Seems legit – Anime legal streamen

Vor zwei Tagen habe ich mit dem werten Anime-Experten PeeT unter anderem über die Streamingmöglichkeiten von Anime in Deutschland und die Anime-Industrie im Allgemeinen diskutiert. Da es ja bekanntlich keine Zufälle gibt, habe ich kurz danach bei Otaku Journalist einen verlinkten Twitter-Thread gesehen, in dem jemand über die Anime-Industrie in Japan und weltweit spricht.

Vieles basiert dabei auf dem „Anime Industry Report 2016“ der „Association of Japanese Animations“. Ja, es gibt so einen Verein und ja, die hauen selbst in die englische Kurzfassung sehr viele Daten rein. (Neugierig? Hier findet ihr die AJA-Seite mit den Reports.) Leider heißt der Report zwar „2016“, enthält aber nur die Daten für 2015. Weil ja große Behörden immer mindestens 3 Monate für die Auswertung ihrer ganzen Daten brauchen. Warum es noch keinen Report für 2017 gibt, obwohl wir schon fast Juni haben, das dürft ihr mich allerdings auch nicht fragen. Ich hoffe es liegt daran, dass die Daten dieses Jahr so toll sind, dass die Verantwortlichen zuviel Party gemacht und vergessen haben, den Report rechtzeitig einzureichen. Und nicht daran, dass die Zahlen so abgesackt sind, dass sich jeder Sorgen um die Zukunft der Industrie macht …

Streaming wird immer wichtiger und es gibt immer mehr legale Angebote!

Noch ein kleiner Exkurs, bevor wir zum eigentlichen Thema des Artikels kommen. Außerhalb Japans stiegen die Einnahmen im Zusammenhang mit Anime letztes Jahr von 19,5 auf fast 35 Milliarden Yen (etwa 281,5 Millionen €) an. Das ist immer noch nicht die größte Industrie der Welt, aber der höchste Wert für die Einnahmen seit … ever! Auch die Zahl der Verträge/Lizenzen im Ausland stieg im Vergleich zu den Vorjahren an. Gleichzeitig sind die Produktionsfirmen am Limit, was die Anzahl der produzierten Anime angeht. Über die Studie könnte man noch ewig weiterreden, aber einer wichtigsten Punkte des Reports ist jedenfalls, dass die Umsätze aus Online-Diensten ebenfalls steigen. Das heißt, es gibt mehr und mehr Online-Angebote, bei denen man legal Anime schauen und mit denen man die kreativen Menschen dahinter auch unterstützen kann. Und wir haben uns doch sicher alle schon mal gefragt, wie das eigentlich mit der Legalität bei Anime-Streams ist, oder?

Kurz gesagt ist eigentlich so gut wie alles illegal, bei dem Videos von Leuten hochgeladen und angeschaut werden, für die der Uploader keine Lizenzrechte erworben hat. Das heißt auch sehr beliebte Seiten wie proxer.me sind offiziell nicht legal und auch die Zuschauer dieser Portale können theoretisch fürs Anschauen der illegal hochgeladenen Streams zu Geldstrafen verurteilt werden. Dem europäischen Gerichtshof ist die Argumentation, warum man keine Jahrzehnte auf eine Lizensierung in Deutschland warten möchte oder dass der Anime nur als Fansub existiert oder gar die Tatsache, dass einem die Import-DVDs zu teuer sind, nämlich leider herzlich egal. :/ Ein ausführlicheres Video dazu hat NinotakuTV erst vor Kurzem gemacht.

Jedenfalls bin ich als gesetzestreues Otaku-Wesen nach meiner Rückkehr aus dem fast alle ausländerfreundlichen Streaming-Services blockenden Land Japan noch einmal die Plattformen durchgegangen, bei denen man von Deutschland aus legal Anime schauen kann. Es hat gedauert und die Technik war gegen mich, aber ich habe es geschafft! Meine Erfahrungen teile ich nun in einem wie immer ausladenden Artikel mit euch. Am Ende des Artikels findet ihr die wichtigsten Fakten noch einmal in einem knappen TL;DR. Einfach Strg+F drücken und „TL;DR“ suchen, falls ihr keine Zeit zum Lesen habt. :) Auch wenn ich natürlich hoffe, dass auch irgendwer den Rest des Artikels zu würdigen weiß. :D

Wo wir schon dabei sind, Manga gibt’s ja auch online, oder?

Ich habe zuallererst einfach mal nach den eManga-Angeboten geschaut, weil ich dachte, dass das vielleicht einfacher ist. Denkste. Das Thema ist ebenso unübersichtlich wie das Streaming-Angebot. Beim Allround-Shop Amazon gibt es zwar viele Manga als Printversion, aber schaue ich mir die Manga-Auswahl für den erfolgreichen eReader „Kindle“ an, bekomme ich spontan einen Brechreiz. Neben einigen netten Graphic Novels finden sich unter dem Tag „Manga“ nämlich vor allem … Dinge, wie: „Geeky Girl Makeover“, „Super Sadistic Prince“ oder „It was his mistake and yet now the sadistic manager owns me!: The sweet entrapment of a contractual slave“ … -.-

Es finden sich auch andere Manga wie „Blame!“, „A Silent Voice“ (Koe no katachi), „Soul Eater“ oder ein Sample von „Attack on Titan“, allerdings ist die Sortierung totale Grütze und man hat meiner Einschätzung nach nur eine Chance über die direkte Eingabe eines Mangatitels wirklich erfolgreich zu sein. Denn die Kategorien Fantasy, Horror, Shonen und Yaoi sind nicht unbedingt allumfassend, wenn mich meine Manga-Kenntnisse da nicht täuschen. Erfolgreich zu sein könnte sich aber auch dann noch schwierig gestalten, da hier insgesamt etwas unter 3.000 Manga angeboten werden und wie wir alle wissen, kann man damit gefühlt nicht einmal One Piece und Detektiv Conan abdecken. ^^ Letzteren gibt es sogar als Kindle-Edition, One Piece möchte dafür lieber nur als Print verkauft werden.

Die einzelnen Publisher machen’s übersichtlicher

Egmont Manga. Ich mag die ja. Die haben sogar eine Übersicht ihrer elektronischen Manga, die man in Blogs einbauen kann. Also könnte, wenn mein Blog sich nicht gegen iframes wehren würde … Jedenfalls findet ihr da fast 500 Manga, darunter auch Ajin und einiges von Detektiv Conan. Die eManga sind dabei meist 1-2€ billiger als die Papierversion.

Bei Tokyopop gibt es ebenfalls eManga, sogar fast 600, die Übersicht wird einem jedoch nicht ganz so einfach gemacht wie bei Egmont. Angeblich gibt es eine Übersichtseite, die funktioniert bei mir jedoch nicht. Aber wenn ihr den Katalog aufruft und nach e-books filtert, klappt es auch. Neben Death Note, Black Bullet, Bleach, Blood Lad oder Bakuman (sorry, aber das passte alliterationstechnisch so schön ^^) findet ihr dort auch pastellfarbenere Manga wie Ao Haru Ride oder Prinzessin Sakura.

Bei Kazé Manga ist die Sache mit der Übersicht auch interessant gelöst. Denn dort werden einem nur drei Seiten mit eManga angezeigt. Bei der Übersicht handelt es sich allerdings um Manga-Reihen, das heißt hinter jedem der 16 Cover verbergen sich entweder ein One Shot oder gleich alle Bände von Reihen wie „Tokyo Ghoul“, „Tokyo Ghoul:Re“, „Nisekoi“, „Magi“ oder „Blue Exorcist“. Das System springt dabei netterweise auch gleich zum aktuellsten Band, damit man sich nicht erst durch die letzten 27 Bände klicken muss. Kazé vertreibt seine eManga auch über Amazon, den iTunes Shop und über die App Kobo. Tokyopop und Egmont Manga nutzen nachvollziehbarerweise ebenfalls Amazon, ihr könnt also jeweils direkt über deren Online-Shops oder bei Amazon bestellen. Falls ihr aber keinen bestimmten Titel im Kopf habt, ist die Übersicht auf den Seiten der Publisher wesentlich besser.

