Der Bahnhof Köln Messe/Deutz bei Sonnenaufgang

Oh … hey! Ich hab ja ’nen Blog! o_o

Einen wunderschönen Samstagmorgen wünsche ich euch! Ja, da staunt ihr, ich lebe noch! Ich habe gestern Abend mit Schrecken festgestellt, dass ich anscheinend seit Dezember 2017 (!) nichts mehr in diesem Blog gemacht habe. What the actual flausch! Das habe ich auch nur festgestellt, weil die liebe afictionesse anscheinend ein sehr sehr gutes Gedächtnis besitzt und mir netterweise eine Stellenanzeige weitergeleitet hat. Denn der letzte Stand und somit meine offizielle Lebenssituation war ja anscheinend, dass ich immer noch einen Job suche. Daher hiermit ein kurzer Infoartikel, in dem ihr erfahren werdet, ob ich 1. mittlerweile einen Job habe, 2. vielleicht sogar erwachsen geworden bin und 3. mich endlich kurz fassen kann.

Zuallererst: Ich nage nicht mehr am Hungertuch! Ungefähr als ich vom Arbeitslosengeld I auf Hartz IV gefallen bin, habe ich einen Job gefunden. Der Fall war übrigens recht weich, da mein Nicht-Hartz-IV-Satz nur etwa äääh 70 Euro über selbigem lag. Was definitiv auch einiges an Geld ist, wenn man wenig hat. Für 70 Euro bekommt man gute neue Spotschuhe, kann sich einmal komplett neu einkleiden, kann gefühlt Essen für mindestens eine ganze Woche kaufen oder sich einmal im Jahr überteuerte Konzerttickets leisten. Aber wenn der Satz vorher auch schon nahe am Limit war, dann resigniert man fast schon eher als dass man sich aufregt. Da heißt es einfach noch mehr auf Preise gucken und sich eben nur maximal einmal im Monat einen teuren Kaffee leisten. Oder sich von Freundeneinladen lassen, wenn man noch etwas unternehmen möchte … Traurig, aber wenn man zur Leistungsgesellschaft nichts beiträgt außer den wichtigen Menschen die Luft wegzuatmen, dann ist das eben so.

Wie Sie wollen Gehalt?

Sorry, der letzte Abschnitt wurde ein wenig zynisch, aber wenn ich daran denke, wie Menschen, die ihr ganzes Leben fürs Alter gespart haben, joblos werden und dann nach einem Jahr bitteschön all ihr Erspartes aufbrauchen sollen, bevor der Staat zuständig ist … das hinterlässt irgendwie noch tristere Aussichten auf die Zukunft in meinem Unterbewusstsein. Theoretisch sollte ich nämlich schon längst angefangen haben für meine Altersversorgung zu sparen. Aber praktisch sieht die Sache unüberraschenderweise ganz anders aus.

Ich arbeite jetzt seit Juni in einer Fachredaktion und dort gefällt es mir wirklich gut. Die Themen sind spannend und die Arbeit abwechslungsreich und sogar die Kollegen sind nett! Was mich am meisten überrascht hat, war, dass der Lohn sogar ausnahmsweise mal meiner Gehaltsforderung entsprochen hat. Ich habe nämlich in meine Bewerbung ein Gehalt eingetragen, dass über meinem letzten Gehalt lag, mit dem ich mir knapp eine 30m²-Wohnung in Bielefeld leisten und etwa 2.000 bis 3.000 € ansparen konnte, um nach Japan zu fliegen.

Dumm nur, dass die meisten Arbeitgeber da nicht so viel Sinn drin gesehen haben. Ich hatte abgesehen von dem Job, wo ich jetzt arbeite, noch drei andere Vorstellungsgespräche. Und bei jedem davon war es so, dass die Menschen, die mir gegenüber saßen gegen Ende eine etwas leidende Miene aufsetzten und etwa folgendes von sich gaben:

Verhör-Leiter: „Ssssshhhh…jaaaa… also Sie haben hier ja Ihr Wunschgehalt angegeben …“

