisepass. Deswegen hatte ich den mitbringen müssen und deswegen musste der bis zur Genehmigung auch dort bleiben. Ich hätte fast das Wichtigste für das Visum zuhause liegen gelassen!! Ich bin so ein Horst! (Sorry an alle Horsts da draußen.) Jedenfalls bin ich dieser Peinlichkeit durch mein „Ich nehme lieber ALLES mit.“ noch einmal entkommen. Also wirklich. Wie verpeilt kann man eigentlich sein? XD

Jedenfalls teilte mir dieser nette Zettel als erstes Dokument, das auf Deutsch und nicht auf Japanisch oder Englisch um mich herumpapierte, mit, dass ich mein Visum ab dem 14.7. abholen könne. Leider komme ich erst nächste Woche dazu noch einmal nach Düsseldorf zu fahren. Ebenfalls auf dem Weg zu einer dieser leidigen Familienfeiern. Ich hoffe, dass damit auch wirklich alles geklappt hat und ich am Freitag meinen Reisepass mit meinem ersten selbstbeantragten Visum in der Hand halten werde.

Visum: hoffentlich erledigt. Was fehlt noch?

Jetzt muss ich also nur noch Strom, Internet, mein Fitnessstudio und mein Monatsticket kündigen. Das geht alles recht spontan, mit Ausnahme des Internets. Das hat sich im Januar nämlich netterweise um ein Jahr verlängert und nun muss ich vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, was allerdings nur geht, wenn ich einen Nachweis habe, dass ich auch wirklich ins Ausland gehe. Einen Nachweis meiner Abmeldung kann ich logischerweise erst erbringen, wenn ich bereits ausgezogen bin, das fällt also flach. Ich werde deswegen versuchen, meine Auslandskrankenversicherung, den Sprachkurs und das Visum als Argument anzuführen. Ich hoffe das reicht. Andernfalls müsste ich bis Januar 2017 nachzahlen und meine Nachmieterin möchte den Vertrag auf keinen Fall übernehmen. A propos Nachmieterin, ja, die gibt es bereits. Leider übernimmt sie so gut wie keine Möbel von mir, ich muss also nächsten Monat anfangen Kleinanzeigen zu schalten und möglichst viel loszuwerden. Eventuell werde ich auch ein paar Klamotten verkaufen, denn mitnehmen kann ich ohnehin nicht alles.

Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: der Transport. Ich brauche unbedingt noch einen Rucksack und habe heute festgestellt, dass 65 l echt nicht so geräumig aussehen, wie ich zu Beginn dachte. Was brauche ich überhaupt? Brauche ich ein Bewerbungsoutfit? Schicke Schuhe? Wie soll ich meinen Wintermantel und die ganzen anderen Sachen für die Kalte Jahreszeit transportieren? In welcher Ecke des Rucksacks kann ich meine Kamera so unterbringen, dass sie nicht kaputt geht? Und wo bekomme ich überhaupt meine 37 Ladegeräte für Handy, Kameras, Kindle und Gedöns verstaut?! Sollte ich Bewerbungsunterlagen mitnehmen? Reicht mein Reiseadapter aus oder brauche ich noch einen anderen? Ich habe wirklich Angst, meinen Laptop zu braten, weil ich aus Versehen einen Adapter erwische, der nur die Steckerform, nicht aber die Spannung anpasst … O_O Jemand Erfahrung mit sowas?

Ich wäre motiviert, wenn ich nich so unmotiviert wäre!

Wie ich mit einem Laptoprucksack auf dem Bauch und einem riesigen Ungetüm von Trekkingrucksack auf dem Rücken überhaupt durch die Gegend kommen werde, ohne ständig umzukippen, kann ich euch erst recht noch nicht sagen. :D Um übrigens noch einmal zu meiner anfangs angesprochenen Faulheit zurück zu kommen. Ich habe ja im letzten Artikel erwähnt, dass ich frustriert bin. Das ist auch einer der Gründe, warum ich momentan so gut wie kein Japanisch lerne. Ich muss alles, was im Kurs vorkam, definitiv noch einmal wiederholen, kann mich im Moment allerdings nicht dazu aufraffen, noch mehr zu machen, das anstrengend ist und zu dem ich keine Lust habe. Eigentlich macht es mir ja Spaß, aber nee. Ich kann nicht mehr. Ich organisiere jetzt alles einigermaßen und werde mich in Japan dafür hassen, dass ich nicht besser Japanisch gelernt habe, aber ich weiß, dass ich so wie im Moment alles ist, nicht mehr schaffen kann, ohne woanders Abstriche zu machen. Und da meine Gesundheit in den letzten Wochen ohnehin Probleme gemacht hat, will ich lieber versuchen ein bisschen auf Stressabbau zu setzen, anstatt mich noch mehr zu stressen. Das mag langfristig gesehen unintelligent wirken, aber dann hat Zukunfts-0utofjoint wenigstens einen Grund sich zu beschweren und Gegenwarts-0utofjoint hat vielleicht etwas weniger Rückenschmerzen und Kreislaufprobleme. ;)

