Zuhause bedeutet nicht für jeden das Gleiche.

Hey. Ich wollte eigentlich am Wochenende einen Artikel schreiben, in dem ich nochmal über das Working Holiday Visum rede, weil ich das gestern (also Freitag) abgeholt habe. Aber gerade kann ich das nicht. Ich sollte mich freuen, dass ich endlich das Visum in Händen halte, aber die Freude hat leider nur so lange angehalten, wie ich brauchte, um von Düsseldorf zu meinen Eltern zu gelangen.

Ich habe immer eher versucht dieses Thema zu vermeiden, aber irgendwie muss das jetzt doch einmal raus. Ich bin zuhause und finde es scheiße. Ich bin froh, wenn ich morgen früh wieder fahren kann. Hergekommen bin ich nicht wegen des Visums, sondern wegen des Geburtstags meiner Mutter, der heute Abend gefeiert wird. Warum ich mich nicht auf Familienfeiern freue? Ich weiß nicht. Weil „zuhause“ für mich nicht existiert. Das ist jetzt ein bisschen krass ausgedrückt und klingt so als würde ich meine Eltern hassen – was ich nicht tue – aber fangen wir am Besten vorne an.

Gefühlt gilt: Meine Hobbies = Zeitverschwendung

Ich war ja zunächst in Düsseldorf und war begeistert davon, wie Pokémon Go-freundlich die Stadt ist. An fast jeder Ecke befinden sich Pokestops und an einer gesperrten Brücke hat jemand gleich vier Pokestops aktiviert. Das heißt, die Brücke war brechend voll und ich habe sogar einen Typen im Campingstuhl gesehen. :D Alles in allem ein sehr positives Erlebnis.

Yes, vier Pokestops aktiv!

Yes, vier Pokestops aktiv!

 Das dachten sich auch 500 andere Leute. Und ich hab mich um die Tragfähigkeit der Brücke gesorgt. xD (Ui, ein roter Kreis, ich bin bereit für Youtube!)

Das dachten sich auch 500 andere Leute. Und ich hab mich um die Tragfähigkeit der Brücke gesorgt. xD (Ui, ein roter Kreis, ich bin bereit für Youtube!)

Als mich dann (aufgrund von Bahn-ist-doof) meine Mutter später vom Bahnhof abgeholt hat, habe ich ebenfalls davon erzählt, wie cool es war, zu sehen, dass sich so viele Leute für so etwas begeistern können. Und wurde begrüßt mit den Worten: „Ich finde das so ätzend! Diese Leute, die gegen Laternen rennen, ne!“ Okay. Das war fast so nett, wie der Mann, der in Düsseldorf auf dem Rad an mir vorbeifuhr und „Scheiß-Pokémon-Spieler!“ gekeift hat …

Ihr könnt euch also denken, dass ich konfrontationsunfreudiger Mensch dann einfach mal nicht erwähnt habe, dass ich Pokémon Go spiele. Ebensowenig, wie ich gefragt wurde, ob ich denn das Visum  bekommen hätte. Weil wer sollte mich solche Dinge auch fragen, wenn meine Eltern meistens gar nicht wissen, was ich den lieben langen Tag in meiner Freizeit so tue?

Ich bin dann (um die hiesige Pokémon-Szene auszuchecken) heute Morgen etwas spazieren gegangen und habe spontan entschieden, einfach noch einmal ein paar Orte anzuschauen, an denen ich früher oft war. Und dabei habe ich folgendes festgestellt: Ich liebe den Rhein und ich vermisse es echt, an einem Fluss zu wohnen. Ich mag die Natur und in Ruhe am Wasser entlang zu gehen ist ziemlich awesome. Ich fühle mich nicht im geringsten zuhause, an dem Ort, wo ich gerade bin.

Wo bin ich eigentlich zuhause?

