kommunikation

Sprachansprüche – Japanisch, ich und die Welt.

Sprache. Sprache ist wichtig. Ohne ein anständiges Vokabular und ein bisschen Grammatik könnten wir alle nicht miteinander kommunizieren. Genauso hält man Menschen viel schneller für dumm, wenn sie sich nicht richtig ausdrücken können. Auch wenn das vielleicht einfach daran liegt, dass die Sprache, in der wir sie gerade herumeiern hören, nicht ihre Muttersprache ist oder sie nie die Gelegenheit hatten, sie richtig zu lernen.

Es gibt schwierigere Sprachen und leichtere Sprachen. Englisch gehört zu der Version, wo man keinerlei seltsame Artikel, wie „der, die, das“ im deutschen hat und auch nicht Worte abändern muss, je nachdem, ob wir sagen möchten, dass unsere Oma ein Kaffeekränzchen veranstaltet hat und ihr dabei ihr leckerer Kuchen neben den Teller gefallen ist oder ob unser Opa seinen ungenießbaren Kuchen unauffällig hinter der nächsten Topfpflanze hat verschwinden lassen. Mit Deutsch bin ich praktischerweise aufgewachsen, weswegen ich ein gewisses Sprachgefühl für Omas Törtchen und Opas Topfpflanzen-Verschönerungen habe. Englisch liegt mir glaube ich auch. Nun kommt aber für mich noch eine Sprache dazu. Ihr ahnt es. Japanisch.

Nachdem ich entschieden habe, in acht Monaten nach Japan zu gehen, ist (abgesehen vom Geld) meine größte Sorge eigentlich die japanische Sprache. Denn Japan hat sich historischerweise anscheinend entschieden, es Ausländern bitteschön nicht allzu einfach zu machen, selbige zu erlernen. Es gibt verschiedene Schriftarten – zweimal Silben und einmal … kleine Bildchen, die jeweils einzelne Worte darstellen. Aber je nach Zusammenstellung der Worte bedeuten diese Bildchen (von Profis auch „Kanji“ genannt^^) eventuell etwas vollkommen anderes und werden auch anders ausgesprochen, als wenn sie alleine stehen. Juchhe. Konzentrieren wir uns vielleicht erstmal auf die einfacheren Schriften Hiragana und Katakana, mit denen man theoretisch auch alles schreiben kann. Japanische Worte mit den rundlichen Hiragana-Silben und aus dem Ausland übernommene Worte wie „Konpyuuta“ (=Computer) mit Katakana. Ich weiß, die meisten von euch haben das schon in drölfzig Artikeln oder Büchern gelesen, aber ich wollte es für alle wiederholen, die bisher kein Interesse an Japanisch hatten. Die sollen ja auch mitkommen. :) (mehr …)

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