Glamourös leben in Japan 101

Ich wollte mich ja mal wieder melden, nich wahr? Nachdem ich jetzt den ganzen Nachmittag alte Artikel im WordPress-Universum durchgelesen und versucht habe, auf den neuesten Stand zu kommen, isses nun aber auch wirklich mal an der Zeit, dass ich auch noch mal was schreibe. Kann ja nicht angehen, dass ich nachher noch vergesse, wie dieses Tippen auf der Tastatur funktioniert. Das hier wird demnach der erste Artikel in meiner neuen Wohnung in Tokio und quasi eine Anleitung, wie auch ihr so ein unglaublich spektakuluxuriösisches Leben hier führen könnt!

Mein Luxus-Apartment!

Ich wohne jetzt statt mit drei anderen in einem Zimmer und 11 anderen in einer Wohnung nur noch mit zwei anderen Leuten in einer Wohnung, was alles wesentlich entspannter macht. Um dem Share-House-Syndrom vorzubeugen, kommt hier außerdem jede Woche eine Putzkraft vorbei und macht die Küche, die Dusche und die Toilette sauber. Es ist dementsprechend im Vergleich zu meiner vorherigen Unterkunft strahlend rein und ich habe nicht permanent Angst, von einer Kakerlake geweckt zu werden, die auf mich drauf fällt …

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Mein eigenes Zimmer! :O :O :O (Leider mit Spiegel, in dem man teilweise Deppen beim Fotografieren beobachten kann … xD)

Da hier ebenfalls keiner direkt Strom und Wasser bezahlt und das nur über eine Pauschale in der Miete mit drin ist (zusammen mit teilweise zermürbend langsamem Internet), legen meine beiden Mitbewohnerinnen allerdings auf Strom- oder Wassersparen mal so gar keinen Wert. Die Klimaanlage läuft meistens durch und steht in der Küche auf kuschligen 27-30 Grad. In meinem Zimmer läuft sie tagsüber immer zeitweise und steht dann auf 24 Grad, aber ich muss halt auch nicht im Top und mit Hotpants in der Wohnung sitzen … :D (24 Grad scheint immer noch sehr viel zu sein, aber ich habe im Gegensatz zur Küche in meinem Zimmer drei Fenster und bedenkt bitte, dass man in Japan noch nie etwas von „Doppelverglasung“ oder „Wärmedämmung“ gehört zu haben scheint.) Das Plätschern, wenn der Wasserhahn in der Küche mal wieder nicht richtig zugedreht wurde, scheint meine küchenfreundliche Mitbewohnerin meist eher als Hintergrundmusik hinzunehmen, als dass sie etwas dagegen tut. Aber jedes Mal rausrennen und selbst den Hahn zudrehen ist mir dann irgendwie auch zu doof. Beim Müll rausbringen müssen wir uns aber glaube ich noch mal arrangieren, irgendwie scheint es so, als würde das keiner tun, wenn ich es nicht mache … o.O

Überquellende Bankkonten dank fancy Job!

Da ich ja Geld ohne Ende habe, kann ich mir das Zimmer mit einem Marktwert von dezenten 64.000 Yen natürlich ohne Probleme leisten. Umgerechnet sind das etwa 526 € für diese luxuriöse Bleibe. Die Miete für den nächsten Monat werde ich von meinem deutschen Konto wohl gerade so noch zahlen können und Geld für das tägliche Leben verdiene ich mir mit meinem Job im neuen Sprachcafé. Momentan habe ich von meinem „Gehalt“ der letzten Woche noch 836 Yen in meinem Portemonnaie, umgerechnet sind das 6,87 €. Damit muss ich morgen bis zu meiner Arbeit schaffen (270 Yen), wo ich dann glücklicherweise wieder Geld verdienen werde, mit dem ich Rückfahrt und das Essen für den Rest der Woche bezahlen kann.

Essenstechnisch sieht es im Moment allerdings gar nicht so schlecht aus, da ich es ja unglaublicherweise geschafft habe, Minipäckchen mit dschörmänn Pumpernickel für nur 216 Yen zu bekommen und so endlich nicht mehr vollkommen auf fake-französische Baguettes als veganen Brotersatz angewiesen zu sein.