Für die mit exzentrischem Geschmack ^^

Dann gibt es auch noch internationale Seiten wie emanga.com, die verlagsunabhängig elektronische Manga auf Englisch anbieten. Zur Registrierung dort braucht man anscheinend auch nur eine email-Adresse. Wenn bei der Zahlung also keine länderspezifischen Informationen eingeben muss, dann könnte das endlich mal eine Seite sein, bei der man ohne sieben Milliarden Euro Porto englische Manga erwerben kann. Zusätzlich lädt man direkt die Dateien der Manga herunter, was ich bisher auch eher nicht kannte. Bevor ihr jetzt allerdings jubelnd eure Registrierung abschließt, muss ich euch leider mitteilen, dass diese Seite einerseits wohl eher auf Yaoi und Hentai fokussiert zu sein scheint und andererseits die Sortierung auch oft nicht gerade top notch ist.

Ich möchte nur kurz auf diesen Newsletter hinweisen. xD

Solltet ihr aber einen außergewöhnlicheren Geschmack haben, dann könntet ihr dort allerdings fündig werden. Und kostenlose Previews sind ja auch eine nette Sache, falls ihr nur mal stöbern möchtet. ^^

Generell ist es also möglich viele Manga die ihr hierzulande als Print findet auch als digitale Version zu kaufen, was besonders für unterwegs sehr praktisch ist. Wenn mein Handy sich nicht permanent über Speicherplatzmangel beschweren würde und mein Kindle nicht zu alt für die meisten auf Zoomoptionen ausgelegte Mangadateien wäre, würde ich das auch gerne mal ausprobieren. Falls es irgendwann klappt, teile ich euch das natürlich mit. :D Wenn ihr Erfahrungen mit eManga gesammelt haben solltet, sagt wie immer Bescheid! ^^ Aber kommen wir jetzt endlich mal zum Anime-Streaming! Tja. Da muss ich wohl leider erstmal die Platzhirsche unter den Streaming-Services erwähnen: Amazon Prime und Netflix.

Wer braucht schon eine Übersicht? Hm, Amazon?

Es scheint als könnte man bei Amazon Prime bereits so einiges anschauen. Die Übersicht ist allerdings im Gegensatz zu den nur ein bisschen umständlich zu findenden Manga vollkommen grässlich. Soweit ich herausfinden konnte, ist es als Prime-Nutzer (also kostenlose Lieferung und so) allerdings möglich eine ganze Menge Anime ohne Mehrkosten anzuschauen. Unter anderem finden sich dort „Samurai Champloo“, „Deadman Wonderland“, „Hellsing Ultimate OVA“ oder die erste Staffel von „Danganronpa“. Aber das war’s dann auch fast schon wieder, wenn man den Originalton will, denn es gibt zwar 60 Titel auf Japanisch, aber für die meisten davon müssten auch Prime-Nutzer noch zuzahlen. Ich habe dann nochmal nach „Anime“ sortiert, „in Prime enthalten“ eingestellt und die Sprachauswahl offen gelassen (also Deutsch, Englisch und Japanisch). So gab es dann noch mehrere Staffeln Digimon und Pokémon neben dem theoretisch nicht-wirklich-Anime „Avatar“ und dem Klassiker „He-Man“. :D Insgesamt lässt mich das Auftauchen einer Marvel Action Figur zwischen den „Delinquent Hamsters“ und „Captain Tsubasa“ aber wirklich noch an der Kategorisierung zweifeln.

Amazon bietet den allgemeinen Prime-Service an, der Videos, Musik, kostenlosen Versand und das andere Gedöns enthält, für das sich kaum einer interessiert. So ein Account kostet entweder 9€/Monat oder 70€/Jahr. Wer nur Videos möchte, kann „Prime Video“ buchen, für 8€/Monat, womit man aber auf 96 € pro Jahr käme, weshalb sich das überhaupt nicht lohnt und man eigentlich direkt den normalen Prime-Account buchen sollte …

Amazon US auf dem Anime-Vormarsch? :/

Eine Sache muss ich in diesem Zusammenhang aber noch erwähnen und zwar Amazons „Anime Strike“. In den USA gibt es nämlich seit Januar 2017 ein neues zusätzliches Angebot für Amazon Prime Kunden. Für 5$ mehr pro Monat erhält man Zugriff auf exklusiv nur von Amazon lizensierte Animes. Darunter wären *tief lufthol und die Anführungszeichen ignorier* Code Geass, One Punch Man, No Game No Life, Parasyte, FMA: The Brotherhood, Soul Eater, Maid Sama, BTOOOM!, Accel World, Mushi-Shi, Cowboy Bebop, Appleseed, Garden of Words, Highschool DxD, Paprika, Blue Exorcist, Terra Formars, Rurouni Kenshin, Ergo Proxy, Tokyo Godfathers uuund noch einige andere.

Es sind nicht 138 Anime, wie in der Sortierung angezeigt und nicht alphabetisch sortieren zu können treibt mich auch hier wieder in den Wahnsinn, aber es ist ein Anfang. Trotzdem muss ich sagen, dass ich keineswegs vom Gedanken begeistert bin, dass Amazon exklusiv die Rechte an so vielen Anime wie möglich erwerben möchte. Ich bekommen einfach immer ein ungutes Gefühl bei solchen Monopol-Stellungen. Vor allem, wenn der Service so lieblos gemacht ist, wie Amazon Video generell auf mich wirkt. Die Suche, wenn man Produkte im Shop finden möchte, ist ja wirklich gut, aber bei einem Medienangebot teilweise eine Serie fünf Mal angezeigt zu bekommen und keine Sortieroptionen außer „Newest Arrivals“ und „Featured“ anzubieten … wo war nochmal mal der Baldriantee? Andere Gründe, warum sich der Service bisher auch in den USA nicht beliebt gemacht hat, findet ihr in diesem Forbes-Artikel von der Bloggerin Lauren Orsini aka „Otaku Journalist“, die ich anfangs erwähnt habe.

Wie hieß das noch? „Streaming und chill“, oder?

Netflix. Phew. Okay. Hatte der Streaming-Anbieter schlechthin zu Beginn hier in Deutschland eher eine unbegeisternd kleine Auswahl, was den Bereich „Anime“ angeht, so hat man auch das deutsche Angebot um einiges erweitert. Es ist immer noch kein Anime-Streaming-Service, aber mit den folgenden Titeln (und vier oder fünf, die ich übersehen habe), kann Netflix meiner Meinung nach schon ein bisschen was: Cowboy Bebop, FMA und FMA: The Brotherhood, Assassination Classroom, Darker Than Black, Seven Deadly Sins, Fate/Stay night, Rurouni Kenshin, Durarara!!, Black Bullet, Ajin, Trinity Blood, Yu-Gi-Oh! und Pokémon. Die Infos dazu habe ich allerdings nicht bei Netflix gefunden, sondern bei http://www.werstreamt.es … Die Tatsache, dass ich zum Nachschauen, welche Serien bei Netflix angeboten werden, auf andere Seiten zugreifen muss hat mich daher schon seit dem ersten Auftauchen dieser Plattform genervt. Wieso kann ich ohne Anmeldung nicht sehen, welche Vorteile mir eine Anmeldung bzw. ein Abo bietet? Dafuq?

Schließe ich jedenfalls ein Abo ab oder nutze ich den kostenlosen Probemonat, dann stehen mir verschiedene Optionen zur Auswahl. Je nachdem, ob ich auf einem, zwei oder vier Geräten schauen möchte, zahle ich zwischen 8 und 12€ monatlich. Für WGs ist die letzte Option daher ziemlich praktisch. Die billigste Option kommt übrigens nur mit niedriger Auflösung und die mittlere mit HD-Qualität (mindestens 720p), während die teuerste Option mit „Ultra-HD“ beworben wird, ohne jedoch genau zu spezifizieren, welche Auflösung „mindestens 1080p“ letztendlich sein kann. Daher zweifle ich noch daran, dass man hier viele 4k-Videos finden wird. Aber Anime-Fans sind es vermutlich ohnehin gewöhnt, zentimetergroße Pixelblöcke in die richtigen Charaktere zu interpretieren.