Ich bin wirklich gespannt, wie das alles so in Japan sein wird. Werde ich mich entspannen und alles total toll finden? Oder wird mich die Tatsache, dass ich vor allem unterwegs nichts veganes Essbares finde und nicht genug Japanisch spreche, um die Zutatenlisten zu lesen, noch mehr stressen als ich es mir vorstellen kann? Werde ich einen Job finden und wenn ja, was für einer wird es sein? Könnt ihr mich dann als Barista in Tokios Starbucks‘ Nummer 3987654256372940 besuchen? :D Mir haben auf jeden Fall gleich zwei Leute gesagt, dass sie mich besuchen möchten, ich habe also mindestens ein paar Wochen lang Gesellschaft! ^-^ Meine Eltern wollten mich eventuell auch besuchen, ob ich davon sooo begeistert bin, weiß ich ja noch nicht.  Nein, vermutlich wäre das ganz lustig (und ich könnte mir nach monatelangem Reis mit Reis essen endlich wieder vernünftiges Essen leisten lassen …), aber naja, es sind eben Eltern, ne? Ihr kennt dieses Gefühl vielleicht. :D

Youtubetechnisch werde ich mich mal umschauen, ob ich ein Intro gebastelt bekomme und welches Programm ich überhaupt dafür nutzen kann. Ein Banner und Logo wollte mir eine Freundin basteln, aber noch ist sie nicht dazu gekommen. Mal schauen wie sich das alles so entwickelt. Wird jedenfalls (wie sollte es anders sein?) vermutlich alles relativ umfangreich, was den Arbeitsaufwand angeht. Aber Hauptsache es macht auch Spaß! ^^

Falls ihr Tipps haben solltet (zum Beispiel was den Reiseadapter angeht) oder mir Rucksäcke, Videogedöns oder Reiseinfo-Quellen empfehlen möchtet, immer her damit! :)

Einen unverpeilten Sonntagabend wünscht euch
eure reisevorfreudige 0utofjoint! =)

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22 Kommentare

  1. Hallo meine liebste Tänsch Pänsch,
    (so jetzt solltest du wissen Wer schreibt :-)).
    Mensch, ich habe deinen Blog schon viel zu lange missachtet! Ich habe doch glatt vergessen wie schön es ist, wenn dein Humor mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert;-)).
    Zum Adapter: Wir (oder eher gesagt mein geliebter Ehegatte) haben für den Iran so ein für wirklich alle möglichen Länder passenden Adapter für unseren Iran Urlaub gekauft. Sobald eben jener von den Toten zu den Lebenden erweckt, werde ich ihn fragen, ob der Adapter auch für Japan passen würde. Dann könnte ich dir den bei unserem Treffen übergeben. ;-)
    Ich freu mich schon wie Wolle. :-*

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    1. Sehr seeeehr schwer zu erraten! Wer könnte es nur sein? :D
      Danke für das Kompliment, freut mich, wenn ich dich unterhalten konnte! ^^
      Ooooh, das wäre ja super, Dankeschön! Den nehm ich sehr gerne an ^-^
      Ich freu mich auch schon! <3

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  2. Ein Reiseadapter kostet weniger als 5 €. Den kannst du aber auch in Japan am Flughafen kaufen. Den bekommst du aber auch in jedem deutschen Elektrofachgeschäft. Du schaffst das. Und bitte nicht „unpässlich“ sein. Das musste ich jetzt einfach schreiben. ;-)

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  3. 0. FroYo ist soooo genial :) Habe leider bisher nur einen einzigen gegessen, aber der war sogar vegan und sau teuer. -.- Schanzen-Hipster sei dank…

    1. Die Kombination aus Tortilla-Chips, Möhren und Tofu-Würstchen klingt aber lecker. Natur Chips oder mit Spicy-Paprika? Ich liebe ja heute noch Käse mit Marmelade.

    2. Huiiii…. dieser Dokumentenkram kommt auch noch auf mich zu :( Island oder Kanada ich versuche es gerade herauszufinden. Ich hab so dermaßen Angst davor, zumindest bleibt mir bei Island dank Schengenabkommen doch einiges erspart.