 

Der Supermarkt in meiner Nähe hat außerdem jede Menge billiges Tiefkühlgemüse, was mein Bankkonto auch erheblich entlastet. A propos Bankkonto: Ich besitze nun ein japanisches Bankkonto, jawohl! Neben dem Job im Sprachcafé, wo ich bar bezahlt werde, habe ich ja noch nach einem zweiten Teilzeitjob gesucht und bin über einen anderen Mitarbeiter fündig geworden. In Zukunft werde ich also … na? Was glaubt ihr? Richtig, ich werde als Putzkraft anfangen und künftig Airbnb-Wohnungen reinigen. :D Glamourös, sag ich ja. In Japan, oder zumindest in Tokio, scheint es so zu sein, dass die Besitzer von Airbnb-Wohnungen fast nie in der gleichen Wohnung leben und diese nach der Abreise der Gäste auch lieber nicht selbst putzen. Dafür wird dann ein Putzunternehmen engagiert, das auch nicht Japanisch sprechende Ausländer wie mich beschäftigt, sofern diese ein japanisches Bankkonto haben. Ins Ausland überweist hier scheinbar niemand gerne.

Der schnelle Weg zum eigenen Vermögensverwaltungsdings

Ein Bankkonto also. Das gar nicht mal so einfach zu beschaffen war. Denn nachdem ich mich bei der für meinen neuen Wohndistrikt zuständigen Behörde registriert hatte (natürlich erst nachdem ich mich bei der vorherigen Behörde „entregistriert“ und einen „Die wohnt hier nich mehr“-Bescheid zur Vorlage bei der neuen Behörde erhalten hatte), dachte ich, ich könnte damit einfach zu einer Bank und ein Konto eröffnen. Denkste.

Nachdem ich im Internet recherchiert hatte, welche Banken ausländerfreundlich sind und demnach eventuell sogar Englisch sprechende Mitarbeiter haben, bin ich frohen Mutes zum Tokioter Hauptbahnhof aufgebrochen, um dort ein Konto bei der Shinsei-Bank zu beantragen. Die sehr nette Dame am Infoschalter teilte mir dann aber in flüssigem Englisch mit, dass das absolut überhaupt gar nicht unter keinen Umständen und niemals möglich sei, wenn ich keine japanische Handynummer besäße, da sie Kontakt zu ihren Kunden prinzipiell immer nur per Telefon aufnehmen würden. Dass mir das nichts bringen würde, wenn da dann jemand anders am Apparat sei, der kein Englisch spricht, war leider kein Argument. So verwies sie mich dann auf die JP Bank (kurz für „Japan Post“), für die ich allerdings einen Hankyo bräuchte – also einen japanischen Namensstempel, der hier wesentlich häufiger verwendet wird als Unterschriften per Hand. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon der Verzweiflung nahe, denn meine erste Trainingsschicht sollte schon drei Tage später stattfinden und bis dahin musste ich der Firma meine Bankdaten mitgeteilt haben.

Als ich dann vor mich hin jammerte, dass ich nicht einmal wüsste, wo ich einen solchen Stempel herbekommen könnte (googlen bringt einen da nicht unbedingt weiter), wies mich der nette Wachmann in der Bank, der sogar auch Englisch sprach, darauf hin, dass gleich um die Ecke solch ein Laden sei. Durch das skeptisch gemurmelte „teuer“ der Infodame bereits seelisch auf einen 150 € (und somit unbezahlbaren) Stempel vorbereitet, trottete ich also zu besagtem Laden.

Mein eigener pompöser Stempel?

Wo ich wieder einmal vollkommen verloren in der Tür stand, da mir in diesem Moment aufging, dass ich keinerlei Ahnung hatte, wie man überhaupt einen solchen Stempel beantragte, ob man dabei irgendwas beachten musste und wie man das nun auf Japanisch formulieren sollte. An diesem Tag war jedoch das Glück in einer Hinsicht wirklich mit mir, denn auch die freundliche Verkäuferin sprach Englisch. Nachdem ich ihr in der für ausländische Worte geeigneten Silbenschrift meinen Namen hingekritzelt hatte, grübelte sie einige Sekunden und meinte dann: „Das ist viel zu lang … also wenn ich so viele Zeichen (7) auf einen Stempel packe, wird der sehr teuer.“