Meinen Eltern sind vollkommen andere Dinge wichtig als mir und ich stelle jedes Mal wieder fest, dass ich anders bin. Und fühle mich jedes Mal wieder fehl am Platz. In Japan werde ich mich vermutlich auch nicht gerade heimisch fühlen, aber da rechnet man ja damit. Ich habe schon überlegt, ob einer der Gründe, warum ich so oft umziehe, einfach ist, dass mir generell ein Zuhause fehlt.

In Bielefeld ist es ganz okay, da gibt es zumindest einige Leute, mit denen ich ein paar meiner Leidenschaften teile oder die meine Lebenseinstellung zumindest nachvollziehen können. Aber auch wenn meine Eltern mich immer unterstützt haben … verstehen werden sie mich wohl nie. Verwandten zu erklären, was ich esse ist jedes Mal wieder aufs Neue anstrengend. Meine Cousinen haben zumindest schon einmal von Letsplays gehört oder deren Freunde schauen auch mal welche. Dass jeder sich für so etwas begeistern kann, davon gehe ich ja gar nicht aus. ^^ Aber dass niemand in meiner Familie (und eigentlich auch nur ca. 2 meiner Freunde :D) sich dafür interessiert, dass ich blogge oder ich nie nach der Adresse dieses Blogs gefragt wurde oder worüber ich schreibe … das war halt mal wieder eine dieser Sachen, die dafür sorgen, dass ich mich eher noch mehr abkapsle. Ich habe halt schon immer eher in meiner eigenen Welt gelebt. Meistens waren das Bücher. Und dorthin ist mir nie jemand gefolgt. Vielleicht habe ich mich deswegen daran gewöhnt, alleine herumzureisen. Hach klingt das wieder einsam und dramatisch. ^^ Dabei habe ich mich eben eigentlich nur aufgeregt.

Ich bin undankbar, aber dann is‘ das wohl so

Als ich gestern Abend „schon“ um 11 in Richtung Bett gegangen bin, hat mein Vater gemeint, dass ich dann ja wohl „vorschlafen“ würde. Mit Erschrecken habe ich festgestellt, dass er davon ausging, dass ich bis vier Uhr morgens zusammen mit dem Rest der Freunde meiner Mutter wachbleiben wollen würde, um ihren Geburtstag zu feiern. Ich meine, herzlichen Glückwunsch und so, viel Spaß beim Feiern, aber nein? Ich als undankbares Kind habe nicht die geringste Lust zwanghaft Konversation bis in die frühen Morgenstunden zu betreiben, sondern freue mich viel mehr darauf, mich am nächsten Morgen in Bonn mit meiner besten Freundin zu treffen. Die übrigens im Gegensatz zu mir ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Familie hat. Als ich das erste Mal bei ihr übernachtet habe, haben wir am nächsten Morgen alle zusammen ein Sonntagsfrühstück mit frisch aufgebackenen Brötchen und jeder Menge verschiedener Brotbelag-Sachen hübsch auf dem Tisch arrangiert gehabt. In dem Moment war ich leicht perplex, weil zusammen zu essen in meiner Familie nicht gerade den höchsten Stellenwert einnimmt und ich zumindest soweit ich mich erinnert habe, noch nie so einen gemütlichen Morgen im Beisein einer Familie hatte.

Ich glaube das ist auch einer der fünf Milliarden Gründe, warum ich selbst nie das Verlangen hätte, eine eigene Familie zu gründen. Das Konzept funktioniert in meinem Unterbewusstsein halt eher nicht und ich bewundere immer Leute, bei denen es das tut. Wenn ich hier bin, werde ich spätestens am zweiten Tag gebeten meine Sachen zwecks Ordnungserhaltung in mein altes Kinderzimmer zu verfrachten, damit meine Taschen im nicht-besuchten Wohnzimmer nicht im Weg stehen und Besuch beim Toilettengang bloß nicht über meinen dort abgestellten Kulturbeutel fällt. Mache ich etwas am Laptop ist das prinzipiell immer blickfeldeinschränkend in Richtung Fernseher und abgesehen von Familienfeiern findet zuhause nichts anderes statt außer Herumräumen und Fernsehen. Ihr erinnert euch, dass ich prinzipiell fast nur Youtube, Anime und vielleicht noch Sherlock gucke? Ja. Immerhin einige lustige Krimiserien schaue ich mir öfters mit an oder Star Trek und Stargate, wenn die alten Folgen nochmal wiederholt  werden. Aber das kann ich halt auch nicht von morgens bis abends.

