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Foto: Pixabay/katyveldhorst

Von einer, die auszog das Working Holiday Visum zu beantragen

Meine Faulheit hat soeben einen neuen Höhepunkt erreicht, wie mir scheint. Gestern war mein Abendessen ein Frozen Yoghurt – weil es warm war und ich in der Stadt rumgerannt bin und das erst der zweite FroYo (wie die coolen Kids sagen) meines Lebens war! Ich war nämlich schon Veganerin, als dieser Trend aufkam und erst vor ein paar Wochen hat hier ein Laden aufgemacht, wo ich zum ersten Mal Soja-FroYo gesehen habe. Kann ich nur empfehlen! ^^

Heute dachte ich mir dann jedenfalls: „Hmnee, du kannst ja nich‘ schon wieder so viel Geld fürs Abendessen ausgeben, du hast doch sicher noch irgendwas zuhause, iss das mal lieber.“ Ja. Und jetzt hatte ich eine halbe Tüte Tortilla-Chips, zwei Möhren und Tofuwürstchen. Nachdem ihr euch übergeben habt, dürft ihr gerne weiterlesen. :D Ich bin anscheinend nicht nur anspruchslos, sondern auch recht resistent, was seltsame Geschmackskonstellationen angeht. ^^ Aber darum soll es gar nicht gehen. Ich wollte von meinen weiteren Vorbereitungen und Fails des Projekts „Japanaufenthalt be awesome!“ reden.

Elementares zuerst: Visumsanforderungen

Mein Visum gammelt theoretisch seit dem 14.7. im Konsulat vor sich hin. Ich sollte allerdings eventuell von vorne anfangen. Am 1.7. bin ich nach Düsseldorf gefahren, um mein „Working Holiday“-Visum zu beantragen. Dort ist nämlich das für NRW zuständige japanische Generalkonsulat. Da ich mich vorher im Internet damit auseinandergesetzt habe, was ich alles für Dokumente brauche, war ich recht gut vorbereitet. Dachte ich. Falls ihr auch mal so etwas beantragen möchtet, für den Japanaufenthalt musste ich einreichen: Reisepass, abgestempelte/beglaubigte Kontoauszüge mit mindestens 2.000 € Guthaben (oder 3.000, falls ihr noch keinen Flug haben solltet), Flugtickets, den Nachweis einer für Japan und den entsprechenden Zeitraum geltenden Reiseversicherung oder sich alternativ schriftlich verpflichten, der nationalen Krankenkasse in Japan beizutreten (was allerdings 3.500 Yen pro Monat kostet). Zusätzlich braucht ihr noch ein Antragsformular, einen Lebenslauf und eine Aufenthaltsplanung, aus der ersichtlich sein sollte, dass ihr in Japan herumreisen wollt und nicht etwa vorhabt in Tokio zu bleiben und euch dort einen festen Job zu suchen. Denn der Sinn des „Working Holiday“-Visums ist es sich etwas für die Reisekasse dazuverdienen zu können und nicht in Japan zu bleiben und dort heimisch zu werden. Das kommt anscheinend nicht so gut an, haben mir diverse Artikel aus dem Internet vermittelt, weshalb ich brav eine mehr als eine Seite lange Reiseplanung eingereicht habe. ^^ (mehr …)

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