Japanische Namen haben im Normalfall eher nur zwei oder drei Zeichen, diese sind dafür komplexer als die japanische Silbenschrifte mit der ich meinen Namen approximieren durfte und heißen „Kanji“, was ihr aber sicher eh schon wusstet. ^^ Vermutlich hätte ich so einen vollgekritzelten Stempel auch erst in ein paar Tagen abholen können, weil ihn irgendjemand von Hand hätte schnitzen müssen. Ihr Alternativvorschlag war, dass ich nur meine Initialen nehmen könnte, was ich wiederum aber auch seltsam fand, da ich ja ein Bankkonto mit diesem Stempel eröffnen wollte. Dabei hatte ich allerdings nicht mit der flexiblen Einstellung der Japaner gerechnet, was Namen und Stempel angeht!

Eine überraschend einfache Lösung

„Wie wäre es denn, wenn Sie stattdessen ein Kanji für Ihren Namen nehmen?“, fragte sie freundlich. „Ein Kanji? Aber äh, wie jetzt?“, antwortete die Ich-Autorin eloquent wie eh und je. „Aber ich wüsste doch gar nicht welches?“

„Ihr Name liest sich doch „Ta-Ni-Ya“, oder? Hmmm …“ Die Verkäuferin wuselte um die Stempelständer im Laden herum und zog schließlich einen hervor: „Hier!“, hielt sie mir einen einfachen Holzstempel unter die Nase, auf dem zusammengequetscht etwas Kanjiartiges zu sehen war. „Das liest sich Taniya. Und der Stempel ist auch einer der günstigsten, kostet nur 540 Yen.“

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„Cool! Ähm, und was heißt das?“, fragte ich zögerlich, mit der Angst, dass es am Ende irgendeine Beleidigung oder eine unschöne Kombination sein könnte. Nach kurzem Grübeln, wie die englische Übersetzung lauten könnte, wurde mir erklärt, dass es sich um das Kanji für Tal oder Dach und das für Laden handelt. Mein Vorname bedeutet nun also quasi Dach-Laden oder Tal-Lädchen, wenn man es kreativ auslegt. :D Kurzerhand zahlte ich also die 540 Yen und eilte zur Bank. 4,44€, die teuer sind, wenn man bedenkt, dass man sogar im 100-Yen-Laden solche Namensstempel kaufen kann, aber nicht teuer, wenn man bedenkt, dass die Dame mir den Hintern gerettet haben könnte. ^^

Bei der nächsten Bank schien die Telefonnummer dann wirklich kein Problem zu sein – dafür bekam ich nur eine Formular-Ausfüllhilfe auf Japanisch. Die mich spätestens dann überforderte als ich aufgefordert wurde, mein Geburtsdatum in japanischer Zeitrechnung („im Jahr X der Heisei-Periode“ …) einzutragen. Glücklicherweise fand sich auch hier eine Mitarbeiterin, die Englisch sprach und zu meiner Rettung eilen konnte, nachdem ich zuerst kurz dachte, dass ich nun schon wieder kein Bankkonto bekommen könnte, nur weil ich kein Japanisch spreche. Ihr seht, es war ein sehr emotionaler Tag für mich. :D

Nach insgesamt drei Stunden war ich dann jedenfalls stolze Besitzerin eines japanischen Bankkontos, das ich vermutlich in ein paar Monaten wieder schließen lassen muss, aber hey, ab nächsten Monat erhalte ich darauf Gehalt. Lustigerweise durfte ich mir sogar selbst von Anfang an eine PIN-Nummer für die Geldkarte vergeben, das hatte ich auch noch nicht. Und noch lustiger: Ich hätte gar nicht wirklich einen Stempel gebraucht, allerdings sind die Felder für die Unterschrift so klein, dass es echt schwierig ist, darin mehr als zwei Zeichen unterzubringen. Außerdem wird der Stempel eingescannt und registriert – wenn man das mit einer zerquetschten Unterschrift genauso macht, dann wäre ich vermutlich nie wieder an mein Konto gekommen … o_o

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Danach habe ich mich dann mit teurem veganem Ramen im Hauptbahnhof belohnt. Weil wenn man schon mal da ist (war mein erstes Mal am Hbf in Tokio), dann muss man die Gelegenheit auf ultragutes und veganes Essen auch ausnutzen. ^^‘

Wie geht es nun glamourös weiter?