Bitte panikieren Sie nicht! ^^

Bevor ihr das jetzt falsch versteht: Ich möchte mittlerweile gar nicht mehr, dass meine Eltern sich plötzlich übermäßig für mich interessieren. Ich mach da so mein eigenes Ding und berichte ihnen den Kram, der sie interessieren könnte und gut ist. Solange ich nicht wieder dauerhaft hier hocken muss und unsere Lebenseinstellungen aneinander geraten, ist alles in veganer Butter. Ich wollte mir nur dieses miese Gefühl von der Seele schreiben, das immer entsteht, wenn ich hier bin und denke, dass ich mich wohl und total toll fühlen sollte und Heimweh bekommen sollte, wenn ich woanders bin – es aber einfach nicht so ist. Ich verstehe mich mit meinen Eltern und so, aber, ach, ich glaube ihr habt verstanden, was ich loswerden wollte, oder?

So. Ja. Musste ich mal gesagt haben. Habe ich bisher nie so deutlich, weil ich nicht wollte, dass andere Menschen ein schlechtes Bild von meinen Eltern bekommen, aber dann dachte ich mir, wer von euch sollte ihnen schon Bescheid geben? Mein Online-Leben ist ja (wie lang und breit erwähnt ^^) ziemlich getrennt von dem Part, in dem ich mit meiner Familie konversatiere. Also hab ich einfach mal losgelegt. :D Ich hoffe das kam jetzt nicht zu meckerig rüber und hat euch vor allem nicht irgendwie den Tag verdorben! Ich werde jetzt mit einer „Du stehst das durch … Wuuuuhhhzzaaaaaa!“-Mentalität den Rest des Tages bestreiten. ;) Falls ihr etwas dazu loswerden möchtet (bitte kein Mitleid! :D), weil es euch ähnlich geht oder ihr generell etwas loswerden möchtet, dann immer raus damit! :) Was mich allerdings interessieren würde: Fühlt ihr euch irgendwo zuhause? Wenn ja, woran macht ihr das fest? :)

Ich wünsche euch eine familiärere Mentalität als meine, einen sehr flauschigen Tag und alles Fluffige wo gibt! ^-^

Eure ihrem Namen mal wieder alle Ehre machende 0utofjoint =)

PS: Ich klicke dann jetzt mit einem „Tschüüüüüs, Privatsphäre! \(^o^)/“ auf den „Veröffentlichen“-Button und hoffe, dass ich das nich‘ bereuen werde. :D

Advertisements

22 Kommentare

  1. Also ich könnte deine Situation zumindest in teilen eins zu eins übernehmen ;D Meine Eltern können zumindest nur begrenzt etwas mit Let’s Plays anfangen, aber wir haben dennoch Themen über die wir alle reden können… (Aber meine Mutter liebt die Let’s Eats) Außerdem sind sie offen für neues naja fast. Zumal meine Mutter mit veganem Essen angefangen hat :D Und nun merkst du vielleicht, dass ich nicht wirklich viel von meinem Vater rede… Mit dem verstehe ich mich leider eher weniger, da ich ihn nicht wirklich ernst nehmen kann und automatisch verdammt zickig und zynisch werde wenn ich mit ihm rede. Aber bei Filmen oder Bücher treffen wir uns meistens auf halbwegs neutralem Terrain. So gesehen ist meine Familie echt okay!