Mein Hirn und ich: [Dude, mein Wunschgehalt wären 10.000 € im Monat bei 3 Tagen Arbeit pro Woche. Könnten Sie das bitte nicht so klingen lassen, als würde von meinem Gehalt die Firma bankrott gehen? -.-] „Ja, genau. :) Das entspricht etwa dem, was ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber verdient habe und nun habe ich ja noch mehr Arbeitserfahrung …“

Verhör-Leiter: „Haaach … Ja, das stimmt. Aber leider können wir Ihnen nicht so viel anbieten.“

Mein Hirn und ich: [Meine Fresse, sag doch einfach, dass ihr kostenlose Arbeitskräfte wollt …] „Was könnten Sie mir denn anbieten? ^_^“

Verhör-Leiter: „Also wir könnten Ihnen anbieten zur Probezeit, das sind bei uns sechs Monate, etwa 600 € pro Monat unter Ihrem Wunschgehalt zu zahlen. Danach dann 200 € mehr — also nur noch 400 Euro weniger als Sie wollten. Toll oder? Oh und es gibt ein Jobticket, weil Sie ja dann jeden Tag anderthalb Stunden pendeln müssten. Ach und die Arbeitszeit läge bei 42 Stunden pro Woche, Überstunden werden nicht vergütet und zum Abbauen der Überstunden kommen Sie eh ni…ähm, das funktioniert hier ganz super bei den Kollegen! Na, was sagen Sie?“

Mein Hirn und ich: [How about no?] „Vielen Dank für das Angebot, ich überlege es mir … o_O“

Die Bahn, meine treueste Begleiterin

Ich gebe zu, das war das dreisteste Gespräch, das ich bisher hatte. Aber auch die anderen Arbeitgeber haben immer erwähnt, dass man mir zumindest für die Probezeit nicht dieses unglaublich hohe Gehalt anbieten könne, das ich unverschämterweise fordern würde. Glücklicherweise habe ich einen Tag nach diesem Gespräch die Zusage von meinem jetzigen Arbeitgeber bekommen und war in der unglaublichen Position eine Stelle ablehnen zu können. Ich! Als Mensch, der eine Stelle im Medienbereich sucht! Konnte eine Stelle ablehnen! Wie konnte das passieren? :O Ich glaube der Chef hat einfach die Ausbeutungsfortbildung geschwänzt.

Jedenfalls arbeite ich nun seit Juni so vor mich hin. Es gibt da nur einen kleinen Haken. Ich erwähnte ja (vor einem halben Jahr oder so :D) bereits, dass ich in Köln wohne. Leider ist auch diese Stelle nicht in Köln, sondern in Bonn. Das ist zwar nicht sehr weit, aber da die öffentlichen Verkehrsmittel ja zu den zuverlässigsten Unzuverlässigkeiten in Deutschland gehören, brauche ich auf dem Heimweg oft anderthalb Stunden statt der theoretischen einen Stunde Fahrtzeit. Was auf Dauer etwas zu Lasten meiner Schlafzeiten geht, weil man ja nicht immer im Zug schlafen möchte. Immerhin kann ich dort morgens Vokabeln wiederholen. Da aber die Internet-Verbindung 80 % der Zeit den Eindruck verleiht, man würde durch unbewohnte Landstriche in der sibirischen Tundra reisen und nicht von Köln nach Bonn (vielleicht haben die in der Tundra sogar noch besseres Internet, weiß das wer?), kann ich quasi nichts tun, für das ich eine Internet-Verbindung brauche. Ein bisschen nervig. Immerhin kann ich das auf der Fahrt vom Kölner Bahnhof mit der U-Bahn zu meiner Endhaltestelle – also zumindest bis die U-Bahn in den Tunnel  fährt halt …

Insgesamt bestehen meine Tage aber unter der Woche meistens aus: um 5-5.30h aufstehen, frühstücken, zur Arbeit fahren und dabei Vokabeln lernen/versuchen japanische Nachrichten zu beantworten/dösen, arbeiten, heimfahren (siehe Hinfahrt), random Youtube-Videos schauen, Sport, schlafen. Repeat. Am Wochenende kaufe ich dann alles für unter der Woche ein, koche für die gesamte Woche vor, räume auf bzw. putze, kommuniziere mit anderen Menschen, schaue noch mehr Blödsinn bei Youtube und versuche zu lernen. Und dann is wieder Montag … ;_;