Meine im letzten Post angemerkte Einsamkeit habe ich mittlerweile dank nicht mehr ekligen Lebensbedingungen, Skypegesprächen mit der Heimat und Manga-Bingelesen einigermaßen überwunden. Dennoch werde ich hier vermutlich nicht bis Ende September bleiben, vermutlich werde ich bald mal nach Flügen so für Mitte Mai (wenn die Golden Week rum ist) suchen. Es sei denn natürlich der neue Job gefällt mir nach dem Training so gut, dass ich weiter bleiben möchte und ich kann so viele Schichten übernehmen, dass ich genügend Geld verdiene. Andernfalls werde ich wohl bald auch wieder überlegen müssen, was ich denn nun tun möchte, wenn ich wieder in Deutschland angekommen bin. Auch wenn es bis dahin noch ein paar Monate dauert, die Zeit vergeht ja immer schneller als man denkt. Und Youtubevideos schauen plus Manga lesen wird höchstwahrscheinlich auch 2017 kein angesagter Beruf sein, auf den ich mich mal eben so bewerben kann. ^^

Dass ich mein Visum nicht ganz ausnutzen könnte mag jetzt negativ klingen, aber im Moment entspanne ich hier so vor mich hin und sehe das gar nicht so negativ. Falls sich noch etwas spannendes hier in Japan ergeben sollte, dann ist der Flug ja noch nicht gebucht, aber falls nicht, dann kann ich mich bereits Mitte 2017 wieder an Deutschland gewöhnen und schauen, was ich dann alles in Deutschland vermissen werde. :D

Wie sieht’s bei euch so aus? Wie war euer erster Monat 2017 so? Hab ich was verpasst? Habt ihr schon mal ein Konto in einem anderen Land eröffnet und war das da auch so kompliziert wie hier? Oder findet ihr es unkompliziert? (Es ist ja schließlich nachvollziehbar, dass die Bank einen kontaktieren und eine Unterschrift will. ^^) Womit vertreibt ihr euch momentan so die Zeit? Habt ihr noch Vorschläge, was ich in meinen verbleibenden Wochen/Monaten hier noch machen soll? :) Möglichst nichts, das viel Geld kostet, danke! xD

Habt ihr eigentlich schon mal beruflich die Wohnungen anderer Menschen sauber gemacht? Und was haltet ihr davon? Findet ihr es auch sehr ironisch, dass eine Putzkraft hier in meiner Wohnung fast genau die gleiche Arbeit macht, die ich in der neuen Firma dann auch machen werde? (Ein Share House ist neben den ganzen Airbnb-Wohnungen nämlich glaube ich auch dabei …) Noch eine ganz wichtige Frage zum Schluss: Hättet ihr lieber einen Stempel statt einer Unterschrift? Und hättet ihr gedacht, dass man sich einfach so sein eigenes Kanji aussuchen kann? :D Falls ihr sonst noch wichtige Fragen haben solltet, dann immer raus damit! ^^

Im nächsten Artikel werde ich vermutlich nochmal über die verschiedenen Menschen berichten, die mir hier so begegnen. Da fallen mir eigentlich immer wieder kleine Unterschiede auf, die ich öfters auch mal als kulturelle Unterschiede, aber manchmal auch einfach als persönliche und amüsante Eigenarten abstempeln würde.

Bis dahin wünsche ich euch jedenfalls eine mindestens ebenso glamouröse Zeit wie ich sie diese Woche hatte mit mindestens ebensoviel Entspannung!^~^

Eure bankkontenbesitzende und tiefenentspannte 0utofjoint =)

PS: Das Coverbild zeigt übrigens den Blick vom Tokyo Metropolitan Government Building bei Sonnenuntergang. Shinjuku ist schon nice. :> Dort hochzufahren ist übrigens kostenlos, also falls ihr mal da sein solltet und kein Geld für den Skytree oder so habt, ne? ^^

PPS: Ich hoffe niemand hat die Zwischenüberschriften oder die Einleitung ernst genommen … XD

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48 Kommentare

  1. Congrats on getting through the whole confusing „getting a Japanese bank account“ thingy, it must’ve been soooooo frustrating!
    Your own stamp, that’s so cool :D I wonder what they’d think of for „Ro-ra“ xD