    Anders sieht es bei Freunden aus. Ich habe nämlich keine :D (Bitte auch kein Mitleid!) Gleichaltrige nerven mich einfach unheimlich… Ich kann mit ihren Interessen nichts anfangen und sie nicht mit meinen. Ich habe zwar Schulfreunde, aber die sehe ich nur in der Schule, denn wir verabreden uns nicht. Früher habe ich ständig nachgefragt über Wochen hinweg, nie hatten sie Zeit. Nie haben sie mal gefragt. Irgendwann bin ich es es leid gewesen… Ich hatte 15 Leute zu meinem 18. Geburtstag eingeladen und genau zwei hätten gekonnt und auch nur die haben mir gratuliert. Der Rest hat ihn einfach vergessen.

    Wenn ich von Let’s Plays rede verdrehen sie die Augen und selbst in der Cosplay- Szene fühle ich mich nicht wirklich wohl, denn irgendwie sind die mir auch zu extrem… Ich mag Animes aber leider bin ich eher schwer zu begeistern und Ghibli ist mittlerweile so mainstream, dass alle nur noch die Augen verdrehen und von meinem Buch oder Filmgeschmack will ich gar nicht erst anfangen. Wie gesagt, anscheinend bin ich wohl ein Alien? (Die Kategorien Sport, Modegeschmack oder Reisen/ Träume lasse ich ebenso außen vor)

    Also um ehrlich zu sein ist mein Freundeskreis auf eine Person beschränkt die ich einmal im Jahr sehe und nun ja die WordPress-Community :D Ich dachte mit der Oberstufe wird es besser, aber es wurde nur schlimmer. Jetzt warte ich auf das Studium! Das einzig nervige ist als Teenager der nicht gerne feiert lernt man keine anderen Gleichaltrigen kennen.

    PS: Ich bin morgens mein Joggen außer versehen gegen den Hänger vom Gärtnermobil gelaufen, dass war mir vielleicht peinlich… Aber ich musste eben dieses Evoli noch fangen.

    So gesehen reiche ich dir jetzt doch eine knall schwarze mit Flauschestacheln bestückte Decker herüber dazu veganes Mac and Chesse und feiern uns einfach für unseren „archaischen Individualismus“ xD

    Gefällt 2 Personen

            1. Das wäre aber unhöflich xD
              Also ich hab unlimited supply an Ratten, Tauben und Würmchen (aka Hornlius) bei mir in der Gegend. Traumatos gab’s allerdings auch recht häufig. Evolis wärn mir allerdings lieber. Gibst du mir welche ab? :D

              Gefällt mir

            2. Also wenn du auf Toilette gehst sieht es ja keiner und du hast ja lange Haare ;)

              Sobald es die Tauschfunktion gibt meine Liebe! Welches Team hast du eig. gewählt? Sorry, falls du es schon mal erwähnt hattest…

              Gefällt mir

            3. Dito :D Das klingt aber bitterböse… Vielleicht hilft Nyan Cat dagegen? Oder Pink Fluffy Unicorn?

              Sag mal müssten die nicht irgendwann mal heiser sein? Oder du bekommst plötzlich ganz miese Bauchkrämpfe, wegen einer Lebensmittelallergie? Fliegen im Moment irgendwelche Pollen?

              Ps: Mir ist gerade erst aufgefallen, dass ich eigentlich auch ein Working-Holiday-Visums-Beitrag schreiben wollte. Ich hoffe das ist okay?^^. Von wegen Ausland und so… (Ich sterbe jetzt schon. Wer ahnt, dass das so kompliziert ist xD)

              Gefällt mir

            4. XD Natürlich is das okay! Warum und mit welcher Berechtigung sollte ich dir verbieten Beiträge zu schreiben? :D
              Ich habe es überstanden!! Darf nun Zähne putzen gehn und ins Bett fallen. Danke für deinen Beistand! :3 0utofjoint, over and out ^^

              Gefällt 1 Person

    1. Offen für neues und gemeinsame Themen klingt aber super! ^^
      Uh, ja, einfach von der Art und Anwesenheit einer Person gereizt zu sein, ohne dass die etwas bestimmtes getan hat, weil man die Macken einfach schon seit immer ertragen muss … Das kenn ich -_-
      Ich hatte das Glück, dass ich in der Schule zumindest zwei Freundinnen hatte (mit denen ich mittlerweile nix mehr zu tun habe :D). Ich kann deinen Frust aber schon etwas nachvollziehen. Bin ja sehr häufig umgezogen und man fängt ja quasi jedes Mal von vorne an. Freunde, mit denen ich wirklich was gemeinsam hatte, habe ich auch selten getroffen. Die meisten hatten (nach dem Studium, im Studium kann man echt noch Leute finden!) schon ihren Freundeskreis und gar keinen Bock mehr auf neue Leute.
      Hab ich übrigens erwähnt, dass meinen Geburtstag dieses Jahr auch voll viele Leute vergessen haben? ^^ Sobald man den nicht bei Facebook stehen hat, sind 80 % der Leute aufgeschmissen … Aber das mit trotz Einladung vergessen is natürlich besonders fies. ~.~
      Jop, das mit der Partyabneigung kenne ich auch. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du im Studium und/oder beim Auslandsaufenthalt ganz viele tolle Aliens kennenlernst, die deine Interessen teilen! Du hast eine ungewöhnliche Charakter- und Interessenkombi, aber es ist nich deine Schuld, wenn der Rest deines Umfelds damit nichts anfangen kann! <3 Wollte ich dir nur mal sagen :) Ich fühle mich ja auch immer so abgetrennt(?) von vielen anderen Menschen, aber mit manchen passt es dann eben doch. Übrigens muss man gar nicht so viele Interessen teilen. Meine beste Freundin, die ich gerade besuchen fahre, ist vollkommen anders als ich (schreibt ungern, kann mit Anime nix anfangen, ist verheiratet und will Kinder), aber wir verstehen uns super. Einfach weil wir humortechnisch auf einer Wellenlänge sind und beide offen für die Interessen des anderen sind. Also nicht alleine nach Hobbies gehn, sondern eher nach awesome Personen suchen. Ja. Unnu hab ich aber auch genuch Pseudotipps gegeben, aber ich dachte mir vielleicht is ja irgendwas von meinem Gefasel nützlich. :D
      Danke danke danke nochmal für deine Kommentare gestern, die haben mir echt geholfen nicht direkt in Panik zu geraten oder mich in Embryonalstellung hinter der Bierbank zu verkriechen! Du Individualistin mit Flauschedecke und Aquanas! ^~^

      Gefällt 1 Person

      1. Awwwww…. süß von dir. Danke :)
        Huii… verheiratet mit 28? Da kriege ich schon Panik, aber wenn sie die/ den Richtige(n) gefunden hat ist das toll! :D Eine Klassnkameradin will vor 30 geheiratet haben und min. zwei Kinder: Ein Junge, ein Mädchen…

        Ich bin froh, wenn ich mein Leben bis 30 überlebt habe xD

        Deine Pseudotipps haben mir mehr Mut gemacht als den Rat eines anderen der da lautete: Du bist der Kapitän deines Bootes, du kannst es lenken wohin du willst!
        Ähm hmmmm….

        Ps: Ist doch Ehrensache! Nur habe ich allerdings nicht mehr geantwortet, weil ich eiskalt mit meinen Handy im Arm eingeschlafen bin >.< Ich bin einfach kein Mensch, der bis spät in die Nacht aufbleibt…

        Gefällt 1 Person

        1. Nyuuu :3
          Hm, ich glaube sie hat wirklich mit 28 geheiratet, gut geraten :D Ach, du musst doch erstmal dein Leben leben, bevor du dich fest bindest! Oder eben überleben und dabei Spaß habeb :P Okay, da hat sie sich aber was vorgenommen o.o das lässt sich ja vor allem so gut planen, ob ein Kind männlich oder weiblich wird … Naja. ^^‘
          Das freut mich sehr! ^~^ Äh jaaa, Metaphern sind vielleicht nich in jeder Situation hilfreich. ^^ Aber segeln würd ich eigentlich gerne noch mal. So unmetaphorisch jetzt. :D
          PS: Awwr, kein Problem! Die Unterstützung war auch so schon Gold wert (wobei ich das eigentlich lieber in Flauschigkeit messen würde) und ich hab es dann ja auch überstanden ^~^

          Gefällt 1 Person

  2. Ach herrje…Familie hm?
    Schreckliche Sache, aber da ich schon früh angefangen habe mich aus allem nur erdenklichem rauszuziehen fällt das heute gar nicht mehr auf.