Vernachlässigbare Angebotsgröße bei Maxdome

Bei Maxdome gibt es Anime. Aber auch hier ist diese Kunstform nicht so leicht zu finden. Irgendwo unter dem Label „Zeichentrick“ finden sich neben unzähligen Disney-Kopien, bekannteren Animationsfilmen und Sachen, wo ich gar nicht genau wissen will, was das jetzt genau sein soll, letzten Endes auch Dinge wie „D. Gray-man“, „Soul Eater“, „Fate/Stay Night“, „Blood-C“ oder „Super Sonico“. Das war’s dann aber auch schon. Dafür lohnen sich 8 €/Monat meiner Ansicht nach definitiv nicht. Leihen kann man zwar auch, aber 99 Cent für eine Folge von D.Gray-man auszugeben (eine Staffel, die 51 Folgen hat), ergibt noch weniger Sinn.

Nur um es erwähnt zu haben. Animax on Demand, ist/war ebenfalls ein Streaming Portal, in diesem Fall von Sony. Zuvor gab es „Animax“ bei SKY/Unitymedia im Angebot, der Sender wurde aber Mitte 2016 eingestellt. Nun ist „Animax“ als Video-on-Demand-Angebot erhältlich – aber nur mit dem Partnerangebot von Vodafone verknüpft. Um überhaupt das Animax-Angebot dazubuchen zu können, braucht ihr also deren HD-TV-Whatever-Angebot, das glaube ich sowieso 20€/Monat kostet. Meiner Meinung nach ein seltsames Add-on, das auf der Vodafone-Seite außerdem gar nicht auftaucht. Vermutlich hat der Service nicht genug Erfolg gehabt und verschwindet daher seit 2016 auch intern bei Sony/Vodafone wieder bei in der Versenkung. Für trotzdem Interessierte: Dort findet sich eine wesentlich kleinere Auswahl, darunter beide Staffeln von SAO, das Sailor Moon Crystal Remake, Full Metal Alchemist (nicht „The Brotherhood“, sondern „The Sacred Star of Milos“), Guilty Crown, zwei Sachen von „Free!“, 2 Staffeln und zwei Filme von Gintama und Steins;Gate (Film sowie Serie). Und noch ein paar andere Sachen. Aber da dort nichts von Simulcasts bzw. OMU steht und mich die Synchronstimme von Edward Elric im Teaser schon spontan dazu gebracht hat, schon wieder nach Baldriantee zu suchen, wäre der Sender vermutlich eh nicht so meins … ^^

Anime-Experten streamen auch :)

Nun aber endlich zu den Leuten, die auch abseits einer spontanen „Da kann man bestimmt mit Geld machen!“-Idee schon mal von Anime gehört haben. Das mit dem bekannten Anime- und Manga-Verlag Kazé verknüpfte Portal „Anime On Demand“ bietet ein Abo und Einzelkäufe für Episoden oder ganze Staffeln. Die Serien gibt es größtenteils sowohl auf Deutsch als auch (Halleluja!) auf Japanisch mit Untertiteln. Bedauerlicherweise sind die Teaser für nicht eingeloggte Menschen nur als deutsche Version vorhanden. Meh. Aber im Ernst, die Auswahl ist ziemlich gut. Endlosserien sind hier zwar nicht vertreten (nur 26 Folgen von Detektiv Conan, meinem Messinstrument für Langzeit-Animes :D), dafür aber einige Filme wie „5 Centimeters per Second“. Außerdem viiiiiiiiieeeele Serien: „Boku no Hero Academia“, „Persona4“, „Psycho-Pass“, „Black Butler“ und wirklich viele andere bekannte Sachen, die ich mit meinem „Man kann sich vier Sachen gleichzeitig merken?! Als ob!“-Kurzzeitgedächtnis leider nicht alle direkt runterbeten kann, aber hier is‘ ne Liste.

Kosten tut so ein Alles-Anschauen-Abo dann 10 € pro Monat oder etwa 90 € pro Jahr (also weniger als 8€/Monat), je nachdem, mit welcher Zahlungsmethode man zahlt. Das monatliche Abo kann dabei jederzeit bis 12h vor Ablauf gekündigt, dafür aber nur über Paypal gezahlt werden. Teaser lassen sich leider nur als Synchro abspielen, es sei denn der gesamte Anime ist getrennt als Deutsch und als Japanisch mit Untertiteln aufgelistet oder nur als Sub erhältlich. Nach der Analyse diverser anderer Seiten möchte ich übrigens noch einmal hervorheben, dass AOD eine größtenteils funktionierende Genre-Sortierung hat! Mit funktionierend meine ich dabei, dass „Highschool DxD“ bei „Erotik“ landet und die erste Staffel von „Tokyo Ghoul“ bei „Horror“. ^^

Was haben wir denn noch?

Da wäre: Akiba-Pass, dessen sympathischer Name höchstwahrscheinlich auf der Idee basiert, mit einem Abo direkten Zugang zum Otaku-Himmel „Akiba“ also „Akihabara“ in Tokyo zu bekommen. Hier gibt es auch wieder deutsche Synchros sowie OmU-Versionen und sogar eine vierwöchige kostenlose Testphase. Ein Abo kostet 8€/Monat und ist monatlich kündbar, damit ist die Sache also etwas flexibler als AOD. Neben Streaming kann man hier Episoden auch herunterladen, das kostet aber wesentlich mehr: 2€/Episode oder 20 €/Staffel. Manche Anime gibt es leider nur als Einzelkauf. Im Moment befindet sich Akiba-Pass noch in der Betaphase, was vermutlich der Grund ist, warum mir nicht immer korrekt angezeigt wurde, ob es Folgen für einen Anime gibt oder nicht. Auch eine Filterfunktion oder eine Genre-Sortierung gibt es leider (noch) nicht. Abspielen lassen sich die Animes übrigens nicht nur wie bei AOD in SD (also niedriger Auflösung) als auch HD, sondern wie bei Youtube in sechs verschiedenen Auflösungen von 180p bis 1080p und netterweise steht auch der Datenverbrauch pro Sekunde daneben. Der Player hat bei mir einwandfrei funktioniert und es gibt die Option zum Flashplayer zu wechseln.

Aus dem Angebot spricht mich persönlich „Assassination Classroom“, „Durarara!!“ und „D.Gray-man – Hallow“ an, während ich um den Black Butler Live Action Film vermutlich eher einen Bogen machen würde … Insgesamt sind mehr als 60 Filme und Anime mit teilweise zwei Staffeln im Angebot. Dank des auch ohne Anmeldung ansehbaren Teasers weiß ich nun auch, dass ich den Artstyle von Assassination Classroom, den ich ja bisher nur als Manga gelesen und geliebt habe, im Anime noch mehr lieben werde. ^^

Semi-kostenlos und mit bugs: Crunchyroll-Anime

Selbstverständlich gibt es auch noch Crunchyroll, einen der bekanntesten Streaming-Services, wo es gleich Anime und Manga gibt. Der Vorteil hier: Erträgt man Werbung, kann man einige Videos auch ohne Bezahlung anschauen, wenn auch nur in niedrigerer Auflösung (maximal 480p, mit Abo sind es dann bis zu 1080p). Punkten kann das Portal bei mir zusätzlich mit „Bungou Stray Dogs“, „Tokyo ESP“, „RE:Zero“ und „Parasyte“. Auch andere bekannte Serien wie „Naruto Shippuden“ (oder den von mir verschmähten Nachfolger „Boruto“), „Jojo’s Bizarre Adventure“, „Gintama“ und „Food Wars (Shokugeki no Souma)“ oder aktuelle wie „Miss Kobayashi’s Dragon Maid“, „Yuri on Ice“ (ich erspare mir mal die Ausrufezeichen im Titel) oder der Radfahr-Anime „Yowamushi Pedal“ finden sich bei Crunchyroll. Ja, es gibt einen Anime übers Radfahren. Aber es gibt auch welche über Basketball, Volleyball, Schwimmen (bald sogar Turmspringen) und den eben erwähnten Eiskunstlauf, auch wenn es in diesem Fall wohl mehr um die Kitschmomente als um die Eislaufkünste ging. Ach ja und ganz viel Gundam gibt es auch noch, für die Mecha-Fans unter euch.