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    1. Thank you, thank you, it was! XD
      Oh, I bet you could find something. Just search for one or two Kanji with this reading. If I can trust my dictionary „fireplace“ 炉 is read as „ro“, but „ra“ seems more difficult, I could only find something called „pluralizing suffix“ 等, so maybe for „rora“ the kanji „炉等“ would be okay and mean „several fireplaces“? I don’t know, but it was fun looking it up! xD

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            1. Hahaha 😹
              So happy that I am 🔥⛺! I don’t know why, but when I look up „valley“ for an emoji, it shows an onigiri, so then yours can be 🍙🏪 (not bad either, right? 😅)

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            2. Not after! You can combine them! Open a 📚☕ that sells 🍙 as snacks and ✍ during calm hours of your 🏪! That could totally work out! 💪
              I actually want do to nearly the same, changing ✍ into 📷! ^^

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            3. I knooow, I wouldn’t know where to start! And of course, money 💰💰💰😥
              Not really, I’d do it more as a side-thingy, because you can’t earn a living with an „I hate people in my pictures“ attitude 😅 (basically only portrait photographers can make it)

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            4. Yes, the real world outside is so complicated! O_O
              Huh, true. With the exception of some extraordinary photographers doing special fancy portraits, I prefer pictures of nature, though, so I totally get your attitude! XD

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            5. Nahh, I may have an eye for it, but I don’t know sh*t about camera settings (and don’t really want to learn)… And I’d also hate it if it’d be something I HAVE to do 😨 I’ll just decorate my cafe with my own photos ^^

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  2. Hihihi…. Handy am Ladekabel? ;D Ist bei mir quasi Dauerzustand, und das Zimmer ist ja niedlich zumindest von der Größe o.O Ich merke schon, ich und Japan werden wirklich keine Freunde… Ich brauche Platz!

    Erdbebensicher, aber keine Wärmedämmung… Naja irgendetwas fehlt immer. Wobei die fehlenden Kakerlaken definitiv ein ausschlagendes Argument ist.

    Ach Pumpernickel irgendwie vermisse ich es schon, weshalb gibt es in Japan Pumpernickel? Ich frage lieber gar nicht. Die kleine Schwester von meiner alten Freundin hat sich jedesmal in den Urlaub einen kompletten Laib Schwarzbrot mitgenommen, weil das Traumata „fehlendes Schwarzbrot“ anscheinend tiefe Spuren in ihr hinterlassen hat.

    Oh ja Work and Travel bzw. nur Work ist richtig ätzend bezüglich der Überweisung, was die alles für Kanada haben wollten O.O Wobei der Namensstempel schon gruselig ist. Ich meine wenn der so flexibel umfunktioniert werden kann… So ein Stempel lässt sich noch leichter nachmachen als eine Unterschrift. Also kein Stempel… 150€ ist aber auch happig.

    Aber was zur Hölle ist die Heisei-Periode? Ich meine im Chinesischen bin ich ja noch einigermaßen bewandert aber im japanischen bin ich in der Edo-Periode stecken geblieben.

    Ps: Mir fallen gerade nur Rad-Touren ein, der Meiji-Schrein und der Friedenspark von Hiroshima? Oder vielleicht so schicke Kurse an einer Volkshochschule oder so?

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    1. Das Zimmer is gigantisch verglichen mit anderen Zimmern, die ich in Japan schon hatte xD
      Jepp, so wuselige Mitbewohner brauche ich dann definitiv auch nich … ^^“
      Weil es hier auch Baumkuchen gibt und das in jedem 7/11, die Japaner haben schon sehr spezielle Sachen importiert … xD Ich hätt auch gern mal wieder welches, Schwarzbrot is toll! :(
      Du kriegst das schon hin! ^^
      Ja, es irritiert mich auch, dass der Stempel hier als so sicher zu gelten scheint. Vor allem, weil man den ja auch verlieren kann und so … Welche 150€? Nun bin ich verwirrt. Ich dachte du redest vom Namensstempel, aber mein Stempel hat doch nur 5€ gekostet?
      Ja, keine Ahnung xD Das laut Wiki is die Periode ab 1989, die sich nach der Regierungsperiode des Kaisers richtet und die alte Zeitrechnung hier. Und bei offiziellen Dokumenten muss man anscheinend manchmal angeben, in welchem Jahr der Regierungsperiode von Kaiser Dingens oder Herrscher Bumens man genau zur Welt kam. Glaub aber nich, dass mir erklärt worden wäre welches Jahr das war. XD

      Radtouren? Nach Hiroshima? Du weißt schon wie weit das von Tokio weg is, oder? :D Und da war ich ja sogar schon ;)

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  3. „Dach-Laden“ hat mich jetzt gekillt. *lach* Ich finde du solltest jetzt für mich und alle möglichen Promis japanische Alternativnamensinterpretationen finden. *lach*

    Ich wollte nur sagen, dass ich auf dem Laptop hier auch Skype habe, falls du mal wieder länger quatschen willst.