Arbeitswege, Arbeitskollegen und Arbeitsunterkünfte

Jedenfalls ist so eine Weile vergangen und ich stelle fest: Ich werde alt! Denn ich habe quasi gerade die Online-Version von „Wo ist eigentlich das Jahr hin?!“ von mir gegeben, indem ich gar nicht realisiert habe, wie lange mein letzter Blogartikel bereits her ist. Es tut mir leid, liebe Menschen in der Blogosphäre, dass ich euch so ignoriert habe! ._.

Aber zum Thema Alter möchte ich noch einiges loswerden. Erstens suche ich gerade wieder eine Wohnung, weil ich dauerthaft dann vielleicht doch keine 2+ Stunden pro Tag pendeln möchte. Auch wenn mich meine japanischen Sprachpartner bei dieser Aussage eher belächeln, weil das bei denen teilweise eine Fahrtstrecke ist, aber hey, ich bin halt eine verweichlichte Person aus dem Westen, die keine 60-Stunden-Woche gewöhnt ist, okay? :D Und es ist ja jetzt auch nicht so, als würden die das wollen. Ich stelle halt nur immer wieder fest, dass ich sehr gut darin bin, jammern auf hohem Niveau zu betreiben.

Was eine Wohnungssuche mit dem Thema Alter zu tun hat, muss ich aber glaube ich noch erklären. Der Hintergrund ist der, dass ich eigentlich nicht mehr in eine WG ziehen wollte. Nicht weil das nicht altersgemäß ist, sondern weil ich einfach schon in so vielen WGs gewohnt habe und nur in zwei davon ich keine Probleme damit hatte, anderen hinterher zu putzen oder Mitbewohner zu haben, die … sagen wir, mit denen man einfach nicht zusammen auf engerem Raum als 700 km² leben möchte. Außerdem ist es anstrengend jeden Tag abzusprechen wer wann ins Bad muss und so. Aber in Bonn scheint es gar nicht so einfach zu sein, eine bezahlbare Wohnung mit einem Zimmer zu finden. Wollte ich eine 4-Zimmer-Wohnung, wäre das umgerechnet vermutlich billiger. Kann ich mir halt nur nicht leisten und brauche ich auch nicht. Außer ich richte mir in zwei Räumen eine Bibliothek ein für die ich einen Kredit aufnehme. Guter Plan, oder? :D Da der Rest der Welt von diesem Plan aber nicht ganz so begeistert ist, überlege ich gerade, zumindest übergangsweise wieder in eine WG zu ziehen.

Meine Arbeitskollegen sind jedoch alle mindestens vergeben oder leben mit Partner und mehreren Kindern zusammen (eigentlich alle bis auf zwei). Die haben also komplett andere Ansprüche und wohnen im Normalfall dauerthaft in ihren vier oder mehr Wänden. (Ich weiß immer noch nicht, wer sich „die eigenen vier Wände“ ausgedacht hat, wo die meisten Wohnungen doch aus mehr als einem Raum bestehen … Aaaaber egal!) Während meine Kollegin also auf meinen Hinweis „Ich hab ja keine Kinder …“ bereits mehrfach mit einem fröhlich-unbedarften „Noch nicht!“ reagiert und somit meine vorherigen Aussagen, dass ich auch gar keine möchte, herzlichen Dank, vollkommen ignoriert, gehen meine Gedanken in eine ganz andere Richtung.

