kreativität

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Ritalin, ADS und ich – grüblerische Erkenntnisse

Na? Hattet ihr bisher ein schönes Pfingstwochenende? Ich schon, ich konnte nämlich endlich mal etwas tun, was ich schon seit Wochen tun möchte: nichts. Einfach nur nichts. Ich bin in den letzten Wochen ständig hin und her gehetzt und habe mal wieder keine Zeit für dieses wunderbare Nichts gehabt. Und damit meine ich jetzt nicht das „Nichts“ aus der unendlichen Geschichte, diese gruselige Abwesenheit von Awesomeness, die alle plüschigen Wesen verschlingt, sondern die Gelegenheit mit Entspannung gegen die Leere in meinem Hirn anzuarbeiten.

Wo wir gerade beim Thema Hirn sind: Durch Zufall (okay, weil es in meiner Abobox war) habe ich gestern ein interessantes Video über AD(H)S gesehen. Darin haben die sympathischen Internetmenschen Marti und Rick erklärt, was es eigentlich mit dem Begriff „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ auf sich hat, den bestimmt jeder von uns schon einmal gehört hat. Außerdem räumen sie mit den Vorurteilen auf, die man mit dieser Diagnose verbindet, besonders mit der Vorstellung, dass AD(H)S eine Entweder/Oder-Krankheit ist, bei der kleine Kinder permanent hibbelig und unkonzentriert sind und ohne Medikamente nichts auf die Reihe bekommen. Der Übergang vom ultrakonzentrierten Arbeitsmenschen, der sich null ablenken lässt zu „Ich muss das unbedingt heute ferti- Uuuuh, ein Eichhörnchen!“ ist nämlich eher fließend.

Während des Videos ist mir dann aufgefallen, dass ich selbst vermutlich auch so ein bisschen ADS’ig bin, worüber ich vorher noch nie nachgedacht habe. Aber die Symptome „sich nur auf bestimmte Sachen konzentrieren können“ und „kreativ sein“ in Kombination mit „wirre Hirnverbindungen haben, die zu komischen Zusammenhängen zwischen Themen führen“ … also das hat mich jetzt schon irgendwie an mich – Oh, mein Kaffee ist fertig! Okay, lassen wir die Scherze, ihr versteht sicher was ich meine. ^^ (mehr …)

Welcome to the Internet von SharpWriter

Wie man den perfekten Artikel schreibt – eine „Anleitung“ ;)

Ich hab gerade was zum Thema Kreativität gelesen und festgestellt, dass ich da anscheinend alles richtig mache. Irgendwie. Frei übersetzt steht in dem Ratgebenden Text nämlich folgendes: „Um für Abwechslung zu sorgen, üben Sie das freie Schreiben. Normalerweise haben wir bereits eine Grundidee davon, wenn wir uns zum Schreiben hinsetzen, wie der fertige Artikel aussehen soll. [Ah, echt? Äh ja, na klar! o.O] Dieser Standardvorgang kann aber unsere Fähigkeit einschränken, etwas Neues und Einzigartiges zu kreieren. Üben Sie das freie Schreiben anhand einer Vielzahl von Themen, die nichts mit ihren normalen Themen [Ich hab normale Themen?! :O] zu tun haben und schauen Sie, was dabei herauskommt.“ Ääähm. Ich befürchte irgendwie gerade, dass ich IMMER frei schreibe. :D Also mein „kreativer Schaffensprozess“ sieht so aus, dass ich mich hinsetze und mir entweder denke „Hey, du solltest mal wieder nen Artikel schreiben.“ oder „Hey, das is ein cooles Thema, da will ich auch was zu sagen!“ und dann WordPress öffne und dann einfach mache. Ich kann mir aber fast nicht vorstellen, dass das bei niemandem sonst so abläuft … oder? :D Bin ich ohne es gewusst zu haben ein kreatives Genie?! :O :O :O Ich glaub eher nicht. ^^ Nur die wenigsten Leute werden sich doch vor einem thematisch nich soooo derbe komplexen Artikel eine Liste machen, auf der genau steht, wie der Text aussehen soll. Wenn doch, was stünde denn dann da drauf?

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