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    1. Gerne doch, sobald ich das mit dem Kanji-Lesen drauf hab (also vermutlich 2027 oder nie) …
      Ooooh, jaaa, Skype klingt gut! ^^ Hab ich dich da überhaupt? Sonst müsste ich dich nochmal anschreiben, um deinen Skypenamen zu finden ^^“

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  4. Bei Dach-Laden schoss mir als erstes durch den Kopf: „Zu ihr würde ja eher Dach-Schaden passen.“

    Tut mir Leid, das musste sein. Nicht böse gemeint :D

    Also ich mochte die kleinen Zimmerchen in Japan, auch wenn sie auf Dauer wohl nichts für mich wären.

    2017 kam um die Ecke, schaute sich 2016 an, spuckte ein verächtliches „Anfänger“ aus und machte sich an das desaströse Jahr 2016 zu übertreffen. Hoffentlich berücksichtigt es auch die persönlichen Höhen von 2016… sonst seh ich schwarz :o

    Ich wünsch dir dann mal frohes Putzen. Erwartet uns evt. ein „Top 10 Ekelmomente?“ :3

    P.S.:
    Ähm… ja, ich lebe übrigens auch noch :D

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    1. Wraaaathiiii! ^~^
      Das. XD Ich hätte fragen sollen, obs das auch gibt! Vielleicht kann man ja „kaputtes Dach“ oder so ähnlich aussprechen, hrrrmmm …
      Also mein aktuelles Zimmer is voll okay, solange ich noch ein bisschen Stauraum woanders hab und nich den Küchenkram und so da noch lagern muss. :)
      In der Tat, in der Tat … Ich glaube es haben ein paar Leute zuviel gesagt „2017 KANN ja nur besser werden!“ ^^“ Hoffen wir einfach auf genug Awesomeness, die das ganze „öärks“ ausgleicht.
      Gute Idee, bisher sind da allerdings glücklicherweise noch nich so viele zusammen gekommen, wie in meinem letzten Share House. XD
      PS: Wuuuuh! Ich hoffe dir geht’s besser als dem Beginn von 2017 im Allgemeinen! 😁

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  5. Ja, Stauraum und so wäre schlussendlich wohl mein Problem. Ich hab soviel Zeug, dass eigentlich total unnötig ist, aber trotzdem einfach im Regal stehen MUSS. Stichwort „Japaneinkäufe“ ^^

    Schwer zu sagen wie 2017 für mich so war bzw. wie es mir ergeht. Es ist zwar was Gutes passiert, aaaaber das ist etwas…öhm… komplizierter. Sollte ich vlt in einem Beitrag mal genauer erläutern. Sollte sowieso mal wieder mehr meinen Blog pflegen.

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    1. Ja, da weiß ich auch noch nich so genau, was ich hier noch erwerben soll und was nich. Plaaatzmangel o.o
      Kompliziert. Okay, du Facebookstatusschreiber :D Hauptsache deine Existenz ist einigermaßen flauschig oder angenehm, wie (langweilige) andere Menschen (ohne liebenswerten Dachschaden) vielleicht sagen würden. ^^ Das mit dem „sollte“ kenne ich ja irgendwoher … :|

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  6. Darf ich dich dann ab jetzt einfach „Dach-Laden“ nennen? Ein sehr würdevoller Name und vor meinem inneren Auge sehe ich auch einen kleinen Laden auf einem Dach, wo Vögel rumsitzen und du Tee verkaufst oder irgendwie sowas :)

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    1. XD Aber selbstverständlich! Ich würde dir doch niemals so ein hübsches Bild vor deinem inneren Auge verweigern! 😂 Auch wenn es vermutlich Tee und Kaffee wären. Neben einem regenfesten Bücherregal am Besten … 😍

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