    3. Ich empfehle dir tatsächlich ReBuy für den Kleinkram. Die kaufen tatsächlich alles und vermutlich auch jeden… ;) Ansonsten könntest du auch mal bei SelfStorage vorbei, die bieten relativ günstigen Raum zum Unterstellen an.

    4. 65L sind doch relativ viel Stauraum, bedenke du brauchst kein Essen für 10 Tage oder Schlafsack/ Schlafmatte…. Zahnpaster und Zahnbürste kannst du ja dort kaufen.
    https://www.packliste-reise.de/reise-wissen/rucksack-richtig-packen/

    5. Zum Stauraum große TubbaBoxen. Dann gibt es keinen Kabelsalat und du kannst sie notfalls für Vorgekochtes-Essen benutzen.

    6. Naja es gibt ja mittlerweile die supernützlichen veganen Apps: Vanilla Bean oder Happy Cow. Also keine Panik :D Gibt auch einen „vegan Passport“ (http://www.petastore.de/buecher-and-dvds/buecher_englisch/allgemein/the-vegan-society-vegan-society-vegan-passport.html)

    -> https://www.happycow.net
    ->https://www.vanilla-bean.de/about/app

    Schau doch einfach schon mal hier in deutschen Asialäden was es so veganes gibt und fotographier die Produkte ab… dann kannst du der lieben Verkäuferin einfach das Bild unter die Nase halten ;-)

    PS: Das mit dem Reisepass hätte mir genauso gut passieren können… Aber ich finde es wirklich krass, dass das japanische Konsulat solche Sicherheitsmaßnahmen hat. Hier in Hamburg sind es tatsächlich nur die US-Amerikaner. Die restlichen Konsulate/ Botschaften nehmen dass alles sehr locker.

    Wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und Glück für die nächste Zeit. Mein YouTubeAbo hast du schonmal ;)

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    1. Nulltens.^^ Jaja, immer diese Hipster. Also ich war ja Veganerin, bevor es cool war, ne? :D
      1. Natur <3 Die Spicyversion war leider nich vegan. Irgendwie kommen wir immer wieder auf das Thema, kann das sein? :D Käse mit … Äh ja, hab ich nie probiert. Habe allerdings schon von Leberwurst mit Marmelade gehört, von daher sei dir das gegönnt :D
      2. Uuuh, sehr cool!! Angst haben musst du doch gar nicht, die Kanadier und die Isländer sind doch sicher alle nett und hilfsbereit. ;) Wie lange würdest du denn bleiben wollen? :)
      3. Hm, ob Möbel jetzt als Kleinkram zählen? :D Aber danke für den Tipp, mal sehn was ich noch alles loswerden muss, was sich auch gut verschicken lässt… ^^
      4. Du hast vermutlich Recht. Aber wenn ich bedenke, dass mein normales Daypack schon angebliche 35l fassen soll, dann kommt mir das wieder wenig vor xD Ich bin so packpanisch …
      5. Oh, das is ne Idee!
      6. Happy Cow hab ich sogar! Vanilla Bean muss ich mir mal anschaun :o
      Den Passport hab ich mir sogar auch mal angeschafft. :D
      Abfotografieren? Warum bin ich da nich drauf gekommen?!? :O :O
      Ja, ich war auch etwas irritiert. Aber weiß auch nicht, wie das bei den anderen Botschaften so is.
      Dankeschön! ^~^ Ich wünsche dir auch viel Erfolg mit deiner Planung und Organisation! :3 Hehe, sehr gut – den Kanal werde ich dann nochmal posten, sobald ich anfange Videos hochzuladen :)

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  4. Hmmm… Welches Thema meinst du denn? „Scharf-sein“? Sorry für das Wortspiel ich bin leicht übermüdet…

    Min. 6 Monate, gerne 12. Naja, Thailand ist eben auch noch eine Möglichkeit und ich kann mich einfach nicht entscheiden…

    4. *Papiertüte rüber reich* Alles wird guuuuuut…. Zur Not gibt es doch immer noch diese wunderbaren Trekking-Klamotten. Leicht, multifunktionsfähig und hässlich wie die Nacht :D

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    1. :D *tusch*
      Meinte das Essen ^^
      Huuh, das is echt schwierig. Kanada wäre vermutlich sprachlich gesehn am Einfachsten. Thailand wäre dafür am strandurlaubigsten und survivaligsten, nehme ich an. Kommt halt darauf an, was du währenddessen so machen möchtest. Allerdings sagt ja auch keiner, dass du zwangsweise nur einmal ins Ausland gehen musst 😁 Du kannst ja erstmal ein Land nehmen und dann vielleicht während des Studiums oder so nochmal unauffällig nen Aufenthalt z.B. in Land 2 einschieben. Da gehe ich übrigens irgendwie davon aus, dass Kanada oder Island fürn Studium einfacher wären, kommt aber natürlich drauf an, was du studieren magst. Also hatte irgendwie abgespeichert, dass das dein Plan war, falls nich, dann verzeih mir mein grottiges Gedächtnis und ignoriere die faselnde Tante! ;_; Ich bin mir jedenfalls sicher, dass du ne Lösung findest! Und wenn du ne Münze werfen musst :D