Interessiert ihr euch übrigens für japanische Dramaserien, dann scheint Crunchyroll allerdings die bisher beste Option für euch zu sein, denn abgesehen von wenigen Live Action Filmen haben die anderen Portale keinerlei japanische Serien im Angebot. Und wer wollte nicht schon mal bei J-Dramas mitfiebern oder Great Teacher Onizuka in der Real Life Variante schauen? Okay, zugegeben, es sind sehr viele Manga- und Animeadaptionen dabei, aber dennoch, Abwechslung finde ich persönlich ich gut. ^^

Crunchyroll hat ebenfalls ein kostenloses Test-Abo (allerdings nur 14 Tage) und kostet danach überraschend günstige 5€/Monat. Damit kommen wir nun zu den Nachteilen von Crunchyroll: Das Angebot hinkt hinter dem internationalen Angebot gerade was große Serien angeht noch ein wenig hinterher. Das allein wäre natürlich kein Grund, das Portals nicht zu mögen, aber leider muss ich sagen, dass die Streams die paar Male, die ich Crunchyroll getestet habe, bei mir nicht unbedingt zuverlässig funktioniert haben und gerne nicht geladen haben, weshalb ich etwas voreingenommen bin und misstrauenderweise nie ein Abo abgeschlossen habe.

Das Highlight, nachdem ich bereits vier verschiedene Videos erfolglos ausprobiert hatte, war allerdings, dass ein Video funktionierte, eine Anzeige lief, das Anime-Intro durch war und die nächste Anzeige kam. Mir ist bewusst, dass das ein System ist, mit dem man dazu gebracht werden soll, zu abonnieren und ich kritisiere jetzt auch nicht, dass es drei Anzeigen pro Video waren. Was mir jedoch die Lust am Weiterschauen verdorben hat, waren folgende vier Dinge. 1. Die Tatsache, dass die Werbung auf einmal FÜNF MAL SO LAUT war wie der Anime und ich bei niedrigster Lautstärke über Kopfhörer noch das Gefühl hatte, gleich keinerlei Trommelfell mehr zu haben. (Kennt ihr dieses Action-Film DÖÖÖÖÖÖÖMMMMM!!!!!!! aus diversen Trailern? Ja? Dann wisst ihr jetzt, warum ich die Kopfhörer weggeschmissen habe.) 2. Der Moment, in dem ich das Video während dieser Anzeige minimieren wollte, feststellt, dass es keine Steuerungsoptionen mehr gab und spontan „Esc“ drückte. 3. Der Moment, in dem dies dafür sorgte, dass das Layout der Seite zerschossen und die Anzeige unter den Optionsbuttons für die Videoqualität angezeigt wurde. Und last but not least 4. Der Moment, in dem ich nach meinem Hörschock realisierte, dass gerade bereits die dritte Anzeige durchgelaufen war und die Seite wohl durch mein Pressen der Escape-Taste in einem Loop gefangen war.

Was mich zu einem weiteren Punkt führt, der irgendwie an Netflix erinnert. Denn nicht alle Anime werden immer in der Übersicht angezeigt. Mit Adblocker sehe ich zum Beispiel weder „Tokyo ESP“ noch „RE:Zero“, wovon gerade letzteres ein nicht unbedingt erfolgloser Anime ist, der daher doch auftauchen sollte, um die noch nicht zahlenden Nutzer von einem Abo zu überzeugen, oder? Ich persönlich muss nämlich sagen, dass ich mir in meinem Leben schon so viele Accounts irgendwo angelegt habe, die ich letzten Endes doch nur einmal gebraucht habe, dass ich auf einen weiteren gerne verzichte. Wodurch mir aber eventuell noch mehr Anime entgehen, die einfach nicht in der Übersicht angezeigt wurden. Ich vermute also, dass andere Menschen, die wesentlich begeisterter von diesem Service sind, einfach ganz viele Serien gesehen haben, die mir aus irgendeinem Grund, einfach nicht angezeigt wurden.

Nachtrag zu Crunchyroll: Über Umwege klappt’s doch mit dem Anime! 

Wohoo, ich habe mittlerweile (heute ist der 2.7.2017) mal Zeit und Muße gehabt, um dem Thema Crunchyroll noch einmal genauer nachzugehen und wollte meine Erkenntnisse mit euch teilen. Also zunächst einmal im Free-to-Watch-Modus, also mit Anzeigen, geht immer noch gar nichts, da weiterhin der Bug besteht, dass die Anzeigen ab der zweiten Anzeige endlos weiterlaufen. Dieser Bug ist auch der häufigste Beschwerde-Grund bei der App im Google Play Store und vermutlich wirklich ein mehr oder minder unterschwelliges Drängen der Nutzer zum kostenpflichtigen Account. Hierzu spare ich mir mal weitere Kommentare …

Da man jedoch einen Account erstellen kann, mit dem man zwei Wochen lang kostenlos die Premium-Funktionen testen kann, habe ich nun bahnbrechenderweise herausgefunden, dass Crunchyroll in der Tat Videos besitzt und sich diese auch abspielen lassen! Man bingewatche und staune! Das klappt auf dem alten Tablet meiner Eltern mittels der offiziellen App zwar langsam (weil Steinzeit-Tablet), aber zuverlässig und ist auch insgesamt recht übersichtlich. Auch die Synchronisierung zwischen Webseite und App klappt bei mir super. Allerdings ist die Webseite immer noch der Meinung, dass der Flashplayer das Nonplusultra der Videowiedergabe ist. Ich verfüge zwar über dieses besagte ominöse und sicherheitslückenbehaftete Plugin, aber bei Firefox läuft über die Webseite trotzdem null. Bei Google Chrome hingegen klappt die Wiedergabe der Videos auch über die Webseite (bisher) einwandfrei, weshalb ich jetzt vermutlich nur für meinen Anime-Konsum Chrome in die Taskleiste ziehen werde. Seltsam, aber was tut man nicht alles für Anime, wa? Ein schöner Pluspunkt ist übrigens, dass ich meine Accountsprache auf Englisch umstellen und die Anime, die in Deutschland freigegeben sind, auch mit englischen Untertiteln schauen konnte.

Da ich nun die Premium-Features testen konnte und insbesondere die Erstellung eigener Playlists und die Möglichkeit auf der Webseite direkt unter den Folgen zu kommentieren, sehr schön finde, erwähne ich dann auch mal die Preise. Das Thema habe ich nämlich irgendwie unterschlagen. ^^“ Ein Premium-Account mit werbefreiem (und daher hoffentlich absturzfreiem) Videozugang kostet entweder 4,99 € pro Monat, 13,99€ für drei Monate oder 39,99 € pro Jahr. Crunchyroll ist also in der Tat der billigste Service mit ordentlich ausgebautem Angebot und auch wenn ich nach wie vor über die Bugginess meckere, werde ich mich vermutlich zunächst einmal zu drei Monaten Abo hinreißen lassen. Falls ihr euch übrigens von der Qualität der Videos an sich überzeugen möchtet, bietet Crunchyroll bei Youtube auch ein paar Folgen komplett an. (Ich habe gerade übrigens dank dieser Playliste „Nanbaka“ angefangen. ^^) Solltet ihr es mit einem zweiwöchigen Probeabo versuchen wollen, dann wird übrigens empfohlen, innerhalb der ersten 24h nach dem Beginn dieses Probeabos wieder zu kündigen, damit ihr nicht aus Versehen doch den nächsten nicht mehr kostenlosen Monat bezahlen müsst.

Semi-kostenlos und genau, buggy: Crunchyroll-Manga

So. Wo wir bei den Themen Abwechslung und Fehlersuche sind, habe ich ja eben irgendwas von wegen „Manga“ erwähnt, oder? Tja. Kommen wir zu einem weiteren der kopfschmerz-errgenden Punkte bei Crunchyroll: der Mangazugriff. Auf der deutschen Übersichtsseite findet man keinen Punkt zum Thema Manga, da es nur englische Manga gibt und deutsche Nutzer das ja nich können. Oder so. Sucht ihr direkt nach dem Titel eines Manga und schaltet dann nachdem die Suche lief, links in der Anzeige auf „Manga“ um, wird euch der Manga (sofern vorhanden) aber auch angezeigt und ihr könnt ihn auch aufrufen. Alternativ könnt ihr die Sprache der Seite auf Englisch umstellen oder über den Direktlink zur Übersicht gelangen: http://www.crunchyroll.com/comics/manga

Mal gibt’s Auswahl, mal nich. So is das Leben, wa? O.o

Aaaaaaber. Selbst dann klappt die Sache nicht reibungslos. Denn auf der Übersichtsseite mit den beliebten Manga finden sich beispielsweise der adorable-fluff-overload Manga „How to keep a mummy“ oder der recht bekannte Manga „ReLife“ – beide verschwinden aber, wenn man auf „alphabetical“ geht, um eine Sortierung zu erhalten. Vielleicht registriert die Seite aber auch erst nach der alphabetischen Sortierung, dass ich weder eingeloggt, noch Premium-Nutzer bin und zeigt daher Manga, die nur für Premium-Menschen freigeschaltet sind, gar nicht erst an. Ergibt das Sinn? Nicht im Geringsten, denn so kann ich ja gar keinen Grund dafür finden, ein Abo abzuschließen. Werden einem dann aber endlich mal Manga angezeigt, kann man sogar als nicht zahlender Nutzer in bestimmte Manga reinschauen und beispielsweise das erste von 10 Kapiteln lesen. Die Crunchyroll-App soll allerdings besser und wesentlich übersichtlicher sein, was das Auffinden von Dingen angeht. Da ich momentan am Rande der Speicherkapazität meines Handys herumwurschtele, kann ich das leider nicht für euch testen. Solltet ihr da Erfahrungen haben, sagt Bescheid! Von den Mangatiteln, die ich bisher sehen konnte, interessieren mich aber frappuccino’end wenige. Sorry, mir ist warm. Frappierend ist das Wort. Aber ihr kennt ja meine Konzentrationsfähigkeit. Falls ihr bessere Erfahrungen mit Crunchyroll gemacht haben solltet oder die App getestet habt, dann würde ich mich über einen Kommentar dazu freuen. :)

Free for all! Kostenfreies Anime-Streaming!

Außerdem gibt es da noch Daisuki, japanisch für „liebe ich“, also quasi die Otaku-Variante des McDonald’s-Spruchs. Sorry an alle denen ich jetzt diesen Ausdruck verdorben hab. :D Das Angebot ist recht begrenzt, dafür ist die Nutzung aber kostenlos, da das Portal werbefinanziert ist. Also wieder mal Werbung entblocken. Bei den bisher angebotenen Anime finden sich auch ein oder zwei größere wie „One Punch Man“ oder die zweite Staffel von Kuroko no Basket. Alle Serien sind als Original mit deutschen und englischen (und französischen, portugiesischen, italienischen, russischen und spanischen) Untertiteln vorhanden. Die Experten unter euch können die Untertitel aber auch ausschalten. ^^  Unangemeldet kann man bei der Video-Qualität leider nur zwischen 360 und 480p wechseln, aber mit Account kann man auch in HD schauen. Da Daisuki ebenso wie Crunchyroll den Flash Player verwendet hatte ich hier das gleiche Problem wie bei CR: Der Player stürzt gerne mal ab und man braucht etliche Versuche, bis ein Video dann doch mal läuft.

Ein weiteres kostenloses Portal ist Viewster. Das Portal wirkt ein bisschen wie ein alternatives Youtube, hat aber auch ein eigenes Anime-Angebot. Zwar ist die Auswahl auch hier nicht riesig, dafür findet man bei Viewster aber ganz andere Serien als auf den anderen Portalen, so zum Beispiel „Hetalia: Axis Powers“, „Seraph of the End“ und etwas unbekanntere Serien wie „Denpa Kyoushi – Ultimate Otaku Teacher“ <3 oder „Working!!“. Der Player funktioniert soweit ich das bisher feststellen konnte reibungslos, das einzige, was ich bemängeln kann, ist die teilweise Augenkrebs erzeugende Qualität der Videos. 720p scheint hier die maximale Auflösung zu sein. Entschädigt wird man dafür mit einer interessanten Auswahl seltsamer und cooler Anime und zur Abwechslung auch mal amüsanter Plot-Zusammenfassungen. Ob die von Viewster selbst stammen, weiß ich nicht, falls nicht, sind sie jedenfalls oft besser ausgewählt als die Kurzbeschreibungen auf anderen Seiten. Einige wenige Anime gibt es mit deutschen und englischen Untertiteln, aber die allermeisten kann man nur mit englischen Subs anschauen.

Auch Clipfish verwendet zu meinem Bedauern den Flashplayer, weshalb ich auch dort nicht wirklich viel anschauen konnte. -.- Die Qualität soll nicht allzu gut sein und es gibt nicht für alles eine Version mit Untertiteln, dafür ist die Auswahl mittlerweile echt nicht schlecht. Noragami und Noragami Aragoto, Tokyo Magnitude 8.0, No Game No Life, Danganronpa, mehrere Staffeln Naruto und Yu-Gi-Oh und sogar ziemlich neue Serien wie Blood Blockade Battlefront oder Servamp hat Clipfish im Angebot. Sobald mein Flash-Player sich wieder beruhigt hat, werde ich mir das Sortiment definitiv mal genauer anschauen! Ich habe ja den Verdacht, dass der Player in diesem Fall von den Anzeigen, in die er eingebettet war, etwas eingeschüchtert war. Das habe ich ermitteln können, als ich den Player ein einziges Mal dazu bekommen habe, nicht abzustürzen, sondern mir zumindest mal den lustigen Ladekreis in Dauerschleife anzuzeigen. Lustigerweise war das glaube ich nur für die Anzeige vor dem Video gedacht, ging aber einfach während der ersten drei Minuten Ladezeit des eigentlichen Videos erst einmal nicht weg.

Das letzte Portal in der Reihe heißt Netzkino und ist einerseits ein Youtube-Kanal, andererseits aber auch eine Streaming-Plattform mit dazugehörigen Apps. Ich muss gestehen, auch bei dieser Seite war ich vom Technikunglück verfolgt und mir wurde nicht einmal ein Player angezeigt, der dann fehlfunktionieren hätte können. Auch mal was neues. :D Aber da die Sache auch genauso gut über den dazugehörigen Youtube-Kanal „Animekino by Netzkino“ klappt, habe ich einfach nochmal dort vorbeigeschaut. Dort gibt es vier Serien als deutsche Synchro in einzelnen Playlists und noch einmal ääääh 18 einzelne Videos mit einer Stunde bis 1h45min Länge. Darunter Fate/Stay Night, Tales of Vesperia oder Gyo. Von den vier Serien habe ich noch nie etwas gehört, aber der Vollständigkeit halber hier die Titel: „Wish Upon the Pleiades“, „Jormungand“, „Arcana Famiglia“ und „Tari Tari“. Einfacher als Youtube-Playlisten geht es kaum. Wozu man da noch eine zusätzliche App braucht, erschließt sich mir nur, wenn die sich merkt, wann genau ich wo bei welchem Anime aufgehört habe zu schauen. ^^

TL;DR „legales Anime-Streaming“ – von kostenlos bis bezahlt:

  • Crunchyroll ist mit einem teilweise kostenlosen Angebot und einem Premium-Account für 5€ monatlich der günstigste Anbieter, hat aber bei meinen Tests ohne Account diverse technische Fehler aufgezeigt und eine im Vergauch nur eine recht begrenzte Anime-Auswahl, gerade im Shounen-Bereich. Zusätzlich könnt ihr über die App (oder über Umwege) auch Manga lesen.
  • Daisuki hat eine recht begrenzte Auswahl – ist dafür aber komplett kostenlos. Ohne Account könnt ihr in 480p am PC streamen, mit Account auch in besserer Auflösung und auf dem Handy oder Tablet.
  • Viewster ist ebenfalls kostenlos. Das Portal bietet zwar ebenfalls keine riesige Auswahl, dafür aber ganz andere Serien als die anderen Portale.
  • Netzkino bietet auf Youtube ganze Anime-Staffeln in deutscher Synchro und Filme und Serien aus anderen Genres, Mainstream-Anime ist allerdings nicht dabei. Es gibt auch eine Webseite und Apps, erstere hat bei mir keinen funktionierenden Player angezeigt, letztere habe ich nicht getestet.
  • RTL II You gehört wie der Name verrät zu RTL II und bietet ein paar Anime als komplette Staffeln, aber hauptsächlich ein paar Folgen befristet zum „Nachschauen“, wenn man den Anime im Fernsehen verpasst hat. Furchbar anzeigenüberladen.
  • Das gleiche gilt für Pro 7 Maxx. Ebenso voller Anzeigen, dafür aber noch unübersichtlicher und nur zum Nachholen einzelner Episoden gedacht. Nette Idee, die Intros teilweise auch online zu stellen. Gravierender Fehler, grottige Storyzusammenfassungen von Praktikanten oder gelangweilten Redakteuren schreiben zu lassen, die den Anime nicht geschaut haben! „Um das Leben Ken Kanekis zu retten, der von einem Ghul angefallen wurde, werden ihm die Organe des Monsters [What?] eingepflanzt. Nur mehr zur Hälfte Mensch, von Hunger nach Menschenfleisch erfüllt, erwacht Ken. [Drama much?] Er beginnt, die in der Kanalisation Tokios [What?!] verborgene Gesellschaft der Ghoule [Auf Deutsch „Ghule“ …] zu erforschen. Als Halb-Ghul [Genau, „Ghul“.] ist er ebenfalls [sic!] ihres Interesses – und Hungers.“ Da ich schnell beleidigt bin, wenn man meine Lieblingsserien beschreibungstechnisch so verschandelt, habe ich dieses Portal ebenso wie RTL II mit Freuden aus meiner detaillierten Übersicht rausgelassen. Größtenteils aber daher, weil es keine richtigen On-Demand-Angebote sind und nur zeitlich begrenzt wenige Folgen für die TV-Zuschauer zum Nachholen angeboten werden.
  • Habt ihr bereits eine Amazon Prime Mitgliedschaft, dann könnt ihr bereits einige Anime kostenlos anschauen. Ihr müsst sie nur in der verworrenen Übersicht dort finden. ^^ Einzig für Anime Amazon Prime zu abonnieren, ist momentan aber vermutlich noch nicht so lohnenswerte.
  • Netflix ist immer noch der Streaming-Service schlechthin und bietet Serien, Filme und Dokus im Überfluss. Auch Anime finden sich dort. Einige gute Serien sind dabei, aber nur für Anime lohnt sich auch hier das Abo nicht. Ergänzend zu den vielen anderen qualitativ hochwertigen Angeboten sind die Anime-Serien aber ein sehr schöner Pluspunkt.
  • Maxdome hat ein paar Anime, aber man muss wirklich danach suchen. Für Anime-Fans lohnt sich das Portal mit 8€/Monat kaum, da man bei Langeweile bereits im ersten Monat alle Serien durchschauen könnte. ^^
  • Clipfish ist kostenlos, sofern man ohne Adblocker schaut und die Auswahl ist ziemlich gut und aktuell. Die Auflösung ist niedrig und das Angebot nutzt den Flashplayer, funktioniert daher bei mir so gut wie Lotto spielen.
  • Anime On Demand bietet eine große Auswahl an Anime mit Untertiteln und verschiedene Abo-Angebote für 10€/Monat oder 90€/Jahr (<8€/Monat). Zusätzlich kann man sich auch einen früheren Zugriff auf neue Episoden erkaufen.
  • Akiba-Pass bietet eine Abofunktion für 8€/Monat, mit der man fast alle Anime im Katalog anschauen kann, Downloads sind ebenfalls möglich, aber wesentlich teurer. Ganz gute Auswahl, gute Qualität und die Möglichkeit zum Flash-Player zu wechseln, der hier bei mir sogar funktioniert.
  • Falls ihr zufällig in den USA leben solltet und eine Kreditkarte oder so dort habt, dann wäre Hulu definitiv eine Option. 8$/Monat mit Anzeigen, 12$/Monat fast ohne Anzeigen. Im Ernst, die Auswahl ist zum Weinen groß. (597 Episoden Naruto, 747 Episoden One Piece, Ghost in the Shell: Stand Alone Complex, und ungefähr alle großen Anime, zumindest im Shounen-Bereich, aber auch viele Romance-Sachen.) Leider leider gibt es Hulu nur in den USA und Japan. :(
  • Eine letzte Anmerkung: Wer Fan alter Anime (abgesehen von sehr bekannten und/oder nicht ganz antiken Sachen) ist, hat generell eher Pech, was legale Streaming-Portale angeht. Lizenzen für alte Anime zu erwerben ist einerseits schwieriger und lohnt sich andererseits nicht, wenn ohnehin schon jeder die Serie kennt und sie keiner mehr schauen wird.

Soweit die graue Theorie. Ich würde mich freuen, wenn ich euch mit meiner Datensammlung irgendwie weiterhelfen konnte. Vielleicht hat ja die ein oder andere Person unter euch gerade sowieso über ein Anime-Abo nachgedacht. Ich werde mich vermutlich in nächster Zeit bei einem dieser Streaming-Services anmelden – vorausgesetzt ich finde einen Job und verdiene wieder Geld, um dafür regelmäßig zu zahlen. ^^“ Bis dahin werde ich wohl erst einmal meinen Flash-Player noch einmal unter die Lupe nehmen. ~.~ Und ja, ich habe ihn geupdatet, das hat aber leider nichts gebracht. Technik. Themenwechsel!

Wisst ihr, wo ihr sonst noch legal Anime anschauen könnt? Im Kino! Das werde ich nämlich heute machen. Heute Abend werde ich den aktuellen „Detektiv Conan“-Film „The Crimson Love Letter“ als OmU schauen. Es ist schon der einundzwanzigste (!) Film der Reihe, denn diese Serie gibt es einfach schon so lange und jedes Jahr erscheint ein neuer Film. ^^‘ Laut einem fellow Conan-Fangirl ist es der bisher beste Film, weshalb ich mich schon auf meine üblich hyperaktive Art vorfreue. Vor allem, weil sie den Film gerade erst vor ein paar Tagen in Japan geschaut hat und ich deswegen so nah am Release-Termin in Japan dran bin, dass es sich schon etwas besonders anfühlt. Wuuuuuh, Conaaaaan! :D

Ahem, ich schweife ab. :D Falls ihr noch weitere Streaming-Services kennt oder bei irgendeinem Aspekt mehr Ahnung habt als ich, dann immer raus damit! :) Wie haltet ihr es generell eigentlich mit dem Anime schauen und Manga lesen? Lieber altmodisch als physische Kopie in der Hand halten bzw. ins Regal stellen oder lieber digital überall dabei (sofern das Internet mitspielt^^)? Schaut ihr Anime lieber als Synchro oder auf Japanisch mit Untertiteln? Und habt ihr schon mal einen Anime, vielleicht ja auch als OmU, im Kino geschaut? :)

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche ohne Technikprobleme und Illegalitäten! :D

Eure vor sich hin otakuende
0utofjoint =)

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13 Kommentare

  1. Hey coole Übersicht :)

    1. Tari Tari habe ich geschaut, lustige Alltagscomedy um einen Chroclub an einer Schule. Recht entspannt zu schauen, die deutschen Stimmen waren gut. Nervig nur, dass die das OVA nicht haben und mich jetzt die jap. Stimmen dezent abschrecken. Wie bei Conan damals….
    2. Jormungand schaue ich gerade, ist ganz interessant, wirkt etwas pseudo-philosophisch, aber mal schauen. Bin erst vier Folgen drin.
    3. Ich bin mehr der altmodische Typ. Manga und Anime im Regal sieht halt einfach aus. Obwohl ich aus Platzgründen aktuell fünf mal überlege, ob ich einen Anime kaufe. Von den Kosten mal ab.
    Allerdings liebäugle ich auch schon mit den Streaming-Diensten, kann mich nur nicht so richtig überwinden, weil die Auswahl so weit versprengt ist (offensichtlich :D )
    4. Letztens im Kino Digimon Adventure Tri Chapter 1 gesehen, logischerweise auf deutsch um die Stimmen wieder zu hören. War anders und doch sehr nostalgisch.
    5. Ich geh was OmU oder Dub angeht nach den Stimmen. D-Gray Man werde ich nicht auf deutsch sehen können, wobei eben erwähntes TariTari durchaus überzeugt. Auch Conan ist auf deutsch besser, aber das liegt wohl an meiner Kindheit.
    6. Ich habe auch Probleme mit Crunchyroll, da geht außer schwarzem Rahmen nix
    7. Was die Daisuki Untertitel betrifft: Die deutschen waren vor ca. ’nem Jahr (oder so) ziemlich…äh..“nicht gut“ :D

    Vieln Dank für den Artikel :)

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    1. Danke ^~^

      1./5. So sieht das jeder anders. Ich bin ja meist eher Fan der japanischen Stimmen. ^^ Insbesondere bei Detektiv Conan bekomme ich bei der deutschen Version die Krise. Da sind wir wohl unterschiedlich geprägt. :D Alltagscomedy brauch ich jetzt nich soo dringend, aber gut zu wissen.
      2. Hm. Hmmm. Kannst ja mal berichten, wenn du durch bist. ^^
      3. Ja, ich mag volle Mangaregale … 😍 Kenne aber das mit dem Platzmangel. :/
      Oh ja, sag dann aber mal Bescheid, welche Plattform du nimmst. ^^
      4. Huuh, stimmt, das gab’s ja mal im Kino vor ner Weile. Da ich Digimon allerdings nie geschaut habe, bin ich da nich so die Zielgruppe 😅
      6. Yay für die moderne Technik? 🎉🎉🎉 Mich würden ja mal positive Erfahrungen interessieren … :D
      7. Gut zu wissen. Meistens mag ich englische eh mehr, warum genau weiß ich auch nich. Vielleicht verabscheue ich einfach Deutsch? Als Journalistin wär das irgendwie doof … 🤔

      Bittö, gerne doch! 😊

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  2. Also ähm, ähm…. als aller erstes: Du bist Schuld, dass ich vor Lachen fast vom Stuhl gefallen bin. „Frappuccino’end“ werde ich mir für die Zukunft merken :D

    Und YEAH Avatar!!!! Musste ich als Hardcore-Fan einfach mal „fandom“ (wenn wir gerade bei Wortspielen sind) in den Raum werfen xD

    „Blood Blockade Battlefront“ ist nicht nur ein geiler Anime, sondern eine ebenso geile Alliteration. Wie Mars macht Mobil…

    Zur der schicken graphischen Statistik kann ich folgendes kommentieren bzw. ich frage mich folgendes:

    Ist der Anstieg des Anime-Konsums der Demographie geschuldet oder den Otaku- Einwanderern? Soweit ich (dank dir) weiß stehen erwachsene, gestandene Japaner nicht wirklich auf Anime…. :/ Der Anstieg für eine jeweilige Altersgruppe wäre echt interessant.

    Alter 2006 wurde aber ordentlich viel Animelaufzeit produziert. Wa ist passiert? 10 neue Staffeln von OnePiece? :D

    Und immer hin, immer hin Deutschland haut ordentlich rein zumindest in der Anime Vertragsschließung. Lässt ja auf besseres Entertainment hoffen, wobei die Top 10 der Jahre 2013, 2014, 2015 mir eher Sorgen gemacht. Weshalb Sailor Moon…. -.-

    Okay zu den Animation Studios kann ich absolut nicht sagen, den einzigen Namen den ich kenne wäre Ghibli… und die sind bekanntermaßen ja für die Filme verantwortlich. Nennt man Anime-Filme eigentliche auch Anime? Aber „Fukushima Ken 3“ Hihihihihi…..

    So nun zu deinen wunderbar aufbereiteten Anime Streaming Angeboten:

    Ich glaube ich bin eher der Retro- Liebhaber der sogar noch in den Laden geht um sich die DVDs zu kaufen. Ansonsten war BurningSeries immer cool, ebenso wie watchingseries. Ist ja jetzt bekanntermaßen verboten und war schon immer illegal.

    Ansonsten genieße ich ja den Netflix Pluspunkt… Ich will AmazonPrime :’ (

    Ps: Ich hasse Flashplayer…. Hör mir auf mit dem s****** Ding.

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    1. Immer gerne doch! Für Risiken und Nebenwirkungen von „Humorin“ übernimmt Ihre Apothekerin und Ärztin 0utofjoint allerdings keine Haftung. xD

      Irgendwann werde ich die Serie auch noch schauen! *dramatisch in den Sonnenuntergang blick, der schon längst rum ist, als wäre es eine lebenswichtige Ansage gewesen* 😟

      … bei Arbeit, Sport und Spiiieeeeel? 😂 Kenne ich übrigens nur durch ein altes Programm von Michael Mittermaier, falls der dir was sagt. O.o Ich finde der Titel klingt vielversprechend, habe aber noch nicht reingeschaut. ^^

      Hui. Immer diese Fachanalysten! :D Demographie is ein klares Nope, da in Japan mehr alte als junge Menschen herumexistieren. Aber bezog sich das jetzt auf Japan oder weltweit? Weiß leider auswendig nicht worauf du dich beziehst 😜 Naja, ganz „verboten“ is es definitiv nich, gerade Filme wie „Your Name“, Ghibli-Sachen oder bestimmte Alltags-Anime sind auch erwachsenentauglich. ^^

      Was fragst du mich das? Spontaner Geldsegen? :D Aber es gab anscheinend ein paar Anime-Booms, die nach bestimmten Anime erfolgten, vielleicht war das einer dieser Booms? :)

      Ja, es wird besser! ^~^ Öh, Sailor Moon Lizenzen oder was meinst du? Dann lags vielleicht schon an dem Crystal-Remake, das letztes Jahr rauskam?

      Äh, Filme, äh, ja und nein. Es sind Anime und man spezifiziert glaube ich eher den Titel und sagt wenn nötig, dass es ein Film is. In der Studie sind das glaub ich die „theatrical animations“, wenn ich das richtig interpretiert hab. Hatte da aber mangels Definitionen auch so meine Probleme und hab die Studie leider noch nich so genau durchgelesen, wie ich das gern hätte.
      Was is mit Fukushima Ken 3?

      Du bist also eher der Dekorier-und-in-den-Händen-halten-will-Mensch. ^^ Is ja auch vollkommen berechtigt.

      Awwr :( Irgendwann wird das was mit den Online-Einkäufen und dann kannst du dir das gönnen! <3

      PS: Wer mag den eigentlich? Also mal so ernsthaft. Spinnt der nich bei fast jedem rum? :/

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      1. Ich würde mich mal interessieren, ob man jemanden Anklagen kann aufgrund schlechter Wortwitze? Gilt das schon als Körperverletzung? Oder als weiße Folter? :D
        Spätestens wenn wir uns eines Tages begegnen sollten bist du fertig ;) Da gibt es kein Entkommen.
        Das Programm von Mittermeier kenne ich zwar nicht, dafür aber Karstadt Sport und Spiel ;D
        „Blood Blockade Battlefront“ gibt es übrigens auch als Manga… Geht halt um eine Geheimgesellschaft, die versucht das Gleichgewicht zwischen Menschen und Monsterwelt zu wahren^^
        Mein erster Kommentar diesbezüglich der Fachanalyse gehörte zu ersten Grafik des Packets, also der allgemeine Anstieg des Animekonsums in Japan… Also Verkauf, Merchandise, Konsum whatever… Es gibt Alltags- Animes? Was darf ich mir denn darunter vorstellen? Son Goku wie er dass Licht an und wieder aus schaltet und Wäsche zusammen legt? ;D
        Also 200 wurde der Iran zwar offizielle Atommacht, Serbien+ Montenegro wurden voneinander souverän… und in Japan gab es einen neuen Premierminister Shinzō Abe. Aber ansonsten war 2006 irgendwie nüx los… Gintama hat angefangen… Der Anime Boom hat in Deutschland aber erst in den 2010er angefangen…
        Sailor Moon war in den Top 10 der meist geschauten/ beliebtesten Animes und da wundern sich die Eltern warum ihre Zöglinge immer frühreifer werden… ^^
        Ah danke für die filmische Aufklärung in dachen filmischer Anime…
        Ähm und naja die Vorstellung, dass Mangaka in ABC- Anzügen zeichnen um nicht verstrahlt zu werden ist irgendwie skurril.
        Ps: Ich kenne tatsächlich zwei Menschen auf unserem Planeten, die mit dem Flashplayer bestens zurecht kommen und der bei denen auch noch nie Probleme gemacht hat…

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        1. Ja lustig, dein Kommentar is einfach mal im Spamfilter gelandet. Dreimal. -.-

          Wa..waaaaaas? Ich, aber, aber meine Wortwitze sind doch voll gut! Das, das kannst du doch nich saaaagen! ;_____;

          Klingt auch anstrengend genug, dieses Karstadt-Ding. ^^

          BBB muss ich mir dann mal anschauen, als Manga hab ich’s aber anscheinend sogar auf der DoKomi übersehen. Hm, aber ich bin jetzt eh pleite und könnt mir den nich kaufen. XD

          Alltags-Anime heißen „Slice of Life“ und darin machen ganz normale Leute (nicht Son Goku oder Ruffy) ganz normale Dinge. Also Schüler gehen zur Schule (öfters geht das dann in Richtung Romantik-Blubb) oder Erwachsene arbeiten vor sich hin und schlagen sich mit alltäglichen Dingen rum. Teilweise kann man vielleicht sogar Sport-Anime mit dazu zählen, wenn die noch im nicht-olympischen Bereich spielen, sondern die Wettkämpfe Teil des normalen Alltags sind. Man kann eben viele Anime gleich in mehrere Kategorien einteilen. Empfehlen kann ich dir da jetzt aber nich wirklich was, weil ich aus dem Bereich bisher so gut wie nix gesehn hab. :D

          Ich weiß zwar nich, was jetzt speziell Sailor Moon mit Frühreife zu tun hat, aber gut. Die Transformationsszenen halte ich spontan für weniger explizit als die meisten Szenen aus Fairy Tail oder One Piece, in denen Lucy und Nami vorkommen. ^^ Generell werden Anime hier ja einerseits gerne mal zercuttet und andererseits für Kinder ausgestrahlt, obwohl sie eigentlich altersübergreifend gedacht sind.

          Kontext! Wenn du lachst und dabei nur den Namen von einem Manga erwähnst, in dem es um die Katastrophe in Fukushima geht und darum, dass der Typ, der den gezeichnet hat, seine Gesundheit riskiert hat, um den Manga rauszubringen, ja, woher soll ich denn dann wissen, dass du dich nich über die Katastrophe an sich lustig machst oder so? o.o Aber ja, die Vorstellung an sich, dass man dort so rumrennen muss und jemand währenddessen zeichnet, is definitiv schräg.

          Haben die den Flashplayer vielleicht entwickelt oder so? :D

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    1. Freut mich, wenn dir mein Artikel weitergeholfen hat :) Hm, Atom-Sachen hab ich wahrgenommen, konnte aber mit den Ausgabennummern nichts anfangen. Das wirkte so wie Sonderausgaben-Hefte.

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  3. Ha, sehr cool – da hast du die Übersicht zusammengestellt, die ich mir immer gewünscht habe, aber nie Lust hatte sie selber zu machen :D
    Tatsächlich weiß ich aber immer noch nicht so recht, was ich mir jetzt zulegen möchte, weil scheinbar alles einen Haken hat. Da ich sowieso ein Serien- und Filmfan bin und Amazon Prime und Netflix habe, bin ich in erster Linie mal ganz glücklich darüber, dass Netflix sich für den asiatischen Markt geöffnet hat. Da sind inzwischen recht viele japanische Serien (im Gegensatz zu vorher) und eben auch die Anime, die du oben aufgewählt hast. Einen Film zu BLAME! haben sie sogar koproduziert. Die Entwicklung begrüße ich sehr und hoffe, dass da noch mehr kommt, v.A. da man sich bei Netflix drauf verlassen kann, dass man mit ca 90%iger Wahrscheinlichkeit das ganze im OmU bekommt.
    Von Amazon Prime hatte ich mir in Hinblick auf Anime auch mehr erwartet. Aber dass Anime sich in punkto Streaming auch auf dem deutschen Markt durchsetzt wird wirklich mal Zeit. Ich habe das Gefühl da hängen wir krass hinterher und wenn man nicht illegal schauen möchte, muss man sich ziemlich teure DVDs kaufen. Oder hoffen, dass es auf ProSiebenMAXX läuft XD

    Bei Manga bin ich aber Traditionalist (gibt es das Wort?), die kaufe ich gern und stelle sie mir ins Regal.

    Oh man … und wo schaue ich jetzt? … ich weiß es nicht … ich denke noch darüber nach. Wo schaust du denn (wahrscheinlich auf lange Sicht) ? :)

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    1. Ich hab ja auch locker ein oder zwei Jahre gebraucht, um die Übersicht endlich mal zu machen … xD Aber gerne doch! ^^
      Ah, sehr gut, zu wissen, dass Netflix eher OmUs unterstützt! :)
      Bei Amazon müssen wir wohl abwarten, ob das Projekt „Anime Strike“ sich in den USA durchsetzt und vielleicht auch hier ankommt. Alternativ wäre „hulu“ ja noch eine Hoffnung. Oder ein funktionierendes Crunchyroll … -.-

      Ich mag ja beides. Also für unterwegs ist auf dem Handy oder Kindle lesen einfach ultrapraktisch – auch wenn letzteres bei mir mit Manga ja nich kompatibel is. Aber Tokyo Ghoul steht bei mir auch komplett im Regal, TG:Re muss noch gekauft werden und Assassination Classroom muss ebenfalls noch vervollständigt werden. Also ich kann das durchaus nachvollziehen. :D

      Heh. Ich kenne dein Problem! :D Momentan teste ich noch Akiba-Pass, was bei mir wirklich tadellos läuft und bisher hatte ich dort auch nur OmUs. Allerdings fehlen beispielsweise (noch?) Teil 3 und 4 der „Persona 3″-Filme, was halt wirklich ätzend ist, wenn es nicht ergänzt wird, da man so nur die Hälfte schauen kann. Danach würde ich eigentlich gerne AOD testen, weiß aber noch nich, ob das so gut umsetzbar ist. 1-Monats-Abos kann man nämlich nur mit Paypal bezahlen und ob das 3-Monats-Abo beispielsweise automatisch verlängert wird oder automatisch endet, weiß ich grad gar nicht. Also so ganz einig bin ich mir da noch nicht … Auf lange Sicht kann ich dann erst sagen, wenn ich weiß, welche Seiten bei mir überhaupt klappen. Crunchyroll is halt aus technischen Gründen sofort raus gewesen. ^^“

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