    Das schlimmste ist eigentlich immer, dass egal welches Thema besprochen wird die selben dummen Kommentare kommen, keiner sich zu bemühen scheint mal eine umfassenderes und differenzierteres Bild der Situation zu zeichnen und/oder nach nur einem Satz auf einen „mir ist ja letztens xy passiert“ umgeschwenkt wird, ungeachtet der Tatsache, dass die Überleitung bestenfalls als „hollprig“ beschrieben werden könnte.
    Oder aber man kommt nicht mal an einen Tisch, was besonders an Feiern besonders sinnhaft scheint :D
    Außerdem denke ich sollte sich keiner wundern, wenn sich einer abgrenzt, weil er eine halbe Nacht betrunkene Erwachsene erleben musste, die Stories zum Besten geben, von denen man einfach nichts wissen wollte. Aber wir haben uns ja alle total lieb, wa?

    Was das „zu Hause sein“ betrifft, bleibt mir nur meine Musik. Der richtige Song oder der richtige Track zum richtigen Moment wirkt einfach wahre Wunder. Dann kommt diese wohlige Wärme und alles ist gut. So sollte es sich doch anfühlen, nehme ich mal an.

    Und, falls ein Kommentar zu einem Kommentar auf diese Weise erlaubt ist, kann ich auch wordBUZZz verstehen, zumindest was die gleichaltriegen Freunde betrifft.
    Zugegebenermaßen war ich immer der der Einladungen abgelehnt hat, aber das lag einfach daran, dass die meisten mit saufen einher gingen.
    Manchmal muss man eben auf Umwegen Leute finden, die Interessen teilen… :D

    P.S.: Danke für diesen Artikel. Schön zu hören, dass das nicht so einzigartig-abnormal ist, wie ich mir immer wieder anhören muss. Ok, nein klar ist es das nicht, aber…ja is klar ne?

    Gefällt 2 Personen

    1. Ich weiß genau, was du mit dem letzten Satz sagen wolltest. Du glaubst gar nich, wie dankbar ich für deinen Kommentar und Wordbuzz‘ viele Kommentare bin! Es ist so erleichternd, zu wissen, dass man nicht die einzige Person ist, die solche Probleme hat! Danke! :)

      Du darfst nich mal an einem Tisch sitzen? Darfst du dann wenigstens gehn? :D Bei mir wird wie erwähnt ja meist einfach gar nicht über Themen geredet, wo ich mitreden könnte/wollte. Dementsprechend muss ich mich aber auch relativ selten mit dummen Kommentaren rumschlagen. Mein Beileid also für diese Anstrengung deinerseits. Wenn ich was erzähle folgt öfters einfach eine der holprigen Überleitungen ohne dummen Kommentar und man merkt, dass der- oder diejenige null mit meiner Aussage anfangen konnte. Vielleicht etwas entspannter als deine Variante, leider nicht fruchtbarer :D

      Ich muss gestehen, bei mir war es dieses Mal wirklich okay, da ich glücklicherweise den ganzen Abend mit meinen Cousinen und deren Freunden reden konnte (letztere spielen sogar Pokemon Go! :D). Ich war also nicht so isoliert wie sonst, was echt einen krassen Unterschied gemacht hat.
      Dass du das mit den betrunkenen Erwachsenen auch so siehst ;_; Ich fand das immer so grässlich, aber alle andern fanden’s nur lustig und ich dachte immer ich wär einfach nur viel zu empfindlich …
      Musik, stimmt. Die kann einem echt das Gefühl geben ganz woanders zu sein. Oder eben „zuhause“ :) Freut mich, wenn du so immer zur wohligen Wärme teleportiert wirst. Ich denke die Beschreibung trifft es. ^~^

      Ach bestimmt erlaubt Wordbuzz dir das ^^ Ja, Umwege bringen einen manchmal besser ans Ziel als scheinbar direkte Wege ;)

      Gefällt 2 Personen

      1. Das mit dem Tisch war anders gemeint, es kommen einfach nicht alle an einen Tisch und selbst wenn dann nicht lang :D So weit ist es dann doch noch nicht.

        Ja Themen gibts auch keine, obwohl ich mal auf einer Feier meiner Schwester eine Gruppe von Männern begegnet bin die sich regelmäßig zum zocken treffen und die Schlager auch nicht abkonnten. Dumm nur, dass ich schon zu knülle war als ich die entdeckt habe. Ich vertrag einfach keine Schlager-/Discomucke, da werd ich immer besoffen von :P

        Schön, dass es erträglich war.

        Scheint so, sie hat den Kommentar nicht nur nicht gedisst sondern sogar geliked :P

        Gefällt 1 Person

  3. Kein Stress. Wenn sie es eh nicht lesen … .
    Was du berichtest, kommt mir ganz bekannt vor. Für meine Eltern war auch ganz lange alles was ich mache Quatsch. Manga, Anime – alles Verblödung. Games, ach … ich weiß nicht wie oft mir meine Mutter erklärt hat, dass es sie „krank macht zu sehen wie ich mit dem Kasten da sitze und darauf herumdrücke“. Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass meine Eltern keine Spaß-Menschen sind. Sie haben keine Hobbys und gönnen sich keine Abwechslung vom Arbeitsalltag. Wenn sie nach Hause kommen wird eben in Hof, Heim und Garten weitergearbeitet. Und das digitale Zeitalter haben sie auch verpasst. Später dann als ich ausgezogen bin und aufgeschlossener geworden bin, haben sie vieles realisiert und ihre Einstellung geändert. Da war es dann auch mal ‚bewundernswert‘, dass ich Manga zeichne. Dahingehend habe ich wohl Glück gehabt, dass sich das im Laufe der Zeit geändert hat. Und Zuhause ist für mich meine Wohnung in meiner Stadt, aber auch die Heimat bei meinen Eltern. Wobei das, obwohl ich sie sehr sehr liebe, meistens besser ist nach ein paar Tagen wieder in meine Stadt und meine Wohnung zu fahren. Freiraum und sp. Meinen Blog lesen sie immer noch nicht. Aber was solls … .

    Gefällt 2 Personen

    1. Ach je. Jaaa, meine Eltern sitzen dafür vor einem andern Kasten und lassen sich berieseln. Der Teil gleicht sich bei uns wohl aus ^^
      Aber es freut mich für dich, dass deine Eltern mit mehr Abstand realisiert haben, dass nicht alles Spaßige gleich doof ist. :) Wobei Abstand meiner Meinung nach generell eine sehr tolle Erfindung ist, wenn es um Eltern geht … Das mit der zeitlichen Begrenzung der Besuche kann ich also auch gut nachvollziehen.
      Vielleicht finde ich ja nach Japan eine Stadt, in der ich dann auch wirklich „ankomme“, so wie du. Ich unterstelle dir das jetzt einfach mal und finde es nämlich auch immer schön, wenn du berichtest, was du bei dir so alles unternimmst. :)
      Es ziept schon ein bisschen, wenn so ein großer Teil des eigenen Lebens wie (d)ein Blog einfach ignoriert wird, oder? Aber ich versuche positiv zu denken: Immerhin können sie dann auch nicht versuchen ihn mir schlecht zu reden. Und ich kann mich darin über sie beschweren. :D Wobei das hoffentlich nicht der Hauptzweck dieses Blogs werden wird! :D
      Danke jedenfalls für deinen Kommentar! ^~^

      Gefällt mir

Mitreden :)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s