      Oah ja super. Ein Traum, vor allem falls ich mich doch mal förmlich bewerben muss … :D Habe entdeckt, dass es ja auch Vakuum-Packtaschen gibt. Bin also quasi safe! :D
      Zu deiner anderen Frage: Ich bin seit 2009 Veganerin. :) Mit recht wenigen Ausnahmen der Art „Hups, sie wollten keine Sahne in die Soße?“ oder „Also ich glaaaube das könnte vegan sein, aber hier versteht keiner meine Sprache o.O“ … :D

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      1. Ich bin und bleibe ein herzallerliebster Foodie :D

        Naja also in Kanada wollte ich auf einer WildRange helfen. Bambis retten und so, sehr selbstlos.

        In Thailand sind es zwar keine Bambis, dafür würden Elefanten wie Dumbo einspringen…

        und Island hingegen Schafe. Mal sehen, mal sehen…

        Also ein Auslandssemster hatte sowieso geplant :D

        Island und studieren? Neee duuuu…. Es sei denn ich mache ab morgen nichts mehr außer Isländisch zu lernen und dass dann 24 pro Tag und sieben Tage pro Woche.

        Seit 2009 schon so lange? O.O Ein Wille muss so stark sein *tief verbeug* ;)

        Outofjoint die Astronautin mit den berühmt/ berüchtigten Vakuum-Taschen! So etwas gibt’s ?! Verrückt…

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        1. Argh. Jetzt hat WordPress den Kommentar gelöscht, als ich den Link hinzufügen wollte. Also nochmal -_-
          Herzallerliebst auf jeden Fall! :D
          Awwwwr! Bambiiis! *~* Du bist so ein guter Mensch, du willst plüschigen Wesen helfen! <3
          Sehr gut! Auslandssemester ftw ^^ Janee, hätte ja sein können, dass die englische Studiengänge anbieten. Aber dann bleibt da vielleicht doch eher Kanada ^^
          Jupp. :) Ich glaub es fällt mir einfach relativ leicht, auf tierisches Gedöns zu verzichten. Und außerdem glaube ich, dass sowas wie vegan essen einfacher wird, je länger man es macht, weil ja eine gewisse Routine rein kommt und ich am Käseregal z.B. seit gefühlten Jahrzehnten komplett emotionslos vorbeilaufe, obwohl ich Käse früher echt mochte. :)
          Jaha, sowas gibt's! XD Und so abgespaced sind die nun nich, du packst einfach die Wäsche rein und drückst dann die Luft raus. :D Daaa: https://www.amazon.de/gp/aw/d/B001M0O09E/ref=mp_s_a_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1469687637&sr=1-5&pi=AC_SX236_SY340_QL65&dpPl=1&dpID=41vZw6W7OXL&ref=plSrch

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          1. Was für eine Innovation…. o.o Das schreit wirklich nach Astronautennahrung :D

            Wenn soll ich denn sonst retten? Menschen?! Bist du irre O.o
            Nenenene… Bambis, Elche, Panda egal hauptsache vier Beine ;-) (Pinguine sind auch okay!)

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            1. Nein nein, keine Sorge, ich wollte nur betonen, dass die meisten Leute inklusive mir ja gar niemanden retten xD Au ja, bitte Rette Pinguine! Und Bambis und Lamas und Elche und überhaupt alles! *~*

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  5. Wwooooow was für eine Odyssee. Und das noch vor der eigentlichen Reise. :) Finde deinen Bericht aber sehr interessant. So ein Visum beantragen macht man ja nun nicht eben mal, schon alleine (wie du ja schon sagst) nicht durch den EU-Bonus. Sehr spannend!
    Und ich denke das mit dem Visum und Reisepass muss dir nicht peinlich sein und deswegen bist du kein Horst – ich habe das auch nicht gewusst.

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    1. Danke, das beruhigt mich doch etwas! ^^
      Du darfst auf jeden Fall gespannt sein, wie die Odyssee weiter geht. Ich rechne mit vielen lustigen Pannen. :D
      Und ich wünschte ich käme öfter dazu bei dir vorbeizuschauen, aber im Moment is bei mir Bloglesen echt gefühlt nur einmal im Monat drin. Es tut mir leid! :(

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