Ich würd doch so gerne nochmal …

Aus einer WG könnte ich ja doch eher spontaner ausziehen und das wiederum wäre ja sinnvoll, weil ich ja gerne nochmal ins Ausland gehen würde. Allerdings bin ich mittlerweile zu alt für „Working Holiday“- bzw. „Work & Travel“-Visa. Was an sich schon sehr beleidigend ist, weil man ist ja nur so alt wie man sich fühlt und ich bin definitiv was das geistige Alter angeht eher auf dem Level von diversen sympathisch Blödsinn fabrizierenden K-Pop-Idols bin, als auf dem von Kollegen, die Floskeln verwenden, von denen ich zuvor noch nie gehört habe. Liegt vielleicht auch daran, dass ich weder Germanistik noch Philosophie studiert habe, aber ich finde das gut so. Die langen Wörter, die ich verwenden kann, reichen mir schon. :D

Aber mal im Ernst, warum gibt es eine Altersgrenze bei Sachen wie dem Working Holiday Visum? Werden damit irgendwelche illegalen Aktivitäten älterer Menschen verhindert oder haben die jeweiligen Länder einfach keinen Bock auf zu viele Menschen, die mit so einem Visum einreisen und mussten sich irgendwelche willkürlichen Richtlinien ausdenken, um die Anzahl zu begrenzen? Oder sind junge Leute einfach beliebter, weil man bei denen davon ausgeht, dass sie doofe und anstrengende Jobs für wenig Geld annehmen? Oder wäre die Konkurrenz durch ältere Leute mit eventuell höherem Bildungsabschluss dann für die jungen Leute zu hoch? Kann mir das jemand erklären?

Berufliche Bindungsängste?

Kein Teilzeitarbeits-Visum heißt jedenfalls ich müsste entweder genug sparen, um mir den kompletten Aufenthalt zu finanzieren (also eher ein längerer Urlaub) oder ich müsste die Landessprache (*hust*Japanisch*hust*Koreanisch) so gut verstehen (*hust*2035 vielleicht*hust*), dass ich mich auf einen Job dort bewerben könnte. Aaaaaallerdings sind die Arbeitsbedingungen in den mir vorschwebenden Ländern ja bekanntermaßen eher unschön, das ist also nicht meine Lieblingsoption.

Was aber viel schwieriger ist: Ich müsste dann ja auch meinen gerade gefundenen Job kündigen. Und danach nochmal einen zu finden wäre vermutlich nahezu unmöglich, weil ich einfach mal so einen respektablen Job gekündigt habe, um mich im Ausland zu amüsieren. Oder wie auch immer Personalmenschen sowas sehen würden. Von daher kann ich diese Idee eigentlich direkt komplett knicken, falls es nicht für mich die Möglichkeit gäbe, von einem anderen Land aus zu arbeiten. Aber diese Idee wird bei den meisten eher altmodischen Arbeitgebern in Deutschland jetzt auch nicht gerade für Begeisterung sorgen. Versteht mich also nicht falsch, ich mag den Job ja. Aber ich würde halt gerne auch nochmal etwas anderes machen, das nicht innerhalb von zwei Tagen Wochenende erledigt ist. Um es kurz zusammenzufassen: Fuck. Wer hat sich dieses restriktive Erwachseinsein-Zeug ausgedacht? -.-

Jung, alt, erwachsen, kindisch – ich.

Ich werde es also vermutlich erst einmal so machen, dass ich versuche einen längeren Urlaub zu bekommen (also „lang“ bedeutet hier drei Wochen) und den dann hoffentlich in einer Sprachschule verbringen, damit sich der Urlaub auch lohnt. :D Wie ist das eigentlich bei euch so? Würdet ihr auch gerne mehr rumreisen oder teilzeitarbeiten? Und falls ihr das tut: Seid ihr entweder jung genug, dass ihr das offiziell gesellschaftlich akzeptiert noch dürft? Oder gehört ihr zu den glücklichen Menschen, die trotzdem Geld verdienen und sich ihre Altersvorsorge irgendwie zurechtsparen? Oder habt ihr den Gedanken bisher (so wie ich) verdrängt und übt schon mal das Flaschen sammeln?

Den Urlaub werde ich aber erst nächstes Jahr finanziert und umgesetzt bekommen, da ich momentan noch in der Probezeit bin. Immerhin durfte ich mir im Oktober ein paar Tage freinehmen. (Denkt euch bitte das himmlische „Haaa-aaaa-aaaa-aaaaaa….“ mit einem Sonnenstrahl der von oben dramatisch auf meinen genehmigten Urlaubsantrag scheint … der nie in Papierform existierte, weil ich das über ein Online-System beantragt hab, aber für die Dramaturgie ist das jetzt schöner.) Da werde ich dann nach Berlin fahren, um Menschen zu besuchen und an meinem allerersten K-Pop-Konzert teilzunehmen. :D (Klickt hier, falls ihr nochmal eine Erinnerung braucht, wieso ich plötzlich K-Pop mag.) Falls ich Glück habe (und viel zu viel Geld ausgebe), dann werde ich dabei auch absolut gehyped im Takt mit einem leuchtenden Ball in der Gegend herumwedeln. ^^

Ich bin nicht für „schick“ gemacht

Eine Sache, bei der ich auch schon ein paar Probleme hatte, ist mein Kleidungsstil. Der ist jetzt nicht besonders toll, das gebe ich zu. Aber ich fand ihn auch nicht besonders anstößig. Glücklicherweise kann ich meistens anziehen was ich möchte, aber bei wichtigen Terminen soll sogar jemand wie ich „repräsentativ“ aussehen. Was bedeutet, dass ich weder Dinge mit Ausschnitt, noch mit zu kurzen Ärmeln, noch mit zu kurzen Hosenbeinen, geschweige denn bauchfreie Shirts anziehen darf. Ergibt alles Sinn. Ich verstehe wirklich vollkommen, dass mich Menschen nicht halbnackt sehen möchten.

Wenn man jedoch spontan eine Allergie entwickelt hat, die es einem schwer macht, eng anliegende Kleidung zu tragen, aufgrund diverser Termine bereits alle langen, schicken Hosen in der Wäsche oder spontan kaputt gegangen sind und ein sackartiges Shirt ebenfalls nicht schick genug ist, dann gerät man schnell an die Grenzen des Tragbaren. Da ich keine tolle Hose mehr gefunden habe, habe ich spontan ein Kleid gekauft. Das natürlich zu kurz war, wie mir die Chefin in einem persönlichen Gespräch dann einfühlsam mitteilte. (Dass sie es einfühlsam versucht hat, hat die Sache übrigens nicht besser gemacht.) Zu diesem Zeitpunkt habe ich ernsthaft hinterfragt, ob ich für das Berufsleben überhaupt geeignet bin, denn ich verabscheue schicke Klamotten. o____________o

Ich habe kein Problem mit dem Arbeitsteil der Arbeit, aber ich lasse mich nur sehr ungern einschränken. Vielleicht ist das ein persönliches Selbstgefälligkeitsproblem oder ich kann es auf meine Generation schieben (welche das auch immer sein mag Millenienniellium, X, Y, Z, A, B, C, ich habe keine Ahnung …), weil ja anscheinend alle jüngeren Generationen viel zu anspruchsvoll und mimosenhaft sind oder so. Jedenfalls passe ich mich sehr ungern in die rigiden Strukturen so eines Systems ein. Ich spiele lieber mit Förmchen, als mich in eins reinzuquetschen. Übertrieben plakativ ausgedrückt. Ihr seht also sicher mein Problem. Einerseits kann ich vollkommen nachvollziehen, warum ich mich anders anziehen sollte. Aaaandererseits sehe ich es nicht ein, weil nö. So viel also zum Thema „erwachsen werden“ …  xD Könnt ihr das vielleicht trotzdem nachvollziehen? Oder habt ihr vielleicht ein ähnliches Problem, das für andere Menschen wie absolut keines wirkt?

Erinnert ihr euch eigentlich noch an die dritte Frage aus meiner Einleitung? Vermutlich nicht. Ihr konntet es euch aber vermutlich schon beim Lesen denken: „Kurz fassen“? Ich? Die Frage kann ich weiterhin nur mit irrem Lachen beantworten … :D Und mit diesem äußerst zuverlässig wirkenden Lachen verabschiede ich mich dann mal in die Küche, um mir einen Kaffee zu machen. Ich saß nur zwei oder drei Stunden an diesem Artikel, aber dafür ist er auch nicht sehr gehaltvoll. Ich hoffe ihr habt euch trotzdem ein bisschen unterhalten gefühlt! :)

Ach ja, falls ihr zufällig eine WG oder Wohnung in Bonn kennt, dann sagt Bescheid. Kann ja nicht schaden, mal zu fragen. ^^ Ich wünsche euch einen altersunabhängig tollen Tag, den ihr so gestalten könnt, wie ihr das möchtet! (ノ◕ヮ◕)ノ*:・゚✧

Eure viel zu anspruchsvolle, aber trotzdem optimistisch flauschige
0utofjoint =)

PS: Ich glaube wir sind alle gespannt, wann ich nun das nächste Mal blogge. Auch ich habe da nämlich null Ahnung. :D

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15 Kommentare

    1. :D Danke danke, aber ich glaub ich drücke mich lieber noch eine Weile vorm Gestyled werden. 😁
      Meistens sind das leider Jobs, die seeeehr selten oder weit entfernt von meinem Fähigkeitsprofil sind. Aber ich werde definitiv mal trüffeligerweise nachfragen! Daaaanke! (o^^o)♪

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    1. Die haben vor einem Jahr ca. eine UNICEF-Kampagne für Kinder (also gegen Gewalt gegenüber Kindern) gestartet und gelten quasi als „voice of the young generation“ :) Und auf der Veranstaltung war auch eine große Youtuberin (Lilly Singh), die ebenfalls über Youth, in dem Fall über diejenigen gesprochen hat, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen und dass die eine Chance verdienen die Welt zu verändern. Das war jetzt sehr schlecht zusammengefasst, sorry! 😅

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  1. Ach, immer diese Gehaltsgespräche… das ist wirklich furchtbar… und du hast sehr schön zusammengefasst, warum dieses Wort „Wunschgehalt“ einfach nur irgendwie falsch ist. Ich hätte auch gern 10.000 für drei Tage Arbeit pro Woche… ich verstehe auch immer nicht so richtig, was dieser Mist soll. Sollen die doch sagen, was es ihnen wert ist, wenn man bei ihnen arbeitet und dann baut man darauf auf. Am Ende kriegt man ja eh nur sein „Wunschgehalt“, wenn man es schön den Wünschen der Firma anpasst…

    Aber schön mal wieder was von dir zu lesen :)

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    1. Ja, das bedeutet halt zu oft einfach nur: Entweder man ist ihnen zu teuer oder man lässt sich runterhandeln. Traurig. 😅

      Danke danke! 😊 Ich wunschgehaltete mir auch die zwei Tage mehr frei, damit ich vielleicht auch nochmal anderermenschen Blogartikel lesen könnte, aber das war dann doch zu viel Wunschdenken. ;_; Aber vielleicht hab ich ja in meinem Urlaub mal für mehr Zeit als waschen und kochen! xD

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      1. :D Ach ja, Urlaub in Arbeitszeiten ist irgendwie auch nicht mehr das Wahre. Früher hat man sich in den Ferien freigenommen und auch wirklich nur nichts gemacht. Jetzt macht man Behördengänge, werkelt und macht und tut – und das gefühlt mehr, als wenn man arbeiten gehen würde. :D

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        1. *Wäsche in die Maschine werf, einkaufen renn, Lernsachen vor dem Computer ausbreit, nur um dann festzustellen, dass man ja eigentlich noch staubsaugen muss* … äh, was hast du noch gleich gesagt? 😂 Kann ich bitte ein Urlaubssemester vom Arbeiten nehmen? (Mit Gehalt natürlich, sonst hätt ich das ja vor kurzem erst gehabt. ^^)

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  2. Da war aber ganz schön was los bei dir und achja Arbeitsgeber… Oder Kollegen, mit so manchen Familienangehörigen einer der schlimmsten humanen Spezies auf Erden ;) Halt die Ohren steif und natürlich ganz viel Spaß auf dem Konzert !

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    1. Freut mich, dass du dich freust. ^~^
      D
      Hm, da wiederhole ich meistens Vokabeln. Aber wenn ich das nicht tue (und ausnahmsweise mal Empfang habe 😄), dann ist das durchaus eine überlegung wert. Ebenso wie den Programmierern dieser Tastatur zu schreiben, dass ich gerne ein großes „ü“ hätte … 🙄 Aber das nur am Rande